Winfried Weigelt Ich war noch nicht dran

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Inhaltsangabe zu „Ich war noch nicht dran“ von Winfried Weigelt

Himmel und Hölle, ich wollte doch noch nicht sterben. Stark wie ein Baum, ohne größere Blessuren war ich durch das Leben gekommen. Ich musste zwar Schläge und auch Schicksalsschläge einstecken, aber diese Sache hätte mich beinahe geschafft.
Das warum ich, warum ich, warum ich, warum ausgerechnet ich, hat mich über Monate beschäftigt. Ich habe mich das 10 Mal, 100 Mal, ja 10.000 Mal gefragt. Doch es gab und gibt nur eine einzige Antwort: Ich war noch nicht an der Reihe.
Mein Krankheitsbild hätte ausgereicht, mehrere Menschen gleichzeitig in den Tod zu schicken, nicht nur mich allein.
Die Statistik beinhaltet u. a. 14 Tage künstliches Koma, 14 Tage Krankenhaus-Keim MRSA (Staphylococcus aureus), knapp 9 Wochen in der Intensivstation, 5 Monate künstliche Ernährung, 1 Jahr künstlicher Ausgang, 36 Vollnarkosen, 3 Groß-Operationen, einige kleinere Eingriffe, Untersuchungen wie CT, MRT und was es noch so alles gibt, Bluttransfusionen, 500 verschiedene Spritzen ...

Sehr lesenswertes, berührendes Buch

— SaintGermain

Erschütterndes Buch

— milchkaffee

Vermeidbarer langer Krankenhausaufenhalt, der fast das Leben gekostet hat.

— Saphir610

Der Bericht über eine lange Krankenhauskarriere (nicht im beruflichen Sinne)

— LaMensch

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  • Ich war noch nicht dran

    Ich war noch nicht dran

    Pixibuch

    26. August 2017 um 16:32

    Eín Buch für das man mehr als starke Nerven braucht, denn es ist keine Fiktion sondern die pure Wahrheit. Der Autor hat dies am eigenen Leibe erfahren. Herr Weigelt ging für einen kleinen Routineeingriff in die Klinik und kam 189 Tage nicht mehr heraus, lag im künstlichen Koma, wurde 5 Monate künstlich ernährt, bekam einen künstlichen Darmausgang und wäre fast daran gestorben. Er schildert hier seine Erlebnisse, vieles weiß er nur aus den Berichten seiner Frau, da er teilweise im  Delirium lag. Es wird von den Fehlern des ersten Krankenhauses berichtet, die Rettung und den guten Ärzten des zweiten Krankenhauses. Auch die Mühen, die sich die Schwestern und Pfleger mit dem totkranken Patienten gaben. Herr Weigelt läßt uns daran teilhaben, welche Mühen es ihm machte und welche Kraft es ihm kostete, wieder ins Leben zurückzufinden. Ohne die Hilfe seiner Frau und seiner Verwandten wäre ihm das nicht gelungen. Bei all seiner Schilderung über seine persönliche Qual und seine Leiden nimmt er auch Bezug auf die Zweiklassengesellschaft im Gesundheitswesen, den Privatversicherten, die Fallpauschale, die verschiedene Behandlungsweisen der einzelnen Kostenträger. Diese Schilderung nimmt kein Blatt vor den Mund, wer dies liest, darf auf keinen Fall zimperlich sei. Herr Weigelt hat durch diese Behandlung große gesundheitliche Schäden davongetragen, seinen Humor hat er dabei nicht verloren. Ein Buch, das einem die Augen öffnet,

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  • Das Gesundheitssystem ist im Wandel- Ein Schicksal das betroffen macht

