Fliegende Hunde

von Wlada Kolosowa 
4,3 Sterne bei58 Bewertungen
Fliegende Hunde
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Positiv (49):
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Ein starkes Debüt von Wlada Kolosowa welches ich absolut empfehlen kann. Ich bin sehr gespannt auf alles was noch von ihr kommt.

Kritisch (1):
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Ein Buch über Freundschaft und verbotene Liebe, das mich leider nicht begeistert hat.

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Inhaltsangabe zu "Fliegende Hunde"

»Russische Mädchen schlagen sich durch, verlieben sich und ekeln sich dabei. Ein freches, leidenschaftliches, kluges Buch.« Wladimir Kaminer

Oksana und Lena wachsen in einem tristen Vorort von St. Petersburg auf. Sie teilen alles: Träume, Sorgen, erste Berührungen – Nächte, die es nicht geben darf. Um ihnen zu entkommen, zieht Lena zum Modeln nach China, wo ihr Körper Fotografen, Agenten und schmierigen Kunden gehört. Oksana taucht immer tiefer in eine Online-Community ab, in der Magersüchtige die Belagerung von Leningrad nachahmen und Rezepte für Ledergürtelsuppe und Erdkaffee austauschen. Als Lena in den Ferien nach Hause kommt, müssen beide Entscheidungen treffen. Ein Roman über die Freundschaft und zarte Liebe zweier junger Frauen, die auf ihren unterschiedlichen Wegen ihr Glück und sich selbst suchen – und dabei zu Konkurrentinnen werden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961010066
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Ullstein fünf
Erscheinungsdatum:09.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Coffeegirl83s avatar
    Coffeegirl83vor 3 Monaten
    Emotional

    Wlada Kolosowa hat in ihrem Roman "Fliegende Hunde" verschiedene emotionale Themen angepackt. Im besonderen die Freundschaft zwischen Oksana und Lena, die gemeinsam in einem Vorort von St. Petersburg aufwachsen. Die zwei Mädchen haben eine sehr enge Beziehung zueinander und teilen alles, was möglich ist. Sogar zärtliche Berührungen unter der Bettdecke, was für beide verwirrend ist. 
    Lena zieht es eines Tages nach China um als Model zu arbeiten, mit der Hoffnung aus dem tristen Alltag zu fliehen. Dort begreift sie bald, dass sie nicht mit modeln viel Geld verdienen wird. Mehr mit den Männern, von denen sexuelle Leistungen gefordert werden. 
    Oksana ist derweil in Russland und rutscht immer weiter in eine sehr suspekte online-community ab und Magersucht wird zum Thema. 

    Ein gelungenes emotionales Buch über Freundschaft, Gefühlen und dunklen Seiten des Lebens.

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    Aspasias avatar
    Aspasiavor 4 Monaten
    Dein ist mein ganzes Herz

    Dies ist ein Buch über eine Freundschaft. Dies ist ein Buch über die Liebe. Dies ist ein Buch, über das, was passierte als die Grenzen verschwammen.

     Der liebevolle Blick der Autorin, Wlada Kolosowa, die mit 12 Jahren aus St. Petersburg nach Cottbus kam, und 12 Jahre später mit den Augen einer deutschen Touristin von Couch zu Couch surfte, auf das Heimatland ihrer Familie, macht die Geschichte so berührend. Ihre damalige Reise hat sie  in „Russland To Go – Eine ungeübte Russin auf Reisen“ verarbeitet, das 2012 erschien. Wie sich das Leben junger Russen jenseits der mondänen und hippen Hotspots wie St. Petersburg und Moskau anfühlt, hat sie sehr eindrucksvoll in ihrem Debut dem Coming-of-age Roman  Fliegende Hunde dargestellt.

    Lena und Oxana, beide 16, leben seit ihrer Geburt Wand an Wand in dem fiktiven St. Petersburger Vorort, Krytylowa, eine Trabantenstadt, die es an Tristesse mit jeder Hochhaussiedlung  von Paris oder Hamburg aufnehmen kann. Bröckelige Betonwüsten, aufgestapelte Quader, Pioniertaten der egalitären Sowjetarchitekten, davor heruntergekommenen Spielplätze, von deren Geräten die Farbe wie billiger Nagellack abplatzt,  auf den Bänken  je nach Tageszeit jungen Müttern, alten Omis oder notorische Freilufttrinker.

