William Voltz Perry Rhodan / Das Erbe der Yulocs

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Inhaltsangabe zu „Perry Rhodan / Das Erbe der Yulocs“ von William Voltz

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    Perry Rhodan / Das Erbe der Yulocs
    buchwanderer

    buchwanderer

    10. April 2017 um 16:10

    „»Rechnen sie auf alle Fälle mit einer Enttäuschung, dann trifft die Wahrheit sie nicht so hart«.“ (S.265) Zum Inhalt: Dem Tschatro von Yaanztar ist das Ceynach-Gehirn, als welches das von Rhodan gilt, ein Dorn im Auge. So greift er zu einer beinahe sagenumwobenen Rückversicherung für solche Fälle: dem Dem Ceynachkommando, bestehend aus den Gehirnen zweier Yulocs, von denen er einen für diese heikle Aufgabe auswählt. Dieser Yuloc mit Namen Torytrae setzt sich auf die Fährte Rhodans, dessen Karten damit denkbar schlecht aussehen, denn bis zu diesem Zeitpunkt wurde noch jedes Ceynach-Gehirn von den Yulocs zur Strecke gebracht, will heißen getötet. Die Freundschaft Rhodans mit Heltamosch macht sich einmal mehr bezahlt. Heltamoschs Kontakte ermöglichen es nicht nur, Rhodans Gehirn in einen neuen Körper zu transferieren und ihn so kurzfristig aus der Schusslinie zu nehmen, sie ermöglichen auch das Aufsuchen einer der 3 an sich verbotenen Heimatwelten der Yulocs. Auf dieser Welt, Traecther genannt, versucht der Terraner verzweifelt in den Archiven des sagenumwobenen Yulocvolkes, einen Hinweis auf die kosmischen Koordinaten seiner Heimatwelt Terra zu finden. Was Rhodan und seinen treuen Begleiter Gayt-Coor auf Traecther erwartet, übertrifft dann jedoch auch die kühnsten Ideen, derer Rhodan fähig war. Nicht zuletzt deswegen, weil er durch die Entdeckung der stofflichen Gegebenheiten, in denen er sich in Naupaum befindet einen herben Tiefschlag erhält. Ganz der Diplomat, als der Rhodan sich bis dato stets bewiesen hat, versucht er einen Kontakt zu eben jenem Wesen herzustellen, dessen primäres Ziel seine Auslöschung ist: dem Yuloc Torytrae. Vom Gelingen oder Scheitern dieser Verbindung hängt in letzter Konsequenz nicht nur das Wohl oder Weh des Terraners ab. Auch jenes des Sternenreiches, dem er vorsteht und jenes seiner neu gewonnenen Freunde hängt an diesem seidenen Faden… Fazit: Waren die letzten Bände – v.a. die ersten beiden des Zyklus – eher serienuntypisch  flau, so bekommt die Geschichte um „Das Kosmische Schachspiel“ mit dem 71. Silberband wieder jenen Charme zurück, der Geschichten aus dem Perryversum auszeichnet. Nicht nur Freunde klassischer Abenteuer- und Actionstorys kommen auf ihre Kosten. Es gelingt den Autoren auch ein facettenreiches Bild der Völker, Charaktere und Kulturen jenes Universums zu zeichnen in das Rhodan verschlagen wurde. Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im folgenden Link hinterlegt Grafische Inhaltsangabe Bd. 71 . Zum Buch: Der Tradition der Silberbände folgend, ist auch dieser Band gut verarbeitet, weist einen solide verarbeiteten Buchblock aus griffigem Bedruckstoff auf und gibt sich drucktechnisch keine Blöße. Die künstlerische Gestaltung hält sich ebenfalls an die liebgewonnenen Eigenheiten der Serie, vom Kippbild auf dem Umschlag, bis hin zu den Risszeichnungen auf den Klappeninnenseiten. Ein diesbezüglich rundum gelungenes Buch.

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