William R. Forstchen

 4,4 Sterne bei 109 Bewertungen

Lebenslauf von William R. Forstchen

William R. Forstchen (1950 in New Jersey geboren) ist ein US-amerikanischer Historiker und Autor von mehr als 40 Büchern. Er ist Experte für Militär- und Wissenschaftsgeschichte und den Amerikanischen Bürgerkrieg. Weitere Interessen sind Luftfahrt und Archäologie (er nahm an mehreren Expeditionen in die Mongolei, nach Rumänien und Russland teil). 2009 erschien der Roman One Second After, der für 12 Wochen die New York Times-Bestsellerliste anführte. Forstchen hatte dafür jahrelang analysiert, was in einer kleinen Stadt im Zuge eines EMP-Angriffs (Elektromagnetischer Impuls) tatsächlich passieren könnte. Der Sternenturm (Pillar to the Sky) erschien 2014. In diesem Wissenschaftsthriller wird ein Space Elevator geschildert, ein gewaltiger Turm, der bis über die geostationäre Umlaufbahn hinausführt. Forstchen hat diesen Roman mit Beratung der NASA und des Goddard Space Flight Center geschrieben, denn ein solches Megaprojekt ist tatsächlich in Planung und soll die Raumtransporte, Amerikas wirtschaftliche und technologische Bedeutung und die umweltfreundliche Energiegewinnung revolutionieren. Mit Tag des Zorns (Day of Wrath, 2014) schrieb Forstchen einen hochbrisanten Thriller, dessen Thema, der brutale Angriff der Terrormilitz IS auf die westliche Welt, leider keine düstere Fiction ist, sondern erschreckend aktuell.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von William R. Forstchen

Cover des Buches Die Legenden von Midkemia 1 (ISBN: 9783442241903)

Die Legenden von Midkemia 1

 (19)
Erschienen am 01.09.2002
Cover des Buches One Second After - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527196)

One Second After - Die Welt ohne Strom

 (14)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches One Second After - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783940626172)

One Second After - Die Welt ohne Strom

 (13)
Erschienen am 01.08.2014
Cover des Buches Tag des Zorns (ISBN: 9783865523730)

Tag des Zorns

 (11)
Erschienen am 12.05.2015
Cover des Buches One Year After - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527639)

One Year After - Die Welt ohne Strom

 (8)
Erschienen am 28.08.2019
Cover des Buches The Final Day - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527233)

The Final Day - Die Welt ohne Strom

 (7)
Erschienen am 10.12.2019
Cover des Buches Den Feind im Nacken (ISBN: 9783404233069)

Den Feind im Nacken

 (4)
Erschienen am 10.04.2007

Neue Rezensionen zu William R. Forstchen

Cover des Buches The Final Day - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527233)aly53s avatar

Rezension zu "The Final Day - Die Welt ohne Strom" von William R. Forstchen

Ein großartiger Autor, der zeigt wovor man wirklich Angst haben muss
aly53vor einem Jahr

Wie sehr hab ich mich auf das Finale der Matherson Trilogie gefreut.
Auch wenn es schon einige Zeit her ist, dass ich Teil 2 gelesen habe, so hatte ich dennoch keine Probleme in diese Welt zurückzukehren. Denn es brennt sich einfach ein, ob man möchte oder nicht.
Unterstützend baute der Autor einige Rückblenden ein, so das wirklich keine Wissenslücken entstehen.
Auch hier begleitet man wieder John Matherson und erfährt somit seine Perspektive.
Ich liebe diesen Mann einfach. Er steht für Respekt, Loyalität, Großmut und Vertrauen. Daneben liebe ich auch seine Familie unglaublich. Der Schmerz ,der einem da widerfährt, steckt man nicht ohne weiteres weg. Ohne Zweifel bleibt eine Leere zurück, die sich nicht ohne weiteres füllen lässt.
Zuviel ist geschehen.
Zu viele Opfer und Verluste bahnten den Weg.
Und damit ist hier zu keinem Zeitpunkt Schluss.
Mir ging es so verdammt nah und ich wusste einfach nicht, wohin mit meinen Gedanken und Eindrücken.
Die Zeit für Wut oder Aggression reicht nicht. Man ist zu sehr mit einer quälenden Ohnmacht beschäftigt und versucht einfach nur vorwärts zukommen.
Etwas das schier unmöglich erscheint und doch muss es irgendwie weitergehen.
Trotz dieser Welt, die ein voranschreiten unmöglich macht.
In diesem Band haben mich nicht nur die engsten Freunde Mathersons unglaublich begeistert und bewegt.
Es war vor allem Bob, der so viel in mir zum klingen brachte. Oft in den Gedanken und Emotionen hin- und hergerissen und doch hatte man immer Vertrauen.
Vertrauen, das immer wieder neu aufgebaut und gestärkt werden musste.
Um jeden Preis.
Resignation, Pein und so viel Tragik.
Mehr als man begreifen, mehr als man ertragen kann.
John Matherson zeigt was Menschlichkeit bedeutet und wie leicht man auf Abwege geraten kann. Es ist immer eng geknüpft mit Entscheidungen, die alles unwiderruflich ändern. Den Menschen selbst, als auch das Umfeld und die ganze Welt.

Völlig überrascht war ich ,dass dieser Band sehr ruhig war, auch wenn das Tempo hin und wieder stark angezogen wurde.
Der Autor geht hier vor allem auf der psychologischen Ebene verstärkt vor.
Dadurch kann man sich nicht nur in die authentischen und greifbaren Charaktere hineinfühlen, sondern auch wirklich verstehen und verinnerlichen, was sie ausmacht.
Gerade am Anfang hatte ich das Gefühl, ich verliere mich in einer Erinnerung.
Voller Wehmut, Traurigkeit und Intensität.
Es wird bewusst, was man verloren hat und noch verlieren kann.
Und dann kam der Umbruch.
Der mich völlig überraschend traf und völlig niederstreckte.
Das Grauen, das ganze Ausmaß.
Es wiegt so schwer, so tragend.
Und doch ist es der einzig richtige Weg.
Man lernt auf diesem Weg viel über die Menschen. Welcher Natur sie sind und wie sie die Welt sehen.
Es hat mich erschüttert, eine gewisse Beklemmung machte sich in mir breit, die man nie mehr los wird.

William R. Forstchen hat hier ein grandioses Finale dargebracht, das beängstigend nah an der Wirklichkeit ist und somit so viele Gedanken auslöst, die man nicht so einfach los wird.
Ein eher ruhiger, mit unterschwelliger Spannung behafteter Band, der mich von erster Sekunde in Atem gehalten hat und nie mehr ganz losgelassen hat.
Nicht die Welt muss man fürchten, sondern die Menschen, die Entscheidungen mit unauslöschlichen Folgen treffen.
Eine Trilogie die man unbedingt gelesen haben sollte.

Fazit:
Mit “The Final Day” findet die Matherson Trilogie ihr Ende.
Mich hat dieser Band nicht nur enorm überrascht, sondern auch ab erster Seite in Atem gehalten.
Tiefgründig, facettenreich und voller Entwicklungen, die merklich an die Substanz gehen und nicht eine Sekunde loslassen.
Ein großartiger Autor, der zeigt wovor man wirklich Angst haben muss.
Jeder sollte diese Trilogie gelesen haben.
Ein absolutes Highlight auch wenn es verdammt beängstigend nah an der Wirklichkeit ist.

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Cover des Buches The Final Day - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527233)LukeDaness avatar

Rezension zu "The Final Day - Die Welt ohne Strom" von William R. Forstchen

Ein gelungener Abschluss.
LukeDanesvor einem Jahr

Aller guten Dinge sind drei, und somit findet die „One“-Saga von William Forstchen mit „The Final Day“ nun ihr umfangreiches Ende.

Nicht nur, dass der letzte Teil der Trilogie um einiges besser durchdacht ist als sein Vorgänger, man verlässt die Welt von John Matherson auch mit einem recht brauchbaren Gefühl, dass das Gute irgendwie gesiegt hat und das für die Menschheit im Großen und Ganzen noch so etwas wie eine Hoffnung besteht.

