Wladimir Kaminer Die Reise nach Trulala

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Inhaltsangabe zu „Die Reise nach Trulala“ von Wladimir Kaminer

Ob in den entlegensten Winkeln der Welt oder in den Straßen der Metropolen, überall lauert das Unerwartete. Und wer wüsste mitreißender davon zu erzählen als Wladimir Kaminer, der die Leser auf abenteuerliche Reisen nach Sibirien und Dänemark, Moskau und Paris entführt. Und vieles, von dem er berichtet, dürfte selbst Experten völlig neu sein.

Ein echter Kaminer. Mäßiger Anfang, furioses Ende. Da bleibt kein Auge trocken...

— Arbutus
Arbutus

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  • Reise nach Trulala

    Die Reise nach Trulala
    jackdeck

    jackdeck

    07. October 2016 um 15:57

    Allein der Titel sollte alle Nichtkenner Wladimir Kaminers neugierig machen. Das Buch verschafft einen guten Eindruck über die Ansichten und Träume, wenn auch meist Geplatzten, von Exilrussen. Kaminers bekannter, trockender Humor bleibt bei keiner Seite auf der Strecke und man liest das Buch wirklich mit einem Schmunzeln auf den Lippen. Hinter diesem kuriosen Titel verbergen sich höchst amüsante Anekdoten, lose zusammenhängend erzählt. Ich würde es als eine Erlebnissammlung betiteln, die auf russischdenkende Art, mit 187 Seiten genau zum Abschluss kommt.Lesenswert, weil kurzweilig!

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  • Lachtränen garantiert

    Die Reise nach Trulala
    Arbutus

    Arbutus

    Eher durch Zufall gabelte ich diesen schon etwas in die Jahre gekommenen Kaminer in einem Berliner Szene-Antiquariat auf. Als alter Kaminer-Fan musste ich einfach zugreifen. Bei Wladimir Kaminer kann man nie sicher sein, wohin die Reise geht. Schon gar nicht, wenn der Bestimmungsort "Trulala" heißt. So plätschert die Lektüre zunächst ein wenig vor sich hin, bis man begriffen hat, dass es sich um keine durchgehende Handlung, sondern um besonders skurrile Reisebeschreibungen handelt. Kaminer erzählt seine eigenen Reiseerlebnisse und die seiner Freunde. Wer wirklich mal ein Reisebuch der anderen Art lesen will, ist hier genau richtig. Wir erfahren zum Beispiel, dass Joseph Beuys im zweiten Weltkrieg mit seinem Kampfflieger über der Krim abgeschossen wurde und dort einen Sohn zeugte. Das Buch hat nur fünf, recht ausführliche Kapitel, die ich der Originalität halber einmal hier aufführe. - Verfehltes Paris - Verdeckung Amerikas - Verschollen auf der Krim - Verlaufen in Dänemark - Verdorben in Sibirien Komisch, kaum ein moderner Reisebuchautor scheint ohne das affige Kiffen auskommen zu können. So auch Kaminer nicht. Seine Erzählungen sind allerdings so abgedreht, dass es hier nicht so stört wie andernorts. Im letzten Kapitel legt er nochmal furios los und bringt entzückte Schreie und Lachtränen am laufenden Meter hervor. Doch wieder mal ein richtiger Kaminer eben.

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    • 3
    Arbutus

    Arbutus

    12. January 2016 um 22:43

    : )

  • Reise nach Trulala

    Die Reise nach Trulala
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2013 um 17:27

    "Reise nach Trulala" ist ein recht unterhaltsames Werk, das sich sehr leicht an einem Tag durchlesen lässt. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Moskau, Paris, Dänemark und Trulala. Dabei liest man die ein oder andere skurrile Geschichte, muss an der ein oder anderen Stelle lachen oder auch den Kopf schütteln.

  • Rezension zu "Die Reise nach Trulala" von Wladimir Kaminer

    Die Reise nach Trulala
    Josef Rechabrom

    Josef Rechabrom

    13. February 2011 um 13:24

    Kaminer erzählt von seinem Onkel Boris, der zunächst in der Verbannung in Kasachstan war, und später als Held der Arbeit Russland für ein paar Tage verlassen durfte, um nach Paris zu fliegen. Aber die sowjetische Regierung hat dafür gesorgt, dass er dabei nicht den kapitalistischen Versuchungen des Westens erliegen kann. Eine Ansammlung skurriler Reisen voller merkwürdiger Abenteuer. Schmunzeln garantiert.

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  • Rezension zu "Die Reise nach Trulala" von Wladimir Kaminer

    Die Reise nach Trulala
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. April 2010 um 15:53

    Selten packe ich Bücher unfertig gelesen wieder weg! Aber dieses mal musste es sein!!!

  • Rezension zu "Die Reise nach Trulala" von Wladimir Kaminer

    Die Reise nach Trulala
    Sibella

    Sibella

    30. April 2009 um 13:34

    Sehr schön und sehr lustig geschrieben. Ich mag den Humor von Kaminer sehr.