    Diese Freundschaft, die ihnen in die Wiege gelegt worden zu sein scheint, bindet sie aneinander, so dass die Außenwelt, die Eine nicht ohne die Andere denken kann. Von diesem Gefühl der Einheit, bei der sie gemeinsam im Jungmädchenbett liegen und an Fenster fliegende Hunde beobachten, zum Einssein sind es nur wenige Zentimeter gewanderter Fingerspitzen unter der Bettdecke. Das kann die Einzelne stärken, oder so sehr verwirren, dass sie flieht.

    Und Lena, die lange Dünne, die hier alle Jungs abfällig nur Rechen nennen, die mit ihren straßenköterblonden Haaren und den Glubschaugen, noch immer ungeküsst ist, und deren Schulnoten eher mittelprächtig sind als das sie ihr Ticket für eine bessere Zukunft sein könnten, befreit sich aus der Symbiose.

    Sie nutzt die Chance, das Versprechen einer Modelkarriere auf dem großen aufstrebenden Markt im Land des Mitte, wo groß, fettlos und mitteleuropäisch noch gefragt ist. Lena zerschneidet die Nabelschnur, bringt über 9000 km zwischen sie beide. Sie lässt Oxana zurück mit der gemeinsamen Vergangenheit und macht sich auf in die Zukunft, die für sie in Shanghai liegen soll.

    Als sie sich dann einfach nicht bei der Freundin meldet, füllt Oxana, den Hunger nach Nähe, nach Lena, mit der Mitgliedschaft in einem perversen Internetforum, über das sie bei ihrer Recherche für eine Schularbeit gestoßen ist. In diesem Geheimbund versuchen junge, namenlose Russinen die ultimative Magerkeit durch die minimale Kalorienmenge, die den Einwohner St. Petersburgs, damals noch Leningrad, während der Blockade der Stadt vom September 1941 bis zum Januar 1944 zur Verfügung stand, zu erreichen. Damals verloren etwa 1,1 Mio. Zivilisten ihr Leben, Die meisten von ihnen verhungerten.

     Qxana wird durch ihr Geschichtswissen zur Blockade und die eingestellten Rezepte der dementen Großmutter Lenas, die die Blockade dank Ledersuppe mit Nelkenbeigabe und Kleisterbuletten überlebt hat, zur mit Likes und Herzchen dekorierten Koryphäe, ein "hot ranked member" der bizaren Leningraddiät. Und dass, obwohl sie beim von der Handycamera aufgenommenen und zur Massenkritik durch die Kampfdiätlerinnen freigegebenen Wiegen und Speckfalten Messen genau so mogelt wie beim Hungern.

    Als nach Wochen des Wartens endlich eine Mail bekommt, ist es als hätte ihr eine Fremde geschrieben, nichts als klischeehafte Beschreibungen eines Vogue-Model-Lifestyles. Das die weder etwas mit Lenas realen Leben in ihrer restlos überbelegten Model-WG in Shanghai, zwischen stinkenden chinesischen Instanttütensuppen, entmenschlichten Anziehpuppenjobs in wenig glamourösen Lagehallen und einem übergriffigen Betreuer. Das um 9 das Licht ausgeht wie in einem Mädchenpensionat in den 50ern, dass der chinesische Markt schon nicht mehr schreit nach russischen Gesichtern, dass die Alternative, der ungefragten Mädchen das Abendprogramm mit ältlichen Herren ist, schreibt sie nicht.

    Lena wählt das Alternativprogramm in Form eines ältlichen Fotografen, Rafik, mit dem sie relativ erfolgreich ihren Körper gegen bessere Jobs tauscht, statt Sommerkleidchenphotos in eisiger Kälte, lebendige Attraktion zum Anfassen für Jedermann in einem Freizeitpark, win-win würde sie sagen.

    Nach drei Monaten Trennung kehrt Lena zurück, zwischen Fremdeln und Freude schwankend, kommt es an ihrer gemeinsamen Geburtstagsfeier zu unerwarteten Erkenntnissen.

    Kolosowa ist mit ihrem Debut eine spitzzüngige, pointierte Darstellung des Alltags weiblicher, russischer Teenager am Rande der großen Stadt gelungen, die sich, wer hätte das gedacht,  essentiell wenig unterscheidet von der in anderen großstädtischen Randgebieten dieser Welt, genau so wenig, wie das Thema Frauenfreundschaft literarisch unberührt ist und doch gelingt es ihr, dem Kanon etwas Neues, Lesenswertes hinzuzufügen. Sie bleibt nah bei ihren Figuren und stellt sie trotz schonungslosem Blick auf die Realität, der sich nie als Anklage liest, nicht bloß.  Ein lesenswerter Roman.

