William Ritter Jackaby

(122)

Lovelybooks Bewertung

  • 133 Bibliotheken
  • 12 Follower
  • 7 Leser
  • 55 Rezensionen
(49)
(47)
(21)
(5)
(0)

Inhaltsangabe zu „Jackaby“ von William Ritter

New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt.

Das etwas andere Buch, aber ich mochte es sehr gerne^^

— AnnaLange

skurril, aber gut!

— Obsidian_26

Gefiel mir gut. Jackaby ist herrlich skuril.

— lexana

(4,5)

— Paules_Buecherkiste

Sherlock Holmes gepaart mit Fantasy. Konnte mich leider nicht richtig überzeugen und bleibt mri sehr mittelmäßig in Erinnerung.

— *Jessy*

Leider zu vorhersehbar.

— magdalenamarija

Eine Mischung aus Sherlock und Peter Grant, dabei aber leider nur ein schwacher Abklatsch. Konnte mich nicht überzeugen.

— Aniday

Außergewöhnlicher Kriminalroman - lesenswert!

— Isy2611

Ich fand die Lösung zu eindeutig, zu schnell erkennbar, ansonsten ein schnelles und skuriles Lesevergnügen.

— Archer

Leider konnten mich weder die Charaktere noch die Geschichte fesseln. Für mich eine Enttäuschung.

— Isabella_

Stöbern in Jugendbücher

Nur noch ein einziges Mal

Ich habe schon lange nicht mehr bei einem Buch und vorallem bei einem Nachwort so weinen müssen, wie bei diesem Buch.

violetbooklady

Piper Perish

Für mich war dies eine nette Geschichte für zwischendurch. Die Geschichte plätschert so dahin. Der Höhepunkt blieb für mich leider aus.

BeautyBooks

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Das Buch hat mich so in seinen Bann gezogen. Ich warte nun sehnsüchtig auf den dritten Band :)

Lesefee94

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Ein tiefsinniger Roman, der in seiner Einzigartigkeit aufblüht und erstrahlt!

Leyla1997

Im Zweifel tue nichts

Vorsicht ist das oberste Gebot.

Calipa

Herrscherin der tausend Sonnen

Ich fand die Geschichte sehr schön zu lesen mit den Planeten und ihre Kulturen. Wie Raye stark geblieben ist in ihrer schwirigen Zeit.

michelle-books

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Das Juwel in meinem Bücherregal

    Jackaby

    Caro_reads

    17. October 2017 um 18:18

    Inhalt: Alles beginnt 1892 mit der Ankunft der jungen Abigail Rook in New Fiddleham. Sie reist  über Europa in die USA um endlich Abenteuer zu erleben, doch dies ist ein ungewöhnliches Vorhaben für Frauen ihrer Zeit.  Frisch von Bord stößt sie auf eine Stellenanzeige einer Detektei. Diese besteht aus nur einer Person, R. F. Jackaby „Detektiv für Ungeklärtes“. Er beherrscht übernatürliche Fähigkeiten, welche seine Fälle gleich in ein anderes Licht rücken. Abigail wird seine Assistentin, denn sie hat ein Talent gewöhnliche, aber wichtige Details zu erkennen. Und schon ihr erster Fall ist kein einfacher. Mit Abigails Hilfe muss Jackaby einen Serienkiller ausfindig machen, welcher nicht menschlicher Natur zu sein scheint…. Meine Meinung: Ich habe dieses Buch GELIEBT! Es ist spannend, phantasievoll, lustig und einfach magisch. Die Phantasiegestaltung in diesem Buch ist etwas anders als in anderen Büchern. Denn natürlich gibt es auch magische Wesen, doch nicht so 0815 Werwölfe, Vampire oder Feen. Es rücken ganz andere Wesen in den Fokus, wie zum Beispiel Banshees. Das ist wirklich mal was anderes! Jackaby erklärt einem bis ins kleinste Detail wie er zu seinen Ergebnissen gekommen ist. Dabei verknüpft man in Gedanken alles selbst miteinander und kommt meist zu dem Entschluss, dass es keine magischen Fähigkeiten gebraucht hätte um dies zu erkennen. Dieses Denken wird auch von Abigail übernommen, welche als Mensch die gleichen Schlüsse zieht, doch andere Details in den Fokus rückt. Jackabys Erklärungen beinhalten aber soviel wundervolle Magie, dass sie toll mit anzuhören sind. Er verknüpft Details, die für das menschliche Auge nicht zu erkennen sind. Es ist keine kitschige Story, sondern die perfekte Mischung aus Kriminalroman und Fantasybuch. Auch für die Lovestory-Liebhaber gibt es einige süße Szenen. Mein Fazit: Jackaby entführt uns in eine neue magische Welt, welche ihren Platz aber in der USA hat. Jackabys Geschichten und Fälle sind einzigartig und wirklich toll, ich wäre selbst gerne in Abigails Rolle als seine Assistentin geschlüpft. Für mich ist dieses Buch ein kleines Juwel in meinem Bücherregal, ich kann es euch einfach nur von Herzen empfehlen. ♥ Ich freue mich auch schon auf den zweiten Teil, welcher im Januar 2018 erscheint. 5 von 5 Sternen gibt es von mir ★

