William WOODRUFF Ein Kelch Traurigkeit. Roman. Deutsch von Helga Woodruff.

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Inhaltsangabe zu „Ein Kelch Traurigkeit. Roman. Deutsch von Helga Woodruff.“ von William WOODRUFF

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    Ein Kelch Traurigkeit. Roman. Deutsch von Helga Woodruff.
    Arun

    Arun

    28. February 2014 um 11:21

    Fand dieses Buch zufällig letzte Woche. Der Name des Autors war mir völlig unbekannt. Der folgende Klappentext sprach mich sofort an: Endlich lernt auch der Deutsche Leser mit William Woodruffs „Ein Kelch Traurigkeit“ einen Roman kennen, der in den angloamerikanischen Ländern längst zu den Klassikern der zeitgenössischen Antikriegsliteratur gezählt wird. 1943. Die Alliierten kämpfen sich den italienischen Stiefel bis zum Monte Cassino hoch. Am 22. Januar landen bei Anzio Invasionstruppen. Für die Strecke einer Autostunde bis Rom brauchen sie jedoch im Feuer der deutschen Verbände mehr als vier Monate. Doch Woodruff geht es nicht um alte oder neue Feindbilder. Seine Soldaten und Zivilisten lernen nicht den Gegner hassen sondern den Krieg. Er porträtiert keine Helden und Feiglinge. Unheroisch, mit dichterischer Anschaulichkeit erzählt er vom Überlebenskampf des Tötens oder Getötet -werdens, vom reinen Zufall, der im Krieg dem einen das Leben rettet und dem anderen den Tod bringt. Nicht zuletzt makabre Episoden, machen „Ein Kelch Traurigkeit“ zur unvergesslichen Lektüre. Notwendige Geschichtsschreibung und große Lektüre zugleich. Meine Meinung: Habe nun innerhalb eines Tages dieses aufwühlende Antikriegsbuch durchgelesen. In zwanzig Kapiteln werden die Schrecken des zweiten Weltkrieges aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Den Mittelpunkt des Buches bildet die Schlacht um Monte Cassino und die Landung der Alliierten bei Anzio. Soldaten und Zivilisten aus verschiedenen Ländern kommen zu Wort und haben ihren Anteil an der Anklage gegen den Krieg, Ein Antikriegsbuch stellt oft auch das Kriegsgeschehen in allen Einzelheiten dar, damit man die Unsinnigkeit der Ereignisse erkennt. Die Schreibweise kommt mir irgendwie nie anklagend sondern eher fatalistisch vor, trotzdem ergibt es eine Stimmung die uns eindringlich die Gräuel des Krieges vor Augen führt. Habe schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen, dieses Werk gehört in die erste Reihe der Antikriegsliteratur.

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