William Stuart Long Die Verbannten

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Inhaltsangabe zu „Die Verbannten“ von William Stuart Long

N.-A. (Quelle:'Flexibler Einband/01.11.1990')

Gut und kurzweilig geschrieben.

— Lyz
Lyz

Es fehlt dem Buch an einigem. Aber ich hab es gern gelesen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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Rundherum gelungen würde ich zusammenfassend sagen, ich bin schon extrem neugierig, wie die Geschichte weitergeht.

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  • William Stuart Long - Die Verbannten - Australien-Saga 01

    Die Verbannten
    ChrissisFederecke

    ChrissisFederecke

    07. April 2013 um 22:29

    Klapptext: Sie verlassen ihre Heimat nicht freiwillig, sondern die Heimat hat sie verstoßen: In Australien sollen die Verbannten eine neue Kolonie gründen, im Namen seiner Majestät. Unter ihnen ist die junge Jenny Taggert, unschuldig verurteilt, die zu einer starken Frau mit unbeugsamem Lebensweillen heranwächst und dem Schicksal tapfer die Stirn bietet. Auf dem Schiff trifft sie Johnny Butcher, den Verbannten, der seine Freiheit mehr liebt als sein Leben. Gemeinsam segeln sie einer ungewissen Zukunft entgegen. Über den Autor: William Stuart Long ist das Pseudonym der US-Amerikanischen Autoren Vivian Stuart und Victor Sondheim. Die Australien Saga wurde von 1979 bis 1990 veröffentlicht und besteht aus 12 Bänden, wobei die letzten Bände der Reihe post mortem Veröffentlicht wurden, da die Schriftstellerin 1986 starb. Über Victor Sondheim ist nichts bekannt. Beide haben mehrere Jahre in Australien verbracht. Stuart und Sondheim waren nicht miteinander verheiratet! Ein wenig mehr zum Inhalt: Das gesamte Buch von genau 400 Seiten zieht sich durch eine Zeitspanne von 12 Jahren am Ende des 18. Jahrhunderts. Hauptaugenmerk der Geschichte liegt auf dem Leben der zu Beginn des Buches noch 10-jährigen Jenny Taggert. Familie Taggert, bestehend aus Jenny und ihren Eltern leben zunächst in Yorkshire. Der Vater betreibt Pferdezucht. Dem neuen Besitzer des Landes dort in der Gegend ist Mr. Taggert jedoch ein Dorn im Auge, er legt seinem Pächter schwere Auflagen zur Aufrechterhaltung des Pachtvertrages auf. Doch die Taggerts erweisen sich als schwer in die Knie zu zwingen und so wird eines Nachts der Pferdestall angezündet. Bei dem Feuer kommt Mr. Taggerts ums Leben. Mutter und Tochter werden vom Besitz verwiesen und suchen neue Heimat in London. Nach ersten zusammentreffen mit Kriminellen kommen Jenny und ihre Mutter in einem Wirtshaus unter. Während die Mutter dort putzt wird Jenny sehr schnell der Liebling eines des Amtes enthobenen Doktors, der ihr Lesen, Schreiben und Rechnen beibringt. Etwa vier Jahre geht das so gut, dann werden Mutter und Tochter nacheinander unschuldig verurteilt. Sie landen auf zwei Schiffen die nach Australien reisen um dort eine neue Kolonie zu gründen. Jennys Mutter verstirbt im Verlauf der Überfahrt. Jenny zeigt trotz allem großen Lebenswillen und möchte nicht mit dem Gesetzt in Konflikt kommen, wird aber trotzdem im Verlaufe des Buches immer wieder in irgendwelche Machenschaften verwickelt, was ihr ärger einbringt. Meine abschließende Meinung: Zu meinem bedauern musste ich erstmal hinnehmen, dass sich die komplette erste Hälfte des Buches mit die Situation in London und der Überfahrt nach Australien beschäftigte. Das hatte ich so nicht erwartet. Trotzdem wurde ich nicht vollkommen enttäuscht. Die Entwicklung der jungen Jenny Taggert wurde so von Kindesbeinen durch die Pubertät hindurch begleitet. Die Protagonisten ließ sich selten einschüchtern, auch wenn ihr im Verlauf dieses Buches immer wieder sehr schreckliche Dinge wiederfuhren. Mit Jenny Taggert wurde eine sehr charakterstarke Persönlichkeit erschaffen, die mir von den ersten Seiten an direkt ans Herz gewachsen war. Sie trat der gesamten Situation in Australien mit einem großen Optimismus entgegen, denn sie war der vollsten Überzeugung davon, dass dies ihre zweite Chance war. Eine Rückkehr nach England, wie es für andere Charaktere im Buch immer priorität war, kam für sie überhaupt nicht in Frage. Denn im Gegensatz zu anderen Charakteren hatte sie nichts in England zurückgelassen. Ich muss sagen, dass dieser Buchreihe leider viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das Buch ließ sich flüssig lesen und auch die Geschichte war sehr einfach zu verfolgen.  Sehr interessant fand ich es den Aufbau der neuen Kolonie von Beginn an mitzuverfolgen. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne für eine sehr abenteuerliche und gut durchdachte Geschichte.

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  • Rezension zu "Die Verbannten" von William Stuart Long

    Die Verbannten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2011 um 16:48

    "Die Verbannten" ist der erste Teil der zwölfbändigen Australien-Saga von William Stuart Long, der sich wohltuend von der Masse der normalen Australienromane abhebt. Dies liegt zu einen daran, dass er sehr realistisch erzählt ist, zum anderen, dass Liebe zwar vorkommt, jedoch nicht im Fokus steht. Hauptfigur ist das Mädchen Jenny Taggard. Durch unglückliche Umstände ist ihre Familie gezwungen, ihre Farm zu verlassen und nach London zu gehen. Durch einen Versehen wird Jenny für eine Taschendiebin gehalten und ins Gefängnis gesteckt, ihr Todesurteil wird dann in die Verbannung nach Australien umgewandelt, so dass sie sich bald an Bord der First Fleet, der ersten Sträflingsflotte nach Botany Bay, wieder findet. Aufgrund der Berichte von James Cook erwarten die Engländer ein freundliches, grünes Land - doch was sie finden, ist eine unwegsame Wüste, in der es kaum etwas zu essen gibt, und in der sengende Hitze, harter Boden und unheimliche Einheimische das Leben schwer machen. (James Cook hatte die australische Küste kurz nach seltenen Regenfällen besucht und somit einen Eindruck erhalten, der sich völlig vom normalen Zustand des Landes unterschied.) Die Autoren (William Stuart Long ist das Pseudonym eines Autorenpaares) beschreiben sowohl die Situation in England, die schlimmen Zustände in den Gefängnissen, die Strenge der Justiz und die bedrückende Situation der Sträflinge, als auch die Überfahrt zum neuen Kontinent, das schwierige Leben auf den Schiffen und die Angst vor der Zukunft sehr realistisch. Ebenso das Leben in der neuen Kolonie: Die Enttäuschung bei der Ankunft, die Widrigkeiten des Wetters, des Klimas und der australischen Natur. Jenny steht dabei im Mittelpunkt: Eine mutige, unerschrockene junge Frau, die an ihren Prinzipien festhält, obwohl sie sie so viele Ungerechtigkeiten und so viel Unglück erleben muss. Aber auch andere Personen sind wichtig, so Arthur Philip, der Gouverneur der Kolonie, und andere Sträflinge und Soldaten, die Jenny begegnen. Man kann durch dieses Buch also viel über die australische Geschichte lernen, da es ausgezeichnet recherchiert ist und eben kein kitschiger Australienroman. Obwohl Jenny sicherlich eine stereotype Figur ist (ihr Mut und auch ihr Glück in manchen Situation sind doch eher unglaubwürdig), ist der Plot ansonsten nicht typisch für einen solchen Roman, und wie bereits gesagt, steht die Liebe nicht im Vordergrund, sondern eher der Kampfs ums Überleben und das Aufbauen einer neuen Zukunft. Der einzig Minuspunkt ist für mich, dass die Handlung oft doch sehr knapp gefasst ist. Der Leser wird geradezu durch das Geschehen gejagt, was eigentlich in Ordnung ist, da es nunmal der Schreibstil der Autoren ist, und es ist ja auch schön, mal ein nicht so langatmiges Buch zu lesen - aber manchmal ging es mir dann doch zu schnell. An einigen Stellen hatte ich fast schon das Gefühl, eher eine Zusammenfassung als einen Roman zu lesen, was besonders schade ist, wenn wichtige Szenen nur wiedergegeben und nicht ausformuliert werden. Manche dieser Szenen hätte ich wirklich gern als "richtige Szenen" gelesen. Daher gibt es einen Stern Abzug. Insgesamt ist dies ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die sich mehr mit der Geschichte Australiens beschäftigen wollen, oder die einfach nur einen guten historischen Roman lesen wollen.

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  • Rezension zu "Die Verbannten" von William St. Long

    Die Verbannten
    silbereule

    silbereule

    28. March 2011 um 19:22

    England 1781 - die junge Jenny wird wegen einer Bagatelle ins Gefängnis geworfen und soll gehängt werden. Aber sie entgeht dem Galgen und wird mit vielen anderen Sträflingen in die Verbannung nach Australien geschickt. Nach monatelanger Überfahrt erreichen die Schiffe das heutige Sydney, wo zu jener Zeit nichts als Wildnis war. Mühsam versuchen sie, das Land urbar zu machen. Die Geschichte wird flüssig und kurzweilig erzählt, trotzdem bin ich nicht recht warm damit geworden. Die Hauptfigur Jenny erweckt bei mir keine großen Sympathien, ihre Männergeschichten sind reizlos und ohne jegliche Spannung, ihr Verhältnis mit einem absoluten Taugenichts nicht nachvollziehbar.

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