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    Mlle-Facettes avatar
    Mlle-Facettevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein starkes Debüt von Wlada Kolosowa welches ich absolut empfehlen kann. Ich bin sehr gespannt auf alles was noch von ihr kommt.
    Tolles Debüt über eine Mädchenfreundschaft

    Eine besondere Geschichte über das sich selbst finden oder das sich nicht trauen und zwangsläufig doch die Rolle einzunehmen, die man doch nie wollte. Ein starkes Debüt von Wlada Kolosowa welches ich absolut empfehlen kann. Ich bin sehr gespannt auf alles was noch von ihr kommt.


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    FrauVonUndZuvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Buch vermittelt eine harte, aber vorstellbare Realität
    Schöne Träume und harte Realität

    Krylatowo ist ein grauer Vorort von St. Petersburg. Wenig Geld, kaum Geschäfte und meist drei Generationen in einer Wohnung bieten nur wenig Unterhaltsames für Kinder. In dieser Stadt wachsen Lena und Oksana auf. Die Nachbarinnen teilen seit Kindertagen alles miteinander. Ihre Freizeit, eine Geheimsprache und erste Erfahrungen mit der Liebe. Nur eines nicht, ihre Träume. Beide wollen entkommen. Lena aus Krylatowo und Oksana aus ihrem Körper. Dies bestimmt Ihren Weg und letztendlich auch ihre Trennung. Lena bekommt die Chance ein Model in Shanghei zu sein. Ihr Mädchentraum von Ruhm und Erfolg soll in Erfüllung gehen. Doch die junge Schülerin muss schnell feststellen, dass die Vorstellung nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat. Eine winzige und heruntergekommene Wohnung mit Acht Frauen als Modelappartement. Castings bei denen Sie zitternd in der Kälte steht und wie Vieh begutachtet wird. Eine Karriere aufbauen oder doch nur Prostitution. Lena verliert den Überblick über ihre eigenen Moral. Die Lügen ihrer Kolleginnen, die die Realität wieder ins Rechte Licht rücken sollen, saugt Sie auf wie ein Schwamm. An Oksana denkt sie nicht oder versucht es zumindest.

    Oksana hingegen verliert sich in der Welt der Leningrader Blockade. Was für die Zeitzeugen ein Albtraum war, dient nun als Diätvorlage. Ein Forum das Gewichtsverlust verspricht und junge Mädchen in die Magersucht treibt mit Pappmaché-Buletten. Das ist moralisch nicht ganz einwandfrei, wird aber von Oksana hinten angestellt. Nach dem Verlust von Lena, findet Sie in dem Forum erst eine Ablenkung und dann Annerkennung.

    Als die beiden Mädchen sich schließlich wiedersehen stehen drei Monate und eine unausgesprochene Wahrheit zwischen Ihnen.

    Als ich das Cover von “Fliegende Hunde” von Wlada Kolosowa zum ersten mal sah, dachte ich an einen lockeren und lustigen Roman. Dieser Eindruck bekam schon bei der Inhaltsangabe einen Dämpfer. Trotzdem wurde ich den Eindruck nicht los, dass es sich um eine Geschichte mit viel schwarzem Humor handelt. Nachdem ich das Buch gelesen habe, war von Humor keine Spur mehr da. Dieses Buch erzählt auf sehr direkte Art, wie leicht sich zwei Schülerinnen in die falsche Richtung verrennen können. Wie schnell aus einem naiven Traum harte Realität wird. Die ernste Stimmung und Thematik wird durch Schneckenschleim als Schönheitscreme, Ledersuppe und fliegende Hunde etwas aufgelockert.
    Trotzdem hinterlässt das Buch ein beklemmendes Gefühl. Das bezieht sich nicht nur auf die Erlebnisse der beiden Mädchen. Es ist die Macht der unausgesprochenen Worte die bis zuletzt die Freundschaft bestimmt.

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    -Leselust-s avatar
    -Leselust-vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr interessantes, bewegendes und vielschichtiges Buch. Trotz krasser Themen (zB Magersucht) gut zu lesen. Sehr empfehlenswert.
    Vielschichtiges Buch mit ernsten Themen

    Kurzmeinung:
    Ein sehr interessantes, bewegendes und vielschichtiges Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Es behandelt so viele verschiedene Themen. Es geht um Freundschaft, Liebe, Erwachsenwerden, seinen Platz in der Welt finden. Um schwierige Themen wie Magersucht und das historische Ereignis der Belagerung von Leningrad durch die Nazis. Das alles ist verpackt in einer Geschichte über zwei Mädchen, Freundinnen, die in einer kleinen Stadt in Russland gemeinsam aufgewachsen sind, die sich sehr nahe stehen und die mehr als nur Freundschaft verbindet.
    Das Buch lässt sich trotz der schwierigen Themen sehr gut lesen, denn der Schreibstil ist wirklich toll. Die Geschichte bietet definitiv sehr viel Stoff zum Nachdenken und hat mich nach dem Lesen noch lange beschäftigt.



