William Shaw

 3.9 Sterne bei 106 Bewertungen
Autor von Abbey Road Murder Song, Kings of London und weiteren Büchern.
William Shaw

Lebenslauf von William Shaw

William Shaw begann seine Karriere als Redakteur des Punk-Magazins ZigZag. Heute schreibt er für Zeitungen wie The Observer und The New York Times über Themen zwischen Pop- und Subkultur. Die Reihe um die Ermittler Breen und Tozer umfasst inzwischen die Bände »Abbey Road Murder Song«, »Kings of London« und »History of Murder«.

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William ShawAbbey Road Murder Song
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Abbey Road Murder Song
Abbey Road Murder Song
 (59)
Erschienen am 06.07.2015
William ShawKings of London
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Kings of London
Kings of London
 (32)
Erschienen am 06.07.2015
William ShawDer gute Mörder
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Der gute Mörder
Der gute Mörder
 (8)
Erschienen am 11.09.2017
William ShawHistory of Murder
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History of Murder
History of Murder
 (6)
Erschienen am 08.08.2016
William ShawAbbey Road Murder Song
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Abbey Road Murder Song
Abbey Road Murder Song
 (1)
Erschienen am 24.10.2013
William ShawSympathy for the Devil: Breen & Tozer: 4 (Breen and Tozer)
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Sympathy for the Devil: Breen & Tozer: 4 (Breen and Tozer)
William ShawJUBILANT PRAISE
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JUBILANT PRAISE
William ShawA Song from Dead Lips
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A Song from Dead Lips
A Song from Dead Lips
 (0)
Erschienen am 01.08.2013

Neue Rezensionen zu William Shaw

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DarthEnis avatar

Rezension zu "Kings of London" von William Shaw

Kings of London
DarthEnivor 7 Monaten

"Kings of London" ist die Fortsetzung des Kriminalromans "Abbey Road Murder Song". Man kann den zweiten Band jedoch auch dann lesen, wenn man den ersten Roman nicht kennt. Es werden zwar Andeutungen bezüglich des Vorgängers gemacht, aber diese versteht man auch ohne Vorkenntnisse.

Auf den Inhalt möchte ich gar nicht weiter eingehen, da jedes Wort hier zu viel verraten wäre. Der Klappentext gibt hier einen guten ersten Eindruck, um zu entscheiden, ob man die Geschichte ansprechend findet. Ich möchte lediglich sagen, dass ich bezüglich der Handlung mehr Spannung erwartet habe und mir die Auflösung nicht besonders zugesagt hat.

Neben der Handlung ist der zweitwichtigste Faktor bei einem Kriminalroman der Protagonist. Besonders gut gefällt mir, dass der Autor William Shaw keine Abziehbilder erschaffen hat. Der Protagonist Cathal "Paddy" Breen wirkt erschreckend normal, er hat weder ein Alkoholproblem noch leidet er unter einer Scheidung oder ähnlichen Klischees. Er gehört zu der Sorte Polizist, die mit ihrer Arbeit tatsächlich noch versuchen etwas Gutes zu tun. Ab und zu wirkt Paddy fast schon etwas "langweilig", was meiner Meinung nach allerdings eher positiv als negativ ist. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass der Leser noch tiefere Einblicke in seine Gedanken und Motive gewährt bekommt.

Paddys Arbeitskollegin Helen Tozer ist ebenso gut ausgearbeitet. Als Frau in den 1960ern bei der Polizei zu arbeiten war wohl nicht so einfach. Tozer wird oftmals unterschätzt, ihr wird nichts zugetraut. Wenn sie einen Erfolg zu verzeichnen hat, wird ihr unterstellt, dass ein männlicher Kollege die eigentliche Arbeit getan hätte. Je nach Situation reagiert Tozer darauf entweder gelassen oder genervt. Klar merkt man auch, dass sie teilweise rebelliert/rebellieren möchte, aber es wird nie übertrieben dargestellt.

Die Atmosphäre war durchgehend gut, wobei die Zeitspanne relativ austauschbar ist, abgesehen vom Unterschied der Ermittlungsmethoden und -werkzeuge.

Insgesamt habe ich von "Kings of London" mehr erwartet. Die Handlung ist in Ordnung, wobei hier Spannung und Überraschungsmomente fehlen. Dafür kann der Autor mit seinen Figuren punkten, die gut ausgearbeitet sind und durch die Abwesenheit von Klischees zu keiner Zeit nerven. Wer mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch rangeht wird hier gut unterhalten. Es gibt aber definitiv spannendere Alternativen.

