William Quindt

 3.9 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Bambino, Die Straße der Elefanten und weiteren Büchern.

Alle Bücher von William Quindt

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William QuindtDie fremden Brüder
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Die fremden Brüder
Die fremden Brüder
 (1)
Erschienen am 01.01.1983
William QuindtDer Wildpfad - Roman.
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Der Wildpfad - Roman.
Der Wildpfad - Roman.
 (1)
Erschienen am 01.01.1957
William QuindtDie Gefährten
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Die Gefährten
Die Gefährten
 (0)
Erschienen am 01.01.1954
William QuindtAuf verwehten Spuren. Gerechtigkeit
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Auf verwehten Spuren. Gerechtigkeit
William QuindtBambino
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Bambino
Bambino
 (4)
William QuindtDie Straße der Elefanten
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Die Straße der Elefanten
William QuindtDer Weiße Wolf
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Der Weiße Wolf
William QuindtWolken wandern im Wind
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Wolken wandern im Wind
Wolken wandern im Wind
 (1)
Erschienen am 01.01.1948

Neue Rezensionen zu William Quindt

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Rezension zu "Bambino" von William Quindt

Bambino, trauriger Clown
Minjevor 7 Monaten

"Bambino" von William Quindt erschien 1947 im Eckhardt und Messtorff Verlag, Hamburg.

Inhalt
Freda, eine junge Frau, gelangt als Tierpflegerin zu dem Clown Bambino, der im Zirkus Tiernummern aufführt. Freda entwickelt Gefühle zu ihm. Doch da ist noch Boris, der auch Interesse an Freda hat. Wie wird sie sich entscheiden?

Meinung
Das Cover gefällt mir gut. Der Gesichtsausdruck von Bambino ist gut eingefangen und passt zu dem, was im Buch steht. Es macht einen natürlich nachdenklich, so einen Clown zu sehen, aber wie man im Buch erfährt, hat der Gesichtsausdruck ja einen Grund.

Der Stil des Buches ist sehr gut. Besonders fällt es am Anfang auf, als Leser wird man richtig hineingezogen in die Atmosphäre des Zirkus. Doch auch am Ende des Buches, wo die Gespräche zwischen Bambino und Freda ernster werden, fällt es auf. 

Die Charaktere finde ich interessant. Auf der einen Seite haben wir den älteren Bambino, mit Lebenserfahrung, der daraus seine Schlüsse zieht. Was er Freda sagt und was er der Elefantin Rosa erzählt, ist zweierlei.
Die junge und unerfahrene Freda, die zwischen zwei Männern steht, die sich fragt, was Liebe ist, die sich hin- und hergerissen fühlt.
Und der junge Boris, der sich nur über die "Eroberung" freut, der gar nicht ahnt, was in Bambino vorgeht.

Das Ende macht mich traurig. Schwer zu sagen, was da die "richtige" Entscheidung ist...aber irgendwie kein befriedigendes Ende. Doch aufgrund der Charaktere, die in die Tiefe gehen und aufgrund des sehr guten Stils trotzdem 5 Sterne.

Fazit
Ein super geschriebenes Buch, bei dem am Ende ein paar Tränen fließen könnten.

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Rezension zu "Der Wildpfad - Roman." von William Quindt

Wildnis
Minjevor 7 Monaten

"Der Wildpfad" von William Quindt erschien 1948 im Eckhardt und Messtorff Verlag.

Inhalt
Ein Zirkusmitarbeiter lernt Katherine Wells kennen und das, was andere über sie erzählen. Später lernt er dann sie selber näher kennen, ihre ganze Geschichte.

Meinung
Das Cover gefällt mir. Es zeigt Billy, den Mann von Katherine Wells, in einer Situation, an der er zerbricht. Man spürt förmlich die Verzweiflung- die des Löwen und die des Menschen. Das es Drumherum schwarz ist, unterstützt die Atmosphäre,

Aufbau: Das Buch besteht aus zwanzig Kapiteln, in denen wir erst den Erzähler, dann die Meinung der anderen kennenlernen. Und dann, was einen großen Teil des Buches ausmacht, lernen wir Katherines wahre Geschichte kennen.

"Richten wir Menschen nur darum so gern und so schnell, weil es so leicht ist, so billig, weil es uns nichts kostet als die schöne Geste des Selbstgerechten?" (S. 230)

Charaktere. Interessantester Charakter ist Billy, der Mann von Katherine Wells. Sein Ringen, sein Nicht-ankommen mitzuerleben ist grausam. Gleichzeitig zu ertragen, wie Katherine kämpft, wie sie beobachtet, ihn nicht aufgibt, nach Lösungen sucht und sich schließlich für eine Lösung entscheidet, die nicht legal ist.
Was großartig ist: dass Katherine den Erzähler zum Nachdenken bringt, dass sie ihn dazu bringt, dass er nicht zurückgeht zum Zirkus, sondern ein Buch schreibt. Was für eine Veränderung!

Die Themen, die in diesem Buch angesprochen werden, sind Freundschaft und Liebe, Zirkus (Was spricht dagegen?), Gesellschaftsunterschiede und Suizid, was ist eine tiergerechte Umgebung?, Leben in der Wildnis<-> Leben in der Großstadt und Freiheit.

"Es gibt nur eine Freiheit: die man sich erobert und erkämpft durch seine eigene, seine persönliche Leistung und Arbeit." (S. 73)

Fazit
Ich empfehle das Buch all denen, die bereit sind, nachzudenken und umzudenken.

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Rezension zu "Wolken wandern im Wind" von William Quindt

Wolken im Wind
Minjevor 3 Jahren

"Wolken wandern im Wind" (Roman eines Sommers)  von William Quindt erschien 1948 im Deutschen Literatur Verlag Hamburg.

Inhalt
Der Tierarzt Dr Seelewind übernimmt eine Praxis auf dem Lande. Dort lernt er Christian kennen und zwei Frauen. Auch wenn er feststellen muss, das Christian sein geachteter Konkurrent ist, verbindet beide bald eine tiefe Freundschaft. Doch wie entwickelt sich die Beziehung zu den Frauen?

Meinung
Das Cover des Buches gefällt mir. Man sieht die Weite des Himmels, die Weite der Landschaft. Assoziiiert Einsamkeit. Und dort, wo der Roman spielt, kann man sich wirklich einsam fühlen.
Dr Seelewind: Er gefällt mir voll und ganz. Ihm wird zwar übel mitgespielt (wieso kommen denn keine Patienten?), doch er macht das Beste daraus...
Dorette und Kati: Im Laufe des Romans wird man feststellen, das es zwei echt interessante Personen sind.
Sprache: eine gewählte Sprache.
Stil: das Buch ist stellenweise langatmig. Der Leser erfährt über die Hintergründe: Die Vergangenheit sowohl von Dr Seelewind als auch von Christian wird beschrieben. Der Leser entdeckt viel Beschreibendes, viel Gedankengänge.
Ende: traurig-schön. Ich freue mich für Christian. Doch bin ich auch traurig- denn wäre ein schönes Ende nicht auch für Dr Seelewind schön gewesen?
In diesem Buch stehen nicht die Tiere, sondern der Mensch in einem ausgewählten und scharf beobachteten Beziehungsgeflecht im Vordergrund.

Fazit
Das Buch ist nicht für jeden etwas. Wer in die Charaktere eintauchen möchte, kann es lesen. Wer aber lieber Spannung und Action mag, sollte das Buch eher zur Seite legen.
Grundsätzlich gefallen mir Quindt´s Bücher über Tiere besser.

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