William Trevor Seitensprung

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Inhaltsangabe zu „Seitensprung“ von William Trevor

»Wie sie ihre Geheimnisse hüteten, Gebrechen verbargen, ihre Gebete, ihre Enttäuschungen. Diese Not und doch soviel Mut! Sind wir nicht seltsame Geschöpfe, wir Menschen?«Zwölf Erzählungen um Ehebruch und unerwiderte Liebe, gebrochene Liebesversprechen, Verlust und Tod, Not und Mut. Unspektakulär, sparsam und langmütig, diesseits der Stille. Eindringliche Momentaufnahmen jener Augenblicke, die das Leben eines Menschen dauerhaft verändern: Ein kleines Mädchen etwa stösst den betrunkenen Liebhaber der Mutter die Treppe hinunter. Sein Tod wird als Unfall ausgegeben, das Mädchen verschweigt dem Vater die Untreue der Mutter, die Familie verlässt England und lebt fortan in Hotels. Der Schatten dieses Ereignisses umhüllt die drei zeitlebens. Trevors Figuren ringen darum, den »Schauder der Vergangenheit zu bewältigen« und, so könnte man ergänzen, dem der Zukunft standzuhalten.

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  • Rezension zu "Seitensprung" von William Trevor

    Seitensprung
    emeraldeye

    emeraldeye

    18. August 2008 um 17:10

    Wlliam Trevor, preisgekrönter irischer Autor, schreibt Geschichten, die weh tun. Sie tun weh, weil sie direkt an den Ursprung der Probleme gehen, die zwischen Menschen, die Gefühle füreinander hegen, entstehen können. Es ist nicht angenehm, zu lesen, wie Männer und Frauen einander belügen und betrügen, nur um das zu bekommen, was sie eigentlich nicht haben können oder um das zu behalten, was sie eigentlich doch schon längst nicht mehr wollen. Es geht in Trevors Geschichten oft um Angst, Unsicherheit, Festhalten und um Sehnsucht. Seine Protagonisten scheinen wie losgelöst aus dem realen Leben und nur auf einander konzentriert zu sein. Sie kämpfen um Lösungen, Verständnis und Vergebung. Sie wird ihnen jedoch nur selten gewährt. Und dann sind sie zurück im realen Leben! Trevors Sprache, die Art wie er seine Figuren beschreibt und wie er sie miteinander sprechen läßt, hinterläßt große Lücken, die der Leser selbst füllen muß. Nichts wird erklärt oder vertieft. Man trifft die Protagonisten mitten in einer Situation und dort verläßt man sie auch wieder. Nicht leicht zu lesen, aber lohnenswert.

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