William Shatner , David Fisher Spock und ich

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Inhaltsangabe zu „Spock und ich“ von William Shatner

Eine intergalaktische Freundschaft: Captain Kirk über Mr. SpockLeonard Nimoy wurde durch seine Rolle als Mr. Spock in der Serie Star Trek berühmt. Mit dem stets auf Logik bedachten Vulkanier schuf er einen Charakter, der wie kaum ein zweiter die Popkultur bis heute prägt. Am Set lernte Nimoy William Shatner alias Captain Kirk kennen, mit dem ihn 50 Jahre lang eine enge Freundschaft verband. Gemeinsam gingen die beiden Männer durch Höhen und Tiefen, beruflich wie privat. Anhand zahlreicher Anekdoten zeichnet William Shatner nun das faszinierende Leben seines besten Freundes nach und zeigt uns den Mann hinter dem unemotionalen Vulkanier: den feinfühligen Poeten, Fotografen, gläubigen Juden und trockenen Alkoholiker. Eine berührende Biografie und die Geschichte einer großen Freundschaft – nicht nur für Star-Trek-Fans!

Die Geschichte einer Freundschaft und ein intensiver Blick auf eine faszinierende Persönlichkeit. Für Fans ein Muss!

— Igelmanu66

Super interessante Einblicke in Leonard Nimoys Leben und die Anfänge von Star Trek.

— LeseMama82

Ein großartiges Buch über ein interessantes Phänomen und einen faszinierenden Menschen!

— JamieRose

Welch ein großartiges Buch über einen großartigen Menschen. Wer es nicht liest ist selbst schuld, so eine unglaubliche Reise zu verpassen!

— MiniMixi

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  • Leserunde zu "Zwischen zwei Sternen" von Becky Chambers

    Zwischen zwei Sternen

    Daniliesing

    Science Fiction Fans aufgepasst! Mit "Zwischen zwei Sternen" erscheint nun endlich das zweite Buch von Becky Chambers auf Deutsch, nachdem sie bereits in "Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten" mit ihrem Wayfarer-Universum begeistern konnte. Ihr dürft euch auf eine grandiose Space Opera mit Tiefgang freuen!Mehr zum Inhalt:Früher hatte Lovelace ihre Augen und Ohren überall. Als KI-System der Wayfarer bekam sie alles mit, was auf ihrem Raumschiff passierte, und sie sorgte für das Wohlbefinden der Crew, für die Lovelace immer mehr eine Freundin war als nur ein System.Dann kam der totale Systemausfall. Ihre Crew sah nur eine Möglichkeit, Lovelace zu retten: ein Reboot all ihrer Systeme. Als sie aufwacht, ist sie in einem Bodykit gefangen, eingeschränkt auf modifizierte menschliche Körperfunktionen – in einer Gesellschaft, in der eine solche Umwandlung verboten ist.Doch Lovelace ist nicht allein: Pepper, eine chaotische Technikerin, die ihr Leben riskiert hat, um die Künstliche Intelligenz zu retten, hilft Lovelace, ihren Platz in der Welt zu finden. Denn Pepper weiß selbst nur zu genau, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt zu sein und das Universum neu kennenzulernen …>> LeseprobeBegebt euch in dieser Leserunde gemeinsam auf eine aufregende Reise zu fernen Planeten, die mit High-Tech-Städten, künstlichen Lebewesen und jeder Menge großartigen Ideen auf euch wartet. 25 Testleser erhalten von uns ein Exemplar des Buches. Beantwortet für diese Chance ganz einfach folgende Frage:Stellt euch vor, ihr würdet überraschend in einer anderen Gestalt als eurer bisherigen menschlichen aufwachen. Welche könnte das sein und wie würdet ihr damit umgehen?Bitte beachtet für eure Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden!

