Wim Westfield Nur Engel fliegen höher

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Inhaltsangabe zu „Nur Engel fliegen höher“ von Wim Westfield

Winter 1988, ein Jahr vor dem Fall der Mauer: Die in West-Berlin lebende Amerikanerin Julia McCandle lernt auf der Transitstrecke den Journalisten Jonas Maler kennen. Für beide ist es die große Liebe, doch die Stasi sieht in der Verbindung eine konspirative Verschwörung. Mit allen Mitteln der »Zersetzung« soll verhindert werden, dass Jonas und Julia sich weiterhin treffen: Einschüchterung, offene Beschattung, Reise- und Berufsverbot und nicht zuletzt die Einschaltung des amerikanischen Geheimdienstes machen eine Beziehung über die Grenze hinweg unmöglich. Als Julia, die ein Kind erwartet, nicht mehr in die DDR einreisen darf, spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu: Jonas plant die Flucht …

Spannende Erzählung über ein Deutschland, das geteilt war.

— SonjaB
SonjaB

Ein fesselnder und dramatischer Roman der zutiefst berührt

— Nisnis
Nisnis

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  • Spannende Erzählung über ein Deutschland, das geteilt war.

    Nur Engel fliegen höher
    SonjaB

    SonjaB

    18. November 2016 um 08:05

    Die ersten Seiten waren etwas ungewöhnlich. Ich musste mich erst mal an den Stil gewöhnen und war etwas überrascht, wie schnell die Story beginnt. Man bekommt nicht erst die Figuren vorgestellt, sondern ist direkt mitten in der Handlung. Das hat mich erst etwas irritiert, so als wäre ich ins kalte Wasser geworfen worden. Aber ... als ich dann weitergelesen habe, habe ich mich sehr schnell warmgeschwommen und fand die Geschichte super. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, wenn man sich darauf einlässt. Besonders zu loben ist die gute Recherchearbeit mit der der Autor mich begeistert hat. Vielleicht hat er Ansätze sogar selbst erlebt. Es klingt zumindest alles sehr gut recherchiert und lässt einen tief eintauchen in eine Geschichte Deutschlands, die oft heutzutage verniedlicht wird. Hier erfahren Menschen, die es nicht selbst erlebt haben, direkt, wie es wirklich war. Wie schrecklich das alles war. Wie grauenhaft. Kritikpunkt waren die fehlenden Gefühle bei den Protagonisten. Weder nimmt man den Protagonisten die Gefühle füreinander ab, noch glaubt man ihnen, dass sie zwei funktionierende Beziehungen führen. Bei der Affäre, die sie haben, haben sie kaum schlechtes Gewissen ihren Partnern gegenüber und setzen sich auch nicht damit auseinander. Das alles wird noch erschwert dadurch, dass ich als Leserin nicht abgenommen haben, dass sie wirklich so verliebt ineinander sind, wie es der Autor versucht hat zu versichern. Vielleicht hätte mir das Buch ohne die Liebesgeschichte besser gefallen. Oder aber mit Liebesgeschichte, die über tiefere Gefühle verfügt, als es jetzt der Fall ist. Alles in allem aber eine klare Empfehlung - besonders für Menschen, die sich für Geschichte interessieren und einen etwas verklärten Blick auf die Teilung Deutschlands und die DDR haben. Danke, dass ich das Buch lesen durfte!

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  • Nur Engel liegen höher

    Nur Engel fliegen höher
    Traumtänzerin1404

    Traumtänzerin1404

    19. June 2016 um 18:30

    Kurzbeschreibung:Winter 1988 ein Jahr vor dem Fall der Mauer: Die in West-Berlin lebende Amerikanerin Julia McCandle lernt auf der Transitstrecke den Journalisten Jonas Maler kennen. Für beide ist es die große Liebe, doch die Stasi sieht in der Verbindung eine konspirative Verschwörung. Mit allen Mitteln der »Zersetzung« soll verhindert werden, dass Jonas und Julia sich weiterhin treffen: Einschüchterung, offene Beschattung, Reise-und Berufsverbot und nicht zuletzt die Einschaltung des amerikanischen Geheimdienstes machen eine Beziehung über die Grenze hinweg unmöglich. Als Julia, die ein Kind erwartet, nicht mehr in die DDR einreisen darf, spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu: Jonas plant die Flucht ...Ein Buch das ich an einem Stück gelesen habe, weil es mich von Anfang an gefesselt hat. Man erlebt einen Teil der Zeitgeschichte die, wenn man es selber nicht erlebt hat, unvorstellbar erscheint. Ich war gefesselt, fasziniert und auch empört über die Vorgehensweise damals. Gerne hätte ich mehr über das Leben von Julia erfahren und auch das Ende kam mit zu schnell. Ich wollte gar nicht dass es schon vorbei ist und erst recht nicht wie, aber das verrate ich natürlich nicht.Die Geschichte und auch der flüssige Schreibstil ist für jeden empfehlenswert, egal ob jung oder alt. Ich kann es nur empfehlen.

