William Shakespeare

 4.1 Sterne bei 5,292 Bewertungen
Autor von Romeo und Julia, Hamlet und weiteren Büchern.
William Shakespeare

Lebenslauf von William Shakespeare

William Shakespeare wurde als drittes Kind von John Shakespeare und Mary Arden geboren. Der Vater war Geschäftsmann und später Bailiff von Stratford. Großen Einfluss übte zu Shakespeares Jugendzeit die Sprache der Kirche auf ihn aus - deshalb findet man in seinen Stücken viele Hinweise auf die Bibel. In der Schule lernte er Grammatik, Logik und Rhetorik auf solider lateinischer Basis, aber er war nie auf einer Universität. Dadurch war es ihm möglich, seiner Spontanität und Kreativität Ausdruck zu verleihen, ohne sich großartig Gedanken um Regeln machen zu müssen. Im Alter von 18 Jahren schwängerte er Anne Hathaway, die er darauf hin heiraten musste. 1583 wurde Tochter Susanna geboren, kurz darauf Zwillinge. Ca. 1590 verließ Shakespeare Frau und Kinder, ging nach London und arbeitete dort als Schauspieler und Dichter. Anfangs von seinen Dichterkollegen belächelt und oft kritisiert, gelang ihm 1594 der Durchbruch: der Earl of Southampton unterstützte ihn. Die Schauspieltruppe, mit der Shakespeare zusammenarbeitete wurde als Aktiengesellschaft verwaltet, deren Mehrheit er bald besaß. Dadurch gelang es ihm, ein Zehntel der Anteile am Globe-Theater zu kaufen und unabhängig vom Earl of Southampton zu werden. Zu dieser Zeit hatte William bereits den Ruf als führender Dichter und Dramatiker seiner Zeit, der noch dazu im Dienste des Königshauses stand. Es folgten turbulente Zeiten, die sich auch in seinen Werken widerspiegeln. Im Alter von 48 Jahren gab er das Schreiben auf. Er starb am 23.04.1616.

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Neu erschienen am 08.01.2019 als Taschenbuch bei Books on Demand.

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Romeo und Julia

Romeo und Julia

 (1,282)
Erschienen am 21.05.2013
Hamlet

Hamlet

 (578)
Erschienen am 20.10.2011
Ein Sommernachtstraum

Ein Sommernachtstraum

 (476)
Erschienen am 01.03.2016
Macbeth

Macbeth

 (271)
Der Widerspenstigen Zähmung

Der Widerspenstigen Zähmung

 (107)
Erschienen am 01.10.1999
Was ihr wollt

Was ihr wollt

 (88)
Erschienen am 24.10.2014
Viel Lärm um nichts

Viel Lärm um nichts

 (71)
Erschienen am 01.07.2001

Neue Rezensionen zu William Shakespeare

Neu

Rezension zu "Macbeth" von William Shakespeare

Englisch Leistungskurs
Sillivvor 3 Tagen

Ich musste das Buch in Englisch lesen, kann mir schöneres vorstellen, mag nichts Historisches, habe den Satz "sein oder nicht sein" dann aber endlich mal verstanden, haha.

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Rezension zu "Romeo und Julia" von William Shakespeare

Ein Klassiker!
Nelebooksvor einem Monat

Inhalt: "Romeo und Julia, die tragisch Verliebten, gehören zwei verfeindeten Familien an, den Montagues und Capulets, die verhindern, dass sie ihre Liebe offen leben. Heimlich lassen sie sich trauen. Um der vom Vater geplanten Hochzeit mit einem Dritten zu entgehen, trinkt Julia einen Betäubungstrank, der sie für vierzig Stunden in einen todesähnlichen Schlaf versetzt. Doch Romeo kommt zu spät. Wie tot liegt Julia vor ihm und aus Verzweiflung trinkt er Gift. Wenige Augenblicke später erwacht sie und erblickt das Unglück. Mit seinem Dolch folgt sie ihm nach." (Amazon)

Cover: Das Cover passt zu dem Verlag und zu der Geschichte.

Schreibstil: Der Schreibstil entspreicht nicht dem heutigen, was es teilweise etwas anstrengend macht, aber auch überaus interessant. Denn es wird teilweise sehr blumig beschrieben/umschrieben und lässt so Interpretationsraum.

Charaktere: Romeo ist mir zu Anfang schon nicht sonderlich sympathisch, was er im Laufe der Geschichte durch seine Art auch nicht zu ändern vermag. Er ist irgendwie wankelmütig, unbeständig, weinerlich - alles keine sympathischen Charakterzüge. Julia mochte ich da schon etwas mehr, aber richtig warm geworden bin ich mit ihr auch nicht. Die Denkweise war früher ja auch eher anders als heute, was es für mich wahrscheinlich schwieriger macht, die Handlungen und Gedankengänge nachzuvollziehen.

Meinung: Man ist gleich mitten in der Geschichte. Das Buch/Heft ist generell ja nicht sehr dick, doch auch so ist es sehr kurzweilig, da immer wieder etwas Neues geschieht, und so für Abwechslung gesorgt ist. Teilweise fehlt mir irgendwie hier Hintergrundinformation (oder ich habe es überlesen), wie bspw. warum der Streit zwischen den Familien überhaupt besteht. Also es ist ein Klassiker, den man aus eben diesem Grund gelesen haben sollte, aber mein Lieblingsklassiker ist es auf jeden Fall nicht.

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Rezension zu "Die Fremden" von William Shakespeare

Die Weisheit des Barden
Alaisvor einem Monat

Es ist nur eine kurze Szene, ein Fragment eines nie veröffentlichten Theaterstücks, an dem noch weitere Autoren mitgewirkt haben, und doch stellt sie ein wahres Juwel dar: Untersheriff Thomas Morus beruhigt englische "besorgte" Bürger, die sich zusammenrotten, um Gewalt gegen Flüchtlinge anzuwenden, indem er ihnen veranschaulicht, was sie durch diese Gewalt aufs Spiel setzen würden, und sie an die Goldene Regel erinnert ...