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    • 720
  • Geschichte einer Freundschaft

    Spock und ich

    Igelmanu66

    »Ich war es … und werde es immer sein … Ihr Freund.«   Wer, so wie ich, viele wichtige Abende seiner Kindheit vor dem Fernseher verbracht hat, auf die magischen Worte »Der Weltraum, unendliche Weiten.« wartend, der weiß ganz genau, wer da wem und in welcher Situation eine solche Freundschaftserklärung macht. Die Szene, in der Mr. Spock stirbt, hat sicher niemanden kalt gelassen. Und wie oft mag William Shatner nach dem Tod seines besten Freundes im Jahr 2015 an sie zurückgedacht haben? Dass er sein Buch mit der Schilderung der Szene beginnt, lässt eine Antwort erahnen…   Spock ist ein Charakter, der über Generationen bekannt ist und den selbst Menschen erkennen, die keine einzige Folge Star Trek gesehen haben. Dieses Buch nähert sich nicht nur dem Menschen hinter der Figur Spock, sondern es legt einen Schwerpunkt auf die gut fünfzig Jahre dauernde Freundschaft zwischen Leonard Nimoy und William Shatner.   Schon nach kurzer Zeit hat man als Leser das Gefühl, dass diese beiden Menschen Freunde werden mussten, dass irgendein Schicksal sie dazu bestimmt hatte. Sie wiesen viele Gemeinsamkeiten auf und wo sie zum Beispiel charakterlich verschieden waren, ergänzten sie sich eben dadurch perfekt. Die Gemeinsamkeiten begannen schon in frühester Kindheit. Die beiden wurden im Abstand von nur vier Tagen geboren, beide wuchsen in jüdisch-orthodoxen Immigrantenfamilien der unteren Mittelschicht auf, begannen im Alter von acht Jahren mit der Schauspielerei. Und bis Star Trek sie unerwartet zu Stars machte, waren sie viele Jahre lang gezwungen, jede sich bietende Rolle anzunehmen und ständig nebenbei zu jobben, um das Überleben zu sichern. Ich war erstaunt über die enorme Anzahl von Klein- und Kleinstrollen, die hier aufgezählt wurden, vor Spock hatte Leonard Nimoy keine einzige Rolle mehr als zwei Wochen lang. Und was die Jobs angeht, war auch gefühlt alles dabei, unter anderem war er Verkäufer für Staubsauger und exotische Zierfische. Und dann kam das Jahr 1965, kam Star Trek. Beim Dreh lernten sich Shatner und Nimoy kennen, aber ihre Beziehung war zu Beginn nicht ohne Konflikte, es war keine Freundschaft „auf den ersten Blick“. Dafür aber eine, die sich entwickelte und umso inniger wurde. Daran lässt Shatner den Leser teilhaben. Das Ergebnis ist eine Art Doppelbiographie, Shatner berichtet bei fast jedem Punkt zusätzlich, wie es jeweils bei ihm war. Dadurch erfährt man auch über ihn als Mensch viel, er erzählt sehr offen und wirkt schonungslos ehrlich.   Und natürlich geht es immer wieder um Spock. Wie entstand die Figur, wie entwickelte sie sich und wie groß war der wechselseitige Einfluss zwischen Spock und Nimoy? Shatner schreibt in diesem Zusammenhang schon mal von „Leonards Spockigkeit“. Ich fand es faszinierend, wie stark Nimoy seine berühmteste Rolle formte, was er alles zu ihrer Entwicklung beitrug… »Spock stand so nicht im Skript. Abgesehen vom Äußeren war die ganze Figur Leonards Werk. Er brachte die Seele dieses Charakters zum Vorschein.« Und nicht nur die Seele. Der Vulkanische Nackengriff und der Vulkanische Gruß waren seine Erfindung, konsequent schützte er seinen Charakter, achtete darauf, dass alles rund um ihn logisch und stimmig war.   Tatsächlich waren Logik und Präzision auch im privaten Leben seine ständigen Begleiter. Aber da war noch mehr, viel mehr. Der Mensch Leonard Nimoy war äußerst vielschichtig und sensibel. Er sang und schrieb Gedichte, war ein leidenschaftlicher Fotograf, gläubiger Jude und Alkoholiker. Er war politisch engagiert und Nächstenliebe war für ihn nicht nur ein schönes Wort.   Star Trek selbst ist natürlich auch ein Thema, das ließe sich gar nicht vermeiden. Shatner erzählt über die Serie und die Filme, über Erlebnisse beim Dreh, über Conventions und darüber, wie es war, plötzlich ein Star zu sein, plötzlich zu erleben, dass nahezu jeder Mensch in einem zunächst Kirk oder Spock sieht. Ein Mittelteil mit Fotos rundet alles perfekt ab.   In seiner Art zu erzählen, bleibt Shatner nicht immer chronologisch, macht den ein oder anderen Sprung. Aber dafür wirkt alles sehr lebendig, ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass er mir gegenüber auf dem Sofa sitzt und plaudert. Er blickt auf ein langes Leben zurück, auf eine lange Freundschaft. Bei der Fülle der Erinnerungen ersetzt manchmal ein Gefühl das konkrete Erlebnis. Das klingt dann etwa so: „Wir sagten etwas, das uns total wichtig war. Ich weiß nur nicht mehr, was es war.“ Das ist echt, das ist lebendig.   Fazit: Die Geschichte einer Freundschaft und ein intensiver Blick auf eine faszinierende Persönlichkeit. Für Fans ein Muss!   Bei vielen [Conventions] gingen wir zu zweit auf die Bühne und erzählten etwas. Das gefiel mir am besten. Leonard machte sich unheimlich gern über mich lustig – wegen irgendetwas, das ich mal getan hatte, und das Publikum liebte diese Geschichten. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich Leonard vor mir, wie er auf mich deutet und zutiefst vorwurfsvoll sagt: »Dies ist der Mann, der mein Fahrrad gestohlen hat. Das war nicht nett. Wer bitte stiehlt das Fahrrad eines Außerirdischen?«

