William Saroyan

 3.3 Sterne bei 9 Bewertungen

Lebenslauf von William Saroyan

William Saroyan, 1908 als Sohn armenischer Einwanderer in Fresno, Kalifornien geboren, begann seine Karriere mit Storys, aufgrund derer Columbia Pictures ihn als Drehbuchautor anheuerte. Für das Theaterstück ›The Time of Your Life‹ erhielt er den Pulitzer Preis, den er jedoch ablehnte; für das Drehbuch zu seinem Roman ›The Human Comedy‹ wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet. Er war zweimal mit der Schauspielerin Carol Grace verheiratet, aus der Ehe gingen zwei gemeinsame Kinder hervor. »Jeder muss einmal sterben«, lautete Saroyans letztes Pressestatement, »aber ich habe immer geglaubt, dass in meinem Fall eine Ausnahme gemacht würde.« Er starb 1981 in seinem Geburtsort.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von William Saroyan

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Tja, Papa, Roman (ISBN:9783423281799)

Tja, Papa, Roman

 (3)
Erschienen am 28.02.2019
Cover des Buches Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich (ISBN:9783423281379)

Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich

 (3)
Erschienen am 08.09.2017
Cover des Buches Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich (ISBN:9783423433051)

Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich

 (0)
Erschienen am 08.09.2017
Cover des Buches Unkalifornische Geschichten (ISBN:B0028OH94G)

Unkalifornische Geschichten

 (0)
Erschienen am 01.01.1965
Cover des Buches My Name is Aram (ISBN:9780955915635)

My Name is Aram

 (1)
Erschienen am 01.09.2009
Cover des Buches Ein anderer Tag, ein anderer Traum (ISBN:9783596292523)

Ein anderer Tag, ein anderer Traum

 (1)
Erschienen am 01.05.1991
Cover des Buches The Human Comedy (ISBN:0151423016)

The Human Comedy

 (0)
Erschienen am 01.10.1989

Neue Rezensionen zu William Saroyan

Neu

Rezension zu "Tja, Papa Roman" von William Saroyan

Wenn der Vater mit dem Sohne
StefanieFreigerichtvor einem Monat

Als der Zehnjährige für eine Zeit nicht bei seiner kleinen Schwester und der Mutter lebt, sondern beim Vater am Ozean, legt dieser auf eines Wert: “Folgendes solltest du dir merken”, sagte er. “Nichts in deinem Leben muss jemals nur so und nicht anders sein. Du kannst bei mir bleiben, bis du nach Hause willst. Du kannst jederzeit zurückkommen, wenn du willst. Es muss niemals nur so und nicht anders sein.”
Fortan erleben Vater und Sohn den Alltag, Schulzeiten, Ausflüge, Gespräche miteinander, die teils fast philosophischen Charakter haben. Der 45jährige Vater erklärt seinem Sohn seinen Beruf als Schriftsteller: "Er sagte, jeder Mensch auf der Welt lebt jeden Tag eine Geschichte. Es ist so etwas wie ein Brief an Gott, sagte er. Die Menschen schreiben ihn jeden Tag, aber nicht in Worten. Schriftsteller schreiben ihn für sie in Worten, aber das heißt nicht, dass nicht in Wirklichkeit die Menschen inhn schreiben." Kapitel 27

Diese Neu-Übersetzung des Buches „Papa You’re Crazy“ von 1957 (die ältere Übersetzung durch Elisabeth Mann-Borgese erschien 1959 als „…sagte mein Vater“) wurde vom Schriftsteller William Saroyan seinem Sohn Aram gewidmet, der ihn als Zehnjähriger darum gebeten habe und in „Übereinanderlegung“ von dessen und seinem eigenen zehnten Lebensjahr. Er spricht damit durchaus die Zehnjährige in mir an, somit machten mir die 192 Seiten mit ihren kurzen Kapiteln Freude. Ich kann mir das gut als Geschenk für Väter neugeborenener oder 10jähriger Söhne vorstellen, ebenso wie für Kinder in dieser Vor-Pubertät.

Das Zusammenleben auch mit anderen zeichnet mir in angenehmer Form Bilder dafür, wie ein Künstlerleben mit wenig Geld und viel Improvisation auch aussehen kann, wenn es nicht auf Selbstlügen hinausläuft wie „Schloss aus Glas“ oder „So, und jetzt kommst du“. Der Vater vermittelt zwar, dass auch „Schriftstellerreis“ satt macht (Reis mit dem, was gerade da ist), aber er kocht halt, setzt Grenzen, legt Wert auf die Schule. Sehr hübsch, aber ein wenig frage ich mich, warum man ausgerechnet dieses Buch wieder auflegt, das einerseits vielleicht nicht wirklich viele Erwachsene anspricht, andererseits primär autobiographisch zu werten sein dürfte. Und das Leben von Saroyan wäre an sich schon ein Buch wert: 1908 geboren als Sohn armenischer Einwanderer in Kalifornien, musste er nach dem frühen Tod des Vaters als Dreijähriger für einige Zeit mit den Geschwistern in einem Waisenheim leben, bevor seine Mutter die Familie wieder zusammenführte. Er musste früh für seinen eigenen Lebensunterhalt sorgen, veröffentlichte aber auch bereits in jungen Jahren. Oft schrieb er für Filme, feierte Optimismus zu Zeiten der Depression, rauchte, trank und spielte. Gleich zweifach war er mit der Mutter seiner zwei Kinder verheiratet, sie heiratete später den Schauspieler Walter Matthau, der Saroyans beide Kinder teils mit aufzog https://en.wikipedia.org/wiki/William_Saroyan

Insgesamt hat mir das Büchlein Lust auf mehr gemacht von dem Autor, der als unterschätzter Zeitgenosse von Hemingway, Steinbeck und Faulker gewertet wurde (wiki). 4 Sterne (ja, doch ein wenig kurz. Und ehrlich, 18,- für 192 Seiten? Bitte!)

Kommentieren0
12
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 23 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks