William R. Forstchen

 4.5 Sterne bei 83 Bewertungen

Lebenslauf von William R. Forstchen

William R. Forstchen (1950 in New Jersey geboren) ist ein US-amerikanischer Historiker und Autor von mehr als 40 Büchern. Er ist Experte für Militär- und Wissenschaftsgeschichte und den Amerikanischen Bürgerkrieg. Weitere Interessen sind Luftfahrt und Archäologie (er nahm an mehreren Expeditionen in die Mongolei, nach Rumänien und Russland teil). 2009 erschien der Roman One Second After, der für 12 Wochen die New York Times-Bestsellerliste anführte. Forstchen hatte dafür jahrelang analysiert, was in einer kleinen Stadt im Zuge eines EMP-Angriffs (Elektromagnetischer Impuls) tatsächlich passieren könnte. Der Sternenturm (Pillar to the Sky) erschien 2014. In diesem Wissenschaftsthriller wird ein Space Elevator geschildert, ein gewaltiger Turm, der bis über die geostationäre Umlaufbahn hinausführt. Forstchen hat diesen Roman mit Beratung der NASA und des Goddard Space Flight Center geschrieben, denn ein solches Megaprojekt ist tatsächlich in Planung und soll die Raumtransporte, Amerikas wirtschaftliche und technologische Bedeutung und die umweltfreundliche Energiegewinnung revolutionieren. Mit Tag des Zorns (Day of Wrath, 2014) schrieb Forstchen einen hochbrisanten Thriller, dessen Thema, der brutale Angriff der Terrormilitz IS auf die westliche Welt, leider keine düstere Fiction ist, sondern erschreckend aktuell.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von William R. Forstchen

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Cover des Buches One Second After - Die Welt ohne Strom9783865527196

One Second After - Die Welt ohne Strom

 (12)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches Tag des Zorns9783865523730

Tag des Zorns

 (11)
Erschienen am 12.05.2015
Cover des Buches One Second After - Die Welt ohne Strom9783940626172

One Second After - Die Welt ohne Strom

 (12)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches One Year After - Die Welt ohne Strom9783865527639

One Year After - Die Welt ohne Strom

 (6)
Erschienen am 28.08.2019
Cover des Buches The Final Day - Die Welt ohne Strom9783865527233

The Final Day - Die Welt ohne Strom

 (5)
Erschienen am 10.12.2019

Neue Rezensionen zu William R. Forstchen

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Rezension zu "The Final Day - Die Welt ohne Strom" von William R. Forstchen

Ein gelungener Abschluss.
LukeDanesvor einem Monat

Aller guten Dinge sind drei, und somit findet die „One“-Saga von William Forstchen mit „The Final Day“ nun ihr umfangreiches Ende.

Nicht nur, dass der letzte Teil der Trilogie um einiges besser durchdacht ist als sein Vorgänger, man verlässt die Welt von John Matherson auch mit einem recht brauchbaren Gefühl, dass das Gute irgendwie gesiegt hat und das für die Menschheit im Großen und Ganzen noch so etwas wie eine Hoffnung besteht.

Trotzdem bleibt der Kloss im Halse stecken, das sich die Geschehnisse der drei Bücher problemlos in der Realität umsetzen lassen und das die momentane amerikanische Regierung sich ähnlichen Mitteln bedient, welche der „Feind“ auch hier angewandt hat – kein Wunder, stammt das Original auch aus dem Jahr 2017.

Die Story entwickelt sich hier auf einem größeren Spielfeld weiter und die engen Identifikationsmöglichkeiten mit den Protagonisten bleiben ein wenig außen vor. Ist man noch von den anderen Büchern gewohnt, sich in der ein oder anderen Person irgendwie wieder zu finden, so fand ich es diesmal ein wenig anstrengender einen nachvollziehbaren Bezug herzustellen.

Dies mag auch daran liegen, dass hier mehr die militaristischen Themen zu finden sind als, wie bisher, die eher emotionalen und zwischenmenschlichen Töne, welche im alltäglichen Kampf um das Überleben immer wieder auftraten. Das macht das Buch weder besser noch schlechter als seine Vorgänger.

Eine rundum gelungene Trilogie, welche apokalyptisch ohne Untote oder Außerirdische daherkommt und uns zeigt, was jeden Tag Wirklichkeit werden könnte.

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Rezension zu "One Year After - Die Welt ohne Strom" von William R. Forstchen

Realistisch, schonungslos und mit wissenschaftlich belegtem Hintergrund.
LukeDanesvor 2 Monaten

Nach dem elektromagnetischen Impuls ist in der Welt von „One“ ohnehin nichts mehr so, wie es einmal gewesen ist und die Menschen im verträumten Black Mountain versuchen sich ihr Leben so gut es geht mit den neuen Bedingungen einzurichten. Dies ist allerdings nicht ganz so einfach, wie man vielleicht denken mag, denn nicht nur in den vereinigten Staaten von Amerika herrscht das blanke Chaos und das Gesetzt des Überlebens des Stärkeren ist an der Tagesordnung.

Eine neue Regierung hat die Macht in den Staaten ergriffen und das zuerst erhoffe Gute, was daraus resultieren könnte, schlägt schnell in Ernüchterung um, als man die Jugendlichen des Städtchens, in dem der ehemalige Professor und Ex-Soldat John Matherson versucht normale Verhältnisse wiederherzustellen, für eine Armee rekrutieren will, welche in Krisengebieten eingesetzt werden soll. 