    Ich war noch nicht dran

    Arwen10

    Winfried Weigelt wollte im Krankenhaus einen kleinen Routineeingriff machen lassen und kommt erst Monate später wieder aus dem Krankenhaus heraus. immer noch leidet er unter gesundheitlichen Schwierigkeiten, sein Leben hat sich grundlegend geändert. Ein Einzelfall ? Leider nicht ! Zunehmend steht das Geld im Mittelpunkt des Gesundheitswesens. Eine 2 Klassenmedizin beherrscht das System. Höhergestellte Persönlichkeiten und privat versicherte können so gar nicht verstehen, dass die anderen Patienten viel länger warten müssen, nicht die besten Medikamente und nicht die beste Behandlung erhalten. Es geht überall nur noch ums Geld. Als Patient muss man sich zusehends selber informieren, eine zweite oder gar dritte Meinung einholen, sonst ist man aufgeschmissen. Der Autor beschreibt hier in seinem Buch seinen Leidensweg, der nicht nur durch viele Fehlentscheidungen gekennzeichnet ist, sondern auch zeigt, wie nah Menschlichkeit und Gleichgültigkeit beieinander liegen. Es gibt sie noch, die Ärzte, die aus Berufung Arzt sind, aber sie sind dünn gesät. Nicht die Augen davor verschließen darf man allerdings, dass das System Ärzte und Pflegekräfte in unmenschliche Situationen drängt. Auch der Arzt im Krankenhaus unterliegt dem Geld- und Zeitdruck. Wohin soll das alles noch führen ? Die  das Sagen haben merken nichts davon, da sie bestens versorgt werden und Geld öffnet auch hier alle Türen. Der alte, kranke und arme Patient wird bald früher sterben, da er eventuell erst viel zu spät zum Arzt kommt . Je nach Wohnlage verschlechtert sich die medizinische Versorgung drastisch. In den Städten sieht es noch gut aus, auf dem Land muss man unter Umständen weit fahren, um einen Arzt zu erreichen. Winfried Weigelt hat in seinem Buch ein Schicksal beschrieben, was uns allen passieren kann. Sehr mutig beschreibt er hier seine Situation und macht auch vor unangenehmen Dingen nicht halt. Durch kopierte Arztbriefe bekommt man einen sehr genauen Einblick in die Krankheitsgeschichte. Es ist erschreckend, was aus einem kleinen Eingriff alles geworden ist. Trotz aller Schwierigkeiten gab es auch etwas positives vom Autor zu berichten. Seine Prioritäten hat er nun geändert und gemerkt, welch tolle Frau er jahrelang an seiner Seite hatte. Der Schicksalsbericht ist sehr interessant zu lesen und zeigt deutlich, wo es im heutigen Gesundheitssystem problematisch wird. Unbedingt lesen, wenn man wissen möchte, wie es heute so im Krankenhaus laufen kann.

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  • Leserunde zu "Ich war noch nicht dran" von Winfried Weigelt

