Windsor Chorlton Datumsgrenze

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Inhaltsangabe zu „Datumsgrenze“ von Windsor Chorlton

Ein Zeppelin stürzt ab vor der Küste Sumatras. Die Besatzung, eine Gruppe umweltbewußter Tierschützer, rettet sich auf eine vorgelagerte Insel. Gewalttätigkeit bricht unter der dünnen Schale der Wohlerzogenheit hervor. (Quelle:'Fester Einband/01.06.1999')

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  • Rezension zu "Datumsgrenze" von Windsor Chorlton

    Datumsgrenze

    jansdarling2002

    21. February 2010 um 18:52

    Ein kleines Team mit prominenten Teilnehmern von der Öko-Gruppe Wildguard ist mit einem modernen Luftschiff unterwegs, sie geraten in Wetter-Turbolenzen, was zur Folge hat, das sie auf einer kleiner Insel bei Sumatra samt dem Luftschiff ins Meer stürzen. Die Piloten überleben den Absturz nicht, der Rest der Gruppe kann sich beinah kraftlos an den Strand der kleinen Insel retten. Unter den Gestrandeten befindet sich unter anderem auch der Rockstar Dexter Smith, sowie ein Journalist der von dieser Reise berichten soll, auch ein Kameramann ist dabei, der alles in Bild und Ton festhalten soll. Hintergrund des Prominenten Auftritts, Dexter will seine neue Platte vermarkten. Solche Prominenz ist natürlich auch für die anderen Mitglieder der Wildguard-Gruppe ein gutes Aushängeschild. . Am Strand angekommen, beratschlagt man, wie man sich hier bis zur Rettung aufhalten kann, und vor allem, wie man sich ernähren kann, denn die Essvorräte sind eher dürftig. Einige Vorschläge aus der Gruppe sorgen für Anspannungen, den Jaeger -ehemaliger Hell´s Angel und in diesem Falle Anführer der gestrandeten Ökotruppe- will beweisen, dass man wirklich im Einklang mit der Natur leben kann. Wirkliche Unterstützung bei diesem Vorhaben bekommt er aber nur von seiner Frau Aquila -die Priesterin fürs esoterische. So ist Aquila auch gleich mit vollem Eifer dabei, das Öde erscheinende Inselchen zu einem spirituellen Ort zu erheben. Jaeger und Aquila beharren eisern darauf, das das benötigte Quantum an Nahrung rein pflanzlichen Ursprungs sein sollte. In der darauf entbrannten Diskussion kann man sich immerhin darauf einigen, das Fische auf dem Speiseplan stehen, wobei Jaeger und Aquila es sich deutlich anmerken lassen, das sie dies nicht gutheißen. Die am Horizont vorbei gleitenden Schiffe nehmen keine Notiz von den Gestrandeten die sich krampfhaft bemerkbar machen. langsam setzt man sich mit Gedanken auseinander, das es wohl noch eine Zeit dauert, bis sich ein Suchteam auf den Weg macht... sofern denn überhaupt jemand von ihrem Absturz weiß, denn es kristallisiert sich heraus, das die Piloten wohl nicht wirklich die erforderlichen Meldungen abgesetzt haben. . Man bemüht sich, das Leben einigermaßen erträglich zu machen, errichtet Schutz für die Nächte, baut einen Ausguck und funktioniert das mittlerweile geborgene Rettungsfloß zu einem provisorischen Fischerboot um. Die Wildguard-Gruppe verlebt so einige Tage, aber irgendwann ist auch trotz scharfer Rationierungen der Lebensmittelvorrat stark zusammen geschrumpft. Diese schlägt sich auf die Moral der Gruppe nieder, es kommt zu kleinen Kabbeleien, zwar werden Lösungen zum Vermeiden gesucht, aber so ganz will sich da keiner dran halten... auch Ausflüge in den nahe gelegenen Dschungel bringen nur wenig Hunger stillendes an den Tag, die sengende Sonne spielt wohl auch noch ihr übriges dazu, das die Mannschaft immer unruhiger wird, man beschließt die Insel weitläufiger zu erkunden. Mit folgenschweren Ergebnissen.... wird diese Insel eigentlich irgendjemand lebend verlassen? . °|° Kritik °|° Wow, ein Abenteuerflug in einem modernen Flugschiff, das klingt ja mal nach ganz anderer Lektüre, und das ist sie auch. Nein man erlebt hier nicht eine moderne Geschichte von Robinson und Freitag oder ähnlichem, sondern eine wirklich nette Abenteuergeschichte – auf dem Klappentext sogar als Abenteuerthriller ausgewiesen- die den Leser in den Bann zieht und auch mit nimmt. Manchmal hat man es ja, das Abenteuerromane sich anfangs prima lesen lassen, dann aber leider abflachen, weil der Autor der Meinung ist, er müsste da noch Effekte einbringen, die eher auf den typischen amerikanischen Einheitsbreithriller passen. . Hier merkt man dann, das der Autor ein Engländer ist, denn diese Gattung Autoren haben doch noch einen gewissen Anspruch an Ihre Werke, so wollen sie unterhalten, aber nicht mit Possen und Effekten um die Gunst der Leser buhlen. Und so ist es auch mir ergangen, nach einer ansprechenden Einlesephase, in welcher ich schon einige Charaktere kennen lernen durfte, vor allen die Hauptsächlichen Protagonisten, wobei letztendlich alle eine gewisse Rolle spielen, aber einige werden hier dann doch besonders hervorgehoben. So bekommt man schon einen ersten Eindruck von den Menschlichen Eigenschaften, und kann sich schon mal seinen Teil denken, frei nach dem Motto, “wenn der und der wirklich so bleibt, dann kann das nicht gut gehen“. Und dann taucht man ein in die Handlung, und ist gebannt, eben von der Handlung aber auch dem außerordentlich klaren und prägnanten Schreibstil, welchen der Autor an den Tag legt, da ist nichts überflüssiges, oder gar Längen drin, nein, der Schreibstil ist so formuliert, als ob man beim Lesen selber noch einmal die ganze Story durchleben würde. Einfach packend und mitreißend. Kein Wunder, das visuelle Auge bekommt auch etwas zu tun, so ist die Handlung untermalt von einer wirklich guten Beschreibung der Umgebung und der Atmosphäre, dies dürfte gerade bei diesem Werk aus meiner Sicht auch nicht fehlen, denn das gibt noch mal einen ganz besonderen Schliff. Wie man nun vielleicht schon erahnen kann, ist auch das Spannungspotential eher als hoch zu bezeichnen, dieses ist nach meinem persönlichem Empfinden auch so, zwar steigt die Spannung nicht ins Unermessliche, aber sie ist gut und gleichmäßig vorhanden bzw. Spürbar. Es mag Betrachtungssache sein, aber ich konnte im gesamten Werk lediglich nur eine kurzfristige Länge entdecken, das nenne ich mal für sich sprechend – und für den Autor. Nicht nur wegen der Spannung ist dieses Buch ein Genuss für jeden eingefleischten Leser des Besonderen, nein auch die Skizzierung und die letztendliche Ausarbeitung der Charaktere ist gelungen, so treffen hier die unterschiedlichsten Menschen aufeinander und somit auch unterschiedliche Ansichten. Dieses gibt noch mal einen besonderen Harmonie im ironischen Sinne. In Datumsgrenze sorgen Charaktere, Spannungspotential und der Schreibstil für eine wirklich geladene Atmosphäre, so dass die Thematik in keinster Weise langweilig daher kommt, oder gar an andere eventuell gleichwertige Abenteuerromane erinnert, nein dieses Schriftwerk ist ein eigenständiges Buch, das keine Parallelen mit anderen zulässt. Somit empfinde ich Datumsgrenze seit langem mal wieder als eines der lesenswerten Büchern diesen Genres, denn hier stimmt einfach alles, von der Gestaltung der Charaktere über das Spannungspotential hin bis zum Gesamten, der Thematik. . Ein kleines aber durchaus anerkennendes Lob muss ich dann hier auch noch mal auf den Effekt der Themenstellung auf den Leser aussprechen. Hat man sich genüsslich durch Datumsgrenze gelesen, denkt man im Nachhinein noch ein wenig über das Gelesene nach, da im Buch doch so einige Aspekte angesprochen werden, die es auch in der realen Welt gibt, so verteufele nie einen Vegetarier, du schaffst es nicht, diesen umzustimmen. Respektiere immer die religiösen oder auch Kultur bedingten Lebensweisen deiner Mitmenschen, man kann keinen zu etwas zwingen, was er absolut nicht mag oder sich nicht im Einklang mit der jeweiligen Kultur befindet. Zolle jedem Respekt der anders denkt oder zu gewissen Dingen eine andere Einstellung hat. Mittlerweile ist dieses Buch im Freundeskreis herum gegangen, von allen Seiten höre ich nur positives, ja so manche Minuten war dieses Buch sogar Diskussionsgrundlage bei uns, gerade in Punkte Respekt den anderen gegenüber zollen, und auch andere Kulturen zu akzeptieren. . Abschließend bleibt mir nichts anderes zu sagen, das Windsor Chorlton mit seinem Werk Datumsgrenze einen wirklich gut lesbaren und vor allem nachvollziehbaren Abenteuerroman geschrieben hat, welcher nicht nur unterhaltsam ist, nein er regt zum Nachdenken und auch Diskutieren an. Und die Auszeichnung “Abenteuerthriller“ auf der Rückseite des Buches ist gar nicht mal so abwegig. Ich habe schon geschaut und recherchiert, scheinbar ist dieses Werk das einzige bisher erschienene des Autors, das empfinde ich als ein wenig schade.... . °|° Empfehlung?°|° Wie man der Rezension schon entnehmen konnte, kann ich nicht anders als eine 5-sternige Kauf- bzw. Leseempfehlung aussprechen.

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