William W. Johnstone

 3,7 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor*in von Eyes of Eagles, Bats und weiteren Büchern.

Alle Bücher von William W. Johnstone

Cover des Buches Eyes of Eagles (ISBN: 9780786049172)

Eyes of Eagles

(1)
Erschienen am 22.08.2023
Cover des Buches Death in the Ashes (ISBN: 0786005874)

Death in the Ashes

(1)
Erschienen am 01.11.1998
Cover des Buches Bats (ISBN: 9781601835352)

Bats

(1)
Erschienen am 27.09.2016
Cover des Buches The Doomsday Bunker (English Edition) (ISBN: B01N0WN64N)

The Doomsday Bunker (English Edition)

(0)
Erschienen am 26.09.2017

Neue Rezensionen zu William W. Johnstone

Cover des Buches Eyes of Eagles (ISBN: 9780786049172)
SiColliers avatar

Rezension zu "Eyes of Eagles" von William W. Johnstone

SiCollier
Remember the Alamo!

„Ich bin, was ich bin und kann mich nicht mehr ändern als ein Adler.“* (Seite 85)


Zum Inhalt (eigene Angabe)

Jamie Ian MacCallister wird mit sieben Jahren zum Waisen, als seine Eltern von Shawnee getötet werden und er von ihnen verschleppt wird. Nach einigen Jahren kann er, nunmehr ein ausgebildeter Krieger, fliehen.

Als er Kate kennenlernt, ist es bei beiden Liebe auf den ersten Blick. Doch ihr Vater und ihre Brüder sind Räuber und Wegelagerer. So bleibt beiden nichts anderes übrig, als in den Westen zu ziehen - nach Texas. Dort wollen sie in Ruhe leben. Aber wie das so ist, zwielichtige Gestalten wie die Verwandten Kates geben keine Ruhe. Und dann sind da die Freiheitsbestrebungen der amerikanischen Einwohner von Texas. Schließlich kommt es zur legendären Schlacht von Alamo - einer Schlacht ohne Überlebende Texaner...

 

Über den Autor

William Wallace Johnstone wurde am 28. Oktober 1938 in Missouri geboren. Mit 15 verließ er die Schule, um auf einem Rummelplatz zu arbeiten. Im weiteren Verlauf war er als Deputy Sheriff und in der Army tätig. Nach seiner Rückkehr ins zivile Leben war er 16 Jahre lang Radiomoderator, bevor er hauptberuflich Schriftsteller wurde. Er hat etwa zweihundert Bücher geschrieben, seit den frühen 80er Jahren hauptberuflich. Er verstarb im Februar 2004.


Meine Meinung

Meine Güte, was für ein Buch! Und vor allem keines für zart besaitete Leser mit schwachen Nerven - denn die Handlung spielt in der Frontier. Da gilt das Gesetz des Stärkeren und/oder Listigeren, nicht das Recht der Juristen, die auch mal einen Verbrecher frei sprechen können. Die Menschen sind so unerbittlich wie es die Natur ist - nur mit Härte gelingt das Überleben. Das beginnt schon auf den ersten Seiten, als um 1807 herum die kleine Farm der MacCallisters von Shawnee überfallen und die Familie abgeschlachtet wird - bis auf den etwa siebenjährigen Jamie, den man als Gefangenen mitnimmt . Jamie kennt künftig nur ein Ziel: er würde fliehen. Irgendwie und irgendwann - sowahr er Jamie MacCallister ist. So nimmt eine Geschichte ihren Lauf, die schließlich hin zur legendären Schlacht am Alamo und darüber hinaus führen wird. Ich kann mich nicht entsinnen, jemals einen solch dramatischen Startband einer Reihe gelesen zu haben wie diesen hier.

Jamie wird von den Shawnee erst als Sklave gehalten, bis er seine Fähigkeiten als Krieger und Jäger beweist. Einige Jahre später ist er einer der besten Krieger des Stammes, der aber noch immer nur ein Ziel hat: fliehen und zurück in seine Welt. Als ihm dies schließlich gelungen ist, wird er wieder und wieder auf seine Ausbildung und Fähigkeiten als Krieger zurückgreifen müssen, will er nicht sterben, denn bei seiner Flucht wie danach hat er sich etliche Feinde gemacht. Die Kämpfe sind hart und erbarmungslos - und lesen sich dennoch teilweise wie eine Westernkomödie. Immer wieder mußte ich lachen, wie der Autor die „Begegnungen“ anlegt und beschreibt. Es war wohl auch das erste Mal, daß ich bei der Beschreibung eines Rachefeldzuges laut aufgelacht habe und dauernd grinsen mußte (vgl. z. B. Seite 224ff).

Zur Erholung gibt es genügend ruhige Szenen bzw. Jahre, in denen die Figuren ihr Leben leben und die Leser dies genießen können. Im Laufe der Zeit kommt so eine recht bunte Truppe zusammen, die sich in der Wildnis von Texas ein Leben und eine Zukunft aufbauen will. Jamie, der ob seiner, ähm, endgültigen Art, mit Feinden umzugehen, einen immer legendäreren Ruf genießt; da ist seine Frau Kate, die ihm, was trockenen Humor oder gar Zynismus betrifft, in nichts nach steht, und die mindestens neun Kinder will. Oder ihre Nachbarn, die entflohene Sklaven sind und einige andere, die in den Big Thickets im Südosten von Texas eine neue Heimat gefunden haben.