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  • LovelyBooks Challenge 2018 - Sachbücher und Ratgeber

    Meinungsfreiheit!

    Sikal

    LovelyBooks Challenge 2018 „Sachbücher & Ratgeber“ Du interessierst dich für historische Zeitreisen? Du entdeckst immer wieder spannende, naturwissenschaftliche Publikationen?  Du stöberst gerne wahre Schätze zu politischen oder skurrilen Themen auf?  Oder bevorzugst du Bücher über Tiere, genussvolles Erleben, Kreativität? Dann lass uns doch an deinen Entdeckungen teilhaben! Wir freuen uns auf deine Vorstellungen und Tipps, tauschen uns gerne mit dir aus. Stelle dich der Herausforderung und mach einfach mit! Und so bist du dabei: Du meldest dich hier im Thread an und erstellst einen Sammelbeitrag. Dieser kann von dir jederzeit verändert bzw. aktualisiert werden. Die Challenge dauert von 1.1.2018 bis 31.12.2018. Du kannst jederzeit einsteigen. Schreibe zu jedem Buch eine Rezension und ordne diese dem jeweiligen Bereich zu. Verlinke bitte deine Rezension in deinem Sammelbeitrag, nur so kann am Ende des Jahres ermittelt werden, ob du die Challenge geschafft hast. Ziel der Challenge: 12 Bücher in 12 Monaten aus mindestens 3 unterschiedlichen Bereichen zu lesen und zu rezensieren. Es ist egal, ob du Sachbücher oder Ratgeber liest. Diese können in diversen Formaten (Hörbuch, E-book, Print) vorgestellt werden. Wichtig ist, dass das jeweilige Buch vom Verlag bzw. Lovelybooks als Sachbuch/Ratgeber/Biographie geführt wird. Primär sollte natürlich der Gedanke zählen, sich auszutauschen oder neue Bücher kennenzulernen. Doch was wäre eine Challenge ohne Gewinn! Und das kannst du gewinnen: Natürlich ein Buchpaket von LovelyBooks – dieses wird unter allen Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern verlost, die das Ziel der Challenge geschafft haben. In eigener Sache: Ich wünsche mir eine Challenge, in der wir respektvoll miteinander umgehen, in der wir die Meinung der anderen akzeptieren (wenn wir sie auch nicht immer teilen werden) und in der wir auch bei hitzigen Diskussionen immer wieder zu einem Konsens finden – „Meinungsfreiheit“ soll hier selbstverständlich sein. Ich freue mich, wenn du dabei bist. Ambermoon ban-aislingeach beerenbuecher Bellis-Perennis Buchraettin c_awards_ya_sin Ceciliasophie DieBerta Durga 108 ech fasersprosse Federfee Filzblume gst Igelmanu66 Knigaljub leucoryx mabuerele Merijan Nata1234 Nele75 OliverBaier peedee seschat Sikal StefanieFreigericht Talathiel Wedma wandablue    

