Wladimir Kaminer Mein Leben im Schrebergarten

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben im Schrebergarten“ von Wladimir Kaminer

Spießeridylle? Gartenzwergbiotop? Nein – der Schrebergarten ist das letzte wahre Paradies auf Erden. Und der perfekte Ort, um allerlei Abenteuer zu erleben. Wladimir Kaminer, Inhaber von Parzelle 118 in der Kleingartenkolonie „Glückliche Hütten“, äußert sich hinreißend komisch über Apfelernte, Hummeln und Rhabarberkompott, deutschen Vorschriftswahn und viele interessante Bekanntschaften.

Auf unvergleichliche und unterhaltsame Weise liest das kreative Multitalent Wladimir Kaminer seine Texte selbst vor.

Ich habe mich fantastisch unterhalten gefühlt, musste mehrmals laut lachen beim Zuhören. Authentisch, dass Herr Kaminer selbst vorliest.

— tuxine

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  • Rezension zu "Mein Leben im Schrebergarten" von Wladimir Kaminer

    Mein Leben im Schrebergarten

    PiMi

    20. June 2011 um 11:09

    Rezension PiMi: Achtung Berliner Kleingärtner, die Russen kommen! Wladimir Kaminers Frau hat einen großen Traum, sie will einen Schrebergarten. Sie will grillen unterm Apfelbaum und Kompott kochen mit Früchten aus eigenem Anbau. Ehe er sich versieht findet er sich zwischen Gemüsebeeten, Obstbäumen und Gartenzwergen in einer Berliner Kleingartenanlage wieder. Er erzählt wie es ist in eine eingeschworene Gemeinschaft, wie die der Schrebergärtner einzudringen. Er berichtet über die Verarbeitung von Rhabarber, einem typischen deutschen Lebensmittel, über Insekten, über fußballgucken im Freien und der Spießigkeit der Parzelle. Es gibt Regeln über Regeln, es wird getratscht und gelästert und es werden Regeln gebrochen. Typisch deutsch und mittendrin Wladimir Kaminer, der mit russischer Leichtigkeit darüber berichtet. Dabei schweift er immer wieder ab, landet bei Haustieren, Exfreundinnen und seiner Jugend. Toll fand ich, dass Kaminer das Hörbuch selbst liest, weil es einfach echter klingt, weil er anstatt Gemüse, Gemuse und anstatt Stück für Stück, Stuck fur Stuck sagt. Das Buch ist unterhaltsam, weil es authentisch rüber kommt, weil es einen Vorgeschmack bietet, auf laue Sommerabende und heiße Tage im Schatten des Apfelbaums. Fazit: Gut ! Unterhaltsam, authentisch und ironisch, eben ein (Hör)Buch für einen Sommer im Schrebergarten.

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