    Ich war noch nicht dran

    winni123

    Liebe Leserunde, gerne stelle ich Ihnen mein neues Buch vor. Hochbrisant und authentisch.Es schildert meinen Überlebenskampf, meine letztendliche Bewältigung einer schweren, unverschuldeten Krankheit, aus unterschiedlicher Sicht. Die Betrachtung der Frage nach dem Schicksal und die Frage des Glaubens, ja sogar der Glaube an Fetische zur Bewältigung einer Krankheit, sind Themen in diesem Buch. Aus meiner Sicht war es aber auch wichtig, sich mit den dramatischen Folgen aus Patientensicht sowie aus Sicht der Ärzte und des Pflegepersonals mit der Privatisierung der Krankenhäuser auseinander zu setzen. Denn es hat sich, obwohl inzwischen vier Jahre seit meiner eigenen Odysse vergangen sind, nichts geändert. Gar nichts!!!  Im Gegenteil die Lage hat sich nur noch verschärft. Ärztliche Kunstfehler, die Behandlung von Kassenpatienten und ihre dramatischen Folgen werden ebenfalls gestreift. Spannende und hoch aktuelleThemen. Hochbrisant und authentisch! Mein Verleger und ich sind überzeugt, für diese Themen ausreichend Leserschaft zu generieren. Mein Buch soll aber auch alle Menschen, die, egal ob durch Krankheit, altersbedingt, wirtschaftlich oder politisch bedingt in eine komplizierte oder nahezu aussichtslose Lage geraten, ermuntern, ihnen Kraft geben und Trost spenden. Nie aufgeben, an sich und seine eigenen Kräfte und Fähigkeiten glauben, das ist der Weg und das Ziel. Ein kleiner Auszug aus dem Vorwort: Himmel und Hölle, ich wollte doch noch nicht sterben. Stark wie ein Baum, ohne größere Blessuren war ich durch das Leben gekommen. Ich musste zwar Schläge und auch Schicksalsschläge einstecken, aber diese Sache hätte mich beinahe geschafft. Das warum ich, warum ich, warum ich, warum ausgerechnet ich, hat mich über Monate beschäftigt. Ich habe mich das 10 Mal, 100 Mal, ja 10.000 Mal gefragt. Doch es gab und gibt nur eine einzige Antwort: Ich war noch nicht an der Reihe. Mein Krankheitsbild hätte ausgereicht, mehrere Menschen gleichzeitig in den Tod zu schicken, nicht nur mich allein. Nach meiner Auffassung spielten Überforderung, Unachtsamkeit, falscher Stolz, Selbstüberschätzung, vielleicht auch die Gier nach Profit des auslösenden Krankenhauses bei der Verkettung von Komplikationen, die sich stark potenzierten und mich für 189 Tage am Stück an das Krankenbett fesselten, eine große Rolle. Die Statistik beinhaltet u. a. 14 Tage künstliches Koma, 14 Tage Krankenhaus-Keim MRSA (Staphylococcus aureus), knapp 9 Wochen in der Intensivstation, 5 Monate künstliche Ernährung, 1 Jahr künstlicher Ausgang, 36 Vollnarkosen, 3 Groß-Operationen, einige kleinere Eingriffe, Untersuchungen wie CT, MRT und was es noch so alles gibt, Bluttransfusionen, 500 verschiedene Spritzen ... … Nach weiteren Versuchen den Schaden zu beheben, also den Darm nähen, und weil er immer noch nicht dicht war, nochmals nähen, was diesem Krankenhaus aber auch nicht gelang, wurde ich dann sieben Minuten nach Zwölf, mehr tot als lebendig, von dem verursachenden Krankenhaus endlich in das Klinikum in Singen verlegt. Das war meine Rettung. Ich sende auch gerne eine pdf -Datei an interessierte Leser, da mir Meinungen zu diesem Buch und Thema sehr wichtig sind. Winfried Weigelt

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  • Eine Leidensgeschichte, die man kaum glauben mag...