    Mehr
  • Jackaby - der etwas andere Detektiv

    Jackaby

    Katinka17

    18. September 2017 um 21:18

    Das Kinderbuch „Jackaby“ ist eine Mischung aus Fantasy und Krimi und wurde von William Ritter 2014 veröffentlicht. Die deutsche Erstausgabe erschien 2016. Das Buch hat 319 Seiten und ist im cbt Verlag erschienen. Erster Satz: Es war Ende Januar und New England trug einen Mantel aus frisch gefallenem Schnee, als ich über die Landungsbrücke von Bord ging. New Fiddleham im Jahr 1892. Die Reiselustige und Abenteuer suchende Abygail Rock ist neu in der Stadt. Sie sucht nach Arbeit und einer Unterkunft. Zur gleichen Zeit sucht Mr. R.F. Jackaby, der Detektiv für ungewöhnliche Fälle nach einem Assistenten. Das Abenteuer beginnt für Abygail bei ihrem ersten Fall. Ein Serienmörder muss gefasst werden und Jackaby ist davon überzeugt, das sich nicht um einen Menschen handelt. Abygail Rock war mir von Anfang an sympathisch. Das Mädchen aus gutem Hause, welches aus der Uni flieht und lieber auf Reisen geht, da ihr ihr normales Leben zu langweilig ist. Jackaby erinnert mich an Sherlock Holmes, ein kluger Mann mit dunklem wuscheligem Haar, der mit seinen Sinnen mehr wahr nimmt als du und ich. Bei Jackaby kommt noch hinzu, das er übernatürliche Wesen sehen kann und ihre Aura förmlich spürt. Das Buch ist witzig und spannend zugleich. Der Schreibstil ist sehr gut, man kann flüssig lesen. Die Kapitel haben eine angenehme länge. Ein muss für jeden Sherlock Fan. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil.

    Mehr
  • Erfrischend und andersartig

    Jackaby

    Legeia

    06. September 2017 um 21:56

    Beschreibung:New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt.Der Autor:William Ritter hat an der University of Oregon studiert und unter anderem Kurse in Trampolinspringen, Jonglieren und über das Italienische Langschwert aus dem 17. Jahrhundert belegt. Er ist verheiratet, stolzer Vater und unterrichtet englische Literatur. Jackaby ist sein Debütroman.Meine Meinung:1892. Die junge Abigail Rook ist auf der Suche nach Arbeit. Sie ist mittellos, hat Hals über Kopf die Universität verlassen und würde jeden Job annehmen. Da fällt ihr eine Annonce auf. Eine Assistentin wird gesucht. Sogleich begibt sie sich zu dem Haus und trifft auf R. F. Jackaby, einen ungewöhnlichen Privatdetektiv mit verstrubbelten dunklen Haaren und hellgrauen Augen, der immer einen ausgebeulten Mantel mit allerlei Zeug und einen langen Schal mit sich herumträgt. Sie bemerkt sogleich, dass er anders ist als die Menschen, die sie bisher traf. Und dann offenbart sich auch, warum er ihr so interessant erscheint. Er hat die Gabe, übernatürliche, fantastische Wesen zu erkennen.Sogleich wird sie von ihm "getestet", als sie es mit einer unheimlichen Mordserie zu tun bekommen, bei der Jackaby einen Mörder vermutet, der nicht unter den Menschen zu finden ist. Bald stehen die beiden auch auf der Todesliste, denn der Serienkiller hat ebenso die Spur des Detektivs und seiner Assistentin aufgenommen.Mir hat "Jackaby" sehr gefallen. Der Schreibstil von William Ritter ist zauberhaft. Einfach wunderbar, welch Geschichte er gesponnen hat. Man mag den Vergleich zu Sherlock Holmes ziehen, einem übersinnlich begabten Holmes, versteht sich, aber das fand ich nicht weiter schlimm, weil der Autor eine ganz eigene Welt kreiert hat. Hier gibt es Geister, Kobolde und slawische Domvois. Wer wissen will, was das ist, sollte das Buch lesen.In der Geschichte geht es auch blutig zu, aber sie schafft den Spagat gekonnt, ohne allzu heftig ins Horrormäßige abzudriften.Jackaby und Abigail waren mir gleich sympathisch. Vor allem der Detektiv, der mit seiner besonderen Art regelrecht ansteckend ist. Man kann öfter schmunzeln über die Dialoge und Einfälle des Autors.Ziemlich früh erkennt man zwar, wer der gesuchte Serienkiller ist, das ist das einzige Manko, dies hat aber die Erzählweise und die Handlung an sich nicht beeinträchtigt. Trotzdem wünsche ich mir im nächsten Band mehr Rätselraten.Spannend, anders und erfrischend. Eben Jackaby.5 Sterne.

    Mehr
    • 2
  • Fazit: für Sherlockfans bestimmt ganz toll

    Jackaby

    Saruna

    04. September 2017 um 15:41

    SchreibstilEin Erzählbericht der Assistentin Abbigail. Das fand ich ganz interessant.Es war mal wieder „weder gut noch schlecht“.. was ich immer benutze, wenn es nichts Besonderes zu erwähnen gibt.Persönliche MeinungIch bin immer wieder froh, dass ich auch Bücher aus Genre lese, die ich eigentlich nicht so mag.  Manchmal finden man so ein wahres Juwel (z.b. die Geheime Geschichte von Donna Tartt) Leider war es hier nicht so ein Fall. Detektivgeschichten waren noch nie meins. Obwohl ich Sherlock und co. wirklich, wirklich gerne lieben würde, klappt es einfach nicht…. Die Schrägen Charaktere mag ich grundsätzlich, aber das raten, aufdecken, nachforschen, Überlegungen anstellen, dass kann mich einfach nicht genug fesseln. In diesem Buch haben wir sogar einen Fantasy/Mystery Anteil, aber der konnte dem Ganzen nur eine leichte Würze geben. Jackaby ist zwar ein typischer Sherlock, sprich schräg und sehr eigen, aber der ganze Fall war nicht besonders originell.   Ich hätte gerne mehr mystery, mehr ungewöhnlich und mehr schräg gehabt =) Naja, vielleicht ja in Band zwei? (den ich einfach haben muss, weil er gelb ist!) Fazit: für Sherlockfans bestimmt ganz toll

    Mehr
  • Der Fake-Sherlock - irgendwo zwischen Realität und Fiktion.

    Jackaby

    magdalenamarija

    03. June 2017 um 20:46

    Ein verrückter Detektiv auf der Suche nach einem übernatürlichen Serienkiller? - Perfekt für mich! Dachte ich zumindest ...Abigail Rook sucht als Fremde in New Fiddleham nach einem Job und einer Unterkunft - und läuft natürlich dem Detektiv Jackaby in die Arme. Als seine Assistentin gerät sie in eine Welt von übernatürlichen Wesen und weiß nicht so recht, wie sie mit Jackaby umgehen soll. Einem Mann, der wirkt als sei er direkt aus einer Anstalt entflohen.So verlockend die Idee auch sein mag - an der Umsetzung fehlt es ein wenig an Spannung und Originalität.Sowohl Abigail als auch Jackaby sind ideale Protagonisten für dieses Buch. Ihre Charaktere sind so unterschiedlich, dass sie sich eigentlich auch schon wieder perfekt ergänzen. Vor allem sorgen die Verhaltensweisen oft für lustige Momente. Abigails Gespür für alltägliche Dinge macht sie zu einer perfekten Assistentin - obwohl ich gestehen muss, dass ich darin nichts Besonderes sehe.Mit seinen Methoden erinnert Jackaby auch stark an Sherlock Holmes und ich habe inständig gehofft, es würde nicht so sein. Ich kam auch realtiv schwer in die Geschichte hinein, woran genau kann ich aber bis jetzt nicht sagen. Ob es nun der gewöhnungsbedürftige Stil war oder es an der Umgebung, die trotz meiner Vorliebe für Fantasy sehr fremd und fern wirkte, lag ... Ich kann es nicht sagen. Schlimmer jedoch war es, dass das Buch dann doch sehr wenig Spannung hatte. Das Ende war leider zu vorhersehbar und ich hatte schon von Anfang einen Verdacht, was den Täter betraf, der sich auch sehr schnell bestätigt hatte. Ein gewöhnliches Buch für zwischendurch, was mich aber leider nicht ganz überzeugen konnte. Ich hoffe, Band 2 wird besser!

    Mehr
  • Gute Mischung von Fantasy und Krimi

    Jackaby

    Jisbon

    16. May 2017 um 02:13

    "Jackaby" liefert eine gelungene Mischung aus Fantasy und Kriminalroman. Der Ermittler kann in Bezug auf Exzentrik, Beobachtungsgabe und auch Überheblichkeit durchaus mit dem berühmten Sherlock Holmes mithalten, während die Ich-Erzählerin Abigail dem Leser einen scharfen, ungeschminkten Blick auf die übernatürlichen Vorkommnisse in einer scheinbar ganz normalen Stadt liefert. Obwohl Jackaby ganz klar der interessantere, präsentere Charakter ist, ist auch Abigail keineswegs langweilig und die Interaktion der beiden so unterschiedlichen Figuren gehört zu den Highlights des Buches.Der Fall war gut aufgebaut und mir hat gefallen, dass es trotz aller magischen Vorkommnisse noch ganz normale Ermittlungsarbeit gab, obwohl ich davon gerne noch mehr gehabt hätte - durch seine besondere Gabe war für Jackaby vieles ziemlich schnell offensichtlich. Es gab einige spannende Momente, gerade gegen Ende, aber auch solche, die mich sehr mitgenommen haben. Die verschiedenen Fäden sind am Ende schön zusammengelaufen, es gab ein paar erschreckende Erkenntnisse und die Aufklärung war stimmig und passend. Dennoch konnte die Geschichte mich nicht hundertprozentig fesseln und gerade im Mittelteil hat sie sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen. Dafür mochte ich, dass Abigails Stellung als Frau in ihrer Zeit adressiert wurde, da der historische Hintergrund die Handlung bereichert hat.Insgesamt bekommt das Buch von mir 3,5/5 Sternen. Das World Building ist toll, ich mag die Mischung von Krimi und Fantasy und auch die Charaktere sind interessant, doch die Handlung an sich hatte ein paar Längen und ich hätte gerne noch etwas mehr reine Detektivarbeit gehabt.