    Meine Meinung:

    Trigger Warning: Magersucht, Essstörung

    Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es behandelt sehr schwierige Themen, wie die Belagerung von Leningrad, den Hungertod, den dort so viele Menschen starben. Es geht um Magersucht, um das harte Modelbuisness, um Prostitution. Aber auch um Liebe, Freundschaft und Familie.

    Im Fokus der Geschichte stehen Lena und Oksana. Lena, die Russland hinter sich lässt und ein aufregendes Modelleben in Shanghai beginnt, das dann aber doch ganz anders ist, als sie es sich vorgestellt hat.
    Und Oksana, die im tristen, russischen Vorort zurückbleibt und immer weiter in die Magersucht abrutscht.

    Die Beziehung zwischen den beiden Mädchen war mir lange nicht ganz klar. War es nur Freundschaft, oder war da doch mehr? Und warum wollte Lena den Kontakt mit Oksana vermeiden? Das hat mich beim Lesen viel beschäftigt, aber auch für Spannung gesorgt. Im Verlauf des Buches wird es dann aber immer klarer und ist auch gut aufgelöst.

    Das Buch behandelt wie gesagt viele schwierige Themen, unter anderem Magersucht.
    Teilweise ist es schon sehr zynisch, aus einem traurigen historischen Ereignis, der Belagerung von Leningrad, eine Anleitung für eine Hungerkur zu machen. Umso erschreckender ist, dass dieses Internetportal etwas zu sein scheint, was es tatsächlich so oder so ähnlich geben könnte.


    "Auf der Startseite empfing sie das stilisierte Bild eines ausgemergelten Blockadeopfers mit spitzen Rippen und dünnen Armen. (...) Darunter der Slogan: Phänomenale Ergebnisse. Die Geschichte ist unter Beweis." (aus "Fliegende Hunde", S. 12)

    Auch wenn die Diät zu absurd scheint, um wirklich glaubhaft zu sein, sind die dahinterstehenden Motive, der Sog, der Druck der Community, die Dynamik im Forum sehr gut dargestellt. Wie zum Beispiel ein Mädchen, das sich zu Tode gehungert hat, als Heldin gefeiert wird und die anderen Mädchen noch mehr anspornt, statt das die "Diät" in Frage gestellt wird.


    "Sie alle spürten, dass sie kaum Einfluss auf die Welt hatten und keine Kontrolle über ihr Leben, nur über ihren Körper. (...) Die Diät wirkte wie ein Betäubungsmittel: Wenn man sich auf das fokussierte, was man aß oder nicht aß, blendete man vieles andere aus. Und wie jedes Betäubungsmittel machte es süchtig." (aus "Fliegende Hunde", S. 159)

    Dadurch kann man es sich sehr gut vorstellen, wie Oksana immer tiefer in diesen Abnehme-Wahn hereinrutscht. Die damit verbundenen Motive und Gefühle sind wie gesagt so gut beschrieben, dass ich es Menschen, die mit Essstörungen zu kämpfen habe, nicht empfehlen würde, da es da einige Trigger geben könnte.


    Ein weiteres wichtiges Thema in dem Buch, was mich aber noch mehr belastet hat, ist die Belagerung von Leningrad.
    Ich wusste vorher nicht sehr viel darüber. Ich habe im Geschichtsunterricht mal davon gehört, aber genaue Fakten dazu kannte ich nicht. Zum Beispiel das im Zeitraum der Belagerung über 1 Millionen Menschen ihr Leben verloren haben. Das Buch schildert einige Begebenheiten aus der Zeit und das ist wirklich nicht leicht zu lesen. Von ganzen Familien, die verhungert oder erfroren sind. Von Menschen, die in ihrer Not ihre Katzen und Hunde gegessen haben oder eine Suppe aus Lederschuhen gekocht haben. Es gibt da noch viele weitere Beispiele, die ich ich jetzt nicht vorwegnehmen möchte. Aber ich hoffe, ich konnte einen kleinen Eindruck vermitteln, in welche Richtung diese Passagen gehen. Für mich war das wirklich nicht leicht zu lesen, aber ich finde es auch wichtig, mich an die Ereignisse im zweiten Weltkrieg zu erinnern, neues darüber zu lernen und es mir eine Warnung sein zu lassen, es nie wieder so weit kommen zu lassen, sondern aus der Geschichte zu lernen. Aber das sollte wirklich jede_r Leser_in selbst entscheiden, ob er/ sie so etwas lesen möchte.

