Wladimir Kaminer Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger

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Inhaltsangabe zu „Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger“ von Wladimir Kaminer

Neue Geschichten des SPIEGEL-BestsellerautorsWladimir Kaminer.
Trotz ihrer 84 Jahre erkundet Wladimir Kaminers Mutter munter die Welt und erlebt dank ihrer unersättlichen Neugier mehr Abenteuer als alle anderen Familienmitglieder – ob beim Englischlernen, beim Verreisen oder beim Einsatz hypermoderner Haushaltsgeräte. Dabei sammelt sie eine Menge Erfahrungen, die sie natürlich nicht für sich behalten, sondern an die nächste Generation weiterreichen möchte. Schließlich ist Wladimir mittlerweile in einem Alter, in dem man gute Ratschläge zu schätzen weiß und Erziehungsarbeit langsam sinnvoll wird. Wladimir folgt den Eskapaden seiner Mutter daher mit großem Interesse, allzeit bereit, etwas zu lernen. Und sei es nur, sich nicht von einer sprechenden Uhr terrorisieren zu lassen ...

Die Geschichten aus dem Hause Kaminer sind immer wieder ein besonderes Lesevergnügen! Unbedingt auch einmal eine Lesung besuchen!

— Birkhenne

Unterhaltsam, aber ohne große Überraschungen bzw. Novitäten.

— seschat

Eins der besseren Kaminer - Bücher. Es gibt wieder so einiges zum Schmunzeln aber auch viel Kritik an Russlands derzeitiger Politik.

— ConnyKathsBooks

Ein geniales Buch, humorvoll und gesellschaftskritisch, mit einer großen Portion Menschlichkeit. Sehr gute Unterhaltung.

— Nusseis

Schon lange nicht mehr sooo viel gelacht bei einem Kaminer-Buch - eines seiner besten :-)

— VeraHoehne

Wieder ein köstliches Lesevergnügen rund um Kaminers Familie

— cali

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  • Mama Kaminer mal genauer vorgestellt...

    Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger

    MissRose1989

    29. April 2017 um 04:02

    Das Cover zeigt mal Wladimir Kaminer mit seiner Mutter, die hinter ihrem Sohn steht und ihm die Hand auf die Schulter legt, das erinnert etwas an ein Familienporträt, wie man es aus vielen Fotostudios kennt. Wladimir Kaminer bleibt in dem Thema, nun schreibt er ein Buch über seine Mutter, die im stolzen Alter von 84 Jahre einiges erlebt hat und das packt Wladimir Kaminer mit seiner besonderen Art des Erzählens in 33 kleine Geschichten, die viel über das Leben aussagen. In den Geschichten spürt man immer wieder, dass Frau Kaminer trotz ihre Rente noch lange nicht zum alten Eisen gehört, sondern immer noch mit wachen Blick durch die Welt geht und sich immer noch für viele aktuelle Sachen interessiert, deswegen sieht sie das Leben auch eher als Unruhestand. Besonders ihre Englisch-Kurse an der VHS, die sie wegen ihre Verehrung zu John F. Kennedy belegt und die wachen Augen auf die aktuelle Politik in Russland interessieren Wladimier wie auch Mama Kaminer und das merkt man dann immer wieder, weil die politische Lage in Russland ist für die gesamte Familie Kaminer wohl immer wieder ein Thema. Trotzdem fehlen in den Geschichten nicht die Momente, in den man lachen kann oder die zum Nachdenken anregen und das macht die Bücher von Wladimier Kaminer immer wieder zu einem besonderen Lesevergnügen, weil sie einfach immer einen besonderen Blick auf der Leben bieten. Wladimier Kaminer beweist wieder, dass er mit seiner Art des Schreibens einfach gut erzählen kann und die kleinen Geschichten, die er wieder in kleine Episoden packt, lassen sich nicht nur gut lesen, sondern sind auch wieder ein Garant für schöne Lesestunden. Fazit:Wladimir Kaminer bleibt bei seinem Konzept, er schreibt über seine Familie in 33 kleinen Geschichte und die Art muss man mögen, weil sonst langweilt einen das Buch wirklich schnell, aber wenn  man die Geschichte durch die Augen durch Wladimier Kaminer sieht, dann sieht man, dass er mit viel Liebe zu seiner Familie schreibt und den Leser erfreuen will.

