William Sleator

 3.6 Sterne bei 92 Bewertungen
Autor von Das Haus der Treppen, House of Stairs und weiteren Büchern.
William Sleator

Lebenslauf von William Sleator

Der US-amerikanische Schriftsteller William Sleator wird am 13.02.1945 in Havre de Grace im US-Bundesstaat Maryland als William Warner Sleator III geboren und wächst in St. Louis in Missouri auf. Bereits in seiner Kindheit entdeckt William Sleator seine Leidenschaft für Musik und Literatur und beginnt, Kurzgeschichten zu schreiben. Nach seinem Schulabschluss studiert William Sleator Englisch und Musik in Harvard, bis es ihn nach seinem Abschluss zwecks weiterer Musikstudien nach England zieht. Während dieser Zeit verdient er sich seinen Lebensunterhalt als Pianist an der Royal Ballet School, nach seiner Rückkehr in die USA arbeitet er neun weitere Jahre für das Bostoner Ballett. Während seines einjährigen England-Aufenthaltes führt William Sleator akribisch Tagebuch, das später als Grundlage für sein Debüt „Blackbriar“ im Jahr 1972 dient. 1974 erscheint William Sleators berühmtestes Werk, der Science-Fiction-Roman und beliebte Schulklassiker „Das Haus der Treppen“. William Sleator lebt heute zeitweise in Boston und zeitweise in Bangkok, wo einige seiner Romane spielen. Der Hauptfokus seiner Werke liegt stets auf dem Leben, der Fragestellungen und den Problemen von Heranwachsenden, weshalb er als bedeutender Verfasser von Jugendbüchern gilt.

Alle Bücher von William Sleator

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Das Haus der Treppen

Das Haus der Treppen

 (76)
Erschienen am 01.05.1986
Gefährliche Wünsche

Gefährliche Wünsche

 (2)
Erschienen am 01.01.2002
House of Stairs

House of Stairs

 (5)
Erschienen am 01.04.1991
Das Geisterhaus

Das Geisterhaus

 (1)
Erschienen am 01.01.1985
Dangerous Wishes

Dangerous Wishes

 (1)
Erschienen am 01.10.1995
Der Zeitsprung. ( Ab 12 J.)

Der Zeitsprung. ( Ab 12 J.)

 (1)
Erschienen am 01.06.1991

Neue Rezensionen zu William Sleator

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Geschichten-Welts avatar

Rezension zu "House of Stairs" von William Sleator

The House of Stairs
Geschichten-Weltvor 2 Monaten

Das Buch hat einen sehr interessanten psychologischen Ton. Jeder der Charaktere war sehr verschieden in seiner Persönlichkeit und so kam es sehr schnell zum Konflikt. Für den Leser wird es sehr schnell klar, dass es sich hierbei um eine Art Experiment halten muss und man muss sich bis zum Epilog fragen was genau dahinter steckt.

So verschieden die Charaktere auch waren, mir fiel es trotzdem schwer auch nur einen wirklichen zu mögen. Jeder von ihnen Tat in irgendeinem Moment etwas, dass mich ihn nicht leiden ließ, manchen allerdings weniger stark als den anderen. Normalerweise würde so etwas schnell dazu führen, dass ich ein Buch abbreche, denn wer will schon etwas über Charaktere lesen, die er nicht leiden kann, aber das Buch ist auch ein sehr schnelles Leseerlebnis durch seine geringe Seitenzahl, dass man nichts falsch machen kann, wenn man bis zum Ende durchhält.

Leider erfährt man nicht ganz so viel direkt über die Welt, in der die Geschichte spielt. Einige grundlegende Dinge bekommt man gesagt, aber ich hätte gerne noch mehr erfahren.

Dieses Buch wird auch in Schulen gelesen und ich kann verstehen warum. Es gibt viel zu analysieren, die Kapitel sind teilweise kurz genug um sie als Hausaufgabe auf zu geben und das Thema könnte für einige ganz interessant sein.

Alles in allem ist das Buch sehr interessant auch wenn es kurz war und die Charaktere nicht unbedingt liebenswert. Ich bin froh, dass ich es so lesen müsste und nicht in der Schule über analysieren müsste

Fazit: Lesbar

Punkte: 3 von 5 Punkten

Band: Einzelband

Format: Hardcover

IBAN: 978-0525323358

Seiten: 176

Preis: 5,23 € (gebraucht)

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tanja-friesenfraus avatar

Rezension zu "Das Haus der Treppen" von William Sleator

Rezension zu "Das Haus der Treppen" von William Sleator
tanja-friesenfrauvor 7 Jahren

Eher ein sehr verwirrendes Buch,dessen Titel ich etwas unglücklich gewählt findet.
Zum Inhalt:
Fünf 16jährige finden sich plötzlich an einem merkwürdigen Ort wieder, wo es nur Treppen gibt, die ins Nichts zu führen scheinen. Die Jugendlichen begreifen schnell, daß sie sich in einer lebensbedrohenden Lage befinden, die ihnen das Äußerste abverlangt, und daß bestimmte Verhaltensmuster belohnt werden. Bald bricht unter den Jugendlichen ein Kampf aller gegen alle aus. Doch da wollen Lola und Peter nicht mehr mitmachen. Ungeachtet der Konsequenzen, versuchen sie den Teufelskreis zu durchbrechen ...
Während des Lesens suchte ich immer nach dem Sinn der Treppen, da ich davon ausging, wenn ein Buch schon diesen Titel trägt, dann hat das auch was zu bedeuten.
Die Treppen scheinen mir aber eher nebensächlich und Mittel zum Zweck zu sein. Zur Geschichte tragen sie recht wenig bei.
Keine Ahnung, ob es das war, was mich verwirrt hat, denn alles in allem, fand ich die Geschichte schon logisch und flüssig geschrieben. Aber der Inhalt war für mich recht unbefriedigend und um ganz ehrlich zu sein- platt.
Vielleicht liegt es ja auch an der "falschen Zielgruppe", denn aus dem Jugendalter bin ich ja längst raus.
Gelesen und gut- dieses Buch landet auf dem Bücherflohmarkt.

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Rezension zu "Das Haus der Treppen" von William Sleator

Rezension zu "Das Haus der Treppen" von William Sleator
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren

Ein Buch, das nachdenklich stimmt und die düstere Seite der Menschen hervorragend beschreibt...

Fünf ganz unterschiedliche Personen treffen sich an diesem seltsamen Ort, dem Haus der Treppen. Lola, die selbstbewusste Führungspersönlichkeit, die genau weiß, was sie will oder nicht. Peter, ein schüchterner Junge, der sich vor den Herausforderungen des Lebens in Tagträume flüchtet. Abigail, die immer versucht sich den Menschen in ihrem Umfeld anzupassen, um nicht unangenehm aufzufallen. Oliver, der sich mit aufgesetzter guter Laune immer in den Mittelpunkt stellt, um über seine Schüchternheit hinwegzutäuschen und Blossom, ein dickes, gehässiges und hinterhältiges Mädchen, das nur mit Hass auf alles und jeden existieren kann.
Eine Gruppe, in der es unweigerlich zu Konflikten kommen muss...

Keiner der Fünf weiß, warum sie an diesem Ort gelandet sind. Ihre Gemeinsamkeiten beschränken sich auf ihr Alter und die Tatsache, dass sie alle Waisen sind.
Zunächst versuchen sie, einen Ausgang zu finden, geben aber schnell auf, als sie einen Automat entdecken, der auf bestimmte Aktionen ihrerseits Essen ausspukt. Bald dreht sich alles nur um die Essenbeschaffung, doch als der Automat offenbar will, dass sie sich gegenseitig erniedrigen oder sogar misshandeln, weigern sich Lola und Peter weiterhin mitzumachen.
Ab diesem Zeitpunkt ist die bereits einsetzende Veränderung der Jugendlichen mehr als offensichtlich. Während Lola und Peter immer schwächer werden, fügen die anderen drei sich dem Willen des Automaten.

Der Autor hat es wirklich eindrucksvoll geschafft, die Entwicklung der fünf Jugendlichen zu beschreiben und am Ende des Buches wird auch aufgeklärt, warum sie ins Haus der Treppen gebracht wurden. Schaurig und beängstigend...
Ein Jugendbuch, das für Erwachsene ebenso geeignet ist und das ich gern weiterempfehle.

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William Sleator wurde am 12. Februar 1945 in Havre de Grace (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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