    Mehr
    • 2
  • Fabelhaftes Abenteuer in der neuen Welt

    Jackaby

    Isy2611

    06. May 2017 um 13:26

    Abigail Rook geht 1892 in Amerika von Bord. Ihr altes Leben mit samt ihrer Familie hat sie in Europa zurückgelassen. Auf der Suche nach einem Job treibt das Schicksal sie in das Foyer eines Detektivs, der einen Assistenten sucht. Schnell wird Abigail klar, dass mit diesem Detektiv etwas nicht stimmt - er verhält sich einfach nicht normal... Redet die ganze Zeit von Fabelwesen und anderen ungeheuerlichen Sachen. Und dennoch siegt ihre Neugier und sie folgt ihm in ein außergewöhnliches Abenteuer.Ich bin total angetan von diesem Buch. Die Verknüpfung von Krimi, Vergangenheit und Fantasy hat mir sehr gut gefallen. Die Schreibweise ist angenehm und sehr bildhaft, die Charaktere sehr sympathisch. Zwar war schon ziemlich früh absehbar, wer der Täter ist. Das hat mich allerdings gar nicht so sehr gestört, da das Buch dadurch seine eigene Magie nicht verloren hat.Empfehlung!

    Mehr
  • Der Detektiv für Übersinnliches gibt sich die Ehre

    Jackaby

    Archer

    01. May 2017 um 19:38

    Abigail Rook ist eine junge Frau, die gerne Abenteuer erleben würde. Aus diesem Grund kommt sie 1892 ziemlich abgebrannt nach einer ganz schönen Odyssey in Amerika an, einer Stadt namens New Fiddleham. Zufällig läuft sie dem seltsamen Mr Jackaby über den Weg, der ein Detektiv ist. Einzigartig auf seine Weise, obwohl er nur selten als beratender Detektiv tätig ist, denn Jackaby sieht Übernatürliches und kann dadurch auch Fälle lösen, bei denen die normale Polizeiarbeit versagen muss. Er stellt Abigail als Assistentin ein, und schon stecken sie gemeinsam in einem mysteriösen Fall eines Serienmörders. Dabei begegnen sie nicht nur misstrauischen Polizisten, seltsamen Frauen, die Trolle unter einer Brücke besänftigen und Geistern, sondern auch Banshees, Gestaltwandlern und einem Killer, der an Bösartigkeit kaum zu übertreffen ist.Jackaby ist nett. Nicht nur zum schnellen Lesen, sondern auch von der Idee her und den Protagonisten. Das ganze Drumherum, wie sich das Übernatürliche einfügt, ist originell und manchmal gibt's sogar einen Anflug von 19. Jahrhundert-Flair, wenn auch nicht so viel wie erwartet. Die Lektüre hat Spaß gemacht, und sollte es einen Nachfolger geben, werde ich ihn lesen. Zu kritisieren hätte ich nur, dass mir der Täter von Anfang an zu eindeutig war und das Finale zu schnell abgehandelt. Nachdem jetzt aber alle wichtigen Personen eingeführt worden sind, bleibt für den Nachfolger mehr Platz für Plot, so dass ich erwarte, einen ausgefeilteren Kriminalfall im nächsten Buch vorzufinden.

    Mehr
  • Der Mann mit den Eisenschuhen

    Jackaby

    Mary-and-Jocasta

    01. May 2017 um 11:43

    „Machen Sie sich mich allem vertraut – passen Sie nur auf, dass Sie nicht in den Teich fallen. Der Schlamm ist ausgesprochen glitschig.“ „Ich habe keinen Teich gesehen… Ist er hinterm Haus?“ „Nein. Im dritten Stock. Sie können ihn nicht verfehlen.“ Als Abigail Rook im Jahre 1892 im Hafen von New Fiddleham ankommt, ist sie pleite. Von daheim weggelaufen, auf der Jagd nach dem großen Abenteuer muss sie sich nun allein durchkämpfen. Auf der Suche nach einem Job trifft sie schließlich auf Jackaby, einen Detektiv mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Als seine Assistentin gerät Abigail gleich zu Anfang in einen komplizierten Fall: Ein Serienkiller treibt sein Unwesen in der Stadt und Jackaby ist überzeugt, dass es sich um einen übernatürlichen Täter handelt. Zuerst einmal muss an diesem Buch wohl das Cover gelobt werden, das mir gleich auf den ersten Blick gefallen hat. Mit diesem verspielten, detailverliebten Aussehen macht das Cover direkt Lust darauf, das Buch zur Hand zu nehmen und sich in Jackabys Welt zu begeben. Und genauso detailverliebt wie das Cover präsentiert sich auch die Welt im Inneren des Buches mit ihren Bewohnern. Abigail Rook, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, lernt man dabei schnell als taffe junge Frau kennen, die sich auch in einer von Männern beherrschten Welt nicht unterbuttern lässt. Ihr Talent, alltägliche Details zu registrieren, die sich für Jackabys Ermittlungen als wichtig erweisen, machen sie schnell zur perfekten Hilfe für den Detektiv. Dabei lässt sie sich weder von den Ungeheuerlichkeiten in Jackabys Haus noch von den blutigen Tatorten und Jackabys scheinbar absurden Theorien abschrecken. Jackaby selbst lässt sich wohl am besten als„verrückter Professor meets Sherlock Holmes“ beschreiben. Trotz seiner vielen Eigenarten gewinnt man ihn schnell lieb, denn obwohl seine Methoden nicht immer vollkommen legal sind und manchmal etwas befremdlich wirken, kämpft er doch für das Gute. Auch die anderen Charaktere sind – bis auf einige Ausnahmen – sehr sympathisch, wobei keiner von ihnen dabei wirklich tiefgründig beleuchtet wird. Insgesamt machen die Figuren dennoch einen guten, wenn auch keinen völlig klischeefreien Eindruck. Die Handlung ist ebenfalls nichts unbedingt Neues... Weiterlesen?

