Spannend und lehrreich geschrieben!
William Sarabande
Alle Bücher von William Sarabande
Land aus Eis
Land der Stürme; Die grossen Jäger; Die Urzeit - Saga
Die Urzeit-Saga Land aus Eis Die großen Jäger
Land der vielen Wasser,
William Sarabande: Die Urzeit-Saga - Land der Stürme - Die großen Jäger
Die Urzeit-Saga - Die Großen Jäger - Land des Donners
Land der vielen Wasser
Neue Rezensionen zu William Sarabande
Für mich ist dies der letzte Band der “Die großen Jäger”-Reihe. Es gibt noch viel mehr Bände, allerdings geht es zum einen in den Folgebüchern nicht mehr um Torka und seinen Stamm, wie in den ersten vier Büchern, und zum anderen wurden die letzten Teile nicht mehr ins Deutsche übersetzt, so dass man sowieso mittendrin abbrechen muss. Außerdem habe ich gehört, dass die Qualität der Handlung abnimmt. Also ist das vierte Buch ein guter Schlusspunkt.
Ich habe auch genug. Irgendwie werde ich mit dem Autor nicht richtig warm, obwohl ich das zwischendurch dachte. Sarabande hat einen guten, fesselnden Schreibstil, aber er wählt einfach Themen, die mir nicht wirklich gefallen. Klar, muss ich immer noch sagen: Prähistorischer Roman super! Es gibt so viele Dinge, die mir gefallen. Sei es die unwirkliche Umgebung, der Stamm, der ums Überleben kämpft und die vielen Riten und Traditionen, die eine wichtige Rolle spielen. Es machte mir große Freude im kuscheligen Bett zu liegen und von den Schneestürmen und der kalten Umgebung zu lesen.
Aber ich habe das Gefühl der Autor muss irgendwelche (sexuellen) Bedürfnisse ausleben/ kompensieren/ was auch immer… Da wird ein junges Mädchen von dem Fantasiewesen Wanawut (Halb Bestie/Bär, halb Mensch) bestiegen und dabei getötet, die Schwester vergewaltigt den fiebernden Bruder, ein Mädchen wird im Drogenrausch sexuell gefügig…. Na klar, kann man sagen, damals waren die Menschen eben noch halbe Tiere etc. Allerdings passt es nicht zur weiteren Darstellung der Menschen, die z.B. darüber philosophieren, was Glück ist.
Sowieso haben mich dieses Mal viele Themen wirklich irritiert und dadurch war ich von so einigen jungen, weiblichen Protagonistinnen genervt. Da ist Larani, die durch ein großes Feuer halb verbrannt wurde, nun mit ihrem Schicksal hadert und im Stamm eine Außenseiterin ist, da sie nun häßlich ist. Nur leider wird die Geschichte nicht richtig ausgeschöpft bzw. vertieft, so dass ich mich nach dem Sinn dieser Geschehnisse fragte. Sehr genervt war ich auch von Demmi, die in ihren Bruder verliebt ist und dadurch unausstehlich zu ihrem Mann und vor allem zu ihrem Kind ist. Das fand ich sehr abstoßend und irritierend. Aber am Schlimmsten fand ich Naya, die naiv und blöd ist, aber durch ihre rote Beeren in einen Drogenrausch gerät und plötzlich der sexhungrige Vamp ist. Ich habe mich gefragt, was diese Themen in einem guten prähistorischen Roman zu suchen haben… Schade!
Bewertung: 2,5 von 5 Punkten
Endlich habe ich diese aufregende Reihe fortsetzen können. Es hat zu Beginn ein wenig gedauert, bis ich wieder ins Geschehen fand und wusste, was vorher passiert ist. Aber dann ging es ganz einfach und ich konnte in eine fremde Welt eintauchen, die voller Geheimnisse, Grauen, Überlebenswillen und Schönheit ist.
Dieses Mal wechselte der Plot ständig zwischen Torkas Stamm, der weit in den Osten zieht, um unbekanntes Land zu besiedelt und einen Ort zu finden, an dem sie gut leben können, Cheanahs Stamm, der in dem Land des vielen Fleisches geblieben ist und sich immer mehr zum negativen entwickelt, und dem Wanawut, die mystische “Bestie”, welche nun zwei Junge aufziehen muss, von denen das eine so anders ist als sie. Gerade dieser Wechsel erhöhte die Spannung und das Interesse des Lesers.
Aber leider kam es in der Mitte in meinen Augen trotzdem zu einigen Längen. Auch fand ich manchmal das Geschehen in Cheanahs Stamm zu grausam, brutal und erschreckend. Das ekelte mich teilweise so an, dass ich kurzzeitig nicht weiterlesen wollte. Das störte.
Allerdings wurde es dann wieder durch die vielen positiven Eindrücke des Buches weggewischt. Gerade die verschiedenen Charaktere waren toll und haben sich meist gut entwickelt, nur Karana nervte mich teilweise, allerdings trug seine Veränderung natürlich zur Spannung bei. Freue mich schon auf den nächsten Band.
Bewertung: 4 von 5 Punkten









