Wolf Erlbruch Ente, Tod und Tulpe

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Inhaltsangabe zu „Ente, Tod und Tulpe“ von Wolf Erlbruch

„Ein Kinderbuch? Kein Kinderbuch? Ein Buch vom Leid? Ein Buch vom Schluss? Erzählt es eine Fabel? Ein Märchen? Überhaupt eine Geschichte? Oder ist es vielmehr eine Meditation?“, fragte sich Benedikt Erenz in der „Zeit“, als Ente, Tod und Tulpe vor drei Jahren erschien. Und befand, dass es ein Buch sei für kleine Menschen und für große Menschen: Ein meisterhaftes und ein unendlich tröstliches Buch, das in den verschiedensten Regalen seinen Platz finden könne. Womit er ganz richtig lag: Das Buch wurde im deutschsprachigen Raum bislang über 50.000mal verkauft und in sechzehn Sprachen übersetzt. Nun erscheint Ente, Tod und Tulpe in handlichem Format und edler Ausstattung, für alle, die es nicht ins Regal stellen, sondern immer in der Tasche dabei haben wollen.

Süße Beschreibung und wundervolle Erklärung mithilfe der Bilder.

— Grinsekatze94

Einfach genial. Wunderschöne Zeichnungen und eine bewegende Geschichte. Nicht nur ein Kinderbuch!

— nessie91

Ein ungaublich schönes & lebensbejahendes Buch :)

— MrsSchoenert

Zum sterben schön!

— sueglanzner

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  • Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl...

    Ente, Tod und Tulpe

    sueglanzner

    18. November 2014 um 05:28

    “Wer bist Du -und was schleichst Du hinter mir her?” “Schön, dass du mich endlich bemerkst”, sagte der Tod. “Ich bin der Tod.” Ein Buch, das sofort einen Platz im Regal meiner Lieblingsbücher bekam, nachdem ich es aufgeschlagen hatte. Der Tod, im karierten Kleidchen, der sich mit der etwas einfältigen Ente anfreundet, bis sie sich nicht mehr vor ihm fürchtet. “Ich bin schon in Deiner Nähe, solange Du lebst – nur für den Fall…” “Für den Fall?” fragte die Ente. “Na, falls Dir etwas zustößt. Ein schlimmer Schnupfen, ein Unfall – man weiß nie.” Der Tod freundet sich mit der Ente an, bis sie keine Angst mehr vor ihm hat. Sie klettern zusammen auf einen Baum, schwimmen im See und wärmen sich gegenseitig. Bis die Ente dann doch die letzte Reise antritt und der Tod sie fast ein wenig vermisst…   “aber so ist eben das Leben”. Ein wunderschönes, kleines Büchlein mit sehr leichten, heiteren Zeichnungen, die das schwere Thema schmunzelnd erzählen und dabei die eigentlich wichtigste Botschaft übermitteln: Der Tod gehört zum Leben und zwar jeden Tag vom ersten Moment an. Je eher wir uns mit ihm anfreunden, desto leichter fällt uns der Abschied, wenn wir dann wirklich die große Reise antreten. Lest euch angstfrei!

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  • Rezension zu "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch

    Ente, Tod und Tulpe

    WinfriedStanzick

    25. November 2012 um 15:48

    Wolf Erlbruch ist ein Kinderbuchautor, der es auf hervorragende Art und Weise versteht, kleineren und größeren Kindern tiefgehende Daseinsfragen auf eine Weise näher zu bringen, die den kleinen Lesern Sinnangebote macht, die ihnen die Freiheit des Denkens lässt, ja sie geradezu fördert, die ihnen, undogmatisch und religiös nicht eindeutig festgelegt, Antworten anbietet und sie gleichzeitig einlädt und auffordert, nach eigenen Antworten zu suchen und diese Suche niemals aufzugeben. Deutlich ist Erlbruchs Büchern abzuspüren, dass er es für absolut notwendig hält für ein sinnvolles und menschenwürdiges Menschenleben, sich diesen Fragen zu stellen, was ja angesichts des Niedergangs der Deutungshoheit, besonders aber der Deutungskraft der christlichen Religion und vor allem der beiden großen Kirchen in unserem Land nicht gerade einfacher geworden ist. Eine große Zahl verschiedener Stimmen und Sinnangebote überfluten schon kleine Menschenkinder und haben vor allem eines im Sinn: sie vom eigenen Denken abzuhalten und zu guten und unkritischen Konsumenten zu machen. Zuletzt hat Wolf Erlbruch mit einfachen Texten und Bildern in seinem bei Peter Hammer erschienenen Buch „Die große Frage“ darüber nachgedacht, welche Antworten möglich sind auf die Frage, warum ein Mensch respektive ein Kind auf der Welt ist, eine Frage, die früher oder später über jede Kinderlippe kommt und leider selten angemessen aufgenommen und noch seltener beantwortet wird. In seinem hier vorliegenden Buch „Ente, Tod und Tulpe“, das Antje Kunstmann in gewohnt hervorragender Weise verlegt hat, denkt Wolf Erlbruch nach über den Tod. Ähnlich wie die Frage nach dem Sinn der eigenen Existenz und ihrer Begründung und ihres Anfangs, gerät auch die Frage der Endlichkeit allen Lebens und das Phänomen des Todes ziemlich bald in den Focus kindlichen Bewusstseins und Erlebens. Kinder fragen danach, warum etwas sterben muss, was dann mit dem ehemals Lebendigen geschieht und wie man damit umgehen kann und soll, dass etwas – ein geliebter Mensch oder ein Tier – was lange da war, nun nicht mehr da ist. Wolf Erlbruch wählt eine Ente als Protagonisten seines Buches aus. Sie ist guter Dinge und freut sich ihres Lebens, doch schon lange hat sie so ein seltsames Gefühl gehabt, bis sie den Tod erkennt und ihn fragt, warum er ihr dauernd hinterher schleiche. „Schön, dass du mich endlich bemerkst,“ sagt die Gestalt, „ich bin der Tod.“ Wolf Erlbruch hat ihn schlicht gemalt mit einem einfachen, kaum Furcht erregenden Totenkopf, einer karierten Ober- und Unterbekleidung und einfachen, flachen Schuhen. Was man zunächst kaum wahrnimmt, ist, dass er quasi hinter seinem Rücken eine Tulpe hält und sie auch bis kurz vor dem Ende des Buches nicht loslässt. Die beiden kommen miteinander ins Gespräch, und die Ente erfährt vom Tod, dass er immer wieder und zu allen Zeiten schon in ihrer Nähe ist, eine wunderschöne Umsetzung der paulinischen Erkenntnis, dass wir alle mitten im Leben vom Tod umfangen sind. Sie freunden sich an, die Ente und der Tod und er folgt ihrem Vorschlag und begleitet sie zu ihrem Teich. Als er beginnt im Wasser zu frieren, wärmt ihn die Ente mit ihrem warmen Körper und sie schlafen engumschlungen ein. Am nächsten Morgen wird sich die Ente bewusst, dass sie gar nicht gestorben ist, obwohl sie sich so eng mit dem Tod eingelassen hat. Und dann folgen tiefsinnige Gespräche der beiden über Vorstellungen von Himmel und Hölle und sie sind die folgenden Wochen täglich zusammen. Eines Abends wird es der Ente kalt und sie bittet den Tod sie etwas zu wärmen. Die Ente stirbt und der Tod legt sie auf das Wasser, legt die Tulpe auf ihre Brust und gibt ihr einen vorsichtigen Schubs. „Lange schaute er ihr nach. Als er sie aus den Augen verlor, war der Tod fast ein wenig traurig. Aber so war das Leben.“ Ein wunderbares, schlicht und einfach gezeichnetes und knapp, aber tiefsinnig getextetes Bilderbuch für Kinder ab etwa 5 Jahren, so bald sie durch eigene Fragen über den Tod und das Sterben signalisieren, dass ihre Seele für das Thema offen und bereit ist.

