Willibald Spatz Alpendöner

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Inhaltsangabe zu „Alpendöner“ von Willibald Spatz

Birne, Anfang 30, steht vor einem Neuanfang. Nachdem es zuletzt weder beruflich noch in der Liebe gut lief, sucht er im Allgäu sein Glück. In Kempten findet er einen Job als Redakteur bei einem kleinen Verlag, der Wanderführer veröffentlicht. Gerade hat sich Birne ein wenig häuslich eingerichtet, als seine Nachbarin, die alte Frau Zulauf, blutüberströmt aufgefunden wird. Mord inmitten beschaulicher Alpenidylle - so hatte Birne sich den Start in seiner neuen Heimat nun wirklich nicht vorgestellt! Und auch von Romantik vorerst keine Spur - dafür stößt er bei den Einheimischen auf reichlich Misstrauen gegenüber Fremden. Und fremd ist einer im Allgäu schon fast, wenn er aus dem Nachbardorf stammt. Ein türkischer Imbissbudenbesitzer, ein Motiv, ein Kebabmesser - die Polizei hat den mutmaßlichen Mörder der Nachbarin schnell dingfest gemacht. Als dessen Frau Birne bittet, Beweise für die Unschuld ihres Mannes zu finden, bezieht er prompt eine ordentliche Tracht Prügel …

Oh mein Gott, was war das denn???

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Im Grunde schon spannend mit überraschendem Ende, aber teils sehr langatmig und auch plump. Nachfolger werde ich wohl eher nicht lesen.

— salsalady65
salsalady65

Na ja, eigentlich ganz nett. Auch spannend. Werde die Nachfolger auch lesen. Trotzdem, mehr als zwei Sterne gibt's nicht.

— boekenwurm
boekenwurm

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    Alpendöner
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    08. June 2016 um 18:51

    Nun weiß ich auch, weshalb dieses Buch so lange auf meinem SUB lag. Mehrfach hatte ich im Buch geblättert, aber nie die richtige Muße gehabt es zu lesen. Nun hatte ich es doch gewagt. Und was soll ich sagen? Oh mein Gott! Kilometerlange Sätze gespickt mit gefühlten 30.000 Kommas. Am Ende des Satzes angekommen fragt man sich dann: Häh? Was ist los? Und man fängt abermals an den kilometerlangen Satz zu lesen. Tja, und das ging mir nicht nur einmal oder zweimal so, nein, so er das permanent. Dazu kommt ein Protagonist, der absolut nichtssagend wirkt. Eine Story, die ebenfalls nichtssagend ist. Schade um die Zeit, die ich mit diesem Buch verplempert habe, aber immerhin ist mein SUB nun um ein Buch weniger.    

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  • Mal was ganz anderes

    Alpendöner
    gaby2707

    gaby2707

    23. April 2014 um 21:03

    In einem keinen Verlag für Wander- und Naturliteratur in Kempten lässt sich Birne, Anfang 30 und nicht leiert, nieder. Als in seinem Haus die alte Dame aus dem Erdgeschoss erstochen aufgefunden und sein Nachbar ein türkischer Dönerbudenbesitzer verdächtigt und festgenommen wird, beginnen sich die Ereignisse für Birne zu überschlagen. Anfangs habe ich mich mit der Geschichte etwas schwer getan. Entweder sind die Sätze so knapp gehalten, dass ich von einen in den nächsten stolpere. Oder sie sind so lang, dass ich sie teilweise zweimal lesen musste. Trotzdem bin ich im Laufe des Lesens immer besser damit zurecht gekommen und habe Gefallen an dieser ungewöhnlichen Erzählweise gefunden. Allein wie Birne über seine Tageszeitung spricht ist reinste Philosophie. Er philosophiert insgesamt sehr gerne über alles mögliche und unmögliche, was manchmal etwas langatmig ist. Er hat sich in seiner manchmal tollpatschigen Art ganz leise und langsam in mein Herz geschlichen und ich freue mich, bald mehr von ihm zu lesen. Auch die anderen Protagonisten kommen, auch wenn sie recht grob und brutal sein können, irgendwie sympathisch rüber. Ich kann z.B. den Jungs nicht böse sein. Nur bei Kommissar Bruno Abraham hoffe ich, dass er es nicht mehr aus dem Knast in die anderen Geschichten schafft. Den brauche ich nicht. Insgesamt habe ich einen ganz leichten skurrilen Kriminalroman gelesen, der vielleicht nicht jedermanns Geschmack ist und auf den man sich einlassen muss. Mir hat er gut gefallen.

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  • Rezension zu "Alpendöner" von Willibald Spatz

    Alpendöner
    gw-paul

    gw-paul

    30. September 2012 um 15:27

    wie soll man Birne beschreiben?
    Am besten als erfolgreicher Looser, auch wenn dies widersprüchlich zu sein scheint.
    Ein amüsant zu lesender Alpen Krimi, der mich auf andere Romane des Autor aufmerksam gemacht hat. Man möchte einfach wissen, wie es mit Birne weiter geht.

  • Rezension zu "Alpendöner" von Willibald Spatz

    Alpendöner
    Franny

    Franny

    29. August 2011 um 13:02

    Zeitverschwendung! Also zumindest für Krimiliebhaber wie mich

  • Rezension zu "Alpendöner" von Willibald Spatz

    Alpendöner
    büchersüchtig

    büchersüchtig

    27. August 2011 um 19:39

    Birne ist gerade ins Allgäu gezogen um einen beruflichen und privaten Neuanfang zu machen. Da wird seine Nachbarin ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Der Mord ist scheinbar schnell aufgeklärt, der türkische Nachbar soll der Schuldige sein. Doch Birne wird von dessen Ehefrau um Hilfe gebeten, den wahren Täter zu finden. Der Schreibstil ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich erst mal eingelesen hat, gar nicht so schlecht, wie in einigen anderen Rezensionen geschrieben. Auch ich habe schon bessere Bücher gelesen, aber alles in allem ist das Buch nicht schlecht. Viele Verhaltensweisen vom Held Birne sind schwer nachvollziehbar, sein Verhalten eher eines pupertären Teenies zuzuordnen und nicht einem erwachsenen jungen Mann.

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  • Rezension zu "Alpendöner" von Willibald Spatz

    Alpendöner
    Thrill

    Thrill

    Oh man, normalerweise bin ich KEIN Krimi-Fan, eigentlich lese ich eher Thriller und Fantasy. Alpendöner hab ich zum Geburtstag bekommen und dachte gut, ein ansprechendes Cover, ein witziger Klappentext, versuchen wirs mal. Das war nix! Das Buch ist eine Aneinanderreihung von wirren Sätzen die ein Erstklässler hätte schreiben können. Von der Handlung kann ich leider nichts erzählen, da mich der Schreibstil so genervt hat, das ich das Buch weggelegt habe. Für mich hat es sich angehört wie ein Bericht aus "Die Sendung mit der Maus": "Die Zweite war eine Frau, und Birne mochte sie nicht gleich. Es war die Sigrid, und Birne merkte, dass sie für ihn ungern die Sigrid war... Finger weg!

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  • Rezension zu "Alpendöner" von Willibald Spatz

    Alpendöner
    Reever

    Reever

    21. June 2010 um 18:09

    Das Buch ist der Renner in meiner Örtlichen, so bin ich drauf aufmerksam geworden. Kempten da kann man Nachts nicht auf die Straße ohne zusammengeschlagen zu werden, es wird nur gesoffen und den Weibern nachgestiegen. Nun ich bin in 20 Min in Kempten und hab echt Glück gehabt daß mir nichts passiert ist bisher. Ok ist eine Geschichte, eine alte Frau wird erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden, der Kebabverkäufer wars, eh klar, sein Messer mit Fingerabdrücken war am Tatort, jeder Mörder geht so vor. Später dann waren die abgewischt worden, wie jetzt da oder nicht ? Dann der Nachbar ein irrer Typ, wird jeden Tag irgendwo übelst zusammengeschlagen, macht nie eine Anzeige, und ist am nächsten Tag immer wieder bei bester Gesundheit. Ein Schwachkopf löst den Fall und wird dann vom Arbeitslosen zum Inspektor bei der Polizei. Gut ich lese auch gern Fantasie aaber...

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  • Rezension zu "Alpendöner" von Willibald Spatz

    Alpendöner
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. October 2009 um 15:31

    Willibald Spatz ist es in seinem Debütroman gelungen, einen ziemlich unkonventionellen und erfrischend andersartigen Ermittler auf die Jagd nach bösen Buben zu schicken. Birne ist weder Polizist, noch Detektiv. Er ist weder besonders schlau, noch besonders mutig. Ihm fehlt es an Einigem, was eigentlich einen guten Ermittler ausmacht, aber gerade deshalb hat er so viel Charme. Er stolpert mehr oder weniger in seinen ersten Fall, lässt sich widerwillig zu Nachforschungen überreden und auch sonst ist er eher maulig und unmotiviert. Er kann sich ohne Probleme eine Seite lang über eine geklaute Zeitung aufregen, oder darüber, dass ihm ständig irgendwelche Dinge runterfallen. Er wirkt auf den ersten Blick wie ein schlecht gelaunter Tollpatsch, aber eigentlich ist er ein Mensch wie Du und ich und äußerst liebenswert. Wer auch mal über sich selbst lachen kann, wird Birne schnell ins Herz schließen und sich über seine Gedankengänge und Aktionen amüsieren. Der Schreibstil des Autors ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, denn er lässt Birne und seine Wegbegleiter in recht knappen, teilweise schroffen Sätzen reden und denken. Doch so bringt er die Dinge auf den Punkt und man kann viel besser in Birnes Gedanken eintauchen als das mit ellenlangen Sätzen auf höchstem literarischen Niveau möglich wäre. Der Mordfall selbst erscheint zunächst nicht besonders spannend, doch wenn man erst mal hinter die Fassade der beteiligten Menschen geblickt hat, erkennt man die Abgründe, die dort lauern. Man ist gefesselt von den Beweggründen und verfolgt das Geschehen mit wachsender Begeisterung. Statt eines raffiniert ausgeführten Verbrechens hat Willibald Spatz einen Fall beschrieben, wie er jeden Tag in ganz Deutschland passieren könnte, wodurch die gesamte Story sehr realitätsnah rüberkommt. Zusammen mit den charakteristischen Eigenarten der Allgäuer und der launigen Hauptfigur entstand so eine Geschichte, die bis zum Ende gut unterhält und Spaß macht. Irgendwie anders dieser Krimi, und irgendwie schräg. Davon möchte man mehr lesen!

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  • Rezension zu "Alpendöner" von Willibald Spatz

    Alpendöner
    haTikva

    haTikva

    07. August 2009 um 21:12

    Meine Rezi: Mich hat das Titelbild sofort angesprochen, was evtentuell an dem Signalrot der "Tischdecke" lag. Autorenname und Titel sind leicht versetzt, untereinander in der Mitte platziert. Der interessante Titel und der Klappentext hatten nun mein Interesse geweckt. Durch die, für mich, gewöhnungsbedürftige Schreibweise, empfand ich den Anfang sehr langatmig. Der Krimi kam gar nicht richtig in Fahrt. Nach den, ungefähr, ersten 50 Seiten, in denen es fast ausschließlich um die Zeitung des Protagonisten Birne ging, wurde der Schreibstil langsam flüssiger. Dennoch blieb er immer noch sehr ausführlich. Von einem Krimi keine Spur. Trotz der Besserung der Ausdrucksweise, hatte ich Schwierigkeiten, eine Verbindung zum Protagonisten herzustellen. Die Sätze waren teilweise so verschachtelt geschrieben, dass ich es gar nicht richtig mitbekam, wenn etwas passierte. So wurde auch der Mord anfangs nur am Rande, am Stammtisch, erwähnt. Auch weiterhin spielten sich die Ermittlungen zu dem Mord eher im Hintergrund ab. Bei mir kam keine richtige Spannung auf. Hin und wieder gab es Ansätze, bei denen ich dachte, nun wird es dramatisch, aber dann flaute es wieder ab. Auch wurden viele Nebensächlichkeiten viel zu arg in den Vordergrund gerückt und so in die Länge gezogen, dass ich teilweise richtig kämpfen musste, den Faden nicht zu verlieren. So wurden z.B. den Alltagsdingen, wie dem Essen eines Nutellabrotes, und ähnlichem viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, was meiner Ansicht nach nicht wirklich hilfreich war, um Neugier zu erzeugen. Erst auf den letzten Seiten wurde es kurzzeitig spannend, teilweise sogar richtig dramatisch, so dass ich wissen wollte, wie es endet. Aber es wurde alles nur in kurzen Sätzen erklärt und das Ende kam mir zu schnell! Was allerdings wiederum auf der letzten Seite passierte, ist in meinen Augen völlig unlogisch. Aber es macht neugierig auf den zweiten Fall. So wie ich das nun im Nachhinein sehe, scheint dieser Roman eher eine Einführung geworden zu sein. Das lässt mich auf ein besseres zweites Buch hoffen! Das Werk ist in der personellen Perspektive geschrieben. Abwechselnd wird aus der Sichtweise des Journalisten Birne und Kommissar Bruno Abraham berichtet. Der Kommissar war mir von Anfang an unsympathisch. Als noch sein Sohn mit einbezogen wurde, konnte ich beide erst recht nicht mehr leiden. Was der Junge von sich gab, waren teilweise schon richtige Parolen gegen Türken. Es brachte so einen Touch Ausländerfeindlichkeit mit sich... Dass der Autor den Rechtsradikalismus so stark betont, hätte ich nicht gedacht. Der Protagonist wird immer nur mit Nachnamen dargestellt und von ihm selbst darf man fast nichts erfahren. Auch die Figuren um Birne herum wurden so gut wie gar nicht vorgestellt. Im Grunde wurden die Charaktere alle oberflächlich erklärt, so dass ich meiner Fantasie freien Lauf lassen musste. Das mag für andere schön sein, aber mich störte es, da ich mir im Hinterkopf immer Fragen zum Aussehen und Charakter stellte, weswegen sich das Buch für mich stockend lesen lies. Die Kapitel sind in Form von Tagen eingeteilt und somit teils sehr lang. Ebenfalls war durch das ganze Buch kein flüssiger Satzbau zu sehen, was die Geschichte, meiner Meinung nach, sehr beeinflusst. Fazit: Für mich war der Erzählstil so unberechenbar, dass ich von dem eigentlichen "Krimi" leider nichts spürte. Auf der einen Seite möchte ich dem Autor noch eine Chance geben, aber auf der anderen Seite habe ich Bedenken, dass sich an dem Schreibstil nichts ändern wird. Also lest und entscheidet am besten selbst!

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