Wladimir Kaminer , Vitali P. Konstantinov Meine kaukasische Schwiegermutter

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Inhaltsangabe zu „Meine kaukasische Schwiegermutter“ von Wladimir Kaminer

Kaukasisch, komisch, Kaminer!
Es ist das Paradies auf Erden: süße Melonen, emsige Bienen, pralle Weintrauben und spottbillige Prada-Taschen von Channel. Das gibt es nur an einem Ort: dem Dorf Borodinowka an der Steppenstraße. Hier lebt die Schwiegermutter von Wladimir Kaminer samt ihrer Familie. Den Besucher erwarten Begegnungen mit einzigartigen Menschen wie den Mitarbeitern der Dorfkantine, dem Maler Gleb Michailowitsch oder Onkel Joe, einem passionierten Cognac-Trinker. Dazu kommen noch ein paar unsichtbare springende Bartmäuse sowie die beiden frisch gekämmten Kühe der kleinen Siedlung. Als dann auch noch das Fernsehen kommt, um die Dokumentation „Kaminer Goes Kaukasus“ zu drehen, steht Borodinowka kopf …

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  • Meine kaukasische Schwiegermutter von Wladimir Kaminer.

    Meine kaukasische Schwiegermutter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2013 um 05:27

    Wladimir Kaminer erzählt in – kurzen Episoden von seinem Leben, seiner Familie und im besonderen seiner Schwiegermutter, die in einem kleinen Dorf im Kaukasus lebt, wo die Uhren auch heutzutage noch etwas langsamer laufen, der Strom kostenlos von der Bahnleitung gezapft wird und es schon mal ein paar Jahrzehnte dauern kann, bis endlich die Dorfstraße geteert wird… Eins steht für mich seit meinem literarischen Besuch in der Russendisko ein für alle mal fest – Wladimir Kaminer hat Charme. Mit einem Augenzwinkern erzählt er auch in diesem Buch wieder von seiner Familie, im speziellen seiner Schwiegermutter, ihren Nachbarn und diversen anderen Verwandten aus dem Kaukasus. Einem – zumindest wenn man Kaminer liest – besonders urigen Teil Russlands, in dem jeder Dorfbewohner seine eigene Schnapsbrennerei hat und die Post manchmal Monate braucht, dafür aber immer ankommt. Episodenweise berichtet Kaminer zum Beispiel von seinen Reisen in den Kaukasus, mal mit Familie, ein anderes mal mit Kamerateam, von den kuriosen Kräutern, die man dort auf der Post kaufen kann, den zweifelhaften Schlankheitskuren nach kaukasischer Machart und den Bergen von “Markenhandtaschen”, die seine Frau ein ums andere Mal zu erklimmen gewagt hat, auf der Suche nach einem Geschenk für ihre beste Freundin, das fast ebenso toll aber nicht ganz so toll ist, wie das was sie selbst schon besitzt. Dabei erfährt der Leser allerlei unterhaltsames, aber auch unerwartet viel wissenswertes, über den Kaukasus und seine Bewohner, deren Lebensart, Feste und Mentalität, die auf Kaminer selbst mal herzerwärmend und mal etwas einschüchternd wirkt. Auf mich wirkte sie ähnlich, definierte sich von Kapitel zu Kapitel neu, auf jeden Fall aber lesenswert und so wie Kaminer erzählt auch äußerst charmant, dabei manchmal unfreiwillig komisch. Ein Buch, das seinem Leser den Tag versüßen kann, auch wenn dieser jahreszeitenbedingt eigentlich kalt und grau ist. Eine charmante Erzählsammlung, die wohl den verbissensten aller Leser zum Schmunzeln bringen dürfte.

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  • Rezension zu "Meine kaukasische Schwiegermutter" von Wladimir Kaminer

    Meine kaukasische Schwiegermutter

    sabisteb

    07. November 2010 um 17:58

    Wladimir Kaminer zu Besuch bei seiner Schwiegermutter im Kaukasus. Auch hier gibt es wieder viel Ungewöhnliches mit einem Augenzwinkern zu berichten, denn die Russen sind einfach anders. Die Russen handeln gerne unlogisch, leben in großen Gemeinden und ziehen nicht immer eine Grenze zwischen Mein und Dein. So elektrifiziert sich ein Dorf schon mal selber, indem es den Strom von der nahegelegenen Eisenbahnlinie abzweigt. Neben dem Leben im Kaukasus geht es natürlich wieder um die Familie des Autors. Laut seinem Interview schreibt er ja ohnehin immer nur ein und dasselbe Buch, nur der Verlag gibt es immer unter einem neuen Namen heraus. Diesmal geht es um die große Sippschaft seiner Frau, wie um Onkel Joe und seine Kantine, die Nachbarn und natürlich das Leben im Kaukasus. So erfährt man als Leser, warum eine Braut nach ihrer Trauung möglichst unauffällig versucht dem Popen auf den Fuß zu treten, und welch schwere Arbeit man in den Melonenfresserbrigarden zu verrichten hatte. Das Buch ist groß gedruckt, einfach und umgangssprachlich geschrieben und liest sich schnell und flüssig an einem Nachmittag. Wladimier Kaminer versteht es alltägliche Geschehnisse aus dem Blickwinkel eines in Deutschland lebenden Russen humorvoll zu beschreiben, und zu hinterfragen und mit der Zeit wächst einem seine Familie immer mehr ans Herz. Die im Buch erwähnte Reportage über seine Familie lief übrigens am 11. September 2010 um 14.00 Uhr auf Arte und war ganz unterhaltsam. Der Bericht umfasst in etwa die erste Hälfte des Buches und man hat so Gesichter zu den Geschichten. Fazit: Nettes, kleines unterhaltsames Büchlein über die etwas andere Mentalität der Russen. Ironisch und mit einem Augenzwinkern erzählt, so wie alle Bücher Kaminers.

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  • Rezension zu "Meine kaukasische Schwiegermutter" von Wladimir Kaminer

    Meine kaukasische Schwiegermutter

    leserin

    11. October 2010 um 21:12

    "Die kaukasische Schwiegermutter" ist ein typischer "Kaminer". Sein Schreibstil ist witzig, humorvoll, hintergründig aber auch vieles entspricht der Wahrheit. Das Buch ist in viele Kapitel unterteilt und beschreibt das kaukasische Leben und den Alltag der Bewohner auf das Netteste. Viele lustige Dorf- und Verwandten-Geschichten, besonders Erlebnisse seiner Schwiegermutter geben einem einen guten Einblick in die russische Mentalität.

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