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  • Rezension zu "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch

    Ente, Tod und Tulpe

    SV

    treffend, nachdenklich, traurig, mutmachend - brauchen Erwachsene vielleicht mehr als Kinder

    • 2

    thursdaynext

    09. November 2010 um 14:37
  • Rezension zu "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch

    Ente, Tod und Tulpe

    anette1809

    15. March 2010 um 12:00

    Wer denkt schon soweit, ein philosophisches und theologisches Buch, dass in ganz einfachen Worten den Tod erklärt, ausgerechnet unter Bilderbüchern zu suchen? Wolf Erlbruch erzählt in schnörkellosen und doch so wunderschönen Bildern und kurzen Texten die Geschichte einer Ente, die eines Tages den Tod hinter sich bemerkt. Der Tod wird zum Freund, als die Ente die Entdeckung macht, dass er zwar ihr ständiger Begleiter ist, aber gar nicht für ihr Ableben sorgen will, dafür sorgt das Leben schon selbst eines Tages. Sei es durch einen Unfall, einen Schnupfen oder den Fuchs! Allein bei dem Gedanken daran bekommt die Ente eine Gänsehaut. Der Tod begleitet die Ente ihr ganzes Leben hindurch bis sie am Ende vom ihm - zusammen mit einer roten Tulpe - auf ihre letzte Reise geschickt wird. Die Geschichte ist zum Lachen und zum Weinen, ist tröstlich und voller hintergründigem Humor in den kurzen Dialogen zwischen Ente und Tod. Eltern sollten sich dieses Buch alleine durchlesen, bevor sie es ihren Kindern geben. Obwohl die Geschichte in einfachen Worten und Bildern erzählt wird, sollten Eltern ihren Kindern für Fragen und Erklärungen zur Seite stehen. Das Buch ist aber keineswegs nur für Kinder geeignet, sondern auch für Erwachsene. Leben und Tod gehen Hand in Hand, das eine kann ohne das andere nicht existieren. Der Tod, die Angst davor und die Trauer darüber sollten keine Tabuthemen sein, dass zeigt diese Geschichte auf eine besondere und poetische Art und Weise.

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  • Rezension zu "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch

    Ente, Tod und Tulpe

    KleinNase20

    26. January 2010 um 15:53

    Finde das ist schon ne tolle Geschichte- aber wie man sich bei dem Titel schon denken kann, spielt der Tod ne wichtige Rolle!

  • Rezension zu "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch

    Ente, Tod und Tulpe

    sarahkolumbus

    29. January 2009 um 23:49

    Die Ente und der Tod, eine tolle Konstellation. Hört sich komisch an. Ist aber so. Zumindest in diesem Bilderbuch. Auch wenn die Zeichnungen - für Kinder- etwas zu düster sind - so wie die anderen Bücher von Wolfgang Erlbruch, ist auch dieses Buch eher etwas für Erwachsene.

  • Rezension zu "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch

    Ente, Tod und Tulpe

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. August 2008 um 19:44

    Dieses Buch hab ich meiner Mutter geschenkt, nach dem Tod meiner Großmutter, es hat uns beide zu Tränen gerührt.

    Ich vermag nicht zu sagen, inwiefern es für Kinder geeignet ist...
    für das gewohnte Kinderauge sicherlich, ansonsten etwas zu abstrakt, was es für mich noch um so vieles besser macht.
    Meine Cousine allerdings konnte damit noch nicht allzu viel anfangen (Sie ist 6 Jahre alt.)

  • Rezension zu "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch

    Ente, Tod und Tulpe

    nati1981

    26. July 2008 um 14:52

    Eine gelungene Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema. Die Bilder hätten "schöner" sein können.

  • Rezension zu "Ente, Tod und Tulpe" von Wolf Erlbruch

    Ente, Tod und Tulpe

    greteb

    14. December 2007 um 13:48

    schönes Buch , Kinder gehen recht unbefangen damit um, die Erwachsene müssen schlucken. Buch strahlt eine würdige Ruhe aus, ganz zart

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