    Mehr
  • Nicht das, was ich erwartet habe

    Jackaby

    Isabella_

    12. April 2017 um 14:39

    Ich weiß gar nicht so genau, was ich von Jackaby erwartet habe - was seltsam ist, denn nach dem Lesen des Buches fühle ich mich, als wären meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt worden. Andererseits fällt es mir schon schwer, die Essenz des Buches zu umreißen; denn auch wenn es gute dreihundert Seiten lang ist, habe ich irgendwie das Gefühl, dass nichts passiert ist.Aber zurück zum Wesentlichen. Zuallererst wäre da unsere Protagonistin Abigail. Am Anfang war sie mir irgendwie sympathisch: Das Geld, das ihre Eltern für ihr Studium gespart haben, hat sie verwendet, um die Welt zu bereisen - irgendwann aber landet sie in New Fiddleham und muss sich eingestehen, dass sie keinen Schritt weiter ist. Sie wirkt wie ein eigenständiges Mädchen, das für sich denken kann und vor allem einen eigenen Willen hat, was insbesondere in Anbetracht der Tatsache interessant ist, dass die Geschichte im späten 19. Jahrhundert spielt. Doch nach ein paar Kapiteln geht es mit ihr schlichtweg bergab. Sie heftet sich Jackaby an die Fersen; wenn sie überhaupt noch etwas sagt, dann etwas Offensichtliches. Das fast schon Absurde ist, dass sie genau wegen ihrer "Fähigkeit", das Offensichtliche und Banale auszusprechen, von Jackaby geschätzt und letztlich engagiert wird. Detektivarbeit leistet sie gar keine.Und das ist nur das Oberflächliche. Die Art und Weise, wie William Ritter von ihr erzählt, hat mir auch nicht gefallen - und dabei ist das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben! Es misslang mir, auch nur die kleinste Verbindung zu Abigail aufzubauen. Ich interessierte mich einfach null für sie. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass sie alles nur observierte und letztendlich tatenlos war.Besonders schade war auch, dass andere Frauencharakter typisch negativ dargestellt wurden - es wird beschrieben, wie sie über Abigails Auftreten lästern und sich klischeehaft verhalten. Bis auf einen Geist gibt es keinen weiblichen Nebencharakter, der nicht irgendwie negativ gegenüber Abigail auffällt.Auch besonders nervenaufreibend: Ziemlich schnell bekommt Abigail von Jackaby irgendwelche ominösen Dinge erzählt, von kleinen (unsichtbaren) Tieren, die in ihrer Kleidung sitzen, über seltsame Vorkommnisse bis hin zu Banshees. Und sie nimmt das einfach so hin. Von einer Sekunde auf die andere hat sie alles akzeptiert, obwohl sie das meiste nicht einmal sieht (darauf komme ich gleich noch).Jackaby hingegen war mein "Highlight" des Buches. Anführungszeichen, weil selbst er letztendlich mich mehr verwirrt als begeistert zurückgelassen hat. Immerhin brachten mich diverse Aussagen von ihm zum Schmunzeln; sein ganzes Auftreten wirkt ziemlich inkohärent und mysteriös, wir erfahren quasi gar nichts über seine Vergangenheit und auch nicht wirklich viel über seine Fähigkeit. Wie eben schon angedeutet, ist Jackaby der Einzige seiner "Art". Er sieht, hört und weiß Dinge, die kein anderer beherrscht. Daher wirkten seine Erzählungen oft abgehoben und unglaubwürdig.Grundsätzlich fühlte sich das magische Konstrukt einfach falsch an. Nichts an New Fiddleham ist magisch. Es ist eine stinknormale, durchschnittliche, ja, langweilige Stadt mit unterdurchschnittlichen Charakteren und... einer Prise Magie? Ich weiß nicht. Das wirkte auf mich zusammenhanglos, so zwecklos. Lieber wäre es mir gewesen, wäre Jackaby ein nicht-magisches Mysterium gewesen, "schlichtweg" ein Genie. Letztendlich war es absurderweise Jackabys mysteriöse Art, die das Buch halbwegs leserlich machte.Für den Krimiplot konnte ich mich auch nicht wirklich begeistern, was eben vordergründig daran lag, dass ich sämtlichen Charakteren komplett neutral gegenüberstand. Die Geschichte konnte mich einfach nicht packen. Und die Spurenjagd war sehr offensichtlich und einfach total uninteressant gestaltet. Letztendlich ist es Jackaby, der das Rätsel löst, und Abigail bringt sich nur unnötig in Gefahr und muss dann zu guter Letzt, um alle Klischees zu erfüllen, auch noch gerettet werden.Es ist nicht so, dass Jackaby ein schlechtes Buch ist. Dazu fehlt es ihm einfach an Essenz. Immer, wenn ich nach irgendetwas im Plot greifen wollte, glitt es mir zwischen den Fingern hindurch. Abigail als Protagonistin war eine graue Maus, die man kaum bemerkte. Höchstens der Dialog zwischen ihr und Jackaby war noch ganz amüsant. Abgesehen davon war Jackaby leider ein sehr nichtsaussagender Reinfall für mich.