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  • Spannende Geschichte, aber ich hatte noch so viele Fragen am Ende ...

    Nur Engel fliegen höher
    Die-wein

    Die-wein

    13. May 2016 um 23:09

    Der Journalist Jonas Maler lernt zufällig die in West-Berlin lebende Amerikanerin Julia McCandle auf der Transitstrecke kennen und verliebt sich sofort in sie. Nur wenige Minuten später verhört ihn die Volkspolizei wegen der illegalen Verbindungsaufnahme und stuft ihn als auffälligen Verdächtigen ein. Julia kann ihm zwar noch ihre Telefonnummer in einem Brief dalassen, aber weitere Treffen gestalten sich schwierig, da Jonas von nun an beinahe ständig von der Stasi beschattet wird. Hinzu kommt, dass ihm auch beruflich immer mehr Steine in den Weg gelegt werden und als er von Julias Schwangerschaft erfährt, beginnt er schließlich über eine Flucht nachzudenken. Als ich die ersten Seiten des Buches gelesen hatte, war ich ehrlich gesagt verunsichert, ob mir die Geschichte zusagen würde. Man wird so abrupt in die Handlung hineingezogen, dass ich dachte, am Anfang wurden einige Seiten vergessen. Auch mit dem Schreibstil und der Ausdrucksweise hatte ich zu Beginn Probleme. Und dennoch wollte ich dem Buch unbedingt eine Chance geben und beschloss weiterzulesen, was definitiv die richtige Entscheidung war. Wenn man dann erstmal drin ist in der Handlung, und den Hauptprotagonisten Jonas besser kennenlernt, möchte man unbedingt wissen, wie es enden wird. Jonas ist verheiratet und Vater einer Tochter, doch das Ehepaar lebt schon längere Zeit nur noch nebeneinander her. Er ist sehr direkt und vertritt klar seine Meinung, was ihm immer wieder Ärger einbringt in der damaligen Zeit. Hinzu kommt, dass er den falschen Leuten vertraut und daraufhin zunehmend in seiner persönlichen Freiheit eingegrenzt wird. Zwischen ihm und Julia das ist Liebe, aber eine Flucht kommt für ihn anfangs nicht in Frage, da auch Julia in einer festen Beziehung lebt und er alles zurücklassen müsste in der DDR. Wenn man sich erstmal an den Schreibstil gewöhnt hat, liest es sich richtig gut und spätestens im zweiten Drittel legt sich das anfangs holprig wirkende etwas, sodass man zügig voran kommt. Viele der verwendeten Abkürzungen waren mir zwar geläufig, aber die Übersicht am Ende fand ich doch ab und zu hilfreich. Die Handlung sowie die Charaktere wirken unheimlich realistisch und ich fragte mich oftmals, ob dieses Buch auf einer wahren Begebenheit basiert. Gerne hätte ich noch mehr über Julia und ihr Leben in West-Berlin erfahren. Wie es ihr währenddessen erging, konnte man leider nur erahnen und auch über ihren Freund, der als Diplomat arbeitet, wurden viele Dinge nur kurz angesprochen und dann nicht weiter ausgeführt. Das Ende kam für mich dann so abrupt, dass ich dachte, das kann's doch nicht gewesen sein. Mein Fazit: Mit "Nur Engel fliegen höher" ist es dem Autor gelungen mich in eine längst vergangene Zeit zu entführen. Über meine Bewertung habe ich mir viele Gedanken gemacht, mich aber letzten Endes entschieden drei von fünf Sternen zu vergeben, da mir am Ende einfach zu viele Fragen offen blieben und auch die Liebesgeschichte an sich, mich nur teilweise berühren konnte.

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  • Sehr schönes Buch

    Nur Engel fliegen höher
    Tanja81

    Tanja81

    04. April 2016 um 19:34

    WOW, was für ein tolles Buch! Eine wunderbare fesselnde Liebeseschichte. Mich hat das Buch von der ersten Seite an nicht mehr los gelassen. Es war wirklich richtig toll es zu lesen! Auch der Schreibstil ist sehr flüssig und verständlich, und die Charaktere passen super zusammen in das Buch!Julia und Jonas lernen sich auf der Transitstrecke der DDR kennen. Jonas lebt in der DDR, ist Verheiratet und hat eine Tochter. Julia ist Amerikanische Staatsbürgerin, und lebt mit ihrem Freund in West Berlin. Die zwei fühlen sich sehr zueinander hingezogen, und Treffen sich immer wieder heimlich. Das bekommt auch die Stasi mit. Sie versucht alles diese verbindung zu zerstören. Wem kann man noch Vertrauen? Dann wird Julia Schwanger, und Jonas Fluchtpläne werden immer realer. Wird die Fluch gelingen? Das Buch ist es wirklich wert gelesen zu werden!