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Haverss avatar

Rezension zu "Der gute Mörder" von William Shaw

Ein leiser, intensiver, ein besonderer Roman
Haversvor einem Jahr

William Shaw, Autor der von mir sehr geschätzten Breen-und-Tozer Reihe, hat mit „Der gute Mörder“ (Originaltitel „The Birdwatcher“) einen Stand-alone "Thriller" geschrieben, in dem sich alles um William South dreht, nicht nur ein passionierter Vogelbeobachter sondern auch Streifenpolizist, seit vielen Jahren verantwortlich für die Halbinsel Dungeness in der englischen Grafschaft Kent. South ist ein sympathischer Mann, ruhig und freundlich, der kein Interesse daran hat, mit großartigen Ermittlungsergebnissen zu glänzen. Er liebt die Routine, aber noch mehr liebt er es, die unzähligen Vogelarten zu beobachten und zu bestimmen, die in dem Naturschutzgebiet einen Zwischenstopp einlegen. Als jedoch Bob Rayner, sein Nachbar, fast schon Freund und Hobby-Ornithologe wie er, ermordet aufgefunden wird, ist es vorbei mit der Ruhe. Vor allem auch, weil seine neue Vorgesetzte nachdrücklich auf seiner Mithilfe bei den Ermittlungen besteht, und alles Zögern ist vergebens. Aber William hat einen guten Grund für seine Zurückhaltung, hat er doch in seiner Kindheit schwere Schuld auf sich geladen. Und wenn seine Tat ans Licht käme, was dann?

Es ist eine eigenartige, getragene Stimmung, die Shaw in diesem Roman kreiert. Und ja, ich scheue mich, den Begriff „Thriller“, der das Cover ziert, zu verwenden, denn dafür entwickelt sich der Plot meiner Meinung nach dann doch zu bedächtig. Die Handlung schreitet nur langsam voran, es mangelt an Höhepunkten. Aber „Der gute Mörder“ hat andere Qualitäten. War der Autor in der Breen-und Tozer Reihe bestrebt, das entsprechende Zeitkolorit rund um die 60er Jahre zu kreieren, liegt sein Schwerpunkt hier auf der Charakterisierung der Personen, der Dynamik im Zwischenmenschlichen und der Schilderung der melancholischen Atmosphäre an der kentischen Küste, die diese wie eine weiche Decke bedeckt.

Die Story gewinnt in dem Moment an Tiefe, in dem der zweite Handlungsstrang die Vergangenheit des „guten Mörders“ offenbart, der seine Kindheit in Nordirland zu Zeiten der „Troubles“ verbracht hat. Wo man sich bereits in jungen Jahren für eine Seite entscheiden musste. Wo Gewalt zum Alltag gehörte. Wo Verrat an der Tagesordnung war. Wo eine Situation außer Kontrolle geraten und mit dem Tod enden konnte.

Ein leiser, intensiver, ein besonderer Roman, der seine Qualitäten erst allmählich entfaltet – dafür aber umso länger nachhallt!

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M

Rezension zu "Der gute Mörder" von William Shaw

Flüssig, aber auch ein stückweit bieder verfasst
michael_lehmann-papevor einem Jahr

Flüssig, aber auch ein stückweit bieder verfasst

Es ist vor allem die sehr differenzierte, Personen und Orte gut beschreibende, Sprache, die den Leser durchaus gut mitten hinein in die Ereignisse an diesem, was die festen Anwohner angeht, eher ruhigen, überschaubaren Küstenstreifen in Kent.

An dem sowohl der Polizist William South als auch einer seiner Nachbarn, Bob, ihre Freizeit ausgiebig mit der Beobachtung von Vögeln zubringen. Im Nachgang betrachtet, viel über sich haben die beiden da nie gesprochen und so ist South auch zunächst auch keine sonderliche Hilfe, als Bob überaus brutal ermordet aufgefunden wird.

Weder weiß South, wer genau jene Schwester des Mannes ist, die regelmäßig wie ein Uhrwerk zu Besuch weilt, noch hat er auch nur die blasseste Ahnung, wer dem Mann etwas Böses hätte wünschen, vor weniger antun können.

Zudem, Mordermittlungen, die scheut William South wie der Teufel das Weihwasser und das bisher absolut erfolgreich.

Doch nun wird er „der Neuen“ aus London zugeteilt und alle seine Ausreden und Versuche, das Geschehen zu meiden, greifen nicht mehr.