  • Rezension zu "Die Reise nach Trulala" von Wladimir Kaminer

    Die Reise nach Trulala
    karaokekruemel

    karaokekruemel

    20. November 2008 um 09:23

    hat meinen humornerv leider nicht getroffen...

  • Rezension zu "Die Reise nach Trulala" von Wladimir Kaminer

    Die Reise nach Trulala
    Molks

    Molks

    27. August 2008 um 16:20

    Kaminer führt uns durch sein Leben in Deutschland. Immer wieder lustig und absolut lesenswert.

  • Rezension zu "Die Reise nach Trulala" von Wladimir Kaminer

    Die Reise nach Trulala
    metalmel

    metalmel

    05. November 2007 um 21:49

    Mit Kaminer kann man ja beinahe nichts falsch machen! Also ich jedenfalls. Ich habe schon viel von ihm gelesen und auch einiges hier besprochen. Jetzt ist „Die Reise nach Trulala“ dran. Auch ein nettes Buch, es kommt zwar für meinen Geschmack nicht an „Ich mache mir Sorgen, Mama“ ran, aber es lässt sich schnell lesen und ein paar Lacher sind auch dabei. Denn Wladimir Kaminer weiß immer etwas zu erzählen. Was dieser Mann alles erlebt hat, dafür müsste er mindestens 85 Jahre alt sein. Ist er aber nicht. Seltsam. Nun ja, vielleicht schläft er nicht, sondern ist einfach immer unterwegs. Diesmal treibt es allerdings nicht nur ihn in der Weltgeschichte herum. Zuerst erzählt er uns von seinem Onkel Boris, der als Wissenschaftler den synthetischen Kautschuk mit erfunden hat. Dafür bekam er 1947 zwanzig Jahre Straflager. Seine Frau hatte ihn aus Eifersucht denunziert und fuhr begeistert mit in die Verbannung nach Kasachstan. Onkel Boris war davon nicht so begeistert. Doch nach 12 Jahren wurde er rehabilitiert und durfte sogar nach Paris reisen. Natürlich nicht ins echte Frankreich – die russische Regierung hatte in der südrussischen Steppe ihr eigenes Ausland aufgebaut. Im Frühjahr Paris, im Herbst London. Onkel Boris aber war glücklich, auch wenn er nur im falschen Paris gewesen war. Wladimir und Andrej jedoch wollen das echte Paris sehen, als sie unerwartet Besuch bekommen von einem Pärchen, das bereits dort war. Als ihnen das Geld ausging, beschlossen sie den Brunnen im Jardin du Luxembourg zu überfallen. Er wollte die Münzen hochtauchen, doch leider hatten sie übersehen, dass der Jardin Tag und Nacht überwacht wird. Als also die Polizei auf ihren Monitoren „einen nackten Mann mit einem reisengroßen Stein in der Hand auftauchen sah, der wie ein Irrer durch den Park lief, dachte sie sofort, dass muslimische Fundamentalisten einen Terroranschlag vorbereiteten“ und ließ die beiden durch die französische Antiterrortruppe verhaften. Natürlich kamen sie schnell wieder frei, aber Wladimir und Andrej sind dann doch nicht nach Paris gefahren, sondern versuchten ihr Glück in Amerika. Doch auch da kommen sie nie an. Denn bevor sie auch nur einen Flug buchen können, verwandelt sich ganz Moskau vor ihren Augen in Amerika. Plötzlich gab es überall McDonalds, liefen amerikanische Filme und eröffneten zahllose Striptease Lokale. Amerika verliert seinen Reiz. Da bietet doch dir Krim viel mehr. Dort jedenfalls war Kaminer bereits. Und sie hat seinen Nachbarn, Onkel Oleg verschluckt. Er hat dort Urlaub gemacht und ward nie wieder gesehen. Zuerst kamen noch Telegramme: „Bin auf der Krim aufgehalten worden, brauche Geld für die Rückfahrt.“. Dann wurden die Botschaften immer kürzer, bis schließlich seine letzte Notiz kam: „Bin Krim – Kohle.“ Mysteriös... Nach Dänemark schafft er es auch mit Andrej. Sie landen in einer Art Kommune namens Christiania mit vielen lustigen, kiffenden in den Tag hineinlebenden Menschen, die tagelang darüber diskutieren, ob sie sich nun lieber einen Baum anschaffen oder Pferd, aber natürlich weder das Eine noch das Andere zustande bringen. Nach etwa 2 Wochen finden Wladimir und Andrej das alles unerträglich und verschwinden wieder. Nach Sibirien schließlich, da fährt man nicht hin, es sei denn, man ist ein Wahnsinniger namens Martin und möchte die Welt auf einem Fahrrad verbessern. Wladimir und seine Frau wetten, ob er wieder zurückkommt...

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