    Mehr
  • Ein Sherlock Holmes der "besonderen Art"...

    Jackaby

    Lyke

    22. March 2017 um 23:45

    Durch das wunderschöne und geheimnisvoll wirkende Cover angelockt griff ich zu diesem Roman und war sofort eingenommen von der Idee des Autors. Eine klassische Detektivgeschichte in historischem Setting mit übernatürlichen Elementen? Das hörte sich einfach genial an und so begann ich zu lesen…und muss nun nach der Lektüre sagen: Hut ab, Herr Ritter! Der Autor entführt uns nach Amerika in das Jahr 1892. Es ist ein kalter Winterabend im Januar an dem die junge, abenteuerlustige Abigail Rook in New Fiddleham von Bord der „Lady Charlotte“ steigt. Sie hat ihrem langweiligen Leben in England den Rücken gekehrt und ist nun, ganz auf sich allein gestellt, auf der Suche nach Unterkunft und Arbeit. Als sie beides schließlich bei dem scharfsinnigen und skurrilen Jackaby findet, ahnt sie noch nicht, in welch gefährliche Ereignisse sie dadurch hineingezogen wird… Erzählt wird die Geschichte aus Abigails Perspektive, wodurch der Leser ganz unvoreingenommen mit ihr gemeinsam die völlig fremde, paranormale Welt des Detektivs entdecken kann. Abigail ist eine intelligente und neugierige junge Frau, die sich nicht den Erwartungen der Gesellschaft unterwerfen, sondern ihren eigenen Weg gehen will. Mutig stellt sie sich den Herausforderungen, die die Arbeit als Assistentin eines wahnwitzigen Genies so mit sich bringt, auch wenn sie häufig von Jackabys rasanten Gedankengängen und Schlussfolgerungen überrumpelt wird. Sie ist die perfekte Besetzung für diese Stelle: Mit ihrem bodenständigen Wesen und ihrem Blick für alltägliche Details besitzt sie ein Talent, das diesem vollkommen fehlt. Jackaby hat ein scharfes Auge für das Übernatürliche, denn er ist ein Seher und nimmt Dinge wahr, die normalen Menschen nicht zugänglich sind. Seinen Ermittlungen geht er mit ungeheurer Leidenschaft, Intelligenz und Hartnäckigkeit nach, ist aber gleichzeitig auf emotionaler und sozialer Ebene völlig inkompetent, was ihn oft ein wenig weltfremd wirken lässt. Hinzu kommen eine große Prise Ironie und Sarkasmus und der Vergleich mit Sherlock Holmes wird nahezu unumgänglich! „Apropos“, sagte er. „In meinem Arbeitszimmer steht ein Einweckglas mit der Aufschrift ‚Kaution‘. Wenn sie bis heute Abend nichts von mir hören, dann bringen sie das Glas einfach zur Polizeiwache in der Mason Street, ja?“ (Seite 84) Man hat jedoch zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, den bloßen Abklatsch einer Sherlock-Holmes-Geschichte zu lesen. Ganz im Gegenteil! William Ritter schafft es, den alten Stoff mit neuen, originellen Einfällen zu etwas ganz Eigenem zu gestalten. Die Story sprüht einfach vor Fantasie, Wortwitz und humorvollen Dialogen! Man begegnet Kobolden, Gestaltwandlern, Hausgeistern, Banshees und sonderbaren Mitbewohnern und wird dabei vollkommen hineingezogen in diese liebevoll erdachte Welt. Die Handlung schreitet in flottem Tempo voran, bleibt dabei stets spannend und gipfelt schließlich in einem fulminanten Finale, wobei sich schaurig-düstere Momente und lustige Begebenheiten in einem schönen Mischverhältnis abwechseln. Die kurzen Kapitel und der locker leichte Schreibstil lassen einen dabei nur so durch die Seiten fliegen. Ein kleiner Mangel muss jedoch bei allem Lob eingeräumt werden: Der Autor verwendet viel Energie darauf, die rasante Entwicklung der Handlung und die Aufklärung des Mordfalls voranzutreiben. Ausgefeilte und vertiefende Charakterstudien kommen dabei leider ein wenig zu kurz und man erfährt kaum etwas über Jackabys Vergangenheit und den „Grund“ für sein Talent. Doch damit bleibt auch viel kreativer Spielraum für die Fortsetzungsbände… ;) Fazit William Ritter ist ein hervorragender Genre-Mix gelungen, der mich absolut überzeugen konnte! „Jackaby“ hat mich mit seinen originellen Charakteren, der temporeichen Handlung und dem vor Ironie und Wortwitz sprühendem Schreibstil verzaubert und in eine völlig skurrile Welt entführt. Ich lege das Buch jedem ans Herz, der gerne einmal einen Sherlock Holmes der „besonderen Art“ kennenlernen möchte :) Ich freue mich jedenfalls sehr auf die Fortsetzungen und hoffe inständig dass sie auch in Deutschland erscheinen werden!

