Felicias Reise

von William Trevor 
3,7 Sterne bei7 Bewertungen
Felicias Reise
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Inhaltsangabe zu "Felicias Reise"

'Ein großer irischer Erzähler.'
Die Zeit
Nach ihrer ersten Liebesnacht mit Johnny wird Felicia, ein katholisches Mädchen aus Irland, schwanger. Der junge Mann aber ist längst von der Bildfläche verschwunden. Felicia weiß nur, dass er in England lebt und sie in ihrem Dorf nicht bleiben kann. Während ihrer verzweifelten Suche erschleicht sich der mysteriöse Mr. Hilditch Felicias Vertrauen. Zu spät merkt sie, dass er nicht der hilfsbereite Mann ist, der zu sein er vorgibt.
Mit einem Nachwort von Hanns Zischler

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455401523
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:298 Seiten
Verlag:Hoffmann und Campe
Erscheinungsdatum:01.02.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    HelmutPoellvor 6 Jahren
    Rezension zu "Felicias Reise" von William Trevor

    Die junge Felicia lebt in Irland in einfachsten Verhältnissen. Naiv. Arbeitslos. Mutter tot. Vater erzkatholischer irisch-nationalistischer Holzkopf. Oma fast hundert. Opa von der britischen Besatzungsmacht abgeknallt. Das ganze irische Elend in einem Buch.

    Diese Felicia wird jetzt schwanger von ihrem Freund, der in England arbeitet, als Soldat der Unterdrücker. Felicia läuft davon und sucht den Mann ihres Kindes in England. Die Adresse hat sie nicht. Bei ihrer Suche kreuzt sie den Weg verpeilter Sektenmitglieder und von Mr. Hilditsch, der ein wenig an den dicksten Mann der Welt aus Monty Pythons "Der Sinn des Lebens" erinnert. Hinter seiner bürgerlichen, kulinarischen Fassade ist Mr. Hilditsch böse, hat einige seiner früheren Freundinnen um die Ecke gebracht. Felicia scheint ihm auch ins Netz zu gehen, entkommt aber dann doch und endet als Obdachlose.

    Was für eine Geschichte. Eigentlich. Denn leider bleibt Felicia, die Hauptfigur, seltsam farb- und gefühllos. Irgendwie nimmt man deshalb als Leser an ihrem Schicksal nicht wirklich Anteil. Und auch der böse Mr. Hilditsch erscheint eher als armseliger Wicht, als das Monster, das er hinter seiner Fassade doch ist. Schade. Deshalb nur 3 Sterne.

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    leserinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Felicias Reise" von William Trevor

    Die Irländerin Felicias reist ihrem Freund, ihrer großen Liebe, nach England nach, der angeblich in einer Rasenmäherfabrik beschäftigt sein soll. Sie irrt in der Gegend umher, trifft die eigenartigsten Menschen, bis sie auf Mr. Hilditsch, einen besorgten älteren Herrn stößt. Er ist stets zur Stelle, wenn sie Hilfe bei der Suche nach ihrem Freund benötigt.
    Da sie schwanger ist, möchte er ihr auch in dieser Richtung helfen.
    Das Buch fängt als ganz normale Geschichte an, steigert sich aber zunehmend und nimmt ein unerwartetes Ende.

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    Boris
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    Schmiesenvor 2 Jahren
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    gerhard_pfeiffervor 6 Jahren
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    verbalkindvor 6 Jahren
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    Alexavor 8 Jahren

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