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    • 31. December 2018 um 23:59
  • Lesenswerte Hommage

    Spock und ich

    Aglaya

    31. July 2017 um 15:56

    Seit über 30 Jahren bin ich Star Trek Fan, "meine" Serie war dabei immer die originale aus den 60ern, aus dem einfachen Grund, dass es nur die gegeben hat, als ich mit schauen begonnen habe. Meine Lieblingsfigur war und ist bis heute der (Halb-)Vulkanier Mr. Spock, gespielt vom leider vor drei Jahren verstorbenen Leonard Nimoy. In den letzten Jahren durfte ich an Conventions einige Star Trek Schauspieler persönlich erleben, Leonard Nimoy gehörte leider nicht dazu. In "Spock und Ich" blickt William Shatner (Captain James T. Kirk) zurück auf die langjährige Freundschaft zwischen den beiden Schauspielern und was er von Nimoys Leben aus dessen Erzählungen weiss.William Shatner wählt dabei den Stil einer Erzählung, verwendet oft die Ich-Perspektive und spickt die Biografie nicht nur mit den Randdaten, sondern auch mit vielen kleinen Anekdoten, die er entweder selbst miterlebt oder von Leonard Nimoy erzählt bekommen hat. Viele der im Buch enthaltenen Informationen waren mir bekannt, aber ich habe auch einiges an Neuem erfahren. William Shatner erzählt dabei so lebhaft, dass das Buch selbst ganz ohne neues Wissen immer noch unterhaltsam wäre. Shatner hat den Ruf, arrogant, überheblich und egozentrisch zu sein, geht aber in Szenen, die auch ihn betreffen, immer recht selbstkritisch zur Sache. Er hält oft fest, dass er eine Situation zwar anders gesehen habe, aber es durchaus sein könne, dass er beispielsweise rumgebrüllt oder sich in den Mittelpunkt gestellt habe, und schämt sich auch nicht zuzugeben, dass er zu Beginn gnadenlos eifersüchtig auf Leonard Nimoys Erfolg bei den Fans war.Wie es bei Biografien üblich ist, ist das Buch grundsätzlich linear aufgebaut, beginnend mit der Kindheit und bis zum Tod fortlaufen. Ab und zu springt William Shatner in der Erzählung allerdings etwas nach vorne oder hinten, wenn es thematisch passt. Zu einem grossten Teil befasst sich das Buch natürlich mit dem Berufsleben Leonard Nimoys, dass seit seiner Kindheit einen grossen Platz eingenommen hat und schlussendlich auch zu einer langjährigen Entfremdung mit seinem Sohn geführt hat. Das Privatleben scheint für Nimoy eher Nebensache gewesen zu sein (oder vielleicht hat er auch einfach Shatner nicht so viel darüber erzählt).In der Buchmitte sind einige Schwarzweissfotos enthalten, die Nimoy alleine oder mit Shatner zeigen.Mein FazitLesenswerte Hommage an einen beeindruckenden Mann.

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  • Rezension zu "Spock und Ich" von William Shatner

