William R. Forstchen

 4,4 Sterne bei 113 Bewertungen

Lebenslauf von William R. Forstchen

William R. Forstchen (1950 in New Jersey geboren) ist ein US-amerikanischer Historiker und Autor von mehr als 40 Büchern. Er ist Experte für Militär- und Wissenschaftsgeschichte und den Amerikanischen Bürgerkrieg. Weitere Interessen sind Luftfahrt und Archäologie (er nahm an mehreren Expeditionen in die Mongolei, nach Rumänien und Russland teil). 2009 erschien der Roman ONE SECOND AFTER, der für 12 Wochen die New York Times-Bestsellerliste anführte. Forstchen hatte dafür jahrelang analysiert, was in einer kleinen Stadt im Zuge eines EMP-Angriffs (Elektromagnetischer Impuls) tatsächlich passieren könnte. Die Fortsetzungen ONE YEAR AFTER und THE FINAL DAY wurden ebenfalls zu Bestsellern.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von William R. Forstchen

Cover des Buches Die Legenden von Midkemia 1 (ISBN: 9783442241903)

Die Legenden von Midkemia 1

 (19)
Erschienen am 01.09.2002
Cover des Buches One Second After - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527196)

One Second After - Die Welt ohne Strom

 (17)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches One Second After - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783940626172)

One Second After - Die Welt ohne Strom

 (13)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches Tag des Zorns (ISBN: 9783865523730)

Tag des Zorns

 (12)
Erschienen am 12.05.2015
Cover des Buches One Year After - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527639)

One Year After - Die Welt ohne Strom

 (8)
Erschienen am 28.08.2019
Cover des Buches The Final Day - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527233)

The Final Day - Die Welt ohne Strom

 (7)
Erschienen am 10.12.2019
Cover des Buches Den Feind im Nacken (ISBN: 9783404233069)

Den Feind im Nacken

 (4)
Erschienen am 10.04.2007

Neue Rezensionen zu William R. Forstchen

Cover des Buches One Second After - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527196)
Blaxys_little_book_corners avatar

Rezension zu "One Second After - Die Welt ohne Strom" von William R. Forstchen

Spannung ohne Strom
Blaxys_little_book_cornervor 7 Monaten

Tja, da hat mich "One Second After" tatsächlich sprachlos zurückgelassen. Und gleichzeitig auch nicht, denn nach diesem Stoff ist der redebedarf groß, wenn auch irgendwie nur in meinem Kopf.. 


Wie stellt man sich das vor, wenn von einer Sekunde auf die andere plötzlich sämtliche Elektronik nicht mehr funktioniert? Erstmal ganz easy; einen Stromausfall kennt man schließlich. Aber nach ein paar Stunden ist man sicherlich etwas angespannt. 

Und dann? Wenn all die alltäglichen Dinge, die von Strom angetrieben sind, man aber gar nicht registriert.. was ist, wenn diese wegfallen? Man keine Ahnung hat warum oder wann der normale Alltag wieder losgehen kann? 


Wer sich damit auseinandersetzen möchte, kann bei Forstchens "One Second After - Die Welt ohne Strom" beruhigt zugreifen. Der Autor lässt den Leser hautnah am Geschehen teilhaben, indem er den Collegeprofessor und ehemaligen Colonel John erschaffen hat. Dieser lebt mit seinen beiden Töchtern in einer Kleinstadt in den Bergen North Carolinas, ist in der kleinen Gemeinde mittlerweile ein angesehenes Mitglied und weiss recht schnell bescheid, dass nicht einfach nur ein Stromausfall Schuld an dem Chaos ist. 

Ein EMP-Angriff hat die USA lahmgelegt. Also wirklich lahmgelegt. 


Der erste Band dieser Trilogie beginnt mit einer kleinen Einführung der Charaktere und legt recht schnell los. Es folgen Momentausnahmen des ersten Jahres ohne Strom, voller Höhen und Tiefen. ...überwiegend Tiefen. 

Die Geschichte ist todtraurig (ich habe an einigen Stellen mit den Tränen kämpfen müssen und auch ein, zwei mal verloren), verstörend, beängstigend.. und unheimlich spannend. 


Ich möchte nicht sagen, dass es mir gefallen hätte, was ich hier gelesen habe - das fühlt sich irgendwie pervers an - aber ich bin sehr angetan. Forstchen schreibt ohne Schmalz und so, als ob man dabei ist. 

Dazu alles gut erklärt und viele Dinge auf den Punkt gebracht, an die man meist gar nicht denkt. 


Als Vergleich habe ich im letzten Jahr die "Trackers"-Reihe von Sansbury-Smith gelesen, die das gleiche Thema in den Vordergrund rückt. "One Second After" ist besser. Viel besser. 


Sobald mein Kontostand es zulässt, werden die Folgebände bei mir einziehen - ich muss wissen, was John und all die anderen, die ich ins Herz geschlossen habe, noch erleben und ertragen müssen, um der Normalität wieder ein Stück näher zu kommen. 

Wer hier schon neugierig war darf sich gerne angeschubst fühlen - es lohnt sich!

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Cover des Buches The Final Day - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527233)
aly53s avatar

Rezension zu "The Final Day - Die Welt ohne Strom" von William R. Forstchen

Ein großartiger Autor, der zeigt wovor man wirklich Angst haben muss
aly53vor 2 Jahren

Wie sehr hab ich mich auf das Finale der Matherson Trilogie gefreut.
Auch wenn es schon einige Zeit her ist, dass ich Teil 2 gelesen habe, so hatte ich dennoch keine Probleme in diese Welt zurückzukehren. Denn es brennt sich einfach ein, ob man möchte oder nicht.
Unterstützend baute der Autor einige Rückblenden ein, so das wirklich keine Wissenslücken entstehen.
Auch hier begleitet man wieder John Matherson und erfährt somit seine Perspektive.
Ich liebe diesen Mann einfach. Er steht für Respekt, Loyalität, Großmut und Vertrauen. Daneben liebe ich auch seine Familie unglaublich. Der Schmerz ,der einem da widerfährt, steckt man nicht ohne weiteres weg. Ohne Zweifel bleibt eine Leere zurück, die sich nicht ohne weiteres füllen lässt.
Zuviel ist geschehen.
Zu viele Opfer und Verluste bahnten den Weg.
Und damit ist hier zu keinem Zeitpunkt Schluss.
Mir ging es so verdammt nah und ich wusste einfach nicht, wohin mit meinen Gedanken und Eindrücken.
Die Zeit für Wut oder Aggression reicht nicht. Man ist zu sehr mit einer quälenden Ohnmacht beschäftigt und versucht einfach nur vorwärts zukommen.
Etwas das schier unmöglich erscheint und doch muss es irgendwie weitergehen.
Trotz dieser Welt, die ein voranschreiten unmöglich macht.
In diesem Band haben mich nicht nur die engsten Freunde Mathersons unglaublich begeistert und bewegt.
Es war vor allem Bob, der so viel in mir zum klingen brachte. Oft in den Gedanken und Emotionen hin- und hergerissen und doch hatte man immer Vertrauen.
Vertrauen, das immer wieder neu aufgebaut und gestärkt werden musste.
Um jeden Preis.
Resignation, Pein und so viel Tragik.
Mehr als man begreifen, mehr als man ertragen kann.
John Matherson zeigt was Menschlichkeit bedeutet und wie leicht man auf Abwege geraten kann. Es ist immer eng geknüpft mit Entscheidungen, die alles unwiderruflich ändern. Den Menschen selbst, als auch das Umfeld und die ganze Welt.