    Mehr
    • 3
  • Ein Detektiv der anderen Art auf mystischen Spuren

    Jackaby

    Eternity

    14. February 2017 um 13:02

    Jackaby ist ein Detektiv, der sich auf Übernatürliches und Mystisches spezialisiert hat. Er kann Kobolde und Geister sehen, kennt sich mit Trauergesängen und Todesbringern aus. Dabei zeigt er Scharfsinn und asoziale Allüren à la Sherlock Holmes. Was würde dieser wohl zu seinem Kollegen sagen, wo er doch stark die Meinung vertritt, dass jegliches Phänomen rational zu erklären ist...!? Ich habe nichts gegen Fantasy, im Gegenteil. Sie kann einen aus unserer Welt entführen und zeigen, wie schön oder spannend ein anderes Universum sein könnte. Ganz gleich, ob zurück in die Vergangenheit oder weit in die Zukunft. Hier jedoch hat das Fantasy-Element mich irgendwie gestört. Vielleicht, weil ich es am Anfang nicht recht auf dem Schirm hatte und es nicht in meinen Kopf wollte. Aber auch als ich es endlich in meiner Vorstellung in die Geschichte eingebaut hatte, war die Handlung nicht wirklich spannend. Ja, es gibt ein großes Showdown, das wirklich gut war. Aber die ganzen restlichen Seiten schwammen nur so an einem vorbei. Kann man also lesen, muss man aber nicht... ;)

    Mehr
  • Dreamteam Jackaby/Rook im Einsatz

    Jackaby

    Amilyn

    06. February 2017 um 21:35

    1892 hat die Engländerin Abigail Rook keine Lust, sich nach dem College brav zu verheiraten. Eigentlich will sie nicht einmal aufs College und zieht in die Welt hinaus, um ein Abenteuer zu erleben, das jedoch ordentlich in die Hose geht. Als sie mit eingezogenem Schwanz wieder zurück nach Hause fahren will, entschließt sie sich spontan dazu, dass ihr Abenteuer noch nicht vorbei ist. Statt das Schiff nach England zu nehmen, fährt sie kurzerhand nach Amerika und geht in New Fiddleham von Bord. Abgebrannt trifft sie auf den Detektiv Jackaby, der behauptet, Übersinnliches wahrnehmen zu können, und für den Mord, der kürzlich an einem Reporter verübt wurde, so sagt er, sei kein menschlicher Täter verantwortlich. Ach, diesen wahnsinnigen Mix aus Krimi, Thriller, Mystery, Horror, Historie, Humor und skurrilen Gestalten mit einem Schuss Romantik habe ich einfach nur genossen! William Ritter hat all diese merkwürdigen Dinge zu einem tollen Roman verarbeitet, der wunderbar flüssige Schreibstil tut sein übriges. Natürlich ist die Figur des Jackaby ganz klar auf Sherlock Holmes angelegt. Der Autor macht daraus überhaupt keinen Hehl. Es werden zwar keine Namen genannt, aber es gibt eine ganz eindeutige Textzeile dazu. Und so steht der Detektiv im Fokus der Geschichte und erhält die meiste Aufmerksamkeit. Von allen skurrilen Figuren in diesem Roman steht er an der Spitze. Und dennoch ist es die Ich-Erzählerin Abigail Rook, die mir am meisten gefallen hat. Ein starker Frauencharakter am Ende des 19. Jahrhunderts muss niemand sein, der sich in ein Paar Hosen schießt und feministische Sprüche klopft, das beweist der Autor in diesem Buch: Abigail ist einfach eine junge Frau, die mit der Zeit geht. Etwas kürzere Röcke, eine Arbeitsstelle und ein kleiner aber feiner Seitenhieb auf den schicken Hut einer älteren Lady genügt, um das verstaubte Frauenbild zu schwächen, aber in Ohnmacht fallen, darf sie auch. Außerdem ist sie dem Übersinnlichen nicht völlig abgeneigt, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat. So haben wir hier keine anstrengende "Moulder und Scully"-Situation, sondern ein "Was wäre, wenn", so dass die Geschichte sofort losgehen kann. Ich hoffe wirklich inständig, dass die im Englischen bereits erschienen beiden Folgebände auch übersetzt werden und das möglichst bald. Es wäre ein Jammer, wenn es hier nicht weitergehen würde. Fazit: Toller Schreibstil, tolle Charaktere, tolle Dialoge und ein grandioser Genre-Mix. Von diesem Team will ich mehr lesen und vergebe 5*****.

