William Shatner

 3.8 Sterne bei 134 Bewertungen

Lebenslauf von William Shatner

William Shatner ist Schauspieler, Produzent, Regisseur und Musiker. Berühmt wurde er durch seine Rolle als Captain Kirk, den er in der Serie Star Trek (1966 – 1969) und in sieben Star-Trek-Filmen mimte. Für seine Rolle als Anwalt Denny Crane in der Serie Boston Legal gewann er einen Emmy und einen Golden Globe. William Shatner lebt mit seiner Frau Elizabeth in Los Angeles.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von William Shatner

Sortieren:
Buchformat:
Cover des Buches Spock und ich9783453201439

Spock und ich

 (12)
Erschienen am 24.10.2016
Cover des Buches Sternenfluchten9783453521087

Sternenfluchten

 (8)
Erschienen am 02.01.2007
Cover des Buches Star Trek, Sternendämmerung9783453870680

Star Trek, Sternendämmerung

 (8)
Erschienen am 01.01.2003

Neue Rezensionen zu William Shatner

Neu

Rezension zu "Spock und ich" von William Shatner

Faszinierend
chumavor 3 Tagen

»Das Leben ist wie ein Garten. Perfekte Momente können erlebt, aber nicht bewahrt werden, außer in der Erinnerung. LLAP« 

William Shatner und Leonard Nimoy schrieben als Captain Kirk und Spock Fernsehgeschichte. In der Kultserie »Star Trek« verband sie eine besondere Freundschaft, die trotz einiger anfänglicher Differenzen auch im wahren Leben der beiden Männer aufblühte und fast 50 Jahre währte. Gemeinsam mit seinem Co-Autor David Fisher schrieb Shatner knapp ein Jahr nach Nimoys Tod dieses Buch, eine Art Liebeserklärung, wenn man so will, aber vielleicht auch eine Form der Trauerbewältigung, denn die beiden Männer sprachen sich nach einem Bruch vor dem Ende nicht mehr aus. Ein Brief an seinen Freund, von dem er nicht weiß, ob er ihn je gelesen hat, und die vielen Erinnerungen, die gemeinsame Reise mit allen Höhen und Tiefen, sind alles was Shatner bleibt und das teilt er nun mit seinen Lesern. 

»Spock und ich: Mein Freund Leonard Nimoy« (OT: Leonard: My Fifty-Year Friendship with a Remarkable Man) ist keine hohe Literatur aber es ist eine wirklich faszinierende und teilweise auch sehr berührende Lektüre, die mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Ich bin zwar Fan der Serie und auch aller darauffolgender Serien und Filme aber ein eingeschfleischter Trekkie bin ich wohl nicht, weshalb dieses Buch für mich auch viel Wissenswertes bereithielt. Shatner beschränkt sich dabei nicht auf Informationen zu Nimoy/Spock, vielmehr erzählt er im Plauderton vom steinigen Weg, den sowohl Nimoy, als auch er zu Beginn ihrer Schauspielkarriere nehmen mussten. Sie hatten viel gemeinsam, stammten beide aus jüdischen Familien der unteren Mittelschicht und wuchsen in Immigrantenvierteln von amerikanischen Großstädten auf, schlugen sich mit Gelegenheitsjobs durch, um ihren Traum von der Schauspielerrei nachgehen zu können. Es ist ein interessanter Blick hinter die Kulissen des Film- und Fernsehgeschäfts der Fünfziger- und Sechziger-Jahre, der dem Leser so geboten wird. 

Der Beginn der Erfolgsgeschichte von Star Trek war dabei aber nicht der Beginn dieser komplexen und zeitweise auch schwierigen Freundschaft, denn beide Männer hatten unterschiedliche Herangehensweisen an die Schauspielkunst. Nimoy sah sich als Charakterdarsteller, der seine Rolle lebte, die Figur entwickelte und sie gleichermaßen trug, wie sie umgekehrt ihn trug. Diese Intensität und Besessenheit machte den Erfolg und die Authentizität der Figur Spock überhaupt erst möglich. Shatner hingegen agierte klassisch, eher aus dem Bauch heraus. 