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  • Solider KAMINER-Roman

    Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger

    seschat

    31. October 2016 um 15:16

    Seit Wladimir Kaminers Debüt "Russendisko" bin ich ein großer Anhänger seiner deutsch-russischen Erfahrungsberichte. Sein verschmitzter Blick auf die Eigenheiten der beiden Kulturen ist unübertroffen. Nachdem Kaminer fast schon seine komplette Familie in seinen Büchern beschrieben hat (Onkel, Schwiegermutter und Kinder), ist nun seine 84-jährige Mutter an der Reihe. Shanna Kaminer lebt im selbem Haus wie Wladimirs Familie und doch in ihrer ganz eigenen Welt. Die ehemalige Studentin der Physik und Festigkeitslehre liebt russisches Fernsehen, besucht seit Jahrzehnten denselben Englischkurs an der VHS Berlin und geht sehr gern mit Sohn Wladimir im Hallenbad schwimmen. Ihr Alltag unterscheidet sich nicht sehr von dem deutscher Rentner, vom sprechenden Staubsauger einmal abgesehen. Doch die ironische bis spitzfindige Erzählweise Kaminers macht Shannas "Leben" besonders bzw. lesenswert. Zudem weiß der Autor, von Zeit zu Zeit seine Regimekritik am modernen Russland gekonnt in die Handlung mit einzubinden. Manches Mal wurde mir diese allerdings etwas zu viel. Die 33 Einzelepisoden lesen sich wegen des leicht verständlichen Grundtons sehr flüssig und schnell. Auch die große Schrift begünstigt die Lektüre. FAZITEin guter KAMINER(-Roman), der in bekannter Manier vom Alltagsgeschehen im Hause Kaminer berichtet, aber für meinen Geschmack zu viel Exkurse bzw. Seitenhiebe auf die russische Politik enthielt. Ich würde freuen, wenn der Autor sich mal wieder einem Thema jenseits seines unmittelbaren Umfelds nähern würde.

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  • Unterhaltsam und gesellschaftskritisch

    Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger

    ConnyKathsBooks

    15. October 2016 um 14:39

    Nach dem etwas mauen "Das Leben ist keine Kunst" kehrt Wladimir Kaminer zu seiner alten Stärke zurück und bietet mit "Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger" wieder eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Lektüre. In 33 amüsanten aber auch nachdenklichen Geschichten erzählt der deutsche Autor russischer Herkunft diesmal viele kleine Anekdoten aus dem abenteuerlichen Leben seiner 83jährigen Mutter, ihrer tierischen Mitbewohner und ihrem Oma-Freundeskreis. Dabei erweist sich Wladimir Kaminer erneut als feiner Beobachter und Menschenkenner und kommentiert und analysiert den Alltag auf seine ganz eigene Weise. Ob eine Fitnessuhr, die auch in den unpassendsten Situationen keine Ruhe gibt, ein Roboter-Staubsauger, der zwar nicht richtig putzt, dafür aber der Hauskatze viel Spaß bereitet, entlaufene Schildkröten oder spezielle russische TV-Sendungen - der Humor kommt definitiv nicht zu kurz und ich musste häufig schmunzeln. In allem spürt man die tiefe Liebe des Autors zur alten Heimat Russland, der aber diesmal auch mit Gesellschaftskritik nicht spart. Die aktuelle russische Politik und die umstrittenen Entscheidungen des derzeitigen russischen Präsidenten spielen eine große Rolle im Buch ebenso wie die Flüchtlinge, die z.B. als Flüchtlingswellen im Schwimmbad für Wirbel sorgen.Insgesamt kann ich daher "Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger" nicht nur Kaminer-Fans empfehlen. 4 Sterne von mir.

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  • Göttlich genial - eines seiner besten Bücher :-)

    Meine Mutter, ihre Katze und der Staubsauger

    VeraHoehne

    09. September 2016 um 13:07

    Autor:Wladimir Kaminer wurde am 19.07.1967 in Moskau geboren. Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Ausbildung aus Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte danach Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er in Berlin-Prenzlauer Berg, wo er 1995 auch seine Frau Olga kennenlernte und mit ihr eine Familie gründete. Zu dieser Familie gehören die inzwischen erwachsenen Kinder Nicole und Sebastian, die Familien-Katzen und auch Wladimirs Mutter, die sogar eine Wohnung im gleichen Haus hat. Bekannt wurde er als Veranstalter der legendären Russendisko im „Kaffee Burger“ in Berlin, die er mittlerweile auch weltweit veranstaltet. „Russendisko“ ist auch der Titel seiner ersten Buch-Veröffentlichung im Jahr 2002, das 2012 mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle verfilmt wurde. Es folgten über 20 weitere Bücher zu den unterschiedlichsten Themen, außerdem Tätigkeiten als Radio-Moderator, Kolumnist und Autor für verschiedene Zeitschriften und Magazine. Wladimir Kaminer ist auch ein beliebter Gast in Talkshows – derzeit eben als „Schriftsteller mit Mutti“. Seine Hörbucher hat er alle selbst eingelesen. Handlung: Wladimir Kaminers Mutter wohnt im gleichen Haus wie die Familie ihres Sohnes und ist mit ihren mittlerweile 84 Jahren immer noch sehr unternehmungslustig und neugierig aufs Leben. Wladimir Kaminer berichtet in 33 Geschichten dieses Erzählungsbandes mit seinem unvergleichlichem Humor über die „Abenteuer“, die seine Mutter u. a. beim Englisch-Lernen in der VHS; beim Versuch die Englisch-Kenntnisse auf einer Reise nach London anzuwenden; die Erlebnisse mit dem Roboter-Staubsauger, der irgendwie schon ein neues Familienmitglied ist; die gemeinsamen Ausflüge ins Schwimmbad mit Mama; die „Oma-Freundinnen“ seiner Mutter und so vieles mehr. Fazit:Wie alle Kaminer-Cover der letzten Jahre ist auch hier wieder der Autor gleich vornweg vertreten – dieses Mal eben mit seiner Mutter an seiner Seite. Das Schriftbild ist wieder besonders großzügig gehalten und die Geschichten fast alle angenehm kurz – einfach zu lesen als literarischer Happen zwischendurch. Ich bin seit erster Stunde Leserin der Bücher von Wladimir Kaminer (mein erstes Buch von ihm war „Schönhauser Allee“) und habe 2003 meine erste Lesung von ihm besucht, auf die noch sehr viele weitere folgen sollten – man muss ihn einfach mal live erlebt haben. Die allererste Lesung, die ich damals besucht habe, hat vielleicht vor 50 Leuten stattgefunden und mittlerweile füllt er große Theater mit seinen Auftritten und ist eine regelrechte One-Man-Show.  Bei seiner Lesung, die ich am 14.09.2014 in Berlin im BKA-Theater besuchte, stellte er bereits einige Geschichten, die sich um seine damals 83jährige Mutter drehten, vor. Er erprobt nämlich immer unveröffentlichte Geschichten vor Publikum, schon allein deshalb lohnt es sich besonders, seine Lesungen zu besuchen. Schon damals war mir klar, dass ich das Buch, wenn es veröffentlicht ist, auch unbedingt haben muss, denn die Geschichten, die Wladimir Kaminer über seine große direkte und indirekte Familie schreibt, mag ich immer noch am liebsten. Für mich ist dieses Buch eines der Bücher von Wladimir Kaminer, bei denen ich definitiv am meisten lachen musste. Einfach göttlich! Ich finde, hier hat er sich selbst übertroffen! Neben den witzigen Abenteuern, die seine umtriebige Mutter mit ihren 84 Jahren noch so in Berlin und auch sonstwo erlebt, hat er hier wieder zum Teil auf philosophische Weise seine eigene humorvolle Weltanschauung untergebracht und gibt auf diese Weise auch mit viel Witz und Charme ganz neue Betrachtungsweisen auf die politische Situation in seiner ehemaligen russischen Heimat früher und heute preis und erinnert sich an seine Kindheit und Jugend dort. Mit seiner Mutter gemeinsam hat er diesen neuen Band mit Erzählungen bereits in einigen Talkshows vorgestellt und auch dort für beste Unterhaltung gesorgt und die Shows gerockt. Wer wissen will, was es mit dem Decknamen „Schriftsteller mit Mutti“ auf sich hat, warum seine Mutter den Staubsauger-Roboter so ins Herz geschlossen hat oder wie seine Mutter zu Halloween steht, muss dieses Buch unbedingt lesen – und hoffentlich mindestens genauso viel lachen dabei wie ichMich hat nach langer Zeit mal wieder ein Kaminer-Buch so doll begeistert, dass ich für dieses ohne zu zögern gleich volle 5***** Sterne vergebe und natürlich die Empfehlung, es unbedingt zu lesen :-)

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