    Ansonsten geht es um viele Themen, die gerade Heranwachsende wie die zwei Protagonistinnen im Leben beschäftigen. Es geht ums Erwachsenwerden, den eigenen Weg zu finden. Um Einsamkeit, das Sehnen nach Liebe, Freundschaft und Anerkennung.

    Trotz der teils schwierigen Themen liest sich das Buch sehr gut. Der Schreibstil schafft genau an den richtigen stellen Nähe und baut an den anderen die nötige Distanz auf.
    Zwischendurch gibt es aber auch immer wieder Sätze voller Leichtigkeit und Schönheit. Und Sätze, die mich haben schmunzeln lassen, wenn es auch manchmal recht schwarzer Humor war.


    "Lena mochte die chinesische Küche. Sie ähnelte der russischen weder in der Würze noch im Geschmack, dafür aber in der Bereitschaft, ein Tier restlos zu verspeisen." (aus "Fliegende Hunde", S. 58)

    Quasi nebenbei bekommt man auch noch sehr interessante Einblicke in das Land und die Kultur, die Geschichte von Russland, speziell natürlich Leningrad. Aber auch über die Lage heute, welche Einflüsse die Geschichte und der Kommunismus auch heute noch haben. Das war für mich ein weiterer der vielen Punkte, die dieses Buch zu einem Highlight gemacht haben.


    Fazit:
    In diesem eher schmalen Buch steckt so viel drin. So viele schwierige und wichtige Themen. So viele Gefühle. Man muss sich darauf einlassen können, aber dann kann einen dieses Buch wirklich packen, berühren, zum Weinen und zum Lachen bringen. Diese emotionalen Themen sind verwoben mit der Geschichte über zwei Mädchen, die erwachsen werden, ihren Weg finden müssen und sich klarwerden müssen, wer sie sind und was sie wollen.
    Die Kombination aus wichtigen Themen, interessanten Charakteren und einem sehr schönen Schreibstil macht Fliegende Hunde von Wlada Kolosowa zu etwas ganz Besonderem.

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    raveneyevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Träume und ihre Schattenseiten
    Entwicklungen

    Während Lena in Shanghai ihr Glück als Model versucht ist ihre beste Freundin in Krylatowa zurückgeblieben. Beide müssen jetzt ihren eigen Weg finden – ohne den jeweils Anderen.


    Das Cover ist eigentlich nicht meins, aber trotzdem fällt es einem ins Auge. Fliegende Hunde sind nun mal nichts alltägliches.


    Die Geschichte wird abwechselt von Oksana und Lena erzählt – beste Freundinnen seit Kindertagen. Nun müssen Beide zum ersten mal alleine Erfahrungen sammeln und mit dem, was das Leben ihnen zu bieten hat, zurechtkommen.

    Oksana versucht sich an einer Diät, die dem Nahrungsangebot während der Belagerung Leningrads nachempfunden ist. Hier gibt es so leckere Sachen, wie Tapetenkleisterpudding, Pappmaché-Buletten oder Senfkornbratlinge, über die im Internet ein reger Austausch stattfindet.

    Lena hingegen bezieht in Shanghai ein Apartment, in dem schon sieben andere Models wohnen und versucht sich bei den unzähligen Castings durchzusetzen und einen Job zu ergattern.

    Beide sind gut gezeichnet und zusammen mit ihrer jeweiligen Umgebung in Szene gesetzt. Man möchte mehr über sie erfahren, ihre Entwicklung, ihre Entscheidungen, ihre Gefühle.


    Auch der Schreibstil hat mich schnell in seinen Bann gezogen und mich durch mich durch die Seiten fliegen lassen. Und plötzlich ergab auch der Titel Sinn, der zuerst etwas seltsam anmutete und nun einen Hintergrund hatte und sehr gut zum Buch passte.

    Die Autorin hat hier ein Buch vorgelegt in dem es darum geht sich selbst zu finden, um seine Träume, um Freundschaft und Familie, aber auch um Gruppenzwang. Und auch darüber wie man sich selbst sieht, und wie andere einen wahrnehmen. Ob man sich so akzeptieren kann wie man ist, oder ob man etwas ändern will. Was ist man bereit zu tun um seine Träume wahr machen zu können und was bleibt von einem selbst dabei vielleicht auf der Strecke.


    „Fliegende Hunde“ hat mit gut gefallen, auch weil es sich von der Masse abhebt.