    Ich war noch nicht dran

    Queenelyza

    02. February 2017 um 22:00

    Winfried Weigelt ist 61 Jahre alt, als eine gutartige Wucherung im Darm festgestellt wird. Die Ärzte wollen operieren, um das Adenom zu entfernen - und damit beginnt der Leidensweg eines Patienten, der im Krankenhaus so ziemlich alles erlebt hat, was zu erleben ist und der dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen ist. In kurzen, fast emotionslosen Sätzen berichtet der Autor von seinen Torturen, den zahllosen OP's und den damit verbundenen Schmerzen, den Komplikationen, den Infektionen. Noch schlimmer habe ich die teilweise geschilderte Grausamkeit und Unmenschlichkeit der medizinischen Fachleute empfunden. Winfried Weigelt beschönt nichts und verarbeitet in diesem Buch seine Krankheitsgeschichte, die sich wirklich haarsträubend liest. Klar ist der Autor kein Schriftsteller, aber das muss er auch nicht sein. Die Fakten sprechen für sich. Viel Emotionen kommen dann ins Spiel, wenn er über seine geliebte Musik spricht - und über seine Ehefrau, die das alles mit ertragen hat. Denn da hat er schon recht, der Kranke versucht einfach nur gesund zu werden. Die Menschen um ihn herum, die leiden viel mehr, die haben obendrein noch die Sorgen, Ängste und Nöte. Das berührt. Natürlich ist diese Geschichte ein Extremfall, aber er zeigt, wie es im Gesundheitswesen zugehen kann. Nicht MUSS, wohlgemerkt, denn es geht sicher auch anders. Mit mehr Respekt, mehr Würde, mehr Professionalität. Winfried Weigelt hat Glück gehabt und zeigt mit seiner Geschichte, woran das Gesundheitswesen krankt. Ein Appell, nicht wegzuschauen und sich einzusetzen. Für mehr Menschlichkeit, mehr Ehrlichkeit und mehr Courage - so wie es der Autor vormacht, der trotz all dem Schrecklichen zuversichtlich in die Zukunft schaut und auf noch ein paar schöne Jahre mit seiner geliebten Frau hofft. Sie seien ihm von Herzen gegönnt! Eine kurze Anmerkung noch zu der Beurteilung: persönliche Schicksale sind für mich eigentlich nicht mit einem Punktesystem bewertbar, aber bei einer Rezension ist das nun mal notwendig. Diese Punkte bewerten weder hier Geschichte noch Schreibstil. Ich bewerte statt dessen den Mut des Autors, seine Geschichte zu teilen, seine Zuversicht und sein Hoffen, seine Geduld und seine Kraft. Dafür reichen die 5 Sterne dann eigentlich auch gar nicht aus...

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  • Ärzte und deren (schlimmste) Folgen

    Ich war noch nicht dran

    SaintGermain

    28. January 2017 um 12:08

    Das Cover des Buches ist sehr einfach gemacht und nicht ein wirklicher Hingucker, dies macht allerdings der Inhalt des Buches mehr als wett. Der Schreibstil des Autors ist sehr gut, man merkt in jedem Satz, dass die Geschichte ihn selbst betrifft. Zudem sind auch die dazugehörigen Befunde in diesem Buch abgebildet - und das unzensiert. Manchmal macht der Autor zwar Zeitsprünge, diese störten den Lesefluß aber keineswegs. Einziger Fehler: Der Autor hat mehrmals "Katheder" statt "Katheter" geschrieben, was aber teilweise entschuldigt wird, da er ja keinem medizinischen Beruf angehört; allerdings hätte er dies auch von den Befunden abschreiben können (die auf der anderen Seite aber auch einige Fehler aufweisen). Die Erklärungen der medizinischen Begriffe entstammen meist dem Internet (Wikipedia). Besonders interessant ist auch das letzte Kapitel, das sich nicht mit dem Schicksal des Autors selbst befasst, sondern mit dem deutschen Gesundheitssystem als Ganzen. Fazit: Sehr lesenswertes, berührendes Buch - 4,5 Sterne

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  • Nicht lustig dieser Arztirrtum