»Shatner war die personifizierte Energie. Ein Energiebündel, ständig Ausschau haltend, nach etwas grabend, suchend, was mir einen Raum gab, um als Spock zu existieren. (…) Bill Shatner stellte die ganze Energie bereit, die man für die Szene brauchte, was mir ermöglichte, reflexiver und zurückhaltender zu agieren. Die Tatsache, dass Shatner in dieser Weise auftrat, half mir, so denke ich, sehr bei der Entwickung von Spocks Charakter.« 

Und während Nimoy im Verlauf der Jahre so immer »spockiger« wude, hatte Shatner damit zu kämpfen, dass sein Ansehen bei den Serienfans hinter dem Nimoys stand. Es brauchte Zeit bis beide Männer sich auf ihre gemeinsamen Stärken konzentrieren, die Unterschiede in positive Energie umwandeln und als Antriebsmotor für ihre ungewöhnliche Freundschaft sehen konnten. Nicht zuletzt verband sie viele Schicksalschläge, bei denen sie sich gegenseitig stützen konnten. 

Nimoy mimte die komplexe Figur des Spock - aber auch er selbst war ein zutiefst tiefgründiger und ehrgeiziger Mann, der niemals still zu stehen vermochte. Rastlos angetrieben von seiner Leidenschaft war er nicht nur ein herausragender Schauspieler, sondern auch Regisseur, Produzent, Fotograf, Autor, Musiker, Poet, Pilot, liebender Ehemann und Vater … sowie trockener Alkoholiker. Letzteres brachte ihn schließlich auch in die Position Shatner beizustehen, als dieser durch einen tragischen Unfall seine alkoholabhängige Frau verlor. 

Es sind Höhen und Tiefen wie sie das Leben selbst schreibt und beide Männer gingen sie, denn das ist das, was man tut. Es ist das, was Kirk und Spock tun würden, sich der Herausforderung stellen – gemeinsam. Nicht immer durchlebten sie die Unwegsamkeiten Seite an Seite aber weit entfernt war der andere nie. Es ist diese innige Verbundenheit zweier Menschen, deren Weg sich zufällig kreuzte und dann immer wieder schnitt, die bei diesem Buch deutlich zum Tragen kommt und die teilweise etwas sprunghaften und auch leise egozentrischen Gedanken Shatners ausbalanciert. Und so ist es eben auch eine richtig gute Story. 

»Es geht immer um eine gute Geschichte. (…) Du kannst noch so viele Schiffe in die Luft jagen, Raketen abschießen, Kämpfe, Katastrophen oder Stunts zeigen. Ist die Geschichte gut? Nimmst du etwas mit nach Hause, worüber du nachdenkst? Etwas, das dich berührt und dir das Gefühl vermittelt, Teil einer menschlichen Spezies zu sein?« 

Fazit

Ein Buch, das dem interessierten Leser teilweise tiefe Einblicke in das Leben zweier Stars und der Persönlichkeiten dahinter bietet, ihre Kämpfe mit Selbstzweifeln und auch Identitätskrisen beschreibt. Eine Ode an die Freundschaft mit all ihren Facetten, aber auch ein Beweis dafür, dass man mit Leidenschaft und Ehrgeiz immens viel erreichen kann. LLAP

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Star Trek - Classic: Sternennacht" von William Shatner

William Shatner – Star Trek Classic: Sternennacht
einz1975vor 6 Monaten

Das William Shatner Bücher schreibt und das auch noch zum Thema Star Trek, wird niemanden überraschen. Der ehemalige Captain der Enterprise hat sich im Lauf der Zeit so sehr mit seiner Filmrolle identifiziert, dass er nicht mehr heraustreten kann. Als Grundlage für seinen Roman nutzt er eine eigene Zeitlinie und springt direkt in die Zeit nach dem vereitelten Angriff des Picard-Klons Shinzon. Spock befindet sich aktuell auf Romulus, da er immer noch versucht die Vulkanier und Romulaner kulturell zusammenzubringen. Doch ein Bombenattentat auf ihn beendet sein Leben. Das bekommt der Föderationsgeheimdienst mit und lässt sich einen bunt gemischten Plan einfallen, warum diese beiden Star Trek Generationen wieder aufeinandertreffen sollen. Ja, Kirk lebt und er ist Vater eines Jungen. Dessen Mutter ist bereits gestorben und mehr erfährt der Leser erst einmal nicht.