Bei wachsender Figurenzahl hätte ich mir eine Personenliste gewünscht, da viele historische Ereignisse im Buch vorkommen, wäre auch eine Landkarte nicht ganz verkehrt - nun, Erstere kann man sich erstellen und Letztere habe ich in meinem Atlas gefunden. Wie aus dem Buchrückentext ersichtlich, mündet die Handlung die Schlacht um Alamo, jene legendäre Schlacht, die der Startschuß zur Löslösung Texas von Mexiko war. Diese wird überaus ausführlich beschrieben. Wenn es dann zur Entscheidung kommt, hebt ein Gemetzel an, das selbst die Beteiligten sich übergeben läßt. Auch wenn der Autor nicht jedes Detail beschreibt, so weiß man als Leser doch recht genau, was da geschieht. Und es ist gut recherchiert - die Schlacht war (mindestens) so blutig wie im Buch beschrieben. Wie gesagt - nichts für zartbesaitete Leser.

Ich habe mich die ganze Zeit über gefragt (schon seit dem ersten Lesen des Buchrückentextes), wie der Autor es schafft, daß eine Schlacht, die keine Überlebenden kannte, doch zumindest einer überlebte, denn wie sonst könnte Jamie im nächsten Band wieder auftauchen? Nun, wie der Autor dies bewerkstelligt hat, werde ich hier selbstverständlich nicht verraten; es deutete sich irgendwann an und war vom Autor äußerst geschickt und glaubwürdig gelöst.

Wenn ich das richtig überblicke, hat Johnstone die Geschehnisse historisch weitgehend richtig in seinen Roman eingebaut. Es bleibt nicht aus, daß dabei ein gewisser Patriotismus zutage tritt, den ich allerdings als „gesunden Patriotismus“ bezeichnen würde. Wenn ich da an die Gestalten denke, die heute in Amerika behaupten, sie wären Patrioten (ein Donald Trump etwa) - deren „(kranker) Patriotismus“ hat mit dem der Menschen der Frontier, die mit ihren Taten Amerika erst geschaffen haben, wenig bis nichts zu tun.

Am Ende angelangt hatte ich das Gefühl, Jahre durchlebt und unzählige Kämpfe ausgefochten zu haben. Es ging mir gefühlsmäßig ähnlich wie Jamie Ian MacCallister (abgesehen davon, daß ich nicht auf ein Pferd gestiegen bin, sondern lediglich das Buch geschlossen und weggelegt habe): „Schließlich stieg er auf sein Pferd, ritt davon und ließ alles hinter sich. Außer den Erinnerungen. Die würde er mit ins Grab nehmen.“ (S. 466f)

 

 

Mein Fazit

Furioser Start einer Bücherserie, der in der Schlacht um Alamo seinen blutigen Höhepunkt findet. Erstklassiger, klarer, harter und erbarmungsloser Western - nichts für zartbesaitete Leser.

 

 

Originaltexte

* = I am what I am and can no more change than the eagle. (S. 85)

** = Finally, he mounted up and rode away, leaving it all behind him. Except for the memories. Those, he would take to the grave. (S. 466f)

 

 

Cover des Buches Bats (ISBN: 9781601835352)
misspiders avatar

Rezension zu "Bats" von William W. Johnstone

misspider
so-so

This was a solid, though not original, story about a horde of mutant bats attacking a small town and a group of people fighting the creepy creatures. It was a great mixture of gruesome scenes, humorous dialogues and some light romance.

I understand that this is an reissue of a book that was first published in the nineties, and the whole book breezes this old-school charm which I really appreciated (and was one of the reasons I chose to read it in the first place). So at first sight this appeared to be a perfect read for me, if not for the two big BUTs that kept bothering me:

One was the perfection of the main character, an ex 'spook' named Johnny, who accidentally lived in exactly the place the bats visited most. Of course, he had an answer to everything and always knew what had to be done to fight the bats and naturally became the leader of the group fighting the bats. Add to this the constant praise of his abilities by the other characters, I craved for some weakness to show which would have made him more human and less superhero.

The second thing, which was the most annoying, was the constant bitching about the abilities, or rather inabilities, of either press/judges/politicians/you name it who where all portrayed as useless or even hindering obstacles. This holier-than-thou attitude - not only expressed in dialogues, but also in snide comments by the narrating voice - combined with the overly ridiculous actions of said parties was a real turn-off.

Another OK creature feature, but you won't miss anything if you miss this one.

(I received a copy of this book in exchange for an honest review)

Cover des Buches Death in the Ashes (ISBN: 0821729225)
seth-kriticoss avatar

Rezension zu "Death in the Ashes" von William W. Johnstone

seth-kriticos
Rezension zu "Death in the Ashes" von William W. Johnstone

In the 11th installment of the series Ben Rains and his rebel army continue to liberate the world from scum. Night people and bikers are taking the pounding of guns and artillery this time.

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