Man hat das Gefühl, sich im neunzehnten Jahrhundert wiederzufinden, wenn man die Lebensweise der Bevölkerung von Black Mountain betrachtet. Es fehlt nicht nur an den existenziellsten Dingen, welche wir heutzutage als selbstverständlich erachten, sondern die Spezies Mensch ist auch wieder in ihre etwas archaischeren Verhaltensweisen zurückgefallen.

Dinge die man früher von Elternteil zu Kind weitergegeben hat, werden nun der Schule gelehrt, da man sie in den zivilisatorisch ansprechenderen Zeiten vollkommen vergessen hat. Überleben will eben gelernt sein, wenn man auf die Annehmlichkeiten einer vollkommen vernetzten und übersättigten Gesellschaft verzichten muss.

William Forstchen schildert auch im zweiten Teil seiner dystopischen Trilogie eine Welt wie sie schneller Wirklichkeit werden könnte, als uns allen lieb sein kann. Er zeigt auf, wie schwer es Menschen fällt sich an neue Strukturen zu gewöhnen, wenn eine allgegenwärtige Institution fehlt, welche das Zusammenleben zumindest in rudimentären Bahnen regelt und bestimmt. Zwar ist sich nicht jeder selbst der Nächste, doch Despoten haben immer Hochkonjunktur, wenn es um neu zu ordnende Machtverhältnisse geht.

Realistisch, schonungslos und mit wissenschaftlich belegtem Hintergrund.

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Rezension zu "The Final Day - Die Welt ohne Strom" von William R. Forstchen

Genialer Abschluss der Reihe
Line1984vor 3 Monaten

Diese Reihe ist mit Abstand die beste die ich jemals gelesen habe. Nun war es endlich so weit und das mit Spannung erwartete große Final kam raus.

Beide Vorgängerbände haben mich schlichtweg umgehauen, ich war restlos begeistert. Umso gespannter war ich natürlich auf dieses Finale, ich war gespannt wie sich das ganze auflösen würde. Was würde mich hier erwarten? Meine Erwartungen waren ziemlich hoch und ich hatte echt Angst vielleicht enttäuscht zu werden, doch diese Angst war unbegründet.

Der Einstieg in die Story fiel mir unglaublich leicht, da ich noch alle Ereignisse sehr gut im Gedächtnis hatte.

Ich kenne keine Dystopie die derart realitätsnah ist denn das ganze ist durchaus vorstellbar, es könnte tatsächlich passieren. Und genau das macht diese Reihe so beängstigend. Sie zeigt deutlich wie Abhängig wir von der Elektrizität sind.

Auch dieser Abschluss Band gefiel mir richtig gut. Alle Puzzleteile setzen sich zusammen und ergeben einen Sinn. Die ganze Wahrheit kommt ans Licht und diese machte mich schier sprachlos und auch wütend.

Die meisten Charaktere kannte ich schon und diese sind mir im Verlauf der Reihe unglaublich ans Herz gewachsen. Besonders John ist ein beeindruckender Charakter. Alle Charaktere wurden authentisch und greifbar gezeichnet.

Die Handlung war sehr spannend und auch nervenaufreibend. Es gab Momente da überschlugen sich die Ereignisse geradezu und ich kam kaum zum Luft holen.

Das Zwischenmenschliche kommt hier ebenfalls nicht zu kurz.

Allerdings habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt, dieses Buch hatte durchaus einige Längen. Diese störten durchaus meinen Lesefluss. John mag ich sehr gern, aber er schwelgte ständig in Erinnerungen. Das störte zum einen die Handlung und zum anderen wurde es mir auf Dauer zuviel. Besonders in der ersten hälfte merkte ich das deutlich. Danach wendete sich das Blatt und es wurde endlich wieder spannend und die Handlung schritt voran.

Trotz meines kleinen Kritikpunkt gefiel mir dieses Finale unglaublich sehr. Hier ist nichts so wie es scheint und der Leser hat absolut keine Ahnung auf was das ganze hinaus laufen wird.

Dieses Buch blieb bis zur letzten Seite unvorhersehbar und spannend.

Das Ende kam für mich ziemlich überraschend, es glich nochmal einen finalen Showdown und gefiel mir außerordentlich gut.

Abschließend kann ich sagen das diese Trilogie alles da gewesene in den Schatten stellt, diese Dystopie lässt dich nicht mehr los. Sie nimmt dich völlig ein und auch nach dem lesen kreisten meine Gedanken ständig um diese Story.

Sie hallt nach und du vergisst sie garantiert nie wieder.

Ich kann euch diese Reihe nur ans Herz legen, deshalb kann ich hier eine klare Lese und Kaufempfehlung aussprechen.

 Fazit:

Mit "The Final Day - Die Welt ohne Strom" gelingt William R. Forstchen ein toller Abschluss Band der Reihe, der mich sehr gut unterhalten konnte. Trotz kleinerer Längen zu Beginn, empfand ich die Story als spannend und sehr realistisch. In meinen Augen ist diese Trilogie eine der besten die es derzeit gibt.

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William R. Forstchen wurde am 11. Oktober 1950 in Milbank, New Jersey (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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