William Shatner

 3,8 Sterne bei 136 Bewertungen
Autor*in von Spock und ich, Star Trek, Die Rückkehr und weiteren Büchern.

Lebenslauf

William Shatner ist Schauspieler, Produzent, Regisseur und Musiker. Berühmt wurde er durch seine Rolle als Captain Kirk, den er in der Serie Star Trek (1966 – 1969) und in sieben Star-Trek-Filmen mimte. Für seine Rolle als Anwalt Denny Crane in der Serie Boston Legal gewann er einen Emmy und einen Golden Globe. William Shatner lebt mit seiner Frau Elizabeth in Los Angeles.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu William Shatner

Cover des Buches Spock und ich (ISBN: 9783453201439)
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Rezension zu "Spock und ich" von William Shatner

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Lesemswert!

𝕊ℙ𝕆ℂ𝕂 𝕌ℕ𝔻 𝕀ℂℍ

𝑀𝑒𝑖𝑛 𝐹𝑟𝑒𝑢𝑛𝑑 𝐿𝑒𝑜𝑛𝑎𝑟𝑑 𝑁𝑖𝑚𝑜𝑦

Heyne Verlag 


Leonard Nimoy und William Shatner wurden durch ihre Rollen in Star Trek bekannt. Ersterer als Mr Spock, der ganz auf Logik und Verstand getrimmt ist und Emotionen nicht kennt. Star Trek prägt die Popkultur bis heute und spielt auch eine große Rolle in modernen Serien wie Big Bang Theory. 


Shatner schrieb die (Auto-)Biografie ihrer über 50jährigen Freundschaft, beginnend bei ihrem Kennenlernen und dem Weg in die Schauspielerei. Dabei spielt die Serie natürlich eine riesige Rolle, denn dadurch hatten beide ihren Durchbruch. Diese tiefe Freundschaft und Untertrennlichk wird wird so bildhaft dargestellt - auch buchstäblich, denn im Mittelteil gibt es einige hochwertige Aufnahmen über die beiden über die Jahre hinweg, wo sie wahnsinnig sympathisch wirken.

Trotzdem hatten sie auch ihre Eigenheiten, besonders Nimoy, der irgendwann dem Alkoholismus verfiel. Diese Passagen haben mir teilweise wirklich das Herz gebrochen, ganz besonders dann aber der Teil, wo die beiden sich wegen einer Kleinigkeit verkrachen und Shatner seinen einst besten Freund vor dessen T0d nicht mehr wiedersieht, obwohl er sich darum bemüht. Sein Anschiedsbrief an Nimoy wurde abgedruckt und hat mir eine Träne entlockt, auch weil Shatner gar nicht weiß, ob Nimoy ihn am Ende noch gelesen hat. 


Die Höhen und Tiefen dieser innigen Freundschaft und auch der Karriere werden emotional, spannend und mitreißend erzählt, es war zu keinem Zeitpunkt trocken oder langatmig. Selbst wenn man die Serie nicht kennt, ist es sicher richtig interessant zu sehen, wie die Filmbranche damals lief. 


Das  Buch ist unglaublich gut gelungen und ich kann es jedem empfehlen, der Star Trek mag oder sich für Hollywood der 1960er Jahre interessiert.



Entspannte Anekdoten aus einem spannenden Leben

William Shatner ist eine lebende Legende. Er hat als Captain Kirk, T.J. Hooker und Danny Crane TV-Geschichte geschrieben. Um die Arbeit fürs Fernsehen geht es in seiner Autobiographie allerdings nur am Rande. Natürlich fließt die eine oder andere Anekdote mit ein (zum Beispiel über Auftritte bei Schneestürmen oder mit einer Lebensmittelvergiftung). Hauptsächlich geht es aber um die Erfahrungen und Einsichten, die der Mann in seinem langen Leben (zum Zeitpunkt der Entstehung des Buches war er bereits 87 Jahre alt) erlangt hat. Deshalb tragen die Kapitel auch Überschriften wie „Ein Plädoyer für Gefühle“ oder „Meine grundlegenden Ansichten“. Allerdings agiert er nie mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern berichtet ganz entspannt davon, was er aus welchem Grund für wichtig hält. Meist untermalt mit Beispielen aus seiner Vita. Nachdem es um seine Lebensweisheiten geht, ist das Werk auch nicht chronologisch, sondern thematisch aufgebaut. Das ist ein angenehmer Unterschied zu anderen Autobiografien. Auf jeden Fall war der frühere Captain Kirk deutlich in Plauderlaune. Da lauscht man gerne.
Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von reichlich sieben Stunden und wird von Michael Jürgen Diekmann gelesen.

Cover des Buches Star Trek, Die Asche von Eden (ISBN: 9783453161719)
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Rezension zu "Star Trek, Die Asche von Eden" von William Shatner

einz1975
William Shatner - Star Trek - Classic: Die Asche von Eden

Das William Shatner nicht nur Schauspieler ist, sondern auch Schriftsteller, wissen eingefleischte Star Trek Fans. Nachdem die Next Generation ihren Siegeszug begonnen hatte, tauchte auch James T. Kirk wieder auf. Vor und nach den Filmen ging es in Buchform weiter und ein Roman davon ist „Die Asche von Eden“. Der Anfang liest sich doch etwas seltsam, denn hier wird vom Tod des Captains gesprochen. Kann es sein, dass ein James T. Kirk einfach so von der Bildfläche verschwindet? Nach dem Prolog geht die Geschichte ein wenig in der Zeit zurück. Kirk ist im Sternenflotten Hauptquartier und so richtig weiß er nicht mehr, was er machen soll. Seine Aufgaben sind mehr als unter seiner Würde. Er vermisst die Enterprise, das All, die Abenteuer und seine Crew. Doch damit ist jetzt Schluss.

Er muss sich um wichtigere Dinge kümmern und trifft bei einer offiziellen Zeremonie die faszinierende Frau namens Teilani. Halb Klingonin, halb Romulanerin, jung, attraktiv... da werden auch bei Kirk erneut die Beine weich. Sie repräsentiert eine Welt, welche irgendwo im Raum an der Grenze zwischen Romulanern und Klingonen liegt. Indessen sind Uhura und Chekov auf einer Geheimmission. Dabei wechselt eine Sternenflotten-Agentin die Seiten und wir erfahren das erste Mal etwas von den „Kindern des Himmels“. Wie es kommen musste, hat Teilani nicht ohne Absicht an der Konferenz teilgenommen. Sie will Kirk anheuern, damit er den Planeten gegen eine kriminelle Terroristengruppe bekämpft und als Gegenleistung bekommt er ewige Jugend. Die perfekte Gelegenheit für Kirk aus der Flotte auszutreten und gleichzeitig sein Herz zu verlieren.

Mit rosaroter Brille, machen sie sich auf den Weg und welch Überraschung, selbst die Enterprise bekommt noch einmal ihren Auftritt, auch wenn sie aktuell mehr als Wrack anzusehen ist. Was mit der Agentin begonnen hat, endet im Büro des neu gewählten Sternenflotten Oberbefehlshabers, welcher ein nicht ganz so großer Fan von Kirk ist. Im Lauf der Geschichte wird die Frage beantwortet, ob die ewige Jugend auf dem Planeten zu finden ist, was es mit der klingonischen Superwaffe auf sich hat und wer Kirks Sohn wirklich auf dem Gewissen hat. Eine beachtliche Mischung an bekannten und neuen Ideen, die William Shatner seinem Alter-Ego aufbürdet. Die leidenschaftliche Liebe zwischen Kirk und Teilani kommt nicht nur dem Leser sehr seltsam und lächerlich vor, auch einige ehemalige Crewmitglieder der Enterprise halten das für mehr als eine einfache Midlifecrisis.

Genau dieser Part bringt der Gesichtete arg Minuspunkte. Die Verschwörung im Hintergrund wurde hingegen gut durchdacht zusammengestrickt. Eine alte Fehde hier, ein totes Kind da und ein lang ruhendes Geheimnis. Da die Auflösung erst auf den letzten Seiten passiert, bleibt der Spannungsbogen doch immer gut weit oben. Kleine kurze Gefechte oder auch taktische Wortspiele, die man bereits aus Filmen und der Serie kennt, bringen genauso das alte Feeling wieder, wie die Art und Weise der einzelnen bekannten Figuren. Der neue Planet klingt, nebenbei bemerkt, wirklich nach einem Paradies und man kann sich schon vorstellen, wie der Captain hier seinen Lebensabend planen möchte. Wer genau mitliest, wird auch einige alte Namen entdecken, welche vor vielen Jahren schon einmal versucht haben die Sternenflotte für ihre Zwecke zu missbrauchen und nun gesellt sich gleich noch einer mit hinzu.

Fazit:
Für immer und ewig jung... wer wünscht sich das nicht? James T. Kirk hat im Lauf seiner Karriere schon viele Abenteurer erlebt. An der Akademie werden seine Geschichten nicht nur erzählt, sondern sind neuerdings auch holografisch erlebbar. Doch jetzt, wo er nicht mehr weiß, was er machen soll, kommt die Gelegenheit seines Lebens. Eine Mission, die ihm ewige Jugend verspricht und endlich weg von der Sternenflotte. Seine Tage als Schürzenjäger sind offensichtlich auch noch nicht gezählt, nur greift der Autor damit viel zu tief in die Klischee-Kiste. Dafür gibt es ein spannendes Komplott, eine Rache, welche über viele Jahre aufgebaut wurde und eine Waffe, welche nie wieder gefunden werden sollte. Die Auftritte der Enterprise-Crew sind sehr gelungen und auch die kurzen Szenen in den gekämpft wird, wirken viel entspannter als gedacht. Ein bisschen weniger Kirk der Tausendsassa und ein wenig mehr vom Rest und schon wäre das eine richtig gute Geschichte geworden. Als Fan der ersten Stunde, kann man dieses Abenteuer von Kirk mitnehmen, denn es spielt direkt nach Star Trek: Das unentdeckte Land.

Matthias Göbel

Autor: William Shatner
Übersetzung: Uwe Anton
eBook: 393 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Veröffentlichung: 25.02.2014
ISBN: 9783641114954

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