    Ich war noch nicht dran

    trollchen

    21. January 2017 um 13:33

    Ich war noch nicht dranIch durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Persimplex Verlag für das leseexemplar.Herausgeber ist Persimplex Verlag; Auflage: 1. (4. Januar 2016) und hat 236 Seiten.Kurzinhalt: Himmel und Hölle, ich wollte doch noch nicht sterben. Stark wie ein Baum, ohne größere Blessuren war ich durch das Leben gekommen. Ich musste zwar Schläge und auch Schicksalsschläge einstecken, aber diese Sache hätte mich beinahe geschafft. Das warum ich, warum ich, warum ich, warum ausgerechnet ich, hat mich über Monate beschäftigt. Ich habe mich das 10 Mal, 100 Mal, ja 10.000 Mal gefragt. Doch es gab und gibt nur eine einzige Antwort: Ich war noch nicht an der Reihe. Mein Krankheitsbild hätte ausgereicht, mehrere Menschen gleichzeitig in den Tod zu schicken, nicht nur mich allein. Nach meiner Auffassung spielten Überforderung, Unachtsamkeit, falscher Stolz, Selbstüberschätzung, vielleicht auch die Gier nach Profit des auslösenden Krankenhauses bei der Verkettung von Komplikationen, die sich stark potenzierten und mich für 189 Tage am Stück an das Krankenbett fesselten, eine große Rolle. Die Statistik beinhaltet u. a. 14 Tage künstliches Koma, 14 Tage Krankenhaus-Keim MRSA (Staphylococcus aureus), knapp 9 Wochen in der Intensivstation, 5 Monate künstliche Ernährung, 1 Jahr künstlicher Ausgang, 36 Vollnarkosen, 3 Groß-Operationen, einige kleinere Eingriffe, Untersuchungen wie CT, MRT und was es noch so alles gibt, Bluttransfusionen, 500 verschiedene Spritzen ... … Nach weiteren Versuchen den Schaden zu beheben, also den Darm nähen, und weil er immer noch nicht dicht war, nochmals nähen, was diesem Krankenhaus aber auch nicht gelang, wurde ich dann sieben Minuten nach Zwölf, mehr tot als lebendig, von dem verursachenden Krankenhaus endlich in das Klinikum in Singen verlegt. Das war meine Rettung.Meine Meinung: Ich hatte mich ein wenig verschätzt, ich hatte mir ein wenig mehr erwartet und vor allem, fehlte mir der persönliche Kontext. Sicherlich hat der Autor über seine Krankenhausodysee geschrieben, aber dies war sehr nüchtern. Mir fehlten einfach die Art Roman und nicht so die nackten Fakten, denn die waren auch mitunter sehr geballt. Und deswegen habe ich mich ein wenig schwer getan mit dem Buch. Es ist nicht schlecht geschrieben und auch die Sprüche und die Lebensweisheiten, die zum Einsatz kamen, waren passend und an den richtigen Stellen. Aber es wirkte schon an manchen Stellen zäh und langatmig. Aber ich wollte ja das Buch lesen, damit ich mal einen Bezug aus der Patientensicht lese, denn ich stehe auf der Schwesternseite und da war das Buch an manchen Stellen schon sehr aufschlußreich. Sehr oft sind die Arztbriefe abgedruckt, aber da brauch man schon eine Lupe, um alles bestens lesen zu können. Aber sie sind auch sehr aufschlußreich. Und am Ende wird das allgemeine Krankenhaussystem noch mal angesprochen, was ja auch im Argen ist und wo eigentlich viel passieren müsste. Aber dafür ist die Krankenhauslobby viel zu groß und es wird am falschen Ende gespart. Auf alle Fälle ein Buch, was sich jeder Arzt durchlesen müsste, denn dieser Patientenweg wäre vermeidbar gewesen. Mein Fazit: Ich vergebe 4 gute Sterne, denn es ist ein gutes Buch, mir fehlten nur der persönliche Kontext und die vielen Arztbriefe sind sehr langatmig und deswegen wirkt das Buch sehr unpersönlich und irgendwie zäh. Aber ich kann das Buch jedem ans Herz legen, der krank ist und sich über das Gesundheitssystem ein wenig ärgern will!

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  • Nicht leicht zu lesen

    Ich war noch nicht dran

    milchkaffee

    21. January 2017 um 09:15

    Wie ich bereits vermutet habe ist dieses Buch keine leichte Lektüre. Es befasst sich sachlich und nüchtern mit einer schrecklichen Krankheit, deckt Unzulänglichkeiten in Krankenhäusern, Fehldiagnosen und Fehlentscheidungen auf. Mir persönlich war es teilweise zu nüchtern. Das Lesen hat mich sehr angestrengt und teilweise auch deprimiert, so dass ich es mehrmals weglegen musste. Dennoch ein Buch, dass sich zu lesen lohnt und man sollte sich mit dieser sensiblen Thematik ja auseinandersetzten. Die gesamten Krankenhausberichte fand ich stellenweise aber etwas zu viel.