    Mehr
  • Krimi mal anders - einfach spannend

    Jackaby

    Lilibookworm

    09. January 2017 um 18:52

    Rook wollte schon immer Abenteuer erleben. Aber so richtig hat das noch nie funktioniert, bis zu dem Moment an dem sie Jackaby kennenlernte. Auf der Suche nach einer Anstellung sieht sie seine Anzeige für einen Helfer als Detektiv und meldet sich sofort als seine Assistentin. Noch am selben Tag untersucht Jackaby den Tatort eines mysteriösen Mordes, und schnell steht fest: Es handelt sich um einen übernatürlichen Täter… Ich kann dieses Buch jedem nur wärmstens empfehlen, der gerne Kriminalromane mit mysteriösem Touch liest. Das Buch spielt im Jahre 1892, was dem Ganzen eine wunderbar alte Stimmung verleiht, wenn Kutschen über die Straßen rollen und Telegramme versendet werden. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mir dieses Buch Freude bereitet, was wohl zu einem großen Teil an den Charakteren im Buch liegt. Fast alle sind sie mit einzigartigen Eigenschaften ausgestattet, und ich habe Mrs. Rook aber vor allem auch Jackaby sofort ins Herz geschlossen. Der junge Detektiv mit der außergewöhnlichen Eigenschaft, alles Übernatürliche sehen zu können, interessiert sich nicht für die Meinung anderer Leute. Mit seiner ganzen Kraft versucht er, als Detektiv in den Ermittlungsarbeiten der Polizei mithelfen zu dürfen, wobei ihm ins besondere sein Talent, in jeder Situation ruhig und gelassen zu reagieren, weiter hilft. Trotz seiner äußerlich kalt erscheinenden Züge hat er ein warmes Herz für Menschen in Not. R. F. Jackaby ist wirklich unglaublich. Zusammenfassend kann man nur sagen, dass es eines der herausstechendsten Bücher ist, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Mit einem warmen Kakao an kalten und dunklen Wintertagen auf dem Sofa ist das Buch am gruseligsten und liebenswürdigsten zugleich! Weitere Rezensionen von mir auf meinem Blog https://lilibookworm.wordpress.com/rezensionen/blog/. Ich hoffe, ihr schaut mal vorbei!

    Mehr
  • Ein guter und unterhaltsamer Auftakt

    Jackaby

    -nicole-

    08. January 2017 um 17:36

    Jackaby - der spezielle Detektiv für alles Übernatürliche  New Fiddleham im Jahre 1892: An einem verschneiten Januartag erreicht die junge Abigail Rook nach einer langen Reise die Stadt und macht sich sofort auf die Suche nach einem Job. Zufällig trifft sie dabei auf Mr. R.F. Jackaby, der eine Assistentin für seine Detektei sucht. Doch Jackaby ist kein gewöhnlicher Detektiv - mit seinem Sinn für alles Ungewöhnliche und der Fähigkeit, Fabelwesen zu sehen, kümmert er sich um alle übernatürlichen Fälle in der Stadt. Abigail dagegen hat das Talent, alltägliche und noch so kleine Details wahrzunehmen, die später von enormer Wichtigkeit sein können. Schon der erste Fall hat es in sich: Ein Serienkiller scheint nach einem bestimmten Muster vorzugehen. Jackaby merkt sofort, dass der Täter kein normaler Mensch ist und beginnt mit seinen speziellen Ermittlungen. Dabei begegnen ihm und Abigail allerhand Übernatürliches - was natürlich nicht ganz ungefährlich ist..."Eigentlich glaube ich nicht an...an...Okkultes. Weder an Hausgeister noch an Kobolde noch an den Weihnachtsmann!" (Abigail)- "Selbstverständlich nicht, das wäre ja auch albern. Nicht die Sache mit den Hausgeistern und Kobolden natürlich, die existieren selbstverständlich, aber dieser Unsinn mit dem Weihnachtsmann ist wirklich absurd." (Jackaby) - Seite 43Nachdem ich die Inhaltsangabe von Jackaby gelesen habe -Mit einem Detektiv als Hauptperson, der einen Sinn für alles Übernatürliche hat - war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Und es hat wirklich eine schöne, außergewöhnliche Note: Der skurrile Mr. R.F. Jackaby hat mit der jungen Abigail Rook endlich eine gute Assistentin für seine Detektei gefunden, deren Spezialgebiet ungeklärte Phänomene sind. Zuerst ist für die junge Frau alles neu und ein wenig unglaublich, besonders als Jackaby anmerkt, dass sich ein kleiner Kobold in Abigails Mantel eingenistet hat. Doch nach und nach bekommt sie ein Gespür dafür und gerät in ein spannendes Abenteuer - und in einen Mordfall, der es in sich hat...Mir hat die Geschichte von Anfang an gut gefallen: Die Charaktere sind klasse: Sowohl die normale Abigail, als auch der außergewöhnliche Jackaby, der einen mit seinen Aussagen so manches Mal zum Schmunzeln bringt. Doch auch die Handlung bietet einiges: Eine düster angehauchte Stadt mitten im verschneiten Januar, in dem ein Mörder herumläuft, der höchstwahrscheinlich kein Mensch ist. Es warten einige Überraschungen für das neue Detektiv-Duo.Das Cover finde ich auch sehr gelungen, es fällt einem sofort ins Auge: In hellblau/türkis gehalten mit der Silhouette eines Mannes (Jackaby) und Details, die auf einen phantastischen Roman hindeuten.Mein Fazit: Dieses Buch ist eine sehr gute Mischung aus Krimi und Mystery mit fantastischen Elementen, angesiedelt am Ende des 19. Jahrhunderts. Eher in düsterer Atmosphäre gehalten mit einem etwas speziell-skurrilem Detektiv und einer sympathischen Assistentin bietet die Handlung einen interessanten Verlauf. Mir hat hier nur ein wenig die Tiefe gefehlt, trotz toller Ideen blieb die Geschichte an manchen Stellen etwas blass. Dennoch ein guter und unterhaltsamer Auftakt mit noch etwas Luft nach oben.

    Mehr
    • 2
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks