William Vance

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Lebenslauf

William Vance (d.i. William van Cutsem, Jg. 1935) studierte an der Akademie der schönen Künste in Brüssel und arbeitete ab 1956 zunächst als Werbegrafiker. 1962 entstanden erste Illustrationen für das belgische "Tintin" Magazin und zwei Jahre später zeichnete er nach Texten von Yves Duval erste Kurzgeschichten um den Seefahrer Howard Flynn. Sein charakteristischer Zeichenstil war zu jener Zeit schon deutlich erkennbar. Zusammen mit dem Szenaristen Jacques Acar kreierte Vance 1965 die Westernserie Ringo (die in "ZACK" später unter dem Namen Hondo lief). 1967 folgte die Agentenserie Bruno Brazil (den weißhaarigen Anführer des Kommando Kaiman), welche von Greg unter dem Namen Louis Albert getextet wurde. Ebenfalls 1967 übernahm Vance die Science-Fiction-Serie Bob Morane: Bereits 1959 von Dino Attanasio gestartet und 1963 von Gerald Forton fortgesetzt, basierte dieser Klassiker auf den Erzählungen von Henri Vernes. Als er Attanasio kurzzeitig assistierte, lernte Vance bei dieser Gelegenheit auch Lucien Meys kennen und bat ihn, ihm ein mittelalterliches Szenario zu schreiben. Daraus entstand 1973 die Ritterserie Roderic die in der Zeitschrift "Femmes d'Aujourd'hui" abgedruckt wurde und nur zwei Abenteuer umfasste. Danach folgte 1974 der Ritter Ramiro, getextet von Jacques Stoquart, sowie 1976 die zu Beginn des 19. Jahrhunderts spielenden Seefahrerabenteuer um Bruce J. Hawker (ab Band 4 nach Szenarios von André-Paul Duchâteau). 1984 kreierte Vance zusammen mit dem Szenaristen Jean van Hamme für das "Spirou" Magazin den Agententhriller XIII (sprich "Dreizehn"), der zum absoluten Megaseller wurde. Auch zum Westerngenre kehrte Vance kurzzeitig zurück: So startete er 1991 die Reihe Marshal Blueberry nach einem Szenario von Jean Giraud. Der dritte Band dieser Trilogie wurde später von Michel Rouge fertiggestellt. Um ein wenig Abstand zu gewinnen, war William Vance bereits 1979 gen Süden gezogen, wo er sich an der spanischen Nordküste niederließ. Bei ihm war seine Frau Petra, die er in Brüssel kennengelernt hatte und die viele seiner Seiten einfühlsam und mit geschickter Hand kolorierte.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von William Vance

Cover des Buches XIII, Band 1: Der Tag der schwarzen Sonne (ISBN: 9783551717917)

XIII, Band 1: Der Tag der schwarzen Sonne

 (3)
Erschienen am 01.03.2000
Cover des Buches Blueberry Marshal 01 (ISBN: 9783770417407)

Blueberry Marshal 01

 (2)
Erschienen am 15.07.1992
Cover des Buches Blueberry Marshal 02 (ISBN: 9783770417414)

Blueberry Marshal 02

 (2)
Erschienen am 15.12.1993
Cover des Buches XIII, Band 3: Alle Tränen der Hölle (ISBN: 9783551717931)

XIII, Band 3: Alle Tränen der Hölle

 (2)
Erschienen am 26.10.2010
Cover des Buches XIII, Band 10: El Cascador (ISBN: 9783551718006)

XIII, Band 10: El Cascador

 (1)
Erschienen am 01.03.2000
Cover des Buches XIII, Band 14: Die Jagd geht weiter (ISBN: 9783551719003)

XIII, Band 14: Die Jagd geht weiter

 (1)
Erschienen am 01.03.2000
Cover des Buches XIII, Band 15: Lasst die Hunde los! (ISBN: 9783551719157)

XIII, Band 15: Lasst die Hunde los!

 (1)
Erschienen am 01.03.2000

Neue Rezensionen zu William Vance

Cover des Buches XIII, Band 1: Der Tag der schwarzen Sonne (ISBN: 9783551717917)
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Rezension zu "XIII, Band 1: Der Tag der schwarzen Sonne" von William Vance

Politische Machtspiele
Timo_Jancavor 3 Monaten

Die Reihe XIII ist eine komplex aufgebaute Enthüllungsstory über einen Politskandal in den USA. Die Geschichte baut sich um den zunächst namenlosen Protagonisten auf. Besonders spannend sind die ersten drei Teile, wo für den Leser wenig klar ist. Spätere Bände ziehen die Enthüllungen etwas künstlich in die Länge, dennoch sind alle 18 Bände der Grundstory lesenswert. Auch der semirealistische Zeichenstil ist gelungen und trägt zu der düsteren Handlung bei.

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