Indessen ist Riker auf der Titan Captain und Worf zweiter Offizier auf der Enterprise. Jean-Luc Picard wird nun mit Kirk unter dem Befehl von Admiral Janeway nach Romulus geschickt, damit sie den Tod von Spock untersuchen können. Doch irgendwie steckt da noch viel mehr dahinter, als nur die Suche nach den Attentätern. McCoy, Scotty, der Doktor von der Voyager und noch einige mehr, an Figuren hat Shatner nicht gespart. Vielmehr versucht er in der Kürzer seiner Geschichte alle unter zubekommen, was ein wenig zu viel ist und zum Teil auch völlig unlogische Entscheidungen entstehen. Allein das die Föderation das Leben des Kindes aufs Spiel setzt ist schon mehr als ungewöhnlich und auch Picard wirkt diesmal so, als ob er bei dieser Mission richtig anwesend ist.

Im Verlauf geht es natürlich in das Gebiet der Romulaner. Ich fand es schon interessant das der Autor noch einmal das aufgeworfene Thema des Films mitnimmt und man mehr über die Kulturen der zwei Völker, der Romulaner und der Remaner kennenlernt. Dennoch sind die politischen Spannungen eher im Vordergrund und es taucht im zweiten Drittel noch eine Überraschung auf, mit der wirklich keiner gerechnet hätte. Schön und gut das Shatner hier an die Fans gedacht hat und ein kleines Ass aus dem Ärmel zaubert. Er präsentiert einen Charakter aus der Classic-Serie, der nur einen kurzen, aber interessanten Auftritt hatte. Einige Wendungen sind auch nicht vorhersehbar, was der Story hilft, denn es werden auch recht viele klischeehafte Kämpfe präsentiert, welche teilweise unglaubwürdig erscheinen.

Die geheimnisvollen Remaner bleiben weiterhin im Dunklen der Geschichte, was schade ist, da sie als Rasse mehr als interessant klingen. Über Kirks Sohn erfährt man nur kleine Bruchstücke, hier wären ein paar mehr Infos auch schön gewesen. Die Frage warum Kirk noch lebt, obwohl er ja einige Filme zuvor gegangen ist, bleibt auch ungelöst. Daher kann man diesen Roman eher als Nebengeschichte sehen, die weder hier noch da wirklich in den Kontext passt. Das diese Charaktere gut zusammenarbeiten können, beweisen nicht ihre Herkunft aus der Vergangenheit, vielmehr ihre unbeschreiblichen Heldentaten, die auch diesmal der Grundstein dafür sind, dass die Galaxie vor einer Bedrohung bewahrt wird. Der Einstieg in die Geschichte ist allerdings sehr besonders, denn wer redet schon davon zu wissen, dass der heute sterben wird?

Fazit:
Alte Helden, neue Missionen und doch so viele Fragen. William Shatner vollführt mit seiner Version der Zukunft von Captain Kirk einen Drahtseilakt, welcher mir persönlich zu wackelig ist. Die vielen bekannten Charaktere wirken eher in die Story gequetscht, keiner kann sich richtig entfalten. Die grundlegende Idee klingt allerdings interessant und auch einige überraschende Wendungen sind gut platziert. Da hier in keiner bekannten Zeitlinie weitergeschrieben wird, hat der Autor freie Wahl für den Verlauf seiner Geschichte. Es gibt viel Action, Kämpfe und hektisches Gerangel, eben ganz die alte Schule und mehr ist es leider nicht. Als zweiter Teil der Shatner-Trilogie, ist dieser Roman wirklich nur Fans zu empfehlen.

Matthias Göbel

Autor: William Shatner
Übersetzung: Andreas Brandhorst
Taschenbuch: 344 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 25.02.2014
ISBN: 9783641115197

Kommentieren0
1
Teilen
V

Rezension zu "Star Trek, Die Rückkehr" von William Shatner

Korrigiert den größten Fehler der Filme - Kirks Tod
VickyGmuendvor 7 Monaten

Dieses Buch, von Captain Kirk himself verfasst(mit kleiner Hilfe eines Ghostwriters), ist die Wiedergutmachung für das Ende des siebten Star Trek Teils "Treffen der Generationen". Hier wird Kirks Tod wieder rückgängig gemacht und der Captain sogleich zum Helden eines Abenteuers, das es in sich hat. Klare Empfehlung!

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 108 Bibliotheken

auf 8 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks