Willy Peter Reese Mir selber seltsam fremd

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Inhaltsangabe zu „Mir selber seltsam fremd“ von Willy Peter Reese

Stern-Journalist Stefan Schmitz präsentiert einen ungewöhnlichen Fund: Das Manuskript zu einem Buch, das 1941-44 an der Ostfront entstand. Ein Dokument des Grauens, geschrieben in den wenigen freien Zeiträumen außerhalb der Schützengräben und manchmal selbst dort. Vor allem aber eine erschütternde Anklage gegen den Krieg, die weit hinausreicht über den Kontext ihres Entstehens.

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  • Rezension zu "Mir selber seltsam fremd" von Willy P Reese

    Mir selber seltsam fremd

    Lesemäusla

    09. October 2009 um 09:57

    Authentisch und schockierend. Wieder einmal wird einen die Sinnlosigkeit des
    Krieges vor Augen geführt. Wer dieses Buch gelesen hat, wird es nicht mehr
    vergessen!

  • Rezension zu "Mir selber seltsam fremd" von Willy P Reese

    Mir selber seltsam fremd

    Jens65

    30. July 2008 um 23:34

    Nach vielen biographischen Darstellungen, die ich über den Russlandfeldzug gelesen habe, treffe ich endlich auf einen, der über eine reine militärisch-chronologische Erzählung hinausgeht. Willy Peter Reese schafft, was selten gelingt: seinen Leser in die Innenwelt eines Soldaten zu führen, seinen Leser mitzunehmen nach Russland, in das Lebensgefühl, das Russland einem Soldaten im zweiten Weltkrieg vermittelt, in die Gefühlswelt eines einsamen Soldaten und die Abgründe seiner Seele, die Reese vor seinem Leser offenbart. In ihr zu lesen, heisst in sich selbst zu lesen; erschrocken ist die eigene Seele dann über die Wahrheiten, deren sie fähig ist. Ich habe hier Einblick genommen in anscheinend unlogische Handlungsweisen eines Mannes, deren Paradoxalität sich Reese voll bewusst ist. Er ist ein hervorragender Literat, seine Sprache ragt weit über das hinaus, was ich in anderen Berichten kennenlernen konnte, und ist von unglaublicher Sensibilität und Feinheit. Angesichts des Schrecklichen, das der Krieg seinem Leben und seiner Seele antut, bricht hier in ihm auf, was dann, auch heute noch, als Gefühl beim Leser zurückbleibt. Der Herausgeber dieses Buches hat gut daran getan, Reeses Bericht zu veröffentlichen. Doch weiss ich nicht, ob er mit seinem Kommentar einverstanden gewesen wäre. Ich denke, der Herausgeber hätte besser daran getan, Reeses Bericht zum Schluss nicht in den heutigen Streit "Wehrmacht als Mörder" einzubetten; ungeachtet dessen, ob diese These wahr ist oder nicht.

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