Hamlet

von William Shakespeare 
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Hamlet
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HannaWiesners avatar

Ganz interessant auch wenn ich von der Sprache her fast nichts verstanden habe.

MoWilliamss avatar

ich muss es wohl nochmal lesen - denn man sagt, wenn es einem nicht gefällt, hat man es vermutlich nicht verstanden.

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Inhaltsangabe zu "Hamlet"

Hamlet, Prinz von Dänemark, empfängt in Wittenberg die Nachricht vom plötzlichen Tode seines Vaters. Nachts erscheint ihm der Geist des Königs, beschuldigt seinen eigenen Bruder des Mordes und fordert Hamlet auf, ihn zu rächen. Die Rache durchzuführen stellt Hamlet jedoch vor unüberwindbare Konflikte.

Der Stoff des Stückes geht auf eine mittelalterliche nordische Erzählung zurück. Der Text des Hamlet wurde in der heute vorliegenden Fassung spätestens zwischen Februar 1601 und Sommer 1602 von Shakespeare fertiggestellt. Das Stück könnte seit dem Juli 1602 in einer gekürzten Bühnenversion aufgeführt worden sein, erschien erstmals 1603 als Raubdruck und wurde 1604 in einer autorisierten, leicht zensierten Version in Druck gegeben. Eine frühe Variante, der sogenannte Ur-Hamlet, könnte ab 1594 in London bekannt gewesen sein.
Von Shakespeares Hamlet gibt es drei relevante Textzeugen: zwei frühe Quartos, die kurze Fassung Quarto 1 (Q1) aus dem Jahre 1603, die deutlich längere Version Quarto 2 (Q2) von 1604/05 und die Folioversion (F1) aus dem Jahre 1623 in der ersten Ausgabe der gesammelten Werke Shakespeares.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783191729264
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:190 Seiten
Verlag:Hueber Verlag
Erscheinungsdatum:15.02.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.1983 bei Harperaudio erschienen.

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    °bluemoon°s avatar
    °bluemoon°vor 2 Jahren
    Ein Klassiker


    Hamlet, eines der berühmtesten Werke Shakespeares, handelt davon, dass Hamlet, der Sohn des dänischen Königs, sehr betroffen ist vom Tode seines Vaters. Noch dazu hat seine Mutter den Bruder des verstorbenen Königs innerhalb von 2 Monaten nach dessen Tod geheiratet. All dies trägt nicht zur Besserung von Hamlets Gemüt bei; er ist sehr melancholisch.


    Als er dann den Geist seines Vaters sieht, der ihm mitteilt, dass er von Claudius, seinem Bruder, vergiftet wurde, ist Hamlet sich unsicher. Will der Teufel ihn zu etwas Bösem verleiten, sieht er aufgrund seiner Melancholie Halluzinationen (damaliger Glaube) oder ist der Geist echt gewesen?


    Der Protagonist verhält sich absichtlich wie verrückt, damit Claudius - egal wie - keinen Verdacht schöpfen kann, und lässt ein Theaterstück inszenieren, in der ebenfalls ein König von seinem Bruder auf die gleiche Art vergiftet wird. Horatio, ein Freund Hamlets, ist eingeweiht und soll ebenfalls schauen, wie Claudius reagiert.
    Als dieser das Theaterstück abbrechen lässt, ist den beiden klar, dass dies von der Schuld Claudius' spricht.


    Hamlet will daraufhin seinen Vater rächen, doch erwischt er den neuen König beim Beten.
    Da sich Hamlets Vater durch den plötzlichen Tod nicht von seinen Sünden freisprechen lassen konnte und deswegen vermutlich in der Hölle landete, will Hamlet für Claudius das gleiche. Er bringt ihn also nicht um, da er soeben seine Sünden beichtete (den Mord). Hamlet will warten, bis er ihn bei etwas "Bösem" (wie Trinken oder Glücksspiel) erwischt und Claudius so - ebenfalls mit Sünden beladen - nicht in den Himmel kommen kann.


    Gertrude, Hamlets Mutter, will herausfinden, warum ihr Sohn so irr ist. In einem Gespräch wirft ihr Sohn ihr die so frühe Hochzeit mit dem Bruder ihres Mannes vor. Als er hinter Wandvorhängen etwas hört, denkt er, es handelt sich um Claudius und ersticht ihn. Doch es war Polonius, ein Vertrauter des Königs, der auf Gertrudes Geheiß zuhörte.


    Claudius schickt Hamlet daraufhin nach England, mit einem Brief für den dortigen König, dass Hamlet direkt bei seiner Ankunft umgebracht werden soll. Währenddessen kommt Polonius' Sohn Laertes zu Claudius und will den Tod seines Vaters rächen.


    Hamlet bekommt unterwegs den Brief für den englischen König zu fassen und schreibt ihn dahingehend um, dass die Vertrauten seines Vaters, Rosencrantz und Guildenstern, bei ihrer Ankunft ermordet werden sollen. Er selbst kehrt in die Heimat zurück.


    Hier haben unterdessen Laertes und Claudius miteinander gesprochen und letzterer konnte den jungen Mann überzeugen, dass Hamlet an Polonius' Mord schuldig ist. Zusammen schmieden sie den Plan, dass die beiden einen Kampf führen sollen und Laertes eine vergiftete Klinge nutzen soll, während Claudius zur Absicherung einen vergifteten Wein für seinen Neffen bereithalten wird.


    Wird es nun tatsächlich zu einem Duell kommen und kann Hamlet noch dem Tode entrinnen, der in so vielen Varianten für ihn geplant wurde? Schafft er es, seinen eigenen Vater zur rächen?




    Ich fand die Geschichte an sich ganz gut, wobei sie natürlich als Theaterstück, rein in Form von Dialogen, weniger spannend geschrieben werden konnte als in Prosaform. Das Ende hält auch noch mal einige Überraschungen bereit, die den Leser verblüffen.
    Das (alte) Englisch war natürlich teilweise eine Herausforderung, gerade in Hamlets Dialogen, in denen er auch noch manchmal absichtlich wirres "Zeugs" erzählt. Das macht es natürlich nicht einfacher zum Verstehen und man hat schon etwas Zeit investieren müssen. Im Großen und Ganzen aber hat man alles verstehen können.

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    Catties avatar
    Cattievor 3 Jahren
    My first Shakespearean play

    I had long planned to read something by Shakespeare and Hamlet has always been on the top of my list of his works I'd like to explore. When I found out that I had to read the play for my Literatures course at University, I was happy and excited to finally start with Shakespeare.

    Hamlet is a tragedy about a Danish prince whose father, the former king, has been murdered by his brother who now rules as king. When Hamlet finds out, he plans his avenge, but the king has his own plans to get Hamlet out of the way.

    I have to admit, I had more problems with reading the play in its original language than I thought I'd have. I'm not a native speaker and the old English as well as many words and expressions I'd never heard before made it difficult to understand some passages. However, I could follow the story and the plot. 
    Shakepeare really is an amazing writer, I've seen that for myself and generations of people can't lie about that fact.
    When the story slowly unfolds, when secrets are revealed and the final act approaches, I was excited to find out, how the story would end and if Hamlet would die a hero's death or not at all.
    Family affairs, the burden of a prince, jealousy, love, hate - there are many motives in this play and they all work together in a way that I'm not able to pick one as the most important.

    Many people say that Hamlet is the best literary work ever been written. I personally think it's a great piece of literature, but I think I'll maybe have to read it once more and get deeper into the whole thing to understand al the little aspects and allusions Shakespeare has included.

    So, for my first read, I give 4 out of 5 stars. I'll probably have to read it again before my exam, so maybe my rating will change after that.

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    maggiterrines avatar
    maggiterrinevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fühle mich nach dieser Lektüre um einiges gebildeter :)
    Etwas ist faul im Staate Dänemark

    Der König ist tot. Nur Hamlet weiß, dass es ruchloser Brudermord war und, noch schlimmer, der Mörder nun auf dem Thron sitzt und mit seiner Mutter ein Bett teilt. Das kann einen schon mal in schwere Melancholie stürzen.

    Die Geschichte von Hamlet wurde schon tausendfach interpretiert, verfilmt und aufgeführt. Trotzdem habe ich sie erst jetzt, wo ich sie gelesen habe richtig durchblickt und kann mir ein BIld von dem "Mythos Hamlet" machen. Spannend fand ich vor allem, dass das Stück gar nicht eindeutig zu interpretieren ist. Bis heute wissen die Literaturhistoriker und Theaterwissenschaftlicher nicht, worum es in dem bekannten "Sein oder nicht sein"-Monolog wirklich geht (denkt er dabei an Selbstmord oder an Rache?) oder wie es wirklich um Ophelias Jungfräulichkeit steht. Während T.S. Elliot noch der Meinung war, dass Shakespeare schludrig gearbeitet habe und diese Uneindeutigkeit des Stücks ein fieser Makel sei, wird heute allgemein gesagt, und dem würde ich mich anschließen, dass gerade diese vielen Interpretationsmöglichkeiten, das Stück faszinierend machen.
    Wie in allen Shakespeare-Stücken fordert einen außerdem die Verwendung der Sprache noch einmal zusätzlich. Dabei trifft man auf interessante Metaphern, ironische Spitzzüngigkeiten und damalige Gesellschaftskritik.

    Ich fand das Stück wirklich lesenswert und halte es für ein Muss für jeden, der mehr von Hamlet kennen möchte als "Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage".

