Wladimir Wassiljew

 3.6 Sterne bei 26 Bewertungen

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Wladimir WassiljewBewahrer des Chaos
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Bewahrer des Chaos
Bewahrer des Chaos
 (23)
Erschienen am 07.06.2010
Wladimir WassiljewBewahrer des Chaos
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Bewahrer des Chaos
Bewahrer des Chaos
 (3)
Erschienen am 01.08.2011

Neue Rezensionen zu Wladimir Wassiljew

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Rezension zu "Bewahrer des Chaos" von Wladimir Wassiljew

Auftritt für die Kiewer Wache
annluvor 2 Jahren

„Piter hasst einfach alle. Es ist eine Zombiestadt, eine Vampirstad, es verschlingt alle, ohne Ausnahme, Dunkle, Lichte, Andere, Nicht-Andere. Und wie ein echter Vampir betört dich Piter, bevor es dich aussaugt. Die Petersburger verlieren ihre Seele mit einem Lächeln auf den Lippen und in tiefer Liebe für eine Stadt, die ihnen Tag für Tag die Seele aussaugt.“

eine Geschichte aus der Welt der „Wächter“-Reihe von Sergej Lukianenkow


Seit jeher bekriegen sich die Mächte des Lichts und der Finsternis. Ihr Kampf aber ist reguliert, hält sich an den Vertrag und wird von der Inquisition überwacht. Als in St. Petersburg wilde Dunkle auftauchen, die von niemandem überwacht werden und sich nicht an die Regeln halten, wird der Moskauer Chef der Tagwache dazu angehalten, sich um die Sache zu kümmern. Er selbst kann als Moskauer nicht in Petersburger Angelegenheiten eingreifen und schickt einen alten Freund. Laik ist der Chef der ukrainer Tagwache, der sich mit einem Team aus Landsleuten aufmacht, den Ereignissen auf den Grund zu gehen. Da sie dabei sowohl von einem lichten Beobachter, als auch von einem der Inquisition begleitet werden, müssen sie die Sache so effizient wie möglich regeln.


Es wird schon vorangekündigt, dass es sich bei diesem Roman um einen handelt, der in der Welt der Wächter-Reihe spielt. Damit bleiben viele Erklärungen aus, der Beginn widmet sich aber der Vorstellung der Ukrainer. Hier werden manche Zusammenhänge kurz erwähnt, sodass sich auch der Leser ein Bild machen kann, der die bekannte Serie nicht gelesen hat. Anders als bei der Wächter-Reihe sind es hier die Dunklen, die im Mittelpunkt stehen und oft auch ihre anderen Ansichten zeigen. Die Lichten treten immer unter dem Aspekt der Verabscheuung auf, den ihnen die Dunklen entgegenbringen. Mir hat dieser Wechsel gut gefallen, ebenso die Tatsache, dass es hier keine Russen sind, die die Anderen stellen.

Laik und seine Männer – eine Hexe ist zwar dabei, wird aber von den anderen nicht gerade gemocht – sind Magier, Tierwandler und Zauberer unterschiedlichen Niveaus. Gemeinsam ist ihnen aber eine unkomplizierte Art, die sie auch kurz vor der Mission beim Feiern zeigen. Der Auftrag beginnt nicht gleich. Erst einmal werden sie davon in Kenntnis gesetzt. Dabei lernt der Leser das Team aber auch Kiew kennen. Ein kleiner Wermutstropfen dabei war – in Anbetracht der kürzlich stattgefundenen Konflikte - die Beschreibung der Ukraine als friedlichen Staat, der ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen den unterschiedlichsten Völkern und Anderen bildet.

Schon in Kiew treten alte Bekannte auf. Auch der kurze Abstecher nach Moskau bringt einige Charaktere aus der Reihe mit ins Spiel, sodass die Verbindung ganz eindeutig gezogen werden kann. Erst einmal in Petersburg (hier meist als Piter bezeichnet), kommen die Kräfte, die das Zwielicht beherrschen, vermehrt ins Spiel. Es kommt zwar zu Kämpfen – ich hatte aber eher das Gefühl, dass die ältesten der Anderen durch Intrigen und Vorhersehen der Wahrscheinlichkeitslinien an ihr Ziel kommen.

Fazit: Die Ereignisse waren anders, als ich sie erwartet hatte, weniger actiongeladen als gedacht und mehr mit den Gedanken und Überlegungen der Charaktere unterlegt. Dennoch fand ich das Buch ebenso gut, wie schon die Wächter-Reihe.

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An-chans avatar

Rezension zu "Bewahrer des Chaos" von Wladimir Wassiljew

Bewahrer des Chaos - Wladimir Wassiljew
An-chanvor 3 Jahren

~Inhalt~


Als eine Sekte "schwarzer Anderer" - nicht iniziierte, die dem Dunkel zugeneigt sind - ihr Unwesen in St. Petersburg treibt (mit Menschenopfern und allem drum und dran), wird ein Sonderkommando der ukrainer Tagwache abgestellt, den Wilden ein Ende zu setzen. Doch es steckt mehr hinter den Vorfällen, als erwartet...


~Eigene Meinung~


Es handelt sich hierbei um einen Zusatzband zur "Wächter"-Reihe, der jedoch nicht von Sergey Lukianenko geschrieben wurde, sondern von Wladimir Wassiljew, dem Co-Autor bei "Wächter des Tages". Da mir der 2. Teil der "Wächter"-Reihe etwas weniger gefallen hat, als die restlichen, hatte ich somit keine allzu hohen Erwartungen. Die Rezensionen, die ich auf Amazon dazu las, taten ihr übriges. Dennoch war ich neugierig, was den Inhalt betraf und habe ohnehin schon länger keinen "Wächter"-Roman mehr gelesen. Den letzten Band besitze ich ja (leider) noch nicht.

Inhaltlich hat es mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Die Idee (auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen werden) war interessant und im weiteren Verlauf auch gut erklärt. Ich hatte bei den anderen "Wächter"-Bänden ja oft das Problem, die Erklärungen nicht recht nachvollziehen zu können. Es war auf jeden Fall etwas neues, das meines Wissens nach in den anderen Bänden noch nicht vorkam.
Handeln tut der Band von der ukrainischen Abteilung der Tagwache, die von der moskauer Tagwache beauftragt wird, unter der Schirmherrschaft der Dunklen, Lichten und der Inquisition (!), einer Sekte in St. Petersburg Einhalt zu gebieten. Allein daran, dass alle Parteien der Anderen die Mission überwachen, lässt sich erahnen, dass mehr dahinter steckt, als eine kleine Sekte, die Unfug anstellt. Und so entwickelt sich das Problem schnell zu etwas größerem.

Soweit so gut. Leider hapert es bei der Umsetzung der tollen Grundidee an vielem. Größtes Problem ist der praktisch nicht vorhandene Spannungsaufbau. Die Ukrainer-Gruppe reist sehr ausführlich von A nach B und zurück, säuft viel, redet viel und dann, ganz knapp auf 3-4 Seiten kommt ein eigentlich entscheidener Kampf. Und dann wird wieder gesoffen und geredet. Da hätte man vieles deutlich spannender schreiben können! Es kam so rüber, als würde Herr Wassiljew keine allzu große Ahnung von Kämpfen zwischen Anderen haben, sich dafür aber super mit allen möglichen Alkoholsorten auskennen. Keine Ahnung, ob Ukrainer wirklich dauerhaft am Saufen sind... aber selbst bei den Hauptbänden der Reihe, die immerhin in Russland mit Russen spielen, denen man übermäßigen Alkoholkonsum ja bekanntermaßen nachsagt, kam das nicht so ausscheifend vor. War demnach wohl wirklich übertrieben.

Ich hab zudem immer wieder Probleme, mir die Namen aller zu merken, da sie manchmal mit Vor-, manchmal mit Nachnamen und manchmal mit Spitznamen oder Kurzformen ihrer Namen angesprochen werden. Bei all den ohnehin "verrückten" russischen/ ukrainischen Namen ist das teilweise echt null nachvollziehbar. Wenn ich mich mit den betreffenden Ländern besser auskennen würde, wäre es vermutlich leichter... Allerdings hatte ich das Problem auch schon bei den anderen "Wächter"-Bänden.

Immerhin ließ sich der Band aufgrund der schmal und groß bedruckten Seiten fix lesen und langatmige Passagen waren schneller vorbei, als es sich jetzt anhören könnte. Daher kann ich insgesamt doch eine 3-Sterne-Bewertung abgeben. Empfehlen kann ich den Band aber wirklich nur Fans der "Wächter"-Reihe. Alle anderen werden vermutlich eh kein bisschen durchblicken, da vorausgesetzt wird, sich zumindest mit der Grundidee der Anderen auszukennen.

Fazit: Interessante Grundidee, die in der Umsetzung leider nur ein knappes "ausreichend" erhält.

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Kaenguruhs avatar

Rezension zu "Bewahrer des Chaos" von Wladimir Wassiljew

Rezension zu "Bewahrer des Chaos" von Wladimir Wassiljew
Kaenguruhvor 9 Jahren

"Bewahrer des Chaos" basiert auf dem vom Sergej Lukianenko geschaffenen System, in welchem die Anderen - Hexen, Magier, Gestaltwandler und Vampire - für Licht und Dunkel kämpfen. Den Romantitel finde ich ebenso nichtssagend, wie die Titel der Wächter-Reihe - ein guter Start, wie ich finde ;-) ... Insgesamt habe ich mich riesig darüber gefreut, noch einmal in die Welt der Anderen eintauchen zu dürfen. Meine anfängliche Skepsis wurde nicht bestätigt - der Roman ist eine unterhaltsame und spannende Ergänzung zur Reihe. Atmosphäre und Struktur der bisherigen Romane ist sehr gut eingefangen - auch das allgegenwärtige Gedankenchaos. Besonders schön finde ich, dass diesmal die Seite des Dunkel im Fokus steht. Dann und wann ist der Roman der Reihe sprachlich unterlegen, dafür aber auch kompakter und weniger komplex. Eine tolle Fortsetzung, ich hoffe auf noch mehr ...

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