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    skiaddict7vor 6 Monaten
    Zwischen tristen russischen Vororten und dem Model-Alltag in Shanghai

    Lena und Oksana sind sechszehn, beste Freundinnen und teilen alles im Leben, die Hausaufgaben, das Bett und unerlaubte nächtliche Berührungen. Bis Lena als Model entdeckt wird und nach Shanghai reist, um dort in einer Model-WG zu leben, hoffentlich Aufträge zu erhalten und mit Ruhm und Geld nach Hause zurückzukehren. Oksana bleibt zurück in dem tristen Vorort in der Nähe von St. Petersburg, im kalten russischen Winter – alles, was Lena möglichst zurücklassen möchte. Sie versucht währenddessen, ihre überschüssigen Kilos mittels der „Leningrad Diät“ loszuwerden. Auch in dem Vorort von Shanghai, wo Lena gelandet ist, gibt es Plattenbauten. Das Leben als Model ist hart und voller Ausbeutung. Häufig wird mit dem Flug nach Hause gedroht, wenn man als Model nicht genügend Geld einbringt. Die Mädchen sind somit gezwungen, nicht nur mittels Fotoshootings Geld einzubringen. Die Grenzen zwischen Modelleben und Prostitution scheinen hier fließend.


    Kolosowa gelingt es, abwechselnd aus der Sicht von Oksana und Lena zu erzählen, und die Geschichten dabei mühelos ineinander zu verweben. Die Erzählungen sind authentisch, aus Teenager Sicht geschrieben und machen stets Lust weiterzulesen. Durch Oksanas geschichtliches Interesse erfährt man einiges über die Geschichte der Leningrader Blockade, was sehr interessant ist.  Die unausgesprochenen Gefühle zwischen Lena und Oksana illustrieren wie Homosexualität in Russland weiterhin totgeschwiegen wird. Kolosowa schafft es trotz den ernsten Themen auch Humor in die Geschichte zu bringen. Ein außerordentliches Roman-Debüt und ein gut gelungener russischer Coming of Age Roman – klare Leseempfehlung!

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    krimielsevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Coming-of-age Romandebüt mit wohl sehr russischen Teenie-Sorgen, originell und überzeugend
    Bittersüße Liebe

    Zwei 16jährige Mädchen in einem tristen Leningrader Satellitenvorort, miteinander verknotet, verwoben und verschlungen von Geburt an, sind sich selbst genug und zugleich unzufrieden mit ihren Körpern. Die eine, Lena, mit Spitznamen wie Bandwurm oder Rechen tituliert, zu lang und schlaksig, mit Glubschaugen, und ihre Freundin Oksana, deren dicker Hintern Anlass zu großem Spott auf dem Schulhof ist, teilten schon immer alles und entdecken ihre Körper nachts auf ganz andere, heimliche und zarte Art, bis Lena für eine Model-Karierre in Shanghai gecastet wird und Oksana daraufhin im Diätwahn einer Online-Community versinkt.

    Die Mädchen treiben auseinander, und das, was Anlass zur Unzufriedenheit bot, ist plötzlich sehr gefragt. Lena stellt ihren dürren Körper Agenten und schleimigen Fotografen zur Verfügung und muss Entscheidungen treffen, wie weit sie bereit ist, für den Erfolg zu gehen. Oksana und ihre weibliche Formen, die sie mit Rezepten aus der Zeit der Leningrader Blockade abzuflachen versucht, finden zurückhaltende Bewunderung.

    Beide vermissen einander schmerzlich, und auf der Suche nach Trost setzt sich Lena mit der Belagerung und der Hungersnot von Leningrad ab 1941 auseinander, zunächst auf der Suche nach irrwitzigen Diätrezepten aus Ledergürteln oder Büchern für das online-Forum, das möglichst authentische Belagerungsernährung praktiziert, und süchtig nach Likes und Kommentaren, wendet sie sich bald den erschütternden Fakten und Geschichten aus dieser Zeit zu.

    Als Lena nach drei Monaten nach Hause kommt, stellt sich unter anderem die drängende Frage, ob die Liebe und Sehnsucht der Mädchen füreinander heimlich bleibt oder nicht.

    Authentisch, mit Vorsicht und Verstand, gleichzeitig mit viel Witz und einer ordentlichen Portion Zynismus zeichnet die junge Autorin Wlada Kolosowa ihre Figuren, lässt sie durchs Erwachsenwerden stolpern und bleibt dabei ganz nahe am Leben. Ernste Themen wie (Homo)Sexualität, Magersucht, Pornografie, Schönheitswahn und nicht zuletzt der vorgezeichnete triste und hoffnungslose russische Alltag einer Plattenbau-Stadt werden angesprochen, und das in einer leichtfüßigen, aber dennoch nicht oberflächlichen Sprache, jung und zugleich abgeklärt und voller Leben.