    Spock und ich

    dieBuchBlogger

    29. December 2016 um 09:26

    Das Buch "Spock und Ich" wurde von William Shatner und David Fisher geschrieben. Es hat genau 300 Seiten und erschien 2016 im Heyne-Verlag.Es geht um das Leben des wohl berühmtesten Vulkaniers der Welt (und alles darüber hinaus). Doch man erfährt nicht nur, wie Leonard Nimoy zu Mr. Spock wurde, sondern auch wie sich sein privates Leben verändert hat und wie es vor und nach "Spock" verlief. William Shatner und Leonard Nimoy lernten sich am Set zu der Serie Star Trek kennen. Niemand glaubte damals, dass es die Serie über eine Staffel hinausschaffen würde oder das sie sich überhaupt jemand ansieht. Doch jeder der das glaubte täuschte sich. Mit dieser Ur-Serie wurde der Stein gerade erst ins Rollen gebracht und Captain Kirk und Mr. Spock wurden zu Fernsehhelden. Sie hatten anfangs einige Startschwierigkeiten, doch es entwickelte sich eine Freundschaft, die 50 Jahre anhalten sollte.William Shatner erzählt viele Geschichten vom Star Trek-Set und wie er und seine Kollegen miteinander umgingen und sich anfreundeten. Man erfährt sehr viel darüber, wie Leonard Nimoy zu Spock wurde und wie er diesen emotionslosen Vulkanier überhaupt erst zum Leben erweckte. Doch auch über den Mann hinter Mr. Spock erfährt man sehr viel. Über den gläubigen Juden, den Familienvater, den Alkoholiker und Dichter. Nicht nur vor der Kamera, sondern auch privat führte Leonard Nimoy ein sehr spannendes Leben.Mir persönlich hat dieses Buch so unglaublich gut gefallen. Ich bin ein riesen Star Trek Fan und ich hatte mir erhofft, ein bisschen was über die Entstehung von Mr. Spock zu erfahren und wie man in eine solche Rolle hineinwächst. Ich habe aber so viel mehr bekommen als nur das. Ich habe den Menschen hinter der Rolle kennenlernen dürfen, so wie er wirklich gelebt hat und was ihm Freude bereitete. Auch Nimoys Leben hat Höhen und Tiefen, wie das von jedem anderen Menschen auch. Es wurden so viele Denkanstöße geboten, so viele Stellen, die zum Nachdenken anregten. Ich musste feststellen, dass Mr. Spock und Leonard Nimoy nicht diesselbe Person waren sondern, dass der Schauspieler hinter der Filmlegende keinesfalls emotionslos oder rein logisch war. Es war so fesselnd, aber auch teilweise erschreckend, was ich so erfahren habe. Für die letzten 30 Seiten brauchte ich durchgehend Taschentücher, so unglaublich mitreißend war diese Biografie. Es war eine unglaubliche Reise durch die Zeit und das Leben eines Schauspielers.William Shatner zeigt dem Leser den wahren Leonard Nimoy mit allen Ecken und Kanten, so wie auch er ihn kennenlernen durfte. Mit Star Trek wurde eine Legende geschaffen, aber vergessen wir nicht die Menschen hinter dieser Legende, die echten Menschen. 5 Sterne für einen unsterblichen Leonard Nimoy. Das Buch ist einfach nur - faszinierend!(Rezension von Vanessa/MiniMixi)

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  • Rezension zu "Spock und Ich" von William Shatner

    Spock und ich

    MiniMixi

    28. December 2016 um 22:43

    Das Buch "Spock und Ich" wurde von William Shatner und David Fisher geschrieben. Es hat genau 300 Seiten und erschien 2016 im Heyne-Verlag.Es geht um das Leben des wohl berühmtesten Vulkaniers der Welt (und alles darüber hinaus). Doch man erfährt nicht nur, wie Leonard Nimoy zu Mr. Spock wurde, sondern auch wie sich sein privates Leben verändert hat und wie es vor und nach "Spock" verlief. William Shatner und Leonard Nimoy lernten sich am Set zu der Serie Star Trek kennen. Niemand glaubte damals, dass es die Serie über eine Staffel hinausschaffen würde oder das sie sich überhaupt jemand ansieht. Doch jeder der das glaubte täuschte sich. Mit dieser Ur-Serie wurde der Stein gerade erst ins Rollen gebracht und Captain Kirk und Mr. Spock wurden zu Fernsehhelden. Sie hatten anfangs einige Startschwierigkeiten, doch es entwickelte sich eine Freundschaft, die 50 Jahre anhalten sollte.William Shatner erzählt viele Geschichten vom Star Trek-Set und wie er und seine Kollegen miteinander umgingen und sich anfreundeten. Man erfährt sehr viel darüber, wie Leonard Nimoy zu Spock wurde und wie er diesen emotionslosen Vulkanier überhaupt erst zum Leben erweckte. Doch auch über den Mann hinter Mr. Spock erfährt man sehr viel. Über den gläubigen Juden, den Familienvater, den Alkoholiker und Dichter. Nicht nur vor der Kamera, sondern auch privat führte Leonard Nimoy ein sehr spannendes Leben.Mir persönlich hat dieses Buch so unglaublich gut gefallen. Ich bin ein riesen Star Trek Fan und ich hatte mir erhofft, ein bisschen was über die Entstehung von Mr. Spock zu erfahren und wie man in eine solche Rolle hineinwächst. Ich habe aber so viel mehr bekommen als nur das. Ich habe den Menschen hinter der Rolle kennenlernen dürfen, so wie er wirklich gelebt hat und was ihm Freude bereitete. Auch Nimoys Leben hat Höhen und Tiefen, wie das von jedem anderen Menschen auch. Es wurden so viele Denkanstöße geboten, so viele Stellen, die zum Nachdenken anregten. Ich musste feststellen, dass Mr. Spock und Leonard Nimoy nicht diesselbe Person waren sondern, dass der Schauspieler hinter der Filmlegende keinesfalls emotionslos oder rein logisch war. Es war so fesselnd, aber auch teilweise erschreckend, was ich so erfahren habe. Für die letzten 30 Seiten brauchte ich durchgehend Taschentücher, so unglaublich mitreißend war diese Biografie. Es war eine unglaubliche Reise durch die Zeit und das Leben eines Schauspielers.William Shatner zeigt dem Leser den wahren Leonard Nimoy mit allen Ecken und Kanten, so wie auch er ihn kennenlernen durfte. Mit Star Trek wurde eine Legende geschaffen, aber vergessen wir nicht die Menschen hinter dieser Legende, die echten Menschen. 5 Sterne für einen unsterblichen Leonard Nimoy. Das Buch ist einfach nur - faszinierend!