Völlig überrascht war ich ,dass dieser Band sehr ruhig war, auch wenn das Tempo hin und wieder stark angezogen wurde.
Der Autor geht hier vor allem auf der psychologischen Ebene verstärkt vor.
Dadurch kann man sich nicht nur in die authentischen und greifbaren Charaktere hineinfühlen, sondern auch wirklich verstehen und verinnerlichen, was sie ausmacht.
Gerade am Anfang hatte ich das Gefühl, ich verliere mich in einer Erinnerung.
Voller Wehmut, Traurigkeit und Intensität.
Es wird bewusst, was man verloren hat und noch verlieren kann.
Und dann kam der Umbruch.
Der mich völlig überraschend traf und völlig niederstreckte.
Das Grauen, das ganze Ausmaß.
Es wiegt so schwer, so tragend.
Und doch ist es der einzig richtige Weg.
Man lernt auf diesem Weg viel über die Menschen. Welcher Natur sie sind und wie sie die Welt sehen.
Es hat mich erschüttert, eine gewisse Beklemmung machte sich in mir breit, die man nie mehr los wird.

William R. Forstchen hat hier ein grandioses Finale dargebracht, das beängstigend nah an der Wirklichkeit ist und somit so viele Gedanken auslöst, die man nicht so einfach los wird.
Ein eher ruhiger, mit unterschwelliger Spannung behafteter Band, der mich von erster Sekunde in Atem gehalten hat und nie mehr ganz losgelassen hat.
Nicht die Welt muss man fürchten, sondern die Menschen, die Entscheidungen mit unauslöschlichen Folgen treffen.
Eine Trilogie die man unbedingt gelesen haben sollte.

Fazit:
Mit “The Final Day” findet die Matherson Trilogie ihr Ende.
Mich hat dieser Band nicht nur enorm überrascht, sondern auch ab erster Seite in Atem gehalten.
Tiefgründig, facettenreich und voller Entwicklungen, die merklich an die Substanz gehen und nicht eine Sekunde loslassen.
Ein großartiger Autor, der zeigt wovor man wirklich Angst haben muss.
Jeder sollte diese Trilogie gelesen haben.
Ein absolutes Highlight auch wenn es verdammt beängstigend nah an der Wirklichkeit ist.

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Cover des Buches The Final Day - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527233)
LukeDaness avatar

Rezension zu "The Final Day - Die Welt ohne Strom" von William R. Forstchen

Ein gelungener Abschluss.
LukeDanesvor 3 Jahren

Aller guten Dinge sind drei, und somit findet die „One“-Saga von William Forstchen mit „The Final Day“ nun ihr umfangreiches Ende.

Nicht nur, dass der letzte Teil der Trilogie um einiges besser durchdacht ist als sein Vorgänger, man verlässt die Welt von John Matherson auch mit einem recht brauchbaren Gefühl, dass das Gute irgendwie gesiegt hat und das für die Menschheit im Großen und Ganzen noch so etwas wie eine Hoffnung besteht.

Trotzdem bleibt der Kloss im Halse stecken, das sich die Geschehnisse der drei Bücher problemlos in der Realität umsetzen lassen und das die momentane amerikanische Regierung sich ähnlichen Mitteln bedient, welche der „Feind“ auch hier angewandt hat – kein Wunder, stammt das Original auch aus dem Jahr 2017.

Die Story entwickelt sich hier auf einem größeren Spielfeld weiter und die engen Identifikationsmöglichkeiten mit den Protagonisten bleiben ein wenig außen vor. Ist man noch von den anderen Büchern gewohnt, sich in der ein oder anderen Person irgendwie wieder zu finden, so fand ich es diesmal ein wenig anstrengender einen nachvollziehbaren Bezug herzustellen.

Dies mag auch daran liegen, dass hier mehr die militaristischen Themen zu finden sind als, wie bisher, die eher emotionalen und zwischenmenschlichen Töne, welche im alltäglichen Kampf um das Überleben immer wieder auftraten. Das macht das Buch weder besser noch schlechter als seine Vorgänger.

Eine rundum gelungene Trilogie, welche apokalyptisch ohne Untote oder Außerirdische daherkommt und uns zeigt, was jeden Tag Wirklichkeit werden könnte.

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William R. Forstchen wurde am 11. Oktober 1950 in Milbank, New Jersey (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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