Wolf Haas Auferstehung der Toten

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Inhaltsangabe zu „Auferstehung der Toten“ von Wolf Haas

In Zell am See geht es etwas langsamer zu als im Rest der Welt. Hier wird man nicht erschossen., sondern tiefgefroren. So ist es einem steinreichen amerikanischen Ehepaar ergangen, das man an einem klirrend kalten Wintermorgen in einem Sessellift findet. Die Polizei beißt sich an der Sturheit der Zeller schnell die Zähne aus. Licht in diesen Fall kann nur ein Mann wie Privatdetektiv Brenner bringen, ein ehemaliger Polizist, der wegen seiner nervenzermürbenden Langsamkeit aus dem Job geekelt wurde. Brenner hat das Gespür für den Rhythmus der österreichischen Provinz.

Der Roman erhielt den Deutschen Krimipreis 1997.

'So viel Spaß, Weisheit und Spannung um einen wohlfeilen Preis, das gibt's normal gar nicht.' (Der Standard, Wien)

Urig-witziger Stil, der Kriminalfall tritt dahinter zurück.

— alasca

Der Wortwitz kann die für meinen Geschmack arg konstruierte Story nicht retten.

— Arun

Wolf Haas versteht es, einen Krimi mit österreichischen, schwarzen Humor spannender und besser zu machen.

— BiaBia92

Sehr spezieller Schreibstil, mit österreichischem Touch. Ein Erzähler, der den Leser direkt anspricht und anekdotenhaft erzählt. Macht Spaß!

— Dustycus

Witzige Story in einem genialen Schreibstil. Zum Todlachen.

— buchhase

Mal ein etwas anderer Schreibstil ...gute Abwechslung zwischendurch.

— MohnbluMe

Geniale Alltags-Kunst-Sprache

— konrad33

Das war mal eine andere Art Krimi. Die Art, wie er geschrieben ist gefällt mir. Ich hab mir gleich den nächsten Teil bestellt :D

— Schneeapfel91

Der erste Brenner-Roman, aber nicht der Beste.

— forever-books

Ungewöhnliches Lesevergnügen, der Kriminalfall ist auch ganz nett, aber eigentlich geht es hier um den Schreibstil, den mag man oder nicht.

— WortGestalt

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  • Anstrengend

    Auferstehung der Toten

    sursulapitschi

    Vielleicht muss man Österreicher sein, um dieses Buch zu mögen, oder wenigstens ein paar süddeutsche Gene haben. Ich, als Nordlicht, habe mich echt schwer getan. Hier bekommt man es mit einem Erzähler zu tun, der gnadenlos schwadroniert. „Wenn du dir zum Beispiel die Liftsteher anschaust. Die müssen den ganzen Tag nur aufpassen, daß keiner aus dem Lift herausfällt. Tagtäglich rutschen an ihnen tausende Schifahrer vorbei. Normalerweise fällt von denen natürlich nie einer aus dem Lift, aber wenn es einmal vorkommt, auch kein Malheur. Muß der Liftsteher nur zum Not-Off-Schalter gehen und den Lift abstellen. Und doch keine leichte Arbeit. Schaut leicht aus, ist aber nicht so leicht, wie es ausschaut. Weil die Kälte, da kann dir das Christkind noch so einen guten Thermoanzug bringen. Nützt auf Dauer gar nichts..." Dieses Zitat ist eine der Randbemerkungen, die illustrieren sollen, dass zwei Tote im Lift gefunden wurden. Es geht noch vier Seiten so weiter. Der Leser staunt und sucht den Sinn, der irgendwo zwischen den detaillierten Betrachtungen versteckt ist. Um den zu finden, muss man aber sehr gut aufpassen, was nicht so einfach ist, weil man früher oder später auf Durchzug schaltet, anfängt das Gefasel querzulesen und dann die paar verstreuten wirklichen Informationen übersieht. Natürlich ist das komisch und liest sich amüsant, es ist aber auch unendlich anstrengend. Wenn dieser Erzähler in Fahrt ist, lässt er auch gerne mal Worte aus, erfindet welche, schweift wieder ab, kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen und da wird es dann wirklich nervtötend. Wenn man sich vorstellt, Luis Trenker erzählt diese Geschichte, hilft das ein wenig zum Verständnis, steigert aber nicht das Lesevergnügen. Die Handlung an sich ist eher sparsam. Zwei Tote saßen im Lift. Detektiv Brenner will herausfinden wer es war und tappt dabei ewig im Dunklen durch Zell am See. Die Auflösung ist dann unerwartet skandalös und kommt sehr plötzlich aus dem Nichts. Ich kann nicht ganz ausschließen, dass sich das ein oder andere vorher angedeutet hat. Ich habe es übersehen und hatte am Ende keine Lust mehr, danach zu suchen. Ich war froh, das Drama durchgestanden zu haben.

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    • 3

    Leseratz_8

    30. August 2015 um 19:24
  • Ein literarischer Krimi

    Auferstehung der Toten

    konrad33

    01. July 2015 um 09:58

    Obwohl, und gerade weil die Sprache permanente Alltagssprache ist, ist dieser Krimi so genial - das ist eine echte Kunst-Sprache, toll gemacht, absolut faszinierend.
    Schade, dass der Plot ziemlich langweilig und nichtssagend ist.
    ---Aber vielleicht geht es ja gar nicht darum, sondern nur der Haas-schen Sprache nachzuspüren und sich mit ihm in den wirrsten Gedankenspiralen zu verfangen.

  • Erfrischend anderer Krimi

    Auferstehung der Toten

    Schneeapfel91

    Ich bin durch einen anderen Kriminalroman zufällig auf Wolf Haas und seinen "Brenner" gestoßen. Als ich bei Amazon recherchiert habe, haben mich die Titelbilder der Romane gleich angesprochen. Außerdem sind sie nicht so dick und ideal als "Quickie" zwischendurch. Ort der Handlung ist Zell am See. Dort wird in einem Sessellift ein reiches, amerikanisches Ehepaar tot und tiefgefroren gefunden. Zu diesem Zeitpunkt war der Protagonist Brenner noch bei der Polizei. Allerdings hat er seinen Beruf letztendlich an den Nagel gehängt, wegen seinem neuen Vorgesetzten Nemec. Einige Monate später nimmt Brenner im Rahmen deiner privatdetektivischen Tätigkeiten die Ermittlungen wieder auf. Er organisiert sich ein Zimmer in Zell am See und stößt dort auf allerlei kuriose Leute: einen Taxifahrer mit rosa Chevrollet, eine Deutsche ohne Hände, die wie eine Geisteskranke Auto fährt etc. Am Schluss überführt Brenner den Täter und - wie immer - kommt alles ganz anders als gedacht. Das Mordmotiv waren äußerst verwerfliche, familiäre Hintergründe. In meinen Augen ist der Roman etwas Besonderes aufgrund der Art, wie Wolf Haas die Geschichte dem Leser nahebringt. Er erzählt sie nämlich so, als ob man mit ihm in einem Café an einem Tisch sitzt und sich schon seit Ewigkeiten kennt. Fast so wie unter langjährigen Freunden. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, diesen Krimi zu lesen. Die nötige Prise Humor fehlt natürlich auch nicht. Den nächsten Teil - "Der Knochenmann" - habe ich