Trotzdem bleibt der Kloss im Halse stecken, das sich die Geschehnisse der drei Bücher problemlos in der Realität umsetzen lassen und das die momentane amerikanische Regierung sich ähnlichen Mitteln bedient, welche der „Feind“ auch hier angewandt hat – kein Wunder, stammt das Original auch aus dem Jahr 2017.

Die Story entwickelt sich hier auf einem größeren Spielfeld weiter und die engen Identifikationsmöglichkeiten mit den Protagonisten bleiben ein wenig außen vor. Ist man noch von den anderen Büchern gewohnt, sich in der ein oder anderen Person irgendwie wieder zu finden, so fand ich es diesmal ein wenig anstrengender einen nachvollziehbaren Bezug herzustellen.

Dies mag auch daran liegen, dass hier mehr die militaristischen Themen zu finden sind als, wie bisher, die eher emotionalen und zwischenmenschlichen Töne, welche im alltäglichen Kampf um das Überleben immer wieder auftraten. Das macht das Buch weder besser noch schlechter als seine Vorgänger.

Eine rundum gelungene Trilogie, welche apokalyptisch ohne Untote oder Außerirdische daherkommt und uns zeigt, was jeden Tag Wirklichkeit werden könnte.

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Cover des Buches One Year After - Die Welt ohne Strom (ISBN: 9783865527639)LukeDaness avatar

Rezension zu "One Year After - Die Welt ohne Strom" von William R. Forstchen

Realistisch, schonungslos und mit wissenschaftlich belegtem Hintergrund.
LukeDanesvor 2 Jahren

Nach dem elektromagnetischen Impuls ist in der Welt von „One“ ohnehin nichts mehr so, wie es einmal gewesen ist und die Menschen im verträumten Black Mountain versuchen sich ihr Leben so gut es geht mit den neuen Bedingungen einzurichten. Dies ist allerdings nicht ganz so einfach, wie man vielleicht denken mag, denn nicht nur in den vereinigten Staaten von Amerika herrscht das blanke Chaos und das Gesetzt des Überlebens des Stärkeren ist an der Tagesordnung.

Eine neue Regierung hat die Macht in den Staaten ergriffen und das zuerst erhoffe Gute, was daraus resultieren könnte, schlägt schnell in Ernüchterung um, als man die Jugendlichen des Städtchens, in dem der ehemalige Professor und Ex-Soldat John Matherson versucht normale Verhältnisse wiederherzustellen, für eine Armee rekrutieren will, welche in Krisengebieten eingesetzt werden soll. 

Man hat das Gefühl, sich im neunzehnten Jahrhundert wiederzufinden, wenn man die Lebensweise der Bevölkerung von Black Mountain betrachtet. Es fehlt nicht nur an den existenziellsten Dingen, welche wir heutzutage als selbstverständlich erachten, sondern die Spezies Mensch ist auch wieder in ihre etwas archaischeren Verhaltensweisen zurückgefallen.

Dinge die man früher von Elternteil zu Kind weitergegeben hat, werden nun der Schule gelehrt, da man sie in den zivilisatorisch ansprechenderen Zeiten vollkommen vergessen hat. Überleben will eben gelernt sein, wenn man auf die Annehmlichkeiten einer vollkommen vernetzten und übersättigten Gesellschaft verzichten muss.

William Forstchen schildert auch im zweiten Teil seiner dystopischen Trilogie eine Welt wie sie schneller Wirklichkeit werden könnte, als uns allen lieb sein kann. Er zeigt auf, wie schwer es Menschen fällt sich an neue Strukturen zu gewöhnen, wenn eine allgegenwärtige Institution fehlt, welche das Zusammenleben zumindest in rudimentären Bahnen regelt und bestimmt. Zwar ist sich nicht jeder selbst der Nächste, doch Despoten haben immer Hochkonjunktur, wenn es um neu zu ordnende Machtverhältnisse geht.

Realistisch, schonungslos und mit wissenschaftlich belegtem Hintergrund.

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William R. Forstchen wurde am 11. Oktober 1950 in Milbank, New Jersey (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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