„...Können Roboter zum Beispiel ungeduldig werden oder wütend? Haben sie Nerven, die sie, wie die meisten Erwachsenen, ständig verlieren?...“
Genau die Fragen beschäftigen Karla und Finn, als sich die Eltern entschließen, zur Probe einen Roboter als Kindermädchen einzustellen. Während Finn hell begeistert ist, findet seine ältere Schwester das erst einmal abartig.
Die Autorin hat eine humorvolles Kinderbuch geschrieben. Der Schriftstil ist kindgerecht und lässt sich gut lesen.
Die Eltern sind beruflich sehr eingespannt. Oma Herta muss ins Krankenhaus und die bisherigen Kindermädchen waren nicht das Gelbe vom Ei. Deshalb kommt auf der Robotermesse den Eltern das Angebot gerade recht.
Besonders deutlich wird, dass der Roboter an sein Programm gebunden ist. Und das kann durchaus mit den wirklichen Leben kollidieren. Es ist Finn, der es nach einem Problem auf den Punkt bringt.
„...Tja, Leute: Immer schön das Kleingedruckte lesen...“
Naja, wer liest schon mehrere hundert Seiten Betriebsanleitung. Da bleiben dann eben Überraschungen nicht aus.
Die Handlung ist abwechslungsreich, spiegelt aber meist den normalen Alltag der Kinder wider.
Schöne Schwarz-Weiß-Illustrationen veranschaulichen die Handlung.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn der Roboter einige ausgefallene Ideen hatte, ist das Ganze nicht mehr weit von der Realität weg.








