William Shakespeare Was ihr wollt

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Inhaltsangabe zu „Was ihr wollt“ von William Shakespeare

"Durch seine Komödien - und sogar einen Teil seiner Tragödien - ist Shakespeare der größte Humorist der Weltliteratur. Dem zum Tiefsinn neigenden Leser sei es auch umgekehrt gesagt: Shakespeare, der größte Dramatiker der Weltliteratur, ist ein Humorist." Georg Hensels Feststellung trifft besonders auf Shakespeares musikalischstes, um 1600 geschriebenes Stück Was ihr wollt zu, das komisch und bitter zugleich ist, possenhaft und melancholisch: Sich Liebende wollen zueinander kommen und narren sich wieder und wieder, bis am Schluß der Reigen des Vergeblichen aufgelöst wird und der Zauber der Liebe triumphiert.

Teilweise unterhaltsam, teilweise etwas albern und zu einfach gestrickt, für Neulinge ist der Stil außerdem erstmal gewöhnungsbedürftig

— LaLecture

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    Was ihr wollt

    LaLecture

    15. December 2013 um 20:18

    Inhalt Die junge Viola strandet nach einem Schiffbruch in Illyrien, wo der unglücklich verliebte Herzog Orsino hartnäckig die Gräfin Olivia umwirbt. Als Viola sich als Junge ausgibt, bei Orsino unterkommt und in seinem Namen um Olivia wirbt, obwohl sie selbst in Orsino verliebt ist, wird das Chaos perfekt. Meinung "Was ihr wollt" war mein erstes Shakespeare-Stück und ich muss sagen: Ich fühle mich eigentlich kaum in der Lage, es zu bewerten. Nicht viele Autoren sind so weltberühmt wie Shakespeare. Seine Werke werden in tausenden Städten aufgeführt und wurden gefühlte tausendmal verfilmt und beinahe jeder kennt die Geschichte von Romeo und Julia, die vielleicht seine berühmteste ist. Ich konnte mit ihm nie so viel anfangen, da mir die Sprache in seinen Stücken viel zu schwer war, aber nun habe ich mich doch mal an "Was ihr wollt" gewagt. Das Problem ist, dass man die meisten Dinge, die ich zu bemängeln habe, nicht wirklich allgemein bemängeln kann, da sie eher meine persönlichen Probleme sind. Allerdings kann ich sehr wohl etwas zur Ausgabe sagen (Ich habe die stinknormale Reclam-Ausgabe ohne besonderen Anhang.) Daher wird meine Rezension also sehr, sehr, sehr subjektiv und ich möchte schon mal darauf hinweisen, dass sie für Shakespeare Fans überhaupt keine Hilfe sein wird. Ich habe mit Absicht eine Komödie gewählt, da ich keine dieser Geschichten mag, in denen am Ende "alle" sterben, sondern eher nach Unterhaltung gesucht habe. Unterhaltsam war "Was ihr wollt" auch definitiv. Die Verwicklungen der Geschichte sind teilweise aberwitzig (aber witzig ;)), besonders die Dialoge mit dem Narren sind große klasse und die Streiche von Maria und Sie Toby, die nicht direkt mit der Haupthandlung zu tun haben, ebenfalls eine tolle Idee, über die ich sehr oft sehr schmunzeln musste. Außerdem macht Shakespeare sich, wie man zum Beispiel an Malvolio sieht, auch über bestimmte Arten von Menschen lustig, die man vielleicht selbst so oder so ähnlich aus dem Alltag kennt. Der "Preis", den man bei einer Komödie zahlt, ist dann offensichtlich die Tatsache, dass die Handlung teilweise an den Haaren herbeigezogen und nicht sehr glaubwürdig wirkt oder sich viel zu schnell, was aber auch teilweise an den Vorlieben der Menschen zu Shakespeares Zeiten liegen kann. Ich zum Beispiel kann mir nicht vorstellen, dass man Viola in Männerkleidern auf einmal nicht mehr ansieht, dass sie eigentlich eine Frau ist, oder dass sie Orsino wirklich liebt (Den Grund dafür habe ich ohnehin nicht verstanden.). Das war damals aber offenbar in vielen Geschichten üblich. Mit der Sprache habe ich mich, insbesondere wenn die Menschen, z.B. Orsino,förmlicher gesprochen haben, auch des Öfteren schwergetan und musste manche Sätze mehrmals lesen und habe sie teilweise immer noch nicht verstanden. Immerhin gewöhnt man sich mit der Zeit an Shalespeares Stil, einfach ist er für jemanden, der sonst eher moderne Literatur liest, jedoch trotzdem nicht zu verstehen. An meiner Ausgabe des Stücks haben mich insbesondere die Anmerkungen außerdem extrem gestört. Bei gut 50 Formulierungen (auf 80 Seiten) wird man per Fußnote auf den Anhang verwiesen, wo kleine Ungenauigkeiten zwischen Original und der vorliegenden Übersetzung aufgelistet sind. Teilweise, z.B. bei Wortspielen, die man nicht übersetzen kann, war das ja recht sinnvoll, an vielen anderen Stellen, insbesondere denen, wo die Übersetzung komplett andere Wörter verwendet als das Original, habe ich mich gefragt, warum man das Stück nicht gleich neu übersetzt oder zumindest die Fehler in der Übersetzung korrigiert. Das hätte sicher nicht mehr Arbeit gemacht, als alle Fehler aufzulisten, und mir als Leser hätte das Lesen mehr Spaß gemacht, weil ich dann nicht dauernd hätte nach hinten Blättern müssen, nur um zu wissen, wie der Satz den richtig heißen würde. An sich würde ich jedem Shakespeare-Neuling außerdem eher eine Ausgabe mit mehr Hintergrundinformationen, z.B. über die Zeit oder den Autor, empfehlen, damit man u.a. zeitgenössische Anspielungen und an sich den Aufbau des Stücks besser versteht. (Sehr, sehr subjektives) Fazit Als mein erstes Stück von Shakespeare war "Was ihr wollt" für mich eine interessante und oftmals durchaus unterhaltsame Erfahrung. Mit der Sprache habe ich mich jedoch schwergetan und einige damals vielleicht beliebte Elemente der Komödie erschienen mir sehr albern. Außerdem hatte ich aufgrund nerviger Übersetzungsfehler Problem mit meiner Ausgabe (Reclam), weshalb ich nur 3,5 Sterne vergebe.

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  • Rezension zu "Was ihr wollt." von William Shakespeare

    Was ihr wollt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. September 2011 um 17:27

    ''Nun walte Schicksal! Niemand ist sein eigen; Was sein soll, muss geschehn: so mag sich's zeigen!'' So spricht Olivia, die reiche Gräfin, die sich in den vom Herzog von Illyrien wegen einer Liebesbotschaft zu ihr gesandten Diener Cesario verliebt. Man erkennt in 'Was ihr wollt' an jeder Szene was für ein Genie Shakespeare war. Die Figuren sind lebendig, die Witze und Wortspiele oft derb und hintersinnig und es wirkt dabei so unkompliziert geschrieben, dass man nur staunen kann.

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  • Rezension zu "Was ihr wollt." von William Shakespeare

    Was ihr wollt

    Thora

    30. September 2008 um 00:04

    Die Komödie entstand ca. 1600. Ein Schiffsunglück an der Küste von Illyrien überleben Viola und Sebastian. Sie wissen jedoch nicht, dass der Bruder/die Schwester lebt. Viola entschiedet sich als Mann aufzutreten und tritt in Dienst bei Orsino, dem Herzog von Illyrien. Der Herzog ist in Viola verliebt und schickt Cesario (so heißt jetzt Viola) als seinen Boten. Olivia verliebt sich in Cesario, Viola wiederum in Orsino. Ein wahres Chaos entsteht als Sebastian erscheint. Die Komödie war schwierig zu lesen. Shakespeare benutzt viele Wortspiele, gibt den Wörtern doppelten Sinn, scheut nicht vor Abschweifungen. Ich habe eine zweisprachige Ausgabe gelesen und war immer wieder begeistert, wie gut und einfallsreich der Übersetzer arbeiten musste! Insgesamt hat mir aber das Theaterstück nicht gefallen, muss aber auch zugeben, dass ich überhaupt kein Fan von Shakespeare bin.

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  • Rezension zu "Was ihr wollt." von William Shakespeare

    Was ihr wollt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. November 2007 um 11:11

    englische Literatur, Klassiker

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