William Voltz Perry Rhodan / Das Tabora

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Inhaltsangabe zu „Perry Rhodan / Das Tabora“ von William Voltz

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    Perry Rhodan / Das Tabora

    buchwanderer

    22. November 2015 um 15:41

    „»Sie [die Sprichwörter] enthalten fast alle ein Körnchen Weisheit – und ein Körnchen Weisheit ist besser als ein Fuhre Sand.«“ (S.394) Zum Inhalt: Aus Sicht der Schwarmherrscher, der Karduuhls, haben sich die Terraner in ihrem Solsystem hinter dem Paratronschirm eingeigelt und stellen eine permanente Bedrohung der inneren Stabilität ihres Herrschaftsgebietes dar. Ein immenses Aufgebot am Flottenverbänden des Schwarm versucht mit roher Gewalt den Paratronschrim zu knacken. Erst die Nachricht über das Auftauchen des legendären Planeten Stato II aus dem Hyperraum gibt ihnen ein neues, lohnenderes Ziel dem zuzuwenden es sich lohnt. Um diesen zentralen, strategisch entscheidenden Planeten entbrennt eine blutige Auseinandersetzung, in der nicht nur die Karduuhls, sondern auch die Cynos mitmischen. Immer klarer wird die Fehde zwischen den Cynos und den Karduuhls und die geschichtlichen Wurzeln dieser schon seit Äonen andauernden Entwicklung, in der auch die Intelligenzen der Heimatgalaxie der Terraner nur eine Statistenrolle zu spielen scheinen. Und mit eben dieser Rolle finden sich die Bewohner des Solsystems nicht mehr ab. Unter der Führung Rhodans und mit der Hilfe vieler Verbündeter – hier v.a. Posbis, Maahks und Ganjasen – gelingt es, die Interessen der intelligenten Völker der Galaxis zu waren und einen nicht einfachen diplomatischen Konsens mit den Cynos zu finden, denen der Schwarm als Heimat wiedergegeben wird. Was unspektakulär klingt, bedarf des Einsatzes der noch verbliebenen Mutanten ebenso, wie dem Opfer des Imago I, zieht die Vernichtung einer gesamten Spezies nach sich und ist erst der Anfang eines vielleicht gelingenden Wiederaufbaus einer schwer angeschlagenen Galaxis, deren weitere Geschichte sich erst weisen muss… Fazit: Der 9. Band des Schwarmzyklus hinterlässt einen durchwachsenen Eindruck: Zum einen werden einige – nicht alle – der brennenden Fragen rund um die Cynos, die Karduuhls, aber auch die nach der Herkunft des Schwarms zu beantworten versucht. Bei manchen gelingt dies in harmonischer Weise mit dem Rest der bisherigen Perry-Rhodan-Story, bei anderen wirken die Versuche eher „hölzern“ und nicht wirklich in sich schlüssig. Dies mag zum einen daran liegen, dass in einem Buch wie dem vorliegenden weit weniger Raum zur Verfügung steht als in den Heftromanen, eine so komplexe Geschichte mit ihren vielen Handlungssträngen zu einem vorläufigen Abschluss zusammenzuführen, zum anderen in der Zusammenstellung der Heftromane für den Band. Hier wäre weniger u.U. doch mehr gewesen. In Summe und trotz all der kleinen Unebenheiten im Erzählstrang ist es ein klassisches Perry-Rhodan-Abenteuer, das sich als solches einen würdigen Platz unter den bisherigen Silberbänden verdient hat. Auch hier klingen wiederum jene Grundaussagen und Werte durch, die sich trotz aller auch kriegerischer Auseinandersetzungen durch das Weltraumepos ziehen: „…, aber wer kosmisch dachte, mußte seine eigene Erziehung und seine eigenen Anschauungen oft genug zurückstellen, um die Handlungen fremder Völker und auch Individuen zu begreifen.“ (S.108). Und es sind genau diese Nuancen, die den meist selbst ernannten (Literatur-)Kritikern der Perry-Rhodan-Romane anscheinend nicht auffallen wollen. Als kleines Goodie habe ich die Notizen, die ich mir während des Lesens gemacht hatte als grafische Inhaltsangabe wieder im Link dazu auf meinem Blog hinterlegt . Zum Buch: Wiederum sehr schön gestaltet und sauber verarbeitet präsentiert sich auch dieser 63. Silberband als Abschluss eines vielbändigen Zyklus in der Perry-Rhodan-Saga. Von der soliden Verleimung des Buchblockes, über den klaren Druck, bis hin zur gut lesbaren Typografie lässt des Buch keine Wünsche offen und wird die Sammler der Serie sowohl inhaltlich wie optisch freuen.

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