Wladimir Kaminer

 3.5 Sterne bei 1.732 Bewertungen
Autor von Russendisko, Mein deutsches Dschungelbuch und weiteren Büchern.
Wladimir Kaminer

Lebenslauf von Wladimir Kaminer

Wenn ein hoher Grad an Bildung und Humor aufeinandertreffen: Der 1967 geborene Autor absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Toningenieur für Theater und Rundfunk, bevor er Dramaturgie studierte und aus der Sowjetunion auswanderte. Der Kolumnist veröffentlicht regelmäßig Artikel in verschiedenen Printmedien und gab sein Romandebüt im Jahre 2000. „Russendisko“ verschaffte ihm internationale Berühmtheit und wurde 2012 unter anderem mit Matthias Schweighöfer verfilmt. Er zählt zu den beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands und ist sich seiner Rolle durchaus bewusst. 2018 erschien der Roman „Ausgerechnet Deutschland - Geschichten unserer neuen Nachbarn“, in dem er sich mit der aktuellen Flüchtlingsthematik auseinandersetzt. Der Schriftsteller, der auch Musik-Veranstaltungen organisiert, lebt mit seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern in Berlin.

Neue Bücher

Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß

Neu erschienen am 20.05.2019 als Taschenbuch bei Goldmann.

Liebeserklärungen

Erscheint am 19.08.2019 als Hardcover bei Wunderraum.

Liebeserklärungen

Erscheint am 19.08.2019 als Hörbuch bei Random House Audio.

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Erscheint am 19.08.2019 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Wladimir Kaminer

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Russendisko

Russendisko

 (511)
Erschienen am 01.07.2002
Schönhauser Allee

Schönhauser Allee

 (110)
Erschienen am 01.12.2001
Mein deutsches Dschungelbuch

Mein deutsches Dschungelbuch

 (111)
Erschienen am 12.09.2005
Ich bin kein Berliner

Ich bin kein Berliner

 (100)
Erschienen am 12.03.2007
Die Reise nach Trulala

Die Reise nach Trulala

 (98)
Erschienen am 01.06.2004
Mein Leben im Schrebergarten

Mein Leben im Schrebergarten

 (84)
Erschienen am 07.09.2009
Militärmusik

Militärmusik

 (80)
Erschienen am 01.06.2003
Ich mache mir Sorgen, Mama

Ich mache mir Sorgen, Mama

 (72)
Erschienen am 20.03.2006

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Neue Rezensionen zu Wladimir Kaminer

Neu

Rezension zu "Ich bin kein Berliner" von Wladimir Kaminer

Dit is Balin wa!
Holdenvor 14 Tagen

Wladi berichtet uns nunmehr von seiner neuen Heimatstadt ("Rodina"), bei der er gar nicht so genau weiß, warum er mit Olga eigentlich dort klebengeblieben ist. Sein heimlicher Leitspruch "Wurst und Theater" für Berlin trifft es schon ganz gut, um die Seele der Stadt zu beschreiben, wie er sie sieht. Kaminer porträtiert ein gelassenes, weltoffenes Berlin, manche Sätze erschließen sich in ihrem Hintersinn erst beim zweiten oder dritten Mal lesen, und man möchte mit Wladimir gern mal einen Pfefferwodka auf der nächsten Grünen Woche süffeln. Daß die Auswahl der Berlintips von ihm natürlich nicht jeden begeistern kann (Wo ist das Ramones-Museum? Das Sparkassenpferd mit "Meppen" am Hintern?), liegt ja in der Natur der Sache. "Völker der Welt, schaut auf diese Stadt." hihi.

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Rezension zu "Ich bin kein Berliner" von Wladimir Kaminer

Ein Reiseführer durch Berlin
mistellorvor einem Monat

Wladimir Kaminer beschreibt Berlin durch seine Augen und nennt sein Buch "Ich bin kein Berliner" einen " Reiseführer für faule Touristen". In seiner gewohnten humoristischen Art erzählt Kaminer von seinem Berlin, wie immer leicht überspitzt und sehr ironisch. Trotzdem wird man auf sein Berlin neugierig, möchte vieles, was er beschreibt entdecken oder besuchen. Schade ist nur, dass das Buch von 2007 ist, und damit vermutlich hoffnungslos veraltet. Berlin ist eine schnelllebige Stadt. Wäre an ihm, zu überlegen, ob das Buch nicht eine Neuauflage benötigt.

Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sternen. 

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Rezension zu "Ich mache mir Sorgen, Mama" von Wladimir Kaminer

Berliner Alltag aus russischer Sicht
Arbutusvor 4 Monaten

Der Sommer schien endgültig vorbei zu sein. Die letzten Wahlplakate krümmten sich noch an den Bäumen.

In diesem kurzweiligen Buch tauchen wir ein in die Alltagsfreuden der Familie Kaminer, lesen von der Katze Marfa, dem verhaltensgestörten Kater Dostojewski, dem russischen Wundermittel "Applikator Lapko" und Briefen der Ausländerbehörde an einen Vierjährigen. Nebenbei erfahren wir auch noch, warum Stalin Angst vor chinesischen Reiskörnern hatte. Da bleibt kein Auge trocken! Mir persönlich gefiel das Kapitel besonders gut, in dem Wladimir Kaminer beschreibt, wie er deutsch gelernt hat. Hin und wieder geht es auch schon mal ein wenig derb zu. Das Kapitel über den armen Flusskrebs, den Kaminers Vater aus einem völlig vermüllten Moskauer See gefischt hatte, ist feinfühligen Tierfreunden wahrlich nicht zu empfehlen. Das Kapitel "Irgendwas" sollte man auf Grund mangelnder Appetitlichkeit zwar nicht beim Abendessen konsumieren, trotzdem habe mich gekringelt vor Lachen. Natürlich gibt es auch Verlegenheitskapitel wie "Fauna auf der Schönhauser Allee". Aber meist wird man wunderbar kurzweilig unterhalten. Ein echter Kaminer eben.

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Wladimir Kaminer wurde am 19. Juli 1967 in Moskau (Russland) geboren.

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