Willy Vlautin

 4,3 Sterne bei 98 Bewertungen
Autor von Motel Life, Northline und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Willy Vlautin

Notenblätter und Buchseiten: Willy Vlautin, geboren 1967 in Reno, ist ein US-amerikanischer Musiker und Schriftsteller. 1994 gründete er zusammen mit Dave Harding die Band Richmond Fontaine. Als Liedsänger der Band produzierte er insgesamt sieben Alben, einen Soundtrack für ein Buch, sowie einige Live-Recordings. 

Ausgehend von seinem Umgang mit Songtexten entschloss er sich dann sich als Schriftsteller zu versuchen. Und das mit Erfolg. Sein Debütroman „The Motel Life“ wurde bisher in über elf Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. The Independet zeichnete den Autor für sein Werk mit dem Titel „Dylan of the dislocated“ aus.

Neue Bücher

Cover des Buches Nacht wird es immer (ISBN: 9783827014306)

Nacht wird es immer

 (2)
Neu erschienen am 01.09.2021 als Hardcover bei Berlin Verlag.

Alle Bücher von Willy Vlautin

Cover des Buches Northline (ISBN: 9783827008343)

Northline

 (25)
Erschienen am 01.02.2009
Cover des Buches Motel Life (ISBN: 9783833351129)

Motel Life

 (25)
Erschienen am 01.02.2013
Cover des Buches Lean on Pete (ISBN: 9783833350511)

Lean on Pete

 (21)
Erschienen am 02.09.2010
Cover des Buches Ein feiner Typ (ISBN: 9783827013781)

Ein feiner Typ

 (16)
Erschienen am 02.05.2019
Cover des Buches Die Freien (ISBN: 9783827011763)

Die Freien

 (8)
Erschienen am 05.10.2015
Cover des Buches Nacht wird es immer (ISBN: 9783827014306)

Nacht wird es immer

 (2)
Erschienen am 01.09.2021
Cover des Buches Lean on Pete (ISBN: 9783827072702)

Lean on Pete

 (0)
Erschienen am 01.07.2010
Cover des Buches Northline (ISBN: 9783491912946)

Northline

 (0)
Erschienen am 15.03.2009

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Willy Vlautin

Cover des Buches Nacht wird es immer (ISBN: 9783827014306)yellowdogs avatar

Rezension zu "Nacht wird es immer" von Willy Vlautin

Willy Vlautins Sound
yellowdogvor einem Monat

Willy Vlautin hat schon oft über das Leben und dem Alltag der einfachen Menschen, z.B. aus der Arbeiterschicht geschrieben. So macht er es auch hier und er geht ohne Pathos dabei vor.



Die 30jährige Lynette lebt mit ihrer Mutter zusammen, sie geht zum College und arbeitet und sie passt auf ihren geistig behinderten Bruder auf. Man kann sich gut vorstellen, wie zehrend das manchmal sein muss. Der Altrag ist anstrengend und manchmal trist.

Der Traum vom Kauf eines Hauses droht zu platzen und Lynette ist bereit, Risiken einzugehen, um das benötigte Geld aufzutrieben.

Als Leser folgt man ihren verzweifelten Weg in dieser Nacht und es werden auch ihre frühreren Erlebnisse erinnert.

Vlautin zeigt, wie es schwer es ist, von der Seite der Verlierer loszukommen und dass das Scheitern manchmal unvermeidlich ist. Dadurch ist Lynette für mich noch lange keine Looserin, aber sie hatte eine Menge Pech im Leben.

Der Roman ist sehr eindringlich, besonders in den starken Dialogen und hat ein genauso gutes Niveau wie Vlautins bisherigen Bücher.

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Cover des Buches Ein feiner Typ (ISBN: 9783827013781)3lesendemaedelss avatar

Rezension zu "Ein feiner Typ" von Willy Vlautin

Ein feiner Typ von Willy Vlautin
3lesendemaedelsvor 4 Monaten

Horace ist ein feiner Typ und das hat er sicherlich dem Rentner-Ehepaar Reese zu verdanken. Als irisch-indianisches Halbblut wurde er von seiner Mutter zur Großmutter abgeschoben. Doch sie war nicht sehr fürsorglich und vermittelte ihn als Jugendlichen als Arbeitskraft an die Schaffarm der Reeses. Bald behandelte ihn das ältere Ehepaar wie einen Sohn und da die eigenen Töchter in die Stadt zogen, soll der hilfsbereite Horace die Farm erben. Doch das Farmerleben ist entbehrungsreich im nördlichen Nevada. Horace träumt davon, Boxer zu werden. Schweren Herzens verlässt er die gesundheitlich angeschlagenen Farmer, um sein Glück in Tucson zu suchen. Er findet einen Trainer, der ihm eine große Karriere verspricht, aber doch nur Geld kassiert. Die Kämpfe laufen nicht gut, weil Horace immer wieder die Nerven versagen. Die Großstadt macht ihm Angst und er muss erkennen, dass die Menschen nur an ihrem eigenen Vorteil interessiert sind. Er vereinsamt immer mehr, doch ist zu stolz, trotz der wiederholten Bitten der Reeses, zurückzukehren.
Ein Einblick in die Boxwelt, die mir komplett fremd war und dessen Faszination ich nach wie vor unbegreiflich finde. Aber Horace hat seine eigenen Beweggründe, denn als indianisch aussehender, junger Mann sucht er nach Anerkennung, gerät aber an die falschen Leute und scheitert elendiglich. Ein moderner, aber sehr melancholischer Western, ruhig und trotz der Härte des Box-Geschäftes, mit großer Sanftmut geschrieben.

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Cover des Buches Lean on Pete (ISBN: 9783833350511)Liesi_Wes avatar

Rezension zu "Lean on Pete" von Willy Vlautin

Unglaublich schön-schrecklich.
Liesi_Wevor 6 Monaten

Charley's Vater hat einen neuen Job in Portland, wo er genug für Essen und Bier verdient. Charley sucht sich trotzdem einen Job um sein eigenes Geld zu verdienen. Er arbeitet als Stallburdche bei einem Mann namens Del, der mehrere Rennpferde besitzt. Doch er lässt seine Pferde laufen bis sie kaputt und wund sind. Lean on Pete ist ein Rennpferd, welches Del verheizen will und da Chalrey sich nach dem Tod seines Vaters mit dem Pferd angefreundet hat, beschließt er ihn zu retten. Er schlägt sich mit Pete einige Kilometer durch, will nach Denver zu seiner Tante. Auf dem Weg dorthin bekommt er oftmals Unterstützung von netten Männern, aber auch von ziemlichen Arschlöchern. Als er Pete verliert, versucht er trotzdem seinen Weg zur Tante zu finden, auch wenn er nicht weiß, wo sie genau ist. 

Das Buch ist unglaublich erschütternd. Charley ist erst 15 und muss sein Essen stehlen, weil er in dem Alter noch nicht arbeiten darf, Del ist ein Trinker, Alkohol am Steuer kommt definitiv zu viel vor, der schreckliche Umgang mit den Pferden ließ mir Tränen in die Augen schießen und doch konnte ich am Ende aufatmen. Der Schreibstil des Autors ist eindringlich, derb und trotzdem gefühlvoll, man hat jede Szene vor Augen, auch wenn man diese lieber verschließen möchte. 

Ich ziehe eigentlich nur einen halben Stern ab, weil mich Pete's Ende so sehr zerstört hat, dass ich damit nicht umgehen kann. Ansonsten war es ein tolles Jugendbuch! 

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