Wlodzimierz Odojewski Ein Sommer in Venedig

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Inhaltsangabe zu „Ein Sommer in Venedig“ von Wlodzimierz Odojewski

»Von der Kraft der Phantasie, die Barbarei überwinden kann.« Süddeutsche Zeitung Der neunjährige Marek träumt davon, in den Ferien nach Venedig zu fahren. Das hatte seine Mama ihm versprochen. Aber der Sommer 1939 hält andere Überraschungen für ihn bereit. Er muss in Polen bleiben und wird zu seiner Tante Weronika aufs Land geschickt. Und erlebt eine Reise, die das echte Venedig an Wundersamem, Überraschendem, Poetischem bei Weitem übertrifft.»Odojewski gelingt es meisterhaft, die nebulös bedrohlichen und verstörenden Vorgänge aus der Perspektive eines Neunjährigen zu erzählen.« Manuela Reichart auf ›WDR 3‹»Ein fast tröstlicher Roman über den Beginn der Finsternis.« Claudia Voigt im ›Kulturspiegel‹

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    Ein Sommer in Venedig
    Speckelfe

    Speckelfe

    17. June 2013 um 23:23

    Schon irgendwie ein nettes Buch, aber vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Vor allem das dauernde "... und er, Marek, ..." oder sowas in der Art fand ich sehr nervig.

  • Ein Sommer in Venedig - Wlodzimierz Odojewski

    Ein Sommer in Venedig
    milasun

    milasun

    01. June 2013 um 14:38

    "Er, Marek, stand die ganze Zeit im Garten, wie durch eine plötzliche Schwäche gelähmt, die es ihm nicht erlaubte, auch nur einen Schritt zu machen, schaute wie hypnotisiert auf die am blaßblauen Himmel explodierenden Geschosse, und es war ihm, als explodierte etwas in seinem Kopf." Es ist der Sommer 1939, der letzte Friedenssommer und am Himmel ziehen langsam dunkle Wolken auf, während die Menschen fluchtartig die Stadt verlassen. Doch davon kriegt der kleine Marek nicht viel mit. Betrübt durch die Aussicht, den Sommer nicht wie versprochen in Venedig, sondern auf dem Hof seiner Tante auf dem Land zu verbringen, ist er blind für die Geschehnisse auf den Straßen. Und auch als die Realität langsam den Hof erreicht, wissen die Tanten Abhilfe zu schaffen. Kurzerhand wird das Kellergeschoss des Hauses zu "Venedig" umgestaltet und nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen schaffen sich eine eigene kleine Sommeridylle. Ein wunderschönes Cover und ein Klappentext, der viel erwarten ließ. Das Buch hat gelungene Abschnitte, die einen eindrucksvollen Kontrast zwischen der Welt durch die Kinderaugen des kleinen Marek und die der harten Realität des Sommers ´39 erschaffen. Doch die "phantastische Welt" des erfundenen Venedig war zu nüchtern beschrieben, um die Stimmung einzufangen und Bilder vor Augen entstehen zu lassen. Daher leider nur 3 Sterne und keine echte Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Ein Sommer in Venedig" von Wlodzimierz Odojewski

    Ein Sommer in Venedig
    Morella

    Morella

    04. May 2012 um 08:09

    Nich so meine Literatur. schon auf Reisen

    BC-ID: 610-11114380

  • Rezension zu "Ein Sommer in Venedig" von Wlodzimierz Odojewski

    Ein Sommer in Venedig
    metalmel

    metalmel

    Ein kleines dünnes Buch nur, mit sehr poetischer Sprache. Mir hat es trotzdem nicht so sehr gefallen, da es recht schwerfällig daherkommt. Die Idee ist wunderbar: Marek erschafft sich mit Hilfe seiner Verwandten auf dem Land in Polen sein eigenes Venedig im Keller der Villa wo er den ersten Kriegssommer 1939 verbringt. Er versteht noch nicht ganz, was Krieg bedeutet und warum er nicht ins richtige Venedig darf, aber als dann das Phantasievenedig ensteht, ist er ganz und gar glücklich. Ich finde, dass genau diese Phantasiewelt zu kurz kommt. Für mich wäre es schöner gewesen, wenn diese Welt vor meinen Augen entstanden wäre. Aber ich konnte sie nicht sehen, sie blieb immer etwas vage und verschwommen. Aber vielleicht ist das ja auch Absicht...

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  • Rezension zu "Ein Sommer in Venedig" von Wlodzimierz Odojewski

    Ein Sommer in Venedig
    Beagle

    Beagle

    04. March 2012 um 09:20

    Venedig - das ist die Stadt, von der Marek träumt. Viel hat ihm seine Mutter von dort schon erzählt, auch sein älterer Bruder Wiktor war schon da und nun hat sie endlich zugestimmt, ihn dorthin mitzunehmen. Mareks Freude ist grenzenlos. Er hat sich schon alles ausgemalt, wie er durch die Gassen an den Kanälen wandert, über den Piazzo San Marco und den Dogenpalast bestaunt. Aber, es soll ganz anders, gewöhnlich, kommen, denn es ist der Sommer 1939 und in Polen fallen die Deutschen Truppen ein. Kurzerhand beschließt Mareks Mutter, zu ihrer Schwester Weronika in deren Villa auf dem Land zu fahren - wie jeden Sommer. Marek ist traurig, denn, obwohl er die Zeit in Tante Weronikas Villa immer genossen hat, es ist eben nicht Venedig. Schon während des Aufenthalts bricht der Krieg los, der Vater wird einberufen und die Mutter schließt sich dem Weißen Kreuz an. Immer wieder ziehen Flüchtlingsströme an der Villa vorbei, Bomben hageln auf die nahegelegene Stadt und Marek sieht zum ersten Mal einen Toten. Die Schrecken des 2. Weltkrieges machen auch vor der Idylle nicht halt. Wlodzimierz Odojewski schildert einen Sommer im Leben des 10-Jährigen Marek. Gefühlvoll aber doch nicht aufregend geschrieben. Eine Geschichte, die Ausbaufähig wäre, aber in ihrer Kürze dennoch in Gedanken bleibt.

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  • Rezension zu "Ein Sommer in Venedig" von Wlodzimierz Odojewski

    Ein Sommer in Venedig
    lokoschade

    lokoschade

    06. October 2009 um 17:08

    eine wunderschöne Geschichte über Träume, Verluste und wie wir das Leben trotzdem schön finden können.

  • Rezension zu "Ein Sommer in Venedig" von Wlodzimierz Odojewski

    Ein Sommer in Venedig
    ude

    ude

    19. June 2008 um 17:35

    Polen im Jahr 1939, ein Junge im Jahr seines Kindheitsendes. Der wunderbare kleine Roman (eher eine Novelle) "beweist", wodurch man auch in schlimmsten Zeiten unverletzt bleibt: durch die eigene Phantasie.