Wolf-Dieter Storl

 4.4 Sterne bei 169 Bewertungen
Autor von Der Selbstversorger, Ich bin ein Teil des Waldes und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Wolf-Dieter Storl

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Der Selbstversorger

Der Selbstversorger

 (51)
Erschienen am 01.02.2013
Ich bin ein Teil des Waldes

Ich bin ein Teil des Waldes

 (18)
Erschienen am 01.09.2008
Heilkräuter und Zauberpflanzen

Heilkräuter und Zauberpflanzen

 (13)
Erschienen am 01.04.2007
Die Pflanzen der Kelten

Die Pflanzen der Kelten

 (10)
Erschienen am 01.09.2010
Mit Pflanzen verbunden

Mit Pflanzen verbunden

 (7)
Erschienen am 07.06.2018
Die alte Göttin und ihre Pflanzen

Die alte Göttin und ihre Pflanzen

 (5)
Erschienen am 23.06.2014
Pflanzendevas

Pflanzendevas

 (5)
Erschienen am 05.03.2010

Neue Rezensionen zu Wolf-Dieter Storl

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Rezension zu "Heilkräuter und Zauberpflanzen zwischen Haustür und Gartentor" von Wolf-Dieter Storl

beieindruckend vielschichtige Wissensvermittlung zu 9 weit verbreiteten Heilpflanzen
katze102vor 21 Tagen

Wolf Dieter Storl beschreibt in diesem Buch sehr intensiv und vielseitig die neun Heilpflanzen Brennnessel, Beifuss, Gundermann, Geissfuss, Wegerich, Schachtelhalm, Gänseblümchen, Vogelmiere und Löwenzahn.

Anwendungsbeispiele sowie Rezepte für Heilanwendungen oder Speisezubereitung finden sich in den einzelnen Kapiteln, die jeweils einer Pflanze gewidmet wurden; wesentlich ausführlicher fällt die Betrachtung der Pflanze über verschieden Zeiten und Kulturen hinaus, aus. Ob keltische Bräuche und Überlieferungen, Vorkommen in Märchen unterschiedlicher Länder oder Gegenden ( selbst Unterschiede bei Grimm zu Andersen), sprachliche Entwicklung der Pflanzennamen, verschiedenene Mythologien ( auch verschiedener Indianerstämme), planetarische Zuordnungen, Säfte- und Signaturenlehre und vor allem Gemeinsamkeiten und Zusammenhänge zwischen diesen unterschiedlichen Sichtweisen fand ich äußerst interessant aufgearbeitet und präsentiert.
Wolf Dieter Storl scheint über schier unerschöpfliches Wissen zu verfügen und vermittelt in diesem Buch einen Teil davon, wobei mich, das muss ich nochmals betonen, die Verknüpfungen ganz besonders gefangen genommen haben. Der Autor beschreibt so fesselnd, dabei fundiert, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag bis man es zu Ende gelesen hat – und mit Sicherheit auch immer wieder darin liest, denn die vielen Informationen kann man mit einem Lesen gar nicht alle verarbeiten und behalten.

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GilbertvonLucks avatar

Rezension zu "Die Seele der Pflanzen" von Wolf-Dieter Storl

Viel Gutes, Wissens- und Beachtenswertes, einiges Kontroverses
GilbertvonLuckvor einem Jahr

In Wolf-Dieter STORLs 2009 bei Franckh-Kosmos verlegtem Buch
(ISBN 9783440115657) finden neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Empfindungsfähigkeit, Kommunikation und Intelligenz der Pflanzen ebenso Erwähnung wie althergebrachtes Wissen z.B. über Heilkräfte und -anwendungen sowie Hinweise auf die ökologische Bedeutung einzelner Pflanzen, z.B. als unverzichtbare Futterpflanze der Raupen einer seltenen Schmetterlingsart. Aber auch auf die spirituelle Bedeutung und Verknüpfung einiger Pflanzenarten in vorwiegend polytheistischen Zusammenhängen geht STORL in typisch liebevoller und zugleich unterhaltsamer Weise ein.

Persönlich sehe ich die Stellungsnahmen STORLs zu Neophyten und Archäophyten kritisch.
Neophyten würden oder könnten sich seiner Meinung nach mit einiger Eingewöhnungszeit ins ökologische Gefüge einbinden, ohne störend zu wirken. Aus Neophyten würden Archäophyten, "Alteinwanderer".

In einer Welt begrenzter Restflächen für die Natur ist jedoch schon die Eingewöhnungsphase der Neophyten schädlich für die endemischen Lebewesen.
Oftmals findet sogar gar keine Eingewöhnung statt: In Berlin, Brandenburg und Polen östlich der Oder dominiert der "Archäophyt" Robinie die Waldränder, wo einheimische Birken, Espen, Pappeln und Kätzchenweiden stehen sollten. Unsere Tiere, z.B. die größten Schmetterlingsarten Großer Fuchs, Trauermantel und Großer Eisvogel, sind auf diese Waldrandbäume als Raupenfutterpflanzen angewiesen. Mit der Robinie könne sie nichts anfangen. Ihr ohnehin knapp gewordener Lebensraum wurde von ihr überwuchert.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen.
Naturschützer sollten eben schon zwischen natürlich gewachsener Natur und vom Menschen absichtlich oder versehentlich durch Einschleppung geschaffener ("anthropogener") Ersatznatur unterscheiden. So sind Neo- und Archäophyten eben i.d.R. in Wirklichkeit gar keine Neu- oder Alt-"Einwanderer". weil sie sich nicht von alleine verbreitet haben, nicht "eingeWANDERT sind, sondern vom Menschen eingeführt/eingeschleppt wurden.

Die gute, ergänzende, die Lebensvielfalt fördernde "Integration" von Neophyten bleibt die Ausnahme. Sie mag z.B. für den Sommerflieder zutreffen, aber auch nur dort, wo die Winter zu kalt für ihn sind. Sonst verdrängt er einheimisches Gebüsch.

Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, das Landschaften von der Vegetation geprägt werden. Ebenen, Hügel, spitze und flache Berge gibt es, vereinfacht gesagt, überall. Durch ihren Bewuchs entfalten sie ihren jeweils charakteristischen Ausdruck in erhaltens- und schützenswerter Vielfalt. Deshalb sehen deutsche Mittelgebirge anders aus als chinesische, japanische oder amerikanische.

Das sieht eigentlich auch STORL ein, indem er typische und markante Landschaftsprägungen durch landschaftstypische Vegetation z.B. in Nordamerika, der Mittelmeerregion, Mitteleuropas und Australiens erwähnt und jede Naturlandschaft als ein Gesicht der Weltenseele bezeichnet, die "man einst als die Große Göttin verehrte".
Zutreffend erwähnt er, dass man manch einem Neophyten schon intuitiv ansieht, wo er wohl herkommt (S. 129 ff.) - weil er in diese jeweilige Natur und Landschaft gehört und nicht in eine fremde, möchte ich ergänzen.
Aus naturschützerischer Sicht ist es bedauerlich, dass STORL hier eher beschwichtigt als zu mahnen.

Da dies aber der einzige sich aufdrängende Kritikpunkt ist, vermittelt STORLs Buch insgesamt ein Lesevergnügen ungewöhnlicher Art. Es eröffnet dem auch nur oberflächlich Interessierten einen unerwartet emotionalen, persönlichen und neuartigen Blickwinkel auf unsere pflanzlichen Mitgeschöpfe und mag hoffentlich dazu beitragen, die Achtung der Menschen vor ihnen zu erwecken oder zu vermehren.

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Mein amerikanischer Kulturschock" von Wolf-Dieter Storl

ein spannendes Buch, das uns nicht nur Wolf-Dier Storl einmal anders kennen lernen lässt sondern auc
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Eine Biografie mit viel amerikanischer Zeitgeschichte


Wolf -Dieter Storl lässt uns an seinem Leben als Einwanderer, Zuwanderer in Amerika teilnehmen weil er den Eindruck hat, dass wir ein falsches Bild von diesem Land haben.
1954 mit seinen Eltern von Deutschland nach Amerika zu gehen war für ihn ein Kulturschock, der sich in ähnlicher Form wiederholte als er zum Studium in die Großstadt ging.
Ob wir uns, trotz seiner wirklich intensiven Beschreibungen, vorstellen, nachempfinden können wie sich Wolf-Dieter Storl als Auswanderer Kind in einer amerikanischen Kleinstadt gefühlt hat? Jeder, der in irgendeiner Form Neuanfang kennt weiß wie schwer es ist. Ungleich schwerer nochmal in einem fremden Land. 
Für seine Mitschüler war er anders, ein Alien und dennoch oder vielleicht gerade deshalb suchte er sich seinen eigenen Weg in diesem Land Fuß zu fassen, anzukommen. Naturverbunden wie er ohnehin schon war zog es ihn nach draußen, wo er Pflanzen, Tiere, Wind und Wetter intensiv erlebte. Immer wieder zog es ihn raus. Tagelang. Seine Eltern vertrauten ihm, hatten sie doch selbst genug mit sich selbst zu tun, mussten auch sie sich erst einmal einleben.
Wolf-Dieter wusste was er wollte und verfolgte sein Ziel ehrgeizig und konsequent ging zum Studium an die Universität, erlebte einen neuen Kulturschock. Naturverbunden und freiheitsliebend wie er war kann man sich kaum vorstellen, dass er es in einem Studentenzimmer mit zwei weiteren Mitbewohner aushalten konnte. Konnte er auch nicht, schlief wann immer es ging draußen, biss sich durch. Studierte, erkannte das es nicht das Studium war was er sich vorgestellt hatte. Wollte er doch die Pflanzen, Kräuter und das Wunder der Natur kennenlernen stellte sich das Studium der Botanik als etwas anders heraus. Er lebte ein intensives Leben, lernte im Laufe der Zeit alle Schichten der Bevölkerung kennen. Menschen am Abgrund, Psychopathen, Künstler, intensive Christen, Obdachlose, Bildungsbürger, Professoren. Lernte Leben und Lieben. Trampte durch viele Länder Amerikas von Nord nach Süd und Ost nach West, ein Ziel vor Augen, sei es um einer Freundin zu sagen, dass er eine andere Freundin hatte oder um einen Freund zu besuchen. Beim Trampen lernt man Leute kennen aber auch sich selbst. Grenzerfahrungen scheinen im Laufe der Jahre zum Leben dazu zu gehören. Aber man hat das Gefühl er ist sich selbst und denen die er liebte immer treu geblieben, immer ehrlich und offen.
Ein intensives Leben während der Kulturrevolution der 60er Jahre, ein Leben als Student der Botanik, später der Geologie und Anthropologie, als Mensch und Künstler. Hier lernte er das wahre Amerika kennen auch mit seinen Abgründen, den Schattenseiten des american way of life.
Ein spannendes Leben als Schüler, Student,  junger Mann aber auch später als Dozent an der Uni.