Was dem Leser umgehend verdeutlicht wird ist, dass South für diese „Aversion“ einen guten Grund hat. Denn er selbst hat gemordet in seinem Leben. Ohne dabei überführt oder gar nur verdächtigt zu werden. Und das soll, muss auch so bleiben.

Mehr erfährt der Leser zunächst nicht und dennoch, eigentlich ist von Beginn an klar, dass es hier nicht um einen eiskalten Killer in Uniform gehen kann, sondern eine Verwicklung in dramatische, schicksalhafte Ereignisse in der Vergangenheit zu finden sein werden, aus denen heraus South eine solch zurückhaltende und, was sein Verbrechen angeht, auch panische Neigung in sich trägt.

Während seine neue „Partnerin“ ebenfalls ihr privates Stück Erschwernis zu tragen hat und dafür auch mal dienstliche Wege (zumindest Streifenwagen) nutzt.

So verfolgt der Leser, ganz munter erzählt, die drei Erzähllinien der Aufklärung des Falles, des Rückblicks auf South Vergangenheit und dessen eigenen Mord und die sich entfaltende Beziehung zu Cupidi, der neuen Kollegin mit der eigenwilligen Tochter.

Was andererseits allerdings (bis auf die endgültige Klärung des Mordes an Bob) sehr vorhersehbar vonstattengeht und den Leser über weite Strecken zwar inhaltlich gut unterhält, aber wenig emotional in Wallung ersetzt. Weder was ein „Mitfiebern“ mit William South angeht, noch was eine dauerhafte Spannung der Mörderjagd beinhaltet.

So bleibt ein gut konstruierter Fall, der aber zu wenig Spannung generiert, um den Leser durchweg mitzureißen.

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Gespräche aus der Community

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William_Shaws avatar
I've been a magazine and newspaper journalist for many years, writing in the UK and the US. I became fascinated by close-up real-life narratives and wrote books about subjects young men in South Central Los Angeles, or people who'd joined religious cults. I've always thought the closer you look at people, the more strange and engaging they become. I hope something of that has transferred over to my fiction, a three-part crime series featuring Detective Sergeant Tozer and the woman who he is supposed to be supervising, Woman Police Constable Tozer. It's set in 1968, at a time when European culture was changing at a breakneck speed.

Mehr zum Buch:

London, Oktober 1968: Die Jungen, Wilden und Schönen haben die Macht ergriffen. Sie haben ihre eigenen Fernsehprogramme und Radiosender, ihre Boutiquen und eine eigene Sprache. Die Röcke werden kürzer, die Hosen enger. Im Abbey Road Studio entstehen die wahrscheinlich wichtigsten Alben aller Zeiten. Und vor dem Studio warten Hunderte junge Frauen darauf, dass SIE erscheinen: die Beatles.

Doch nur eine Straßenecke weiter zeigt sich ein anderes London. Die anonyme Leiche einer jungen Frau wird entdeckt. Der einzige Anhaltspunkt, den Detective Cathal Breen und seine Kollegin Helen Tozer haben: Sie muss ein Beatles-Fan gewesen sein. Ihre Ermittlungen führen die beiden vom Fan-Club der Fab Four zu einer Gerichtsverhandlung gegen John Lennon und zu George Harrisons Haus. Aber der wahre Grund, wieso das Mädchen sterben musste, ist viel tragischer, als sie es sich hätten träumen lassen.

==> Leseprobe

Allgemeines zur Bewerbung und zur Leserunde:
Ihr habt hier die Möglichkeit bei einer Leserunde mit William Shaw mitzumachen. William spricht kein Deutsch, deshalb stellt die Fragen an den Autor bitte auf Englisch - es ist gar nicht schlimm, dabei Fehler zu machen, er wird euch verstehen. Wenn ihr auf Deutsch diskutiert und gelegentlich trotzdem knapp eure Eindrücke auf Englisch zusammenfasst, wird sichder Autor sehr freuen!

Unter allen Bewerbern vergibt der Suhrkamp Verlag  10 Leseexemplare des Buches. Ihr könnt euch dafür bis einschließlich 31. Oktober bewerben - beantwortet dazu nur folgende Frage:

Jack the Ripper ist nur einer von vielen, die in London ihr Unwesen getrieben haben. Was haltet ihr von London als Kriminalort? Warum scheint diese Stadt magisch Mörder und Übeltäter anzuziehen?
(Wenn möglich, wäre es toll, wenn ihr auf Englisch antwortet!)
William_Shaws avatar
Letzter Beitrag von  William_Shawvor 5 Jahren
Again, thanks so much for taking the time to do that.
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