William Shakespeare Der Widerspenstigen Zähmung

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Inhaltsangabe zu „Der Widerspenstigen Zähmung“ von William Shakespeare

Die Komödie um die böse Caterina, die von ihrem Ehemann Petruccio durch übelste Behandlung gezämt wird, zählt nicht gerade zu den literarischen Glanzlichtern unter Shakespeares Werken. Sie erfreute sich aber immer wieder großer Beliebtheit beim Publikum, wovon nicht zuletzt auch die zahlreichen Verfilmungen zeugen.

"Bei allen sprachlichen und handwerklichen Qualitäten des Textes - The Taming of the Shrew ist einfach 'bad Shakespeare'." (238)

— kalligraphin
kalligraphin

Was soll man da sagen: Shakespear liebt man voll und ganz oder eben nicht. Und ich tue es. :D Immernoch Gültigkeit.

— StephanieJones
StephanieJones

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  • Rezension zu "The Taming of the Shrew /Der Widerspenstigen Zähmung" von William Shakespeare

    Der Widerspenstigen Zähmung
    Träumerin

    Träumerin

    17. June 2012 um 08:58

    Ein Kaufmann in Padua hat zwei Töchter: Katharina, die Widerspenstige, die sich nichts sagen lässt und ihre Meinung offen vertritt und Bianca, die mehr Verehrer hat als man zählen kann. Um aber an Bianca ran zu kommen, muss erst ein Mann für Katharina gefunden werden, so verfügte es der Vater der beiden. So muss Lucentio, durch List und Tücke, nicht nur seine Mitbewerber Hortensio und Gremio ausstechen, sondern auch noch jemanden für die kratzbürstige Katharina finden. Als Petruchio eintrifft, auf der Suche nach einer reichen Frau, wird er von den Werbern um Biancas Hand auf ihre Schwester aufmerksam gemacht und lässt sich sogleich darauf ein. Und bei ihrer ersten Begegnung erweist er sich als ebenbürtiger Gegner in einem Wortgefecht und sieht seine Neugier geweckt. Durch allerlei Erziehungsmaßnahmen, schafft er es Katharina an sich zu binden und letztendlich ihre Liebe zu wecken. Shakespeare hat mit dieser Komödie eindeutig bewiesen, dass er die menschlichen Charakterzüge versteht. Ein Stück, was eigentlich auf den ersten Blick nur eine Haupthandlung hat (wer es schafft Biancas Aufmerksamkeit zu bekommen), wandelt sich so um, dass letztendlich die Haupthandlung auf Katharina und Petruchio liegt. Genial gemacht, mit Wortwitz und von der Blindheit des Verliebtsein.

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  • Rezension zu "Der Widerspenstigen Zähmung" von William Shakespeare

    Der Widerspenstigen Zähmung
    Kathafee

    Kathafee

    21. February 2012 um 09:44

    Die Kömodie spielt in Padua, wo Baptista, der Vater von Bianca und Katharina, die erstere und sittsamere solange nicht vermählen will bis auch das widerspenstige Käthchen einen Mann findet. Derweil sammeln sich die Freier der Bianca und versuchen mit diversen Mitteln an die Schöne heranzukommen, und so finden sie auch einen Mann, Petruchio, der tatsächlich um die Widerspenstige freien wird um sie anschließend zu zähmen. Ich habe nur die deutsche Version gelesen, fand die Sprache recht ungewohnt, aber doch verständlich. Es gibt eine Rahmenhandlung, in der einem betrunkenen Kesselflicker weisgemacht wird, dass er ein Lord sei. Es zieht zufällig eine Schauspieler-Truppe vorbei und so wird sie eingeladen dem Lord ein Stück zu präsentieren, welches dann von der Widerspenstigen Zähmung handelt. In meiner Übersetzung fehlte der Epilog, der diesen Rahmen schließt, habe aber irgendwo mal gelesen, dass es den ursprünglich gab. Typisch für Shakespeare tauchen auch hier Missverständnisse und Rollentausch auf, was manchmal schon ein wenig verwirrend sein konnte :D Es tauchen in kurzer Zeit sehr viele Personen auf, und dann heißen zwei auch noch fast gleich (Gremio und Grumio). Alles in allem, eine kurzweilige Komödie, die einen Schmunzeln lässt und die ich mir gut auf der Bühne vorstellen konnte. Das Ende lässt mich hingegen nachdenklich zurück.

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  • Rezension zu "Der Widerspenstigen Zähmung" von William Shakespeare

    Der Widerspenstigen Zähmung
    Heike110566

    Heike110566

    10. January 2010 um 11:03

    Bei der Lektüre von klassischer Literatur muss man immer auch den Kontext beachten, in dem diese entstand. Oftmals kann man derartige Stoffe nicht richtig verstehen, wenn man nicht die Rahmenbedingungen der Zeit kennt, in der der Autor lebte und wirkte. So auch bei der Komödie "Der Widerspenstigen Zähmung" (1594) von William Shakespeare (1564-1616). Obwohl England in jener Zeit von einer Frau regiert wurde, Königin Elisabeth I., war das Frauenbild jener Zeit davon geprägt, dass die Frau sich dem Mann unterwirft, ihm dient und neben ihm ein Schattendasein führt. Von diesem Frauenbild ist auch dieses Stück, als Spiegel seiner Zeit, geprägt. Baptista, ein reicher Edelmann aus Padua, hat zwei Töchter. Die jüngere, Bianka, hat wegen ihrer Schönheit und ihrem Liebreiz viele Verehrer, die sie auch liebend gern heiraten würden. Die ältere, Katharina, hingegen ist zickig und will partout sich nicht einem Manne unterordnen, weswegen der Vater befürchtet, dass er sie nicht verheiratet bekommt. Deshalb hat er beschlossen: Erst wenn Katharina verheiratet ist, dann darf auch Bianka geehelicht werden. Biankas Freier gehen auf die Suche nach einem Mann für die Widerspenstige und finden in Petruchio, einem Edelmann aus Verona, der eine gute Partie sucht, den Richtigen. Er heiratet Katharina und indem er genauso zickig sich seiner Frau gegenüber verhält, wird sie mit der Zeit zu einer "zahmen, gefügsamen und sich unterwürfig verhaltenden Gemahlin", die diese Verhaltensweise aber nutzt, um so wiederum ihre Interessen bei ihrem Mann durchzusetzen. . Unter Berücksichtigung des historischen Rahmens ist dieses unterhaltsame und gut lesbare Stück eine Lektüre wert.

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  • Rezension zu "Der Widerspenstigen Zähmung" von William Shakespeare

    Der Widerspenstigen Zähmung
    MrsCodyMcFadyen

    MrsCodyMcFadyen

    14. December 2008 um 22:32

    Unmögliche Weiber, sehr lustig und unterhaltsam.