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  • Freundschaftliche Erinnerungen

    Spock und ich

    michael_lehmann-pape

    08. December 2016 um 14:04

    Freundschaftliche Erinnerungen„Mr. Spock und James T. Kirk, die Figuren, die Leonhard und ich bei Star Trek verkörperten, waren beste Freunde, und so war es auch im wahren Leben“.In einer Mischung aus Seriengeschichte, Filmgeschichte und der persönlichen Lebensgeschichte von Leonard Nimoy und William Shatner (was die jüdische Kindheit beider und ihr Fuß fassen im Film und Fernsehgeschäft anging).Familiäre Wurzeln, die Shatner durchaus nicht unwichtig findet für das, was sich dann auch privat zwischen ihm und Nimoy entwickelt hat.Wobei der Leser viel vom damals erst beginnenden und dann Fahrt aufnehmendem Fernsehgeschäft erfährt, ebenso, wie über die Philosophie und Haltung zur Menschen von Gene Roddenberry, die von Beginn an einen großen Einfluss auf die Konzeption der Serie und deren Ansatz der “Gleichheit“ genommen hat.Dass in einer bestimmten Szene der “weiße“ Shatner die „schwarze „Nichols“ küsste und zugleich der „Vulkanier“ Spock eine „Menschenfrau“, das gehört dabei ebenso zur massiven Zeitkritik der damaligen Zeit, wie an sich der „Umgang mit Fremden“ von Toleranz geprägt war.Wie sich Shatner und Nimoy, vom Charakter her wie Feuer und Wasser, ihre Rollen je erarbeiteten, wie verschieden Ihre Arbeitsweise am Set war und das Nimoy immer schon langsam, aber stetig, seine Interessen, Leidenschaften und eben seine Rollen aneignete (und dabei keine Ruhe ließ, wenn ihn Details störten), das ist interessant zu lesen.Allein schon, was die „vulkanischen Monde“ angeht zeigt sich über das gesamte Buch hinweg die Akribie Nimoys, die ihn auch im Leben auszeichnete.Über die gesamte Strecke der Entwicklung erzählt Shatner in munterem Plauderton, vom mäßigen Erfolg der Serie mit doch bereits ersten, intensiven Fans über die Filme, die zu jener Bewegung wurde, die noch heute als „Trekkies“ eng mit dem Werk und den Schauspielern verbunden sind.Und verweist ebenfalls ehrlicherweise immer wieder auf die Härten des Anfangs und das Glück, das dazu gehört, Teil von etwas zu werden, was einen als Schauspieler wirklich bekannt macht,„Nimoys Großvater zumindest könnte in den Anfangsjahren ohne Weiteres am Zustand der Schuhe seines Enkels erkennen, ob es gerade gut lief oder nicht.Das ein solches Leben Spuren hinterlässt, das selten wirklich Freundschaften geschlossen werden, dass Ehen zerbrechen, der Rausch nicht nur mental im Raume steht und man doch gemeinsam auch vieles bewältigt hat, das sind die menschlichen Feinheiten, die dieses Buch zu einer anregenden Lektüre (nicht nur für „Trekkies“ gestaltet.Warm, persönlich, voller Geschichte und Details, eine Lektüre, die sich lohnt.