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    Miserables avatar
    Miserablevor 5 Jahren
    Für Klassikerfans ein Muss

    Hamlet ist der Prinz von Dänemark. Sein Vater, der ebenfalls Hamlet heißt, ist unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen. Kurze Zeit später ehelicht die Königin König Hamlets Bruder, Hamelt Juniors Onkel. Hamlet ist darüber überhaupt nicht froh, er unterstellt den beiden unlautere Absichten.
    Gleichzeitig geht das Gerücht um, der Geist König Hamlets wandle nachts im Schloss herum. Als Hamlet diesem eines Nachts begegnet, eröffnet sein Vater ihm, dass er von seinem Bruder vergiftet wurde, damit dieser die Krone erhält. Hamlet sinnt daraufhin natürlich auf Rache und heckt einen Plan aus.

    Für mich zählt Hamlet nicht umsonst zu den bekannteren Stücken Shakespeares. Es ist sprachlich einmalig und auch inhaltlich hält das Drama so einiges bereit. Interessant beim Lesen fand ich, was heutzutage von dem Stück bekannt ist und wie damit umgegangen wird.
    Ophelia ist DIE Wasserleiche, welche mit ihrem Selbstmord einige Fragen nach Moral lostritt. Dabei tritt sie verhältnismäßig selten und kurz im Stück auf. Ihr Tod wird nur im Nachhinein erzählt, und trotzdem ist er heutzutage noch bekannt.
    Ich dachte immer, dass das Halten des Schädels mit Hamlets berühmten Zeilen zusammenhinge, aber dies ist nicht der Fall. Gut zu wissen :)

    Toll ist, dass das Drama zwar eine Tragödie und deswegen eher traurig gestaltet ist, es aber trotzdem witzige Passagen hat und das Lesen so zu einem großen Genuss macht.

    Will man sich mit Klassikern befassen, scheut sich aber vor komplizierter Sprache oder eines drögen Inhalts, der kann Hamlet ohne Bedenken lesen; denn den groben Inhalt versteht man ohne Probleme. Wieviel man dann weiterinterpretieren will, liegt natürlich im Wesen des Lesers.

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    Lolachen18s avatar
    Lolachen18vor 5 Jahren
    Hamlet

    Inhalt


    "Hamlet" ist wohl neben "Romeo und Julia" das bekannteste Werk von William Shakespeare und eines der bedeutendsten Bühnenstücke der Weltliteratur. (Dieter Wunderlich)


    In der Tragödie „Hamlet“ geht es um Hamlet, der der Sohn von König Hamlet ist, der vor einigen Tagen gestorben ist. Der Bruder von ihm wurde dann der neue König und deshalb ist jetzt Hamlets Onkel auch gleichzeitig sein Stiefvater. Hamlet ist nicht zufrieden mit dieser Situation und kann Gertrude, seine Mutter, nicht verstehen, wie sie sich dazu entscheiden konnte.

    Als Wächter von Prinz Hamlet von der Erscheinung eines Geistes berichten, die dem verstorbenen König sehr ähnlich sieht, will sich Hamlet selbst überzeugen.

    Als der Geist mit ihm redet und von dem Mord, der über ihn ergangen ist, berichtet, ist er zutiefst geschockt und die Seele seines Vaters fordert ihn zu Rache auf.

    Doch er will sichergehen, dass es auch wirklich wahr sein kann, was der Geist ihm erzählt hat und versucht den Verdächtigen auf vielfältige Art und Weise auszutricksen.

    Als er sich sicher ist, an wem er seine Rache auslassen muss, setzt er alles darauf ihn zu töten.

    Ophelia, die in Hamlet verliebt ist, versucht auf vielfachen Wegen die Liebe von ihm entgegnet zu bekommen, doch ob Hamlet sie wirklich liebt, erfährt man nicht genau.



    Meinung


    Ich hab das Buch auf englisch in der Schule gelesen und muss sagen, dass es nicht so einfach war, mit Shakespeare's Englisch zurechtzukommen. Er benutzt viele sprachliche Mittel und es beinhaltet noch das alte Englisch, was das Ganze noch schwieriger macht.

    Die verschiedenen Charaktere sind sehr durchdacht und passen toll in die Geschichte und auch der Aufbau des Stücks ist ein typischer für diese Zeit (Elizabethan Play).

    Ich habe es mir aber insgesamt noch schwieriger vorgestellt ein originales Theaterstück von Shakespeare in Englisch zu lesen.

    Alles in allem gebe ich dem Buch 4 Sterne!

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    HannaWiesners avatar
    HannaWiesnervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ganz interessant auch wenn ich von der Sprache her fast nichts verstanden habe.
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    MoWilliamss avatar
    MoWilliamsvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ich muss es wohl nochmal lesen - denn man sagt, wenn es einem nicht gefällt, hat man es vermutlich nicht verstanden.
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    Leila_Jamess avatar
    Leila_Jamesvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: To be or not to be; es ist schon alles über Hamlet geschrieben wurden
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    Faust
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    Manuela

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