Ich finde es eine sehr spannende Fügung, dass die Urheberschaft Shakespeares ausgerechnet jetzt erst, bzw. seit nur wenigen Jahren, als erwiesen gilt, denn die Menschheit hat sich im Hinblick auf Verhalten gegenüber Geflüchteten so erschreckend wenig weiterentwickelt und die Argumente, die Shakespeare Morus in den Mund legt, müssen leider auch heute noch wiederholt werden - umso besser, wenn man ihnen mit dem Namen Shakespeare zusätzliches Gewicht verleihen kann.
Neben der kurzen Szene, die in diesem Buch sowohl in englischer Sprache als auch in einer herausragend guten deutschen Übersetzung von Frank Günther wiedergegeben wird, enthält es noch weitere Schätze: eine Fotografie der Handschrift, ein Vorwort von Heribert Prantl (aus dem genauso viel Weisheit wie aus den Worten Morus' spricht) und einen lesenswerten Anhang von Herausgeber und Shakespeare-Übersetzer Frank Günther, in dem er unter anderem den historischen Hintergrund der Szene beleuchtet.
Warum dann nur 4 von 5 Punkten? Weil mir, so schön und weise ich die von Shakespeare geschriebene Rede von Morus fand, die Szene an sich etwas unglaubwürdig vorkam: Shakespeares besorgte Bürger können zuhören, das Gesagte verstehen und umdenken - das sind gleich drei Fähigkeiten, die typischen besorgten Bürgern meiner Ansicht nach völlig fehlen. Aber vielleicht ist das auch nur mein ("leicht" verbitterter) moderner Blickwinkel, vielleicht hatten die Menschen damals einfach mehr Respekt vor Gelehrsamkeit, waren sich der Grenzen ihres Wissens stärker bewusst und somit auch klüger und offener für Worte der Vernunft. Shakespeare aber hat sich vielleicht nicht vorstellen können, dass diese einfachen Wahrheiten so viele Jahrhunderte später von vielen Menschen immer noch nicht verstanden werden ...

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Gespräche aus der Community

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Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.

Die Leserunde beginnt am 10.7.2016.

Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.

!!! Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost !!!

Für den Juli haben wir uns „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare vorgenommen.

Die Leserunde beginnt am 10.07.2016 und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns Shakespeares Sommernachtstraum träumen will.:-) 

Wichtig ist, dass es auch von diesem Klassiker verschiedene Ausgaben geben kann.

Sollten hier markante Unterschiede auffallen, gebt bitte in der Rubrik Meine Ausgabe Bescheid, damit wir die Einteilung dementsprechend anpassen können. Soweit man sich in der Leserunde orientieren kann, ist natürlich jede Version in Ordnung.
Wir freuen uns über zahlreiche TeilnehmerInnen!

• Bitte schreibt eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, damit die Leserunde übersichtlich bleibt.
• Bitte denkt auch daran, den Spoiler-Haken zu setzen!


Zur Einteilung der Leseabschnitte
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Meine Ausgabe besteht aus 5 Auszügen und weil dieses Büchlein so dünn ist, habe ich es in 3 Leseabschnitte eingeteilt:

1. Leseabschnitt: 1. - 2. Aufzug
2. Leseabschnitt: 3. Aufzug
3. Leseabschnitt: 4. Aufzug - ENDE
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Im Januar lesen wir in der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur" William Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig".

Wikipedia meint dazu:

Der Kaufmann von Venedig (englisch The Merchant of Venice) ist eine Komödie William Shakespeares. Sie entstand zwischen 1596 und 1598 und wurde 1600 in der ersten Quartoausgabe veröffentlicht. Die erste bekannte Aufführung fand am 10. Februar 1605 vor König Jakob I. im Palace of Whitehall statt.

Das Stück spielt nur zum Teil in Venedig: wichtige Szenen spielen in Belmont, einem Landsitz auf dem Festland. Die Handlung beruht auf „Il Percone" von Giovanni Fiorentino und der 195. Geschichte der Anekdotensammlung Gesta Romanorum.


Unsere Regeln wie immer:
1. Bitte in den Leseabschnitten immer mit Spoilerhaken posten.
2. Bitte immer mit Kategorie posten - in Eurem eigenen Interesse, sonst werden Eure Beiträge nämlich schnell nicht mehr gefunden.


Letzter Beitrag von  Muninvor 3 Jahren
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HAMLET

Gibt es irgendwen, der dieses Werk nicht mindestens mit Namen kennt? Das berühmte Zitat über Sein und Nicht-Sein noch nie gehört hat? Vermutlich nicht. Aber wer hat's auch gelesen bzw. gesehen? Vielleicht doch nicht alle...

Daher wollen wir Klassik-Freunde der Gruppe

“Wir lesen Klassiker der Weltliteratur” 

dies im April gemeinsam tun: dieses Schauspiel lesen. Eingeladen ist wie immer jedermann und jederfrau.

Unsere Leserunde startet am 1. April, nein, kein Scherz ;)

Wie immer zum Schluß unsere Leserunden-Regeln:
1. Beiträge in den Leseabschnitten mit Spoiler-Haken posten.
2. Beiträge in Kategorien posten, wenn man das vergessen hat, kann man es auch nachträglich ändern.
Letzter Beitrag von  Daninskyvor 4 Jahren
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Zusätzliche Informationen

William Shakespeare wurde am 13. April 1564 in Stratford-upon-Avon (Großbritannien) geboren.

William Shakespeare im Netz:

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