Willy Peter Reese

 3,8 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf von Willy Peter Reese

Willy Peter Reese ist zwanzig Jahre alt und will eigentlich Schriftsteller werden. Doch dann wird er zur Wehrmacht eingezogen und an die Ostfron geschickt. Zu seinem eigenen Entsetzen unterwirft er sich den grausamen Spielregeln eines mörderischen Krieges und beschreibt diese „Verheerung“ seiner Seele in einem erschütternden Fronttagebuch. Ein authentisches Dokument aus der Feder eines talentierten Erzählers.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Willy Peter Reese

Cover des Buches Mir selber seltsam fremd (ISBN: 9783548604862)

Mir selber seltsam fremd

 (16)
Erschienen am 01.11.2004

Neue Rezensionen zu Willy Peter Reese

Cover des Buches Mir selber seltsam fremd (ISBN: 9783548604862)Lesemäuslas avatar

Rezension zu "Mir selber seltsam fremd" von Willy Peter Reese

Rezension zu "Mir selber seltsam fremd" von Willy P Reese
Lesemäuslavor 12 Jahren

Authentisch und schockierend. Wieder einmal wird einen die Sinnlosigkeit des
Krieges vor Augen geführt. Wer dieses Buch gelesen hat, wird es nicht mehr
vergessen!

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Cover des Buches Mir selber seltsam fremd (ISBN: 9783548604862)Jens65s avatar

Rezension zu "Mir selber seltsam fremd" von Willy Peter Reese

Rezension zu "Mir selber seltsam fremd" von Willy P Reese
Jens65vor 13 Jahren

Nach vielen biographischen Darstellungen, die ich über den Russlandfeldzug gelesen habe, treffe ich endlich auf einen, der über eine reine militärisch-chronologische Erzählung hinausgeht. Willy Peter Reese schafft, was selten gelingt: seinen Leser in die Innenwelt eines Soldaten zu führen, seinen Leser mitzunehmen nach Russland, in das Lebensgefühl, das Russland einem Soldaten im zweiten Weltkrieg vermittelt, in die Gefühlswelt eines einsamen Soldaten und die Abgründe seiner Seele, die Reese vor seinem Leser offenbart. In ihr zu lesen, heisst in sich selbst zu lesen; erschrocken ist die eigene Seele dann über die Wahrheiten, deren sie fähig ist. Ich habe hier Einblick genommen in anscheinend unlogische Handlungsweisen eines Mannes, deren Paradoxalität sich Reese voll bewusst ist. Er ist ein hervorragender Literat, seine Sprache ragt weit über das hinaus, was ich in anderen Berichten kennenlernen konnte, und ist von unglaublicher Sensibilität und Feinheit. Angesichts des Schrecklichen, das der Krieg seinem Leben und seiner Seele antut, bricht hier in ihm auf, was dann, auch heute noch, als Gefühl beim Leser zurückbleibt.
Der Herausgeber dieses Buches hat gut daran getan, Reeses Bericht zu veröffentlichen. Doch weiss ich nicht, ob er mit seinem Kommentar einverstanden gewesen wäre. Ich denke, der Herausgeber hätte besser daran getan, Reeses Bericht zum Schluss nicht in den heutigen Streit "Wehrmacht als Mörder" einzubetten; ungeachtet dessen, ob diese These wahr ist oder nicht.

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