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  • Ein fesselnder und dramatischer Roman der zutiefst berührt

    Nur Engel fliegen höher
    Nisnis

    Nisnis

    Inhaltsangabe: Auf der Transitstrecke durch die DDR lernt die in West-Berlin lebende amerikanische Staatsbürgerin Julia McCandle den Journalisten Jonas Maler kennen. Es ist Liebe auf den allerersten Blick, obwohl beide in festen Beziehungen leben. Sie gehen aufeinander ein, können nicht mehr voneinander lassen. Beobachtet, verfolgt und eingeschüchtert von der Stasi, die eine konspirative Verschwörung wittert, werden ihre gemeinsamen Treffen immer schwieriger und eine Beziehung über die Grenzen hinaus fast unmöglich. Als Julia schwanger wird und nicht mehr in die DDR einreisen darf, Jonas sich nur noch in seinem Wohnort aufhalten darf, plant er seine Flucht. Cover: Das Cover vermittelt mir eine friedvolle Stimmung. Es wirkt leise und einladend. Der blaue Himmel ist mit Kondensstreifen von Flugzeugen durchkreuzt und von einem schemenhaft erkennbaren Hochspannungsmast fliegt eine Taube hoch in den weiten Himmel. Nur Engel fliegen höher, als diese Taube auf dem dezenten, schönen Cover. Autor: Wim Westfield, Fotograf und Journalist, wurde in der DDR geboren. Er lebte und arbeitete schon vor dem Mauerfall, als Inhaber der doppelten deutschen Staatsbürgerschaft, abwechselnd auf beiden Seiten zwischen dem Eisernen Vorhang. Als Reporter und Fotograf arbeitete er weltweit für Zeitungen und Magazine in Osteuropa, am Mittelmeer sowie in Mittel- und Südamerika. Heute lebt der freie Schriftsteller und Fotograf mal auf einer Ostsee-Insel und mal auf einer Yacht im Mittelmeer.  Reflektionen: Mit jedem Wort mehr versank ich rasend schnell in einer spannenden und hochemotionalen Geschichte, die im Winter 1988 spielt. Julia und Jonas können nur wenige Momente von schöner Zweisamkeit genießen und doch spüre ich als Leserin die tiefe emotionale Bindung der zwei Hauptfiguren, die Wim Westfield feinfühlig und zart zum Leben erweckt.  Der Schreibstil ist so federleicht in diesem Roman, wenn die Momente der Glückseligkeit in berührender Sprache zum Ausdruck gebracht werden. Ich kann fast schon die Schmetterlinge im Bauch der beiden nachempfinden. Als die Stasi in der Handlung auftaucht, ist das sprachlich ein bitterer Einschnitt, der wie ein Faustschlag Holzbretter zersplittern lässt. Kälte macht sich breit und viele historische, widerwärtige und unfassbare Handlungsweisen der Stasi kochen in mir hoch. Wim Westfield hat penibel genau recherchiert und die historische Wahrheit über diese Zeit in spannender, sehr ehrlicher Weise in die Handlung hineingeschrieben.  Ab und zu erfolgt ein Zeitsprung ins Hier und Jetzt, ein weiterer Erzählstrang ist präsent. Christin nimmt Akteneinsicht im Lesesaal der „Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes“ der ehemaligen DDR. Sie gibt vor, einen Forschungsauftrag für die Schule vorzubereiten. Klarnamen sind gewohnt geschwärzt, um keine Hinweise auf die Identität der Betroffenen preiszugeben. Christina liest tagelang alle Akten eines bestimmten Falles vollständig. Tränen kullern, bis sie die letzte Seite erreicht. Dieser Roman hat mich wirklich sehr gefesselt. Auf der einen Seite eine wunderschöne Liebesgeschichte, die sich genau so zugetragen haben könnte und auf der anderen Seite die bittere historische Wahrheit über eine schwere Zeit der Menschen in der DDR. Die Schauplätze dieser Geschichte haben ebenso historische Bedeutung und Wim Westfield baut diese maßvoll ein. Ich kann mir ganze Straßenzüge vorstellen, sehe Landschaften an meinem inneren Auge vorbeifliegen und bin inmitten der Geschehnisse.  Die damaligen alltäglichen Lebensumstände, umweben die Handlungen der feingezeichneten, fast liebevollen Charaktere. Ganz besonders hat es mir Fred angetan. Fred, ein Freund von Jonas, bringt jeden Leser zum Schmunzeln. Er spricht Berlinerisch und hellt dadurch die düstere Stimmung von Gefahr und Angst etwas auf. Die Geschichte beinhaltet zahlreiche Konflikte zwischen Gut und Böse, zwischen der verbotenen Liebe und den Lebenspartnern und zu guter Letzt Konflikte darüber, wem man vertrauen kann. Die Emotionen die sich aus diesen Umständen ergeben, sind so zutreffend beschrieben, dass ich fast glaube, den Figuren gegenüber zu stehen. Meine Erwartungen an einen guten Roman wurden absolut erfüllt. Einzig die Entstehung dieser Romanze erschien mir ein wenig realitätsfern.  Das Ende hat mich zutiefst berührt. Was ich fühlte, darf ich an dieser Stelle nicht verraten. Mein Fazit: Eine harmonisch geschriebene Geschichte, die fesselnd und spannend unterhält. Historische Geschehnisse, die wir nie vergessen sollten, machen diesen Roman zu einem authentischen Drama. Meine absolute Leseempfehlung.