Wer Wolf-Dier Storls bisherigen Bücher gelesen hat, Interviews mit ihm verfolgte, hat kaum etwas von der Intensität dieser doch sehr prägenden Zeit erfahren. Hier lernen wir ihn einmal ganz anders kennen aber dann doch nicht so anders.
Wer bislang dachte er sein ein "Spinner" erlebt ihn hier neu.
480 Seiten Leben in allen Facetten, spannend, persönlich und dennoch so viel mehr. Zeitgeschichte aus einem Land, von dem wir im Grunde nicht viel wissen und es nach diesen Schilderungen ein ganzes Stück anders sehen werden.

Es ist ein Buch, dass so wunderbar geschrieben ist, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Es fesselt einen, zieht einen in eine Zeitreise und entlässt einen mit so viel mehr als nur neuem Wissen.
*


Ein Buch mit sehr viel Seele.

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Gespräche aus der Community

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Daniliesings avatar
Auf geht es in eine neue Sachbuchleserunde zu einem wirklich spannenden Thema. Im Gräfe und Unzer Verlag ist das Buch "Der Selbstversorger" von Wolf-Dieter Storl erschienen. Dieser kennt sich aufgrund von jahrelangen eigenen Erfahrungen bestens mit dem Thema 'Selbstversorgung' aus und gibt uns in seinem Buch spannendes Profi- und Insiderwissen mit, das sowohl für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene bestens geeignet ist. Gerade jetzt, in einer Zeit, in der das Vertrauen in Produkte aus Supermarkt und Co. immer mehr sinkt, ist die Selbstversorgung eine interessante Alternative.

Mehr zum Buch:
Viele träumen davon: Selbstversorger zu werden und sich von dem zu ernähren, was im eigenen Garten wächst oder in freier Natur gesammelt werden kann. Der bekannte Ethnobotaniker Wolf-Dieter Storl tut dies seit Jahrzehnten. In diesem ebenso spannenden wie hoch informativen Buch erzählt er seine eigene Selbstversorger-Geschichte und gibt zahlreiche fundierte Informationen, Tipps und Anleitungen für den Eigenanbau von Gemüse, die Wildsammlung von Kräutern, für natürliche Schädlingsbekämpfung, die Herstellung von hochwertigem Kompost und vieles andere mehr. Dabei setzt er auf Nachhaltigkeit, Naturnähe und Ganzheitlichkeit.

--> Leseprobe

Habt ihr Lust mehr von Wolf-Dieter Storl über die Möglichkeiten der Selbstversorgung zu erfahren? Dann macht doch bei unserer Leserunde zu "Der Selbstversorger" mit. Zusammen mit Gräfe und Unzer suchen wir 50 Testleser für das Buch, die sich im Gewinnfall zeitnah am Austausch in allen Unterthemen der Leserunde beteiligen sowie abschließend eine Rezension schreiben. Bei den 50 Testleseexemplaren handelt es sich um 25 Printexemplare und 25 E-Books (leider kein Kindle möglich). Bitte schreibt bei eurer Bewerbung also dazu, ob ihr ein gedrucktes Buch oder ein E-Book (inkl. Format) möchtet bzw. ob es euch egal ist.

Zur Bewerbung müsst ihr nur noch die folgende Frage bis spätestens 21. April beantworten:

Habt ihr selbst schon einmal oder sogar häufiger selbst Pflanzen angebaut und wenn ja, zu welchem Zweck? Geht es euch darum, euch selbst zu versorgen, um euch von der Industrie unabhängig zu machen? Oder ist es vielleicht ein Hobby, das euch Spaß macht? Schmeckt es etwa einfach besser? Verratet uns, wenn ihr schon mal gegärtnert habt oder es regelmäßig tut, wo ihr das macht (im eigenen Garten, auf dem Balkon, nur auf dem Fensterbrett, oder vielleicht auch im Sinne eines Urban Gardening auf einer geteilten Parzelle in der Stadt)!?

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