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  • Krankheits-Odyssee

    Ich war noch nicht dran

    Saphir610

    18. January 2017 um 22:21

    Winfried Weigelt ist fast gestorben, weil er ohne Aufklärung über die Risiken auf dem OP-Tisch landete um ein Adenom am Zwölffingerdarm zu entfernen, was per Magenspiegelung nicht funktionierte und ungünstig lag. Bei der Operation ist einiges schief gegangen und der Autor bezahlt das fast mit dem Leben. Die Geschichte seiner Krankheitsodyssee hat Winfried Weigelt aufgeschrieben, sein Leiden, die vielen Operationen, der schwierige Weg zurück in sein Leben, mit den Beeinträchtigungen die das alles nach sich zog. Die Zeit auf der Intensivstation hat er soweit aufgeschrieben, wie er es mitbekommen hat, ihm erzählt wurde. Eine ganz große Hilfe war ihm seine Frau. Somit für Patient und Angehörige eine schlimme Zeit, eine Belastung für die ganze Familie, die bei mehr Zeit nehmen und nachdenken sehr gut vermeidbar gewesen wäre. Ich würde dieses Buch ein persönliches Sachbuch nennen. Denn die Schilderungen der verschiedenen Krankheiten, die über Winfried Weigelt herfielen sind schon heftig genug, das zu schildern ist sicherlich schon schwer. Aber persönliche Anmerkungen, Wünsche und Hoffnungen gehören dazu, auch passende Zitate, die zum Nachdenken anregen oder einfach Zustimmung hervorrufen. Eingefügt sind die diversen Krankenhausberichte, die in Arztsprache nochmal das ganze Elend darstellen. Allerdings sind sie zu klein abgedruckt und beim Lesefluss von der Geschichte nicht so förderlich. Am Ende wird nochmal das Gesundheitssystem an sich angesprochen, die Schwächen die zu Ungunsten der Patienten gehen und auf den Schultern der Ärzte und des Pflegepersonals ausgetragen werden. Hier besteht wirklich noch sehr viel Handlungsbedarf. Gesundheit soll es durchaus kostendeckend geben, aber nicht mit Gewinnspannen ohne Ende, wo es Kopf- OP-Pauschalen gibt. Auf jeden Fall ein Buch, dass sich viele Leute zu Herzen nehmen sollten, denn solches Leid ist vermeidbar!

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  • Eine Odyssee

    Ich war noch nicht dran

    LaMensch

    03. January 2017 um 17:16

    Das Buch erzählt die Geschichte des Autors, aufgrund einer Erkrankung begab sich in klinische Behandlung. Was aus einem scheinbar harmlosen Eingriff werden kann wird in diesem Buch sehr deutlich geschildert. Was Krankenhäuser anrichten können/angerichtet haben ebenfalls. Schonungslos erzählt der Autor seine Geschichte (es ist keine Abrechnung) es ist lediglich die Schilderung seiner Erlebnisse die teilweise wirklich heftig ausfielen.Es ist ein Buch der eher unkonventionellen Art, es geht nicht darum Landschaften schön zu beschreiben, es geht nicht darum euphemistische Bilder zu verwenden, es geht darum die Wahrheit ans Licht zu bringen. Genau dies verfolgt auch der Schreibstil in diesem Buch, hier liegt der Fokus zu 100 % auf der Erkrankung und auf dem Weg der Gesundung des Autors. Fachbegriffe werden erklärt und für sehr interessierte werden Arztberichte aufgeführt. Der Zusammenhalt der Familie ist bemerkenswert und nicht selbstverständlich. Der Dank genießt in diesem Buch ebenfalls einen hohen Stellenwert.Manchmal wirkt das ganze etwas kühl, da es wirklich keine Abwechslung gibt, aber ich denke es ist eine solide Leistung, da es wirklich nur darum geht zu berichten und deshalb vergebe ich gute 3 von 5 Sternen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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