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    • 3
  • Wunderbar und verstörend zugleich

    Nur Engel fliegen höher
    Beagle

    Beagle

    Julia öffnet die Augen. „Sind wir schon im Himmel?“ „Ich bin noch nie so hoch geflogen.“ Julia strahlt ihn an und flüstert: „Nur Engel fliegen höher.“ „Nur Engel fliegen höher“ ist gleichzeitig der Titel des Romans von Wim Westfield, der vielleicht auch als versteckte Andeutung an das Ende der Geschichte gesehen werden kann. Doch davon möchte ich natürlich nicht sprechen. Julia und Jonas begegnen sich zufällig auf der Transitstrecke bei Greifswald. Es ist das Jahr 1988, die DDR ist noch existent und die Grenzen sind geschlossen. Schon bei ihrer ersten Zusammenkunft verlieben sich die beiden, es ist Liebe auf den ersten Blick. Das Problem an der Sache ist, dass Julia Amerikanerin ist, die in West-Berlin lebt und Jonas DDR-Bürger. Ein schwieriger Start. Und es wird noch schwerer. Schon nach ihrer ersten Liebesnacht in einer Klosterruine werden sie von der Stasi abgefangen. Julia hat unerlaubt den Transit verlassen, doch sie wird höflich darauf hingewiesen und darf weiterfahren. Jonas hingegen wird festgenommen, ihm wird vorgeworfen, sich mit einer feindlichen Macht getroffen zu haben und gegen den Staat zu arbeiten. Doch das hält die beiden nicht davon ab, sich weiterhin zu treffen und somit spannt die Stasi ein Netz um die beiden, das immer enger zugezogen wird. Julia darf schließlich nicht mehr in die DDR einreisen und Jonas wird der Pass entzogen. Als Julia merkt, dass sie von Jonas schwanger ist, beginnt eine weitere, harte Probe. Wim Westfield hat einen wunderbaren Liebesroman vor den historischen Ereignissen der Gräueltaten der ehemaligen DDR geschrieben. Er gibt Einblick darauf, wie sehr die Stasi vermeintlich feindlich gesinnten Bürgern das Leben durch Verhöre, allgegenwärtige Verfolgung und Willkür zur Hölle gemacht hat. Sehr spannend, da man beim Lesen unweigerlich wissen möchte, wie es ausgeht, ob die beiden Protagonisten zusammenkommen und gleichzeitig verstörend, wenn man liest, wie sehr ihre Liebe unterdrückt wird. Kaum zu glauben, dass dies erst Ende des letzten Jahrhunderts wirklich geschehen sein könnte.

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    • 3
  • Rezension zu "Nur Engel fliegen höher" von Wim Westfield

    Nur Engel fliegen höher
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. November 2010 um 15:42

    Das Buch erzählt die Geschichte von Jonas, einem DDR-Bürger und Julia, einer US-Amerikanerin in West-Berlin, die sich 1988 in der DDR kennen lernen. Sie spüren, dass es die große Liebe sein muss, doch sie werden von der Stasi verfolgt. Jonas plant schließlich die Flucht aus der DDR... Mich hat der Roman sehr stark bewegt und wirklich gut gefallen. Die Schilderungen sind realistisch und rütteln wach. Immer wieder fragte ich mich beim Lesen: "Und was hätte ich an ihrer Stelle getan?" Mit "nur" ca. 250 Seiten war das Buch eher knapp, doch umso fesselnder. Lediglich das sehr vorhersehbare Ende hat meine Lesefreude ein wenig getrübt.

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