William Shakespeare König Lear (Übersetzt von Baudissin)

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Inhaltsangabe zu „König Lear (Übersetzt von Baudissin)“ von William Shakespeare

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    König Lear (Übersetzt von Baudissin)
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    17. September 2013 um 11:10

    "Wer mit den Weisen umgeht, der wird weise; wer aber der Narren Geselle ist, der wird Unglück haben." Der König will nicht länger herrschen und so fordert er seine drei Töchter auf, ihm ihre Liebe zu bekunden. Die Worte der beiden Ältesten schmeicheln seinem Ohr, doch die Jüngste bleibt bescheiden und gibt ihm zur Antwort, dass sie ihn wie einen Vater liebe nicht mehr und nicht weniger. Dafür wird sie ohne Mitgift verbannt. Als dann aber das Land geteilt ist und der greise König Unterkunft bei seinen Töchtern einfordert, wird er bloß gestellt und verlacht. Keine der beiden hält zu ihm, sondern hatten es von vornherein auf seine Macht abgesehen und darüber wird er wahnsinnig. König Lear ist mit eines der bekanntesten Tragödien William Shakespears und man sollte es einfach mal der Bildung halt halber gelesen haben. Ich gestehe, mir gefällt Hamlet bisher noch immer am besten, bei König Lear waren mir einfach zu viele Verrückte unterwegs. Lear der den Verstand verliert, der Narr der ihn begleitet und in Rätseln spricht und dann Edgar, der toll geworden ist, weil sein Halbbruder gegen ihn intrigiert. Am Ende wie bei Shakespears Tragödien üblich, gibt es ein Gemetzel und ne Menge Blut vergießen, bei dem mindestens die Hälfte der Besetzung das Zeitliche segnet. Das wirklich spannende an diesem Werk sind die Charakterstudien. Eitelkeit, die einen zu Fall bringt, Bescheidenheit und die Erkenntnis dass der Mensch in seiner Blöße, einfach ein armes nacktes Tier ist und das nicht jeder der einem Honig ums Maul schmiert, auch das Beste im Sinn hat.

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