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  • Leonards Spockigkeit

    Spock und ich

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    29. October 2016 um 11:24

    Wer aus meiner Generation kennt sie nicht? Als Kind der Ende 50er Jahre kam man an Captain Kirk und Mr. Spock nicht vorbei.Selbst wir aus dem Osten klebten am Bildschirm, wenn es hieß:"Der Weltraum - unendliche Weiten... Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat."William Shatner und Leonard Nimoy spielten die Charaktere Captain Kirk und Mr. Spock. In der Serie Star Trek waren die beiden Freunde und auch im realen Leben wurden sie dies.William Shatner erzählt in dem Buch über ihre Freundschaft, über ihren Werdegang und über die Rollen, die sie, nicht nur in Star Trek, gespielt haben.Beide sind unter ähnlichen Zuständen aufgewachsen. Viele Dinge haben sie fast zeitgleich erlebt. Schon allein das Geburtsdatum liegt nur 4 Tage auseinander. Beide Familien flüchteten vor der Verfolgung aus Osteuropa und stammten von Juden ab. Während William in Kanada aufwuchs, lebte Leonhard in den USA.Obwohl sie in verschiedenen Ländern aufwuchsen, ähnelten sich ihre Anfänge unglaublich. William Shatner lässt die Leser teilhaben an ihren ersten Versuchen auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Zielstrebig und unentwegt arbeiteten beide auf ein Ziel hinaus, sie wollten Schauspieler werden, Schauspieler, die man kennt.Das sollte ihnen jedoch erst so richtig mit der über 3 Staffeln laufenden Science-fiction Serie "Star Trek" gelingen. Eine Serie, der man nie so richtig die Chance gab, die aber einschlug wie eine Bombe.Man erfährt viel Hintergrundwissen über die Serie und ihre Akteure. Mit wenig Budget mussten sie auskommen, sie stritten sich mit Regisseuren und Schauspielern und versuchten das Beste aus der Serie herauszuholen.Obwohl Captain Kirk derjenige war, der das Mädchen bekommt, punktete Mr. Spock mit seiner Einmaligkeit. Leonard Nimoy verkörperte den emotionslosen Offizier Mr. Spock, dem er durch seine schauspielerische Leistung ein Denkmal setzte. Er übertrumpfte bei den Zuschauern an Beliebtheit sogar Captain Kirk, was dieser anfangs gar nicht so lustig fand.3 Jahre lang lief die Serie und Leonard vervollkommnete die Figur Mr. Spock bis zum Schluss. Er lebte diese Figur, was sich auch in seinem Privatleben wiederspiegelte.Was alle nach Ablauf der Serie vermuteten, dass nun endgültig mit Star Trek Schluss wäre, bewahrheitete sich nicht. Die Serie hatte Fans, die nicht zu unterschätzen waren. Es gab die ersten Conventions, wo sich die Trekkis trafen.Es ging weiter mit Star Trek, wenn auch nicht mehr als Serie, sondern durch Spielfilme, die die Originalbesetzung drehte. Das Phänomen Star Trek war geboren und glich einer Lawine.William Shatner lässt den Leser teilhaben vom Beginn der Serie an bis zum weiteren Verlauf. Man erfährt, was die Schauspieler zwischen den Filmen getrieben haben, privates wie berufliches.Er lässt nichts aus, beschönigt nichts. Von katastrophalen Ehen über Kinder, mit denen man sich auseinandergelebt hat, Zigarettensucht und Alkoholismus ist alles dabei.Aber er erzählt auch die schönen Seiten der Freundschaft, einer Freundschaft, die fast 50 Jahre andauerte, über ihre Höhen und Tiefen.Ich habe in diesem Buch sogar ein Lieblingswort gefunden, es lautet: Spockigkeit.Was es damit auf sich hat und wie genial es wirklich alles über Mr. Spock alias Leonard Nimoy ausdrückt, das solltet ihr selbst lesen.Ich fand das Buch absolut faszinierend und empfehle es nicht nur den Trekkis sehr weiter.Ich spreche eine klare Kauf- und Leseempfehlung aus.

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