William Trevor

 3.9 Sterne bei 62 Bewertungen
Autor von Felicias Reise, Liebe und Sommer und weiteren Büchern.

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Die Geschichte der Lucy Gault

Die Geschichte der Lucy Gault

 (7)
Erschienen am 01.07.2006
Felicias Reise

Felicias Reise

 (8)
Erschienen am 01.03.2011
Liebe und Sommer

Liebe und Sommer

 (7)
Erschienen am 01.05.2012
Geborgtes Glück

Geborgtes Glück

 (6)
Erschienen am 04.03.2008
Seitensprung

Seitensprung

 (5)
Erschienen am 01.05.2007
Tod des Professors

Tod des Professors

 (5)
Erschienen am 01.02.2010
Turgenjews Schatten

Turgenjews Schatten

 (3)
Erschienen am 19.06.2015

Neue Rezensionen zu William Trevor

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Armillees avatar

Rezension zu "Felicias Reise" von William Trevor

Ein etwas anderer Serienmörder
Armilleevor 2 Monaten

Das irische Mädchen Felicia wird schwanger. Ihr Freund gibt falsche Angaben, wo er in England beschäftigt ist. Als Felicia der Ur-Großmutter das Geld entwendet und ihr Zuhause verläßt, um ihre große Liebe zu finden, beginnt eine unerwartete Geschichte. Sie trifft u.A. immer wieder "zufällig" auf Mr. Hilditch, der er immer freundlich seine Hilfe und Unterstützung anbietet. Als Leser erfährt man so nach und nach aus den Gedanken von Hilditch, dass er schon mehrere Mädchen ermordet hat. 

Dieser Mörder ist ganz anders, als man es auch einem Thriller gewohnt ist. Er kommt fast harmlos daher, seine Gedanken sind beinahe unschuldig, bis.......
Felicia wohnte eine kurze Zeit bei einer Sekte und erzählt dort von ihrer Geschichte und Suche...und auch von Mr. Hilditch. Als zwei Sektenmitglieder bei ihm vor dem Haus auftauchen und auf Felicia ansprechen, beginnt dieser langsam zu zerfallen. Er kann nicht mehr essen, geht nicht zur Arbeit und ich hatte fast Mitleid mit ihm^^

Der Schluss ist ungewöhnlich und hat aus meiner Sicht kein Happy End.

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Giselle74s avatar

Rezension zu "Die Geschichte der Lucy Gault" von William Trevor

So ohne Hoffnung und dennoch so schön
Giselle74vor einem Jahr

Irland in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Familie der neunjährigen Lucy plant ihre Ausreise. Lucys Mutter ist Engländerin und die Sicherheit der Familie daher nicht mehr gewährleistet. Lucy, die ihre Heimat, das Gut Lahardane, über alles liebt, reißt aus. Nach wochenlanger Suche verlassen die Eltern Irland. Das totgeglaubte Kind bleibt verletzt im Wald zurück.

Um den Ablauf des Romans zu verstehen,muß man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, wie die technische Entwicklung um 1920 herum aussah. Daß es eben nicht möglich war mal eben zu mailen oder anzurufen. Daß Menschen tatsächlich unerreichbar sein konnten, wenn sie die Landesgrenze überschritten hatten.

Selten habe ich ein Buch gelesen, das so schön ist und dabei dennoch so hoffnungslos. Lucy setzt mit ihrem Ausriss die Weichen für ein weitgehend sinnloses Leben, nur dem Warten und Hoffen gewidmet. Es ist, als ob das Schicksal ihren Tod vorgesehen hätte und ihr deshalb kein wirkliches Leben mehr ermöglicht.  William Trevor hat eine wunderbar treffende und elegante Art zu schreiben, Bilder und Stimmungen zu erschaffen, eine Art, die diesen Roman in jeder Sekunde zu einem Lesevergnügen machen. Trotz der melancholischen Stimmung und der mehrheitlich traurigen Abläufe möchte man das Buch nicht aus der Hand legen. Wie wunderbar, daß solche Bücher noch geschrieben werden, daß es noch Autoren gibt, die so poetisch ein Leben erzählen können, das eben weder glücklich verläuft noch glücklich endet...

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JohannesGroschupfs avatar

Rezension zu "Ein Traum von Schmetterlingen - Meistererzählungen" von William Trevor

Das Lesen ist ein ruhiger Fluss
JohannesGroschupfvor 2 Jahren

Was geschieht, wenn man Trevors Erzählungen liest? Man kommt zur Ruhe. Atmet langsamer. Spürt die eigenen Herzschläge. Man folgt auf zehn bis zwanzig Seiten den Lebenswegen unauffälliger, doch eigenartiger Menschen. Die meisten stehen an einem Scheideweg. Eine existentielle Entscheidung ist fällig, mit der Wert und Wahrhaftigkeit des bisherigen und künftigen Lebens stehen und fallen.

Merkwürdige, unscheinbare und doch unvergessliche Existenzen bevölkern Trevors Erzählungen – Außenseiter, Exzentriker, die an die Leute im Beatles-Song Elenor Rigby erinnern: „Wearing a face that she keeps in a jar by door. All the lonely people, where do the all come from? Where do they all belong?“

Dieser Sammelband ist eine großartige Einladung, den Erzähler William Trevor kennenzulernen.

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