Wolf-Peter Szepansky Souverän Seminare leiten

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Inhaltsangabe zu „Souverän Seminare leiten“ von Wolf-Peter Szepansky

Seminare leiten macht Spaß. Aber oft genug bergen Lerngruppen Konfliktstoff. Solche für Dozenten kritische Seminarsituationen rückt das vorliegende Buch ins Blickfeld. Anhand von sechs Praxisbeispielen werden Handlungsalternativen abgewogen und Hilfen zum souveränen Agieren gegeben. Dabei wird in knapper Form auch das nötige Hintergrundwissen zu Gruppenprozessen vermittelt. Das Buch ist aufgrund seiner Ehrlichkeit und seiner großen Praxisnähe auch für erfahrene Erwachsenenbildner anregend. Neu in diesem Band ist ein zusätzliches Kapitel zur Lernmotivation. Alle Checklisten und Handouts können kostenlos im Internet heruntergeladen werden.

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  • Rezension zu "Souverän Seminare leiten" von Wolf-Peter Szepansky

    Souverän Seminare leiten
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    20. February 2011 um 11:02

    Fundierter und kompetenter methodischer Leitfaden Respekt vor den Persönlichkeiten und individuellen Ausrichtungen der Lernenden, eine didaktische Begleitung und didaktische Nutzung aller vorhandenen Prozesse in der Gruppe, Teilnehmer überzeugen, nicht überreden und die Förderung des Lernprozesses bestmöglich auf den Weg zu bringen. Dass sind die Grundvoraussetzungen und –Überlegungen, die die Basis der vielfältigen methodischen Hinweise, praktischen Beispiele, Interventionsmöglichkeiten und Anregungen zur eigenen Reflektion durch Wolf-Peter Szepansky grundlegend bedingen. Nicht nur vielfältige Methoden und Interventionsmöglichkeiten bietet er auf diesem Weg an, er verzichtet auch auf jede Form der dogmatischen Postulierung einer konkreten Methode als der einzig möglichen, sondern schöpft aus einer Vielzahl methodischer Ansätze der Leitung von Lernprozessen in Gruppen. Für jeden in diesem Bereich tätigen Dozenten, Seminarleiter, Coach oder Supervisor ist das Buch gerade durch diese Offenheit, zusammen mit dem starken Praxisbezug, ein wirklicher Gewinn. Allein schon im Blick auf den berühmten Satz „Störungen haben Vorrang“ und der damit einhergehenden Intention, dass auch durch Störungen positive Impulse für den Prozess vorliegen, gleichzeitig aber auch das Wissen darum, wie oft dieser Satz bei Seminarleitern ein reines Lippenbekenntnis eines zusammengekniffenen Mundes ist, eröffnet die konstruktiven Möglichkeiten gerade zu diesem Thema im Buch. Alternative Handlungsvorschläge, ein immer anbietender, nie dozierender Tonfall im Buch und eine spürbare Kompetenz und Erfahrung des Autors machen es dem Leser leicht, den Einlassungen offen zu begegnen, mit denen Szepansky ermuntern und befähigen will, mit Widerständen konstruktiven Umgang zu pflegen. Selbst der Rückgriff auf tradierte und seit Jahren bereits bekannte Schemata wie die Persönlichkeitseinordnungen von Riemann wirken hier wieder frisch und stimmig in neue Zusammenhänge eingebracht. Ein ebenso wichtiger und im Buch auch breit angelegter Themenbereich widmet sich der Frage der Erzeugung von Motivation. Wohl wissend (ein roter Faden, der sich übrigens fast durch das ganze Buch hindurch zieht), dass eine gute Vorbereitung und ein achtsamer Umgang gerade mit beginnenden Situationen vor oder innerhalb eines Seminars vieles an später möglichen Komplikationen bereits im Vorfeld entschärfen. Meinungen zu provozieren durch Polarisation, auf geeignete Rahmenbedingungen achten, überraschende Spannungen durch z.B. Rätsel erzeugen und, ganz allgemein, als Seminarleiter selber auf eine Methodenvielfalt wert legen sind nur einige der kundigen und hilfreichen Angebote, die Szepansky in reicher Fülle zur Verfügung stellt. Selbst einfach erscheinende und oft in der Planung wenig beachtete „Stolpersteine“ können anhand des Buches reflektiert werden. Wer möchte nicht gerne darauf vorbereitet sein, peinliche Situationen möglichst konstruktiv meistern zu können? Wer ist als Seminarleiter nicht auch selbst innerlich beunruhigt zunächst, wenn lange Schweigephasen eintreten und wie wäre, je nach Konstellation der Gruppe, dann ein angemessener Umgang mit solchen Situationen. Wieweit sind Konventionen und Strukturen notwendig für den guten Start und damit einen guten Einstieg in ein Seminar, wo beginnen diese Momente, eher hinderliche Kräfte zu entfalten? Eine Vielzahl von kleinen und großen Fragen, verdeckten und bekannten Stolpersteinen werden durch Wolf-Peter Szepanski kompetent, verständlich, nah an der Praxis und mit vielfältigen Angeboten zur Bewältigung im Sinne eines konstruktiven Lernprozesses angesprochen und einer möglichen Bearbeitung zugeführt. Dies, gepaart mit einer wohltuenden persönlichen Zurückhaltung des Autors in Sprache und Stil, machen das Buch zu einem Gewinn für all jene, die in verschiedensten Formen mit Gruppen arbeiten.

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