    Der Roman hatte mich nach kurzer Zeit gepackt, hat mich positiv überrascht, obwohl ich anfangs kaum Erwartungen an das Buch hatte. Es ist ein sehr lesenswertes und etwas bitteres Buch über zwei Mädchen, die lieber ängstlich vor ihrer Liebe flüchten und sich falschen Idealen unterwerfen als zueinander zu stehen, ein Buch von zarter und verkannter jugendlicher Liebe, dem die für meinen Geschmack etwas übertriebene historische Faktenreiterei zur Hungersnot in Leningrad nicht wirklich geschadet hat. Das Buch „Fliegende Hunde“ ist in meinen Augen ein anspruchsvoller Debütroman, für den ich gerne vier Sterne vergebe.

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    pizzavor 6 Monaten
    Unentschlossen

    „Fliegende Hunde“ ist eins dieser Bücher, das mich unentschlossen zurücklässt. Die Prämisse, der Schreibstil und der Einstieg in die Geschichte selbst haben mir eigentlich gut gefallen - sehr gut sogar. Zunächst bin ich regelrecht durch das Buch geflogen, die abwechselnden Perspektiven haben der Geschichte, die zusätzlich noch gespickt war mit Informationen über die Leningrader Blockade und Einblicken in eine entsetzliche Modelbranche, die passende Dynamik verliehen. Auch fand ich zuerst die Geschichte um die beiden Mädchen, Oksana und Lena, jeweils in Krylatowa und Shanghai, interessant. Aber leider konnte ich nie ganz mit den beiden Protagonistinnen sympathisieren, auch wenn ihre Gedanken, Probleme und Emotionen nahbar geschrieben wurden. Je weiter ich im Buch voranschritt, desto weniger wusste ich jedoch, was mir mitgeteilt werden soll. Und auch am Ende war mir nicht klar, was zwischen Oksana und Lena passiert ist, zu viel blieb für meinen Geschmack und meine Erwartungen am Ende offen. Die Konsequenz war jedoch trotz allem nicht, dass ich das Buch nicht mochte. Vielmehr bin ich neugierig, ob sich meine Meinung und meine Gefühle bei einem zweiten Lesedurchgang ändern werden.

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    S
    Suntjevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Zwei Mädchen, zwei Leben, heute und belagert, in St.Pete und Shanghai
    Hunger nach Liebe, Freundschaft, Anerkennung und Brot

    Zwei Mädchen, aus einem Ort in der Nähe von St.Petersburg in Russland, auf dem Weg zum Erwachsenendasein. Die Geschichte aus Sicht von Oksana und Lena, begleitet von fliegenden Hunden, fantasiereich, Dalmatiner mit Schmetterlingsflügel oder Dobermann mit Rabenflügel, fröhlich und bedrohlich. Lena geht nach Shanghai, um Modelstar zu werden. Oksana schreibt ihre Ausarbeitung zu der Leningradbelagerung durch Hitler, inspiriert durch die Zeitreisen ihrer Baba und der Leningrad Diät. Angestachelt durch die mediale Community, erlebt Oksana die kriegerische Belagerung leibhaftig durch Tapetenkleistersuppe und Senfkörnerbratlinge. "Dünner" stirbt mit 39 Kilo, verhungert. Auch der Modeljob ist kalt, schmutzig und sexlastig, doch Lena will erfolgreich sein. Das Leben als dünnes, blasses Model ist kein Zuckerschlecken. Die Verbindung von Lena und Oksana ist eng, doch die Welt hat Auswirkungen. Ein tolles Buch! Ungeschminkte Schönheit, prägende Vergangenheit St.Petes, Liebe zwischen Mädchen und neue Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht, ganz zart und tiefgründig dargeboten.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    elane_eodains avatar
    Ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken können!
    Ich bin es wieder, die Debüttante. ;-) und möchte wieder mit Euch gemeinsam Debütautoren entdecken, zusammen ihre Bücher lesen, rezensieren und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Bei den vielen Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachige Debütautoren schwer sich zwischen Bestsellerautoren und Übersetzungen durchzusetzen. Wir können uns ganz bewusst gemeinsam daran versuchen das zu ändern und entdecken sicher wieder besondere Buchperlen!

    Ablauf der Debütautorenaktion:

    Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2018 und 31. Dezember 2018 ein Buch/einen Roman (in einem Verlag) veröffentlichen.
    Von Seiten des lovelybooks-Teams werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien erfüllen, und auch Verlage und Autoren werden sicher wieder aktiv sein. Außerdem dürft Ihr selbst gerne Vorschläge machen.

    Begriffsdefinition: 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch veröffentlicht hat und im Jahr 2018 nun das erste Buch erscheint, dabei zählen sowohl Verlags- als auch Eigenveröffentlichungen.
    Ausnahmen bilden Romandebüts, das erste Buch in einem Verlag sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym, diese zählen ebenfalls. Keine Ausnahme wird gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2018 lag.
    Wichtig:
    Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur das erste Buch. Es zählt also das gesamte Debütjahr der Autorin/des Autors.


    Ziel ist es 15 Bücher von Debütautoren bis spätestens 25. Januar 2019 zu lesen und zu rezensieren.


    Wie kann man mitmachen?

    Schreibt hier im Thread "Sammelbeiträge" einen Beitrag, dass Ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann Euren Sammelbeitrag unter Eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt dann diesen von mir verlinkten Sammelbeitrag, um Euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten, haltet diesen aktuell, denn nur anhand dessen aktualisiere ich wiederum die Liste. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werde ich in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich mit einem neuen Beitrag darauf hin.

    Informationen/Regelungen:

    • Ihr könnt Euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich.
    • Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen Ihr Bücher gewinnen könnt, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Natürlich könnt Ihr Euch die Bücher aber auch selbst kaufen oder anderweitig beschaffen, die Teilnahme an Leserunden/Buchverlosungen o. ä. ist nicht verpflichtend.
    • Eine Leserunde/ Buchverlosung o. ä. mit Beteiligung der Autorin/des Autors ist keine Bedingung, das heißt alle deutschsprachigen Debütbücher bzw. alle Bücher im Debütjahr der Autorin/des Autors, die in einem Verlag erschienen sind, zählen
    • Auch Debüts von 'Selfpublishern' zählen dazu. Das heißt, dass auch Debütautoren mit ihren Büchern zählen, die nicht in einem Verlag veröffentlichen. Für mich heißt das in der Organisation mehr Aufwand, da mehr Autoren und Bücher zu berücksichtigen sind, aber ausschließen ist doofer! ;-)
    • Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls.
    • Es ist nicht schlimm, solltet Ihr Euch für die Aktion anmelden und am Ende keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen.
    • Unter allen, die es schaffen 15 Bücher deutschsprachiger Debütautoren im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks.
    • Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den an diesen Beitrag angehängten Büchern auf. Wenn Ihr eine/n Debütautor/in entdeckt, der/die hier noch nicht gelistet ist, aber zu den Bedingungen passt, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das. Die Rezensionslinks aber bitte erst auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. der/die Autor/in und die entsprechenden Bücher im Startbeitrag angehängt sind.
    • Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen!
    • Und noch einmal: Sollte ich Debütautoren, ihre Bücher, Leserunden oder Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte Nachsicht und weist mich einfach im passenden Bereich darauf hin. Wenn es passt, werde ich sie an den Starbeitrag anhängen bzw. die Aktion verlinken. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen!
    Ich wünsche uns allen wieder viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim gemeinsamen Plaudern & Weiterempfehlen! :-)
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    Aktuelle Leserunden & Buchverlosungen:

    - Leserunde zu "Gelobtes Land – HOOP" von Christine Heimannsberg (Bewerbung bis 20. September)
    - Leserunde zu "Hochsommer für die Liebe" von Jule Fuchs (ebook, Bewerbung bis 23. September)
    - Leserunde zu "Isargrauen" von Max Winter (Bewerbung bis 17. September)
    - Leserunde zu "Demian Darking" von J.F. Martin (Bewerbung bis 23. September) 
    Buchverlosung zu "Bäume pflanzen am Meeresgrund" von Elias Wittekind (Bewerbung bis 30.September)
    - Leserunde zu "Volle Socke Nick" von Wolf Vierblatt (Bewerbung bis 28. September)

    (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.)
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    Es zählen ausschließlich Bücher, die an diesen Beitrag angehängt sind bzw. im Laufe des Jahres angehängt werden, sowie die jeweiligen Hörbuchversionen davon, soweit vorhanden
    .
     
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    Für Autorinnen & Autoren:

    Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch? Du möchtest dich an der Debütautorenaktion beteiligen?
    Dann schreib bitte eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen!
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    PS: Natürlich darf hier im Thread munter geplaudert werden, dazu sind alle Leserinnen, Leser und (Debüt-)Autoren herzlich eingeladen.  
    Zur Leserunde

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Über die Sehnsucht nach Freundschaft und Liebe – und deren Verlust

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