William Voltz

 3.9 Sterne bei 549 Bewertungen
Autor von Perry Rhodan / Die Dritte Macht, Der Unsterbliche und weiteren Büchern.

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Perry Rhodan / Die Dritte Macht

Perry Rhodan / Die Dritte Macht

 (47)
Erschienen am 01.01.2000
Der Unsterbliche

Der Unsterbliche

 (28)
Erschienen am 01.01.2000
Der kosmische Lockvogel

Der kosmische Lockvogel

 (23)
Erschienen am 01.01.2000
Atlan

Atlan

 (19)
Erschienen am 01.01.1980
Der Robotregent

Der Robotregent

 (17)
Erschienen am 01.01.2000
Vorstoss nach Arkon

Vorstoss nach Arkon

 (15)
Erschienen am 01.01.2000
Das rote Universum

Das rote Universum

 (14)
Erschienen am 01.01.1981
Thora

Thora

 (15)
Erschienen am 01.01.1981

Neue Rezensionen zu William Voltz

Neu

Rezension zu "Zeitsplitter - Perry Rhodan" von William Voltz

Wort-Kunst
buchwanderervor einem Jahr

„Wenn du einen Schritt machen könntest, den Raum so weit durchmessend wie Du Dir das nur vorstellen kannst, würdest du an der Größe des Universums gemessen doch nur eine lächerliche Entfernung zurücklegen.“ (S.6)

Zum Inhalt:

Auf den 94 Seiten entführen die atmosphärischen Geschichten, die der Autor William Voltz in seinem Vorwort zum Band als „Gedankensplitter“ bezeichnet in Kombination mit klassischer SciFi-Kunst von Alfred Kelsner in ein schillerndes Universum der denkbaren Möglichkeiten.

Die Short-Stories werden durch die Worte Voltz‘ treffend inhaltlich positioniert: „Meine Helden so sagt man mir nach, sind melancholische Einzelgänger, und vielleicht beruht meine Begeisterung für die Bilder von Alfred Kelsner darin, daß diese Helden in ihnen eine grafische Entsprechung gefunden haben.“ (Vorwort zu „Zeitsplitter“)

Es sind 21 Texte die Voltz zu den jeweils raumgreifenden Grafiken verfasst hat und die sich dem Leser als organisches Ganzes präsentieren, sowie als eben solches im Gedächtnis verankern. Die farbgewaltigen Bilder Kelsners ziehen in den Bann, laden ein, eigene Abenteuer, eigene Historien dazu zu entwerfen, sich in ihnen zu verlieren und jenen Träumen nachzuhängen, für die SciFi in klassischer Manier auch stehen mag.

Fazit:

Zwar wurden die Beiträge – wie im Untertitel ersichtlich – von der Perry Rhodan-Redaktion ausgewählt, jedoch findet jeder SciFi-Liebhaber hier nicht nur ansprechende, sowie zeitlose Texte und Thematiken aus diesem Genre, sondern auch aufgrund der wunderschönen Bilder einen möglichen Ausgangspunkt für Reisen der eigenen Fantasie in Universen, die sein Kopf zur Gänze für ihn selbst generiert. So entführen v.a. die Bildvorlagen in selbst entwickelbare Stories und werden somit nie fade oder gar abgegriffen.

Ein wunderschönes Buch – man ist versucht es einen Bildband zu nennen – den ich vorbehaltlos jedem SciFi-Begeisterten mit dem Hang zum Tagträumen 😉 empfehlen kann.

Zum Buch:

Der Band ist in seiner Aufmachung in Anlehnung an die Optik der Silberbände aus der Perry-Rhodan-Serie gehalten. Als Bildband angelegt wurde viel Wert auf einen ausgewogenen Druck und eine klare Farbgebung gelegt. Typografisch ging man keine Experimente ein, was zu einer attraktiven Symbiose zwischen Text und Bild führte, bei der sich kein Part unangenehm in den Vordergrund drängt. Die Verleimung der Seiten ist etwas schwach ausgefallen, was leider dazu führt, dass man durchaus Bände mit teils losen Blättern in antiquarischen Beständen finden kann.

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Rezension zu "Kontakte mit der Ewigkeit" von William Voltz

Ende nie...
buchwanderervor einem Jahr

„Nichts in diesem Universum war unvergänglich.“ (S.18)

Zum Inhalt:

Die Suche nach den verbliebenen Pehrtus-Gehirnen treibt Rhodan voran. Sowohl für ihn, als auch Zeno stellen sie – oder vielmehr ihr Wissen zur Astronavigation – den berühmten Strohhalm dar, den beide zu ergreifen versuchen, um jene Raumkoordinaten zu erfahren, mit deren Hilfe sie sich eine potentielle Rückkehr ihn ihre Heimatgalaxien erhoffen.

Beide sind dazu aber stets auf die Hilfe und das Wohlwollen Heltamoschs, des Nachfolgers in der Herrschaftsriege Naupaums angewiesen. Die Nachforschungen Rhodans wirbeln immer mehr und mehr historischen Staub auf, den die scheinbar abstrusesten Regeln der Napaumschen Völker zu verdecken, zu verdrängen versuchen. Nur das Warum bleibt vorerst unklar.

Erst eine Expedition in die benachbarte Galaxis Catron, eine großangelegte Charade und der Einsatz Rhodans und seiner engsten Verbündeten ermöglichen es, den Untergang Naupaums und all seiner Völker für’s Erste abzuwenden. Zusehends mehr lichtet sich der wohlgehütete Schleier einer lebensverachtenden, perfiden Strategie ganze Galaxien zu entvölkern, einer Geschichte, der die Naupaumer ins Gesicht sehen müssen, um das Ruder ihres Schicksals selbst in die Hand nehmen zu können.

Ob Rhodans List dazu der richtige Weg ist, wird sich noch herausstellen müssen, obgleich sie die Möglichkeit dazu überhaupt erst geschaffen hat…

Fazit:

Rhodans Geschick, sich auch in der entferntesten Fremde Freunde / Verbündete zu erwerben, in einer Umgebung, die ihm in jedweder Weise fremd ist, erweist sich einmal mehr als eine jener überlebenswichtigen Eigenschaften, die ihn zur Galionsfigur des Solaren Imperiums werden ließ. Diese Fremdartigkeit, welche sein Denken als Ceynach-Gehirn an den Tag legt, verblüft immer wieder auch seine engsten Alliierten.

Der in Sachen Rhodan Beschlagene wird in diesem Band immer wieder mal ein Déjà-vu erleben, spätestens wenn es um die Auseinandersetzung mit dem Robot-Gehirn geht, welches das Volk der Pehrtus zurücklies. Es mag hier durchaus manchmal beim Leser die Idee aufkommen: „Echt jetzt! Schon wieder!“ Aber unter dem berühmten Strich 🙂 findet sich auch in diesem Band eine in sich recht stimmige Handlung á la Rhodan, was die Fans freuen wird, zumal auch mit Humor nicht gespart wird. Die kurzweilige Entwicklung macht Lust auf den letzten Band aus dem 10 Zyklus „Schach der Finsternis“.

Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 72 .

Zum Buch:

In der Tradition der Silberbände gibt sich auch der 72. keine Blöße in Sachen Buchhandwerk. Der Einband folgt dem Layout der Serie und wahrt den Bezug zur Geschichte. Die Buchdeckel sind sehr stabil ausgelegt, die Verleimung der Buchblockes gut und der Bedruckstoff von angenehmer Haptik. Typografisch werden keine Experimente gemacht, was dem Lesefluss in diesem Part zugute kommt, dem tut auch der ein oder andere drucktechnische Ausrutscher (siehe hier) keinen Abbruch. In Summe ein sehr wertiges Buch in bester Silberband-Tradition.

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Rezension zu "Perry Rhodan / Die Dritte Macht" von William Voltz

Guter Start
AberRushvor 2 Jahren

Ich wollte schon immer die Buchreihe vom Perry Rhodan anfangen, ich kann mich sogar noch an meine frühste Jugend erinnern, dass ich diese Bände in den Händen hatte, allerdings nicht mehr wirklich ob ich sie denn gelesen habe. Also, alles auf Anfang und ich war sehr gespannt was mich hier erwartet. Ich muss sagen, dass die Geschichte um Perry und seine Crew sehr utopisch und fantastisch erzählt wird. Meiner Ansicht nach etwas zu nüchtern mit teilweise zu vielen technischen Fakten. Allerding verliert sich die Geschichte nicht komplett darin, sondern weiß durch Ideenreichtum zu punkten. Da es auch der erste Band der Silberreihe ist, möchte ich der Serie bis zum Zyklus-Ende eine Chance geben um definitiv zu wissen, ob es mir denn gefällt.

Die Figuren sind sehr speziell und bieten damit die Grundlage für tolle Charakterentwicklungen. Auch finde ich gut, dass die verschiedenen Länder und Nationen in politischer Angelegenheit mit in die Geschichte integriert sind. Damit ist es nicht nur reine Sci-Fi, sondern auch in gewisser Hinsicht ein Politthriller (im weitesten Sinne des Wortes). Die Mischung finde ich sehr gelungen.

Ich bin gespannt was mich zukünftig bei dieser Reihe noch erwartet.

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William Voltz wurde am 28. Januar 1938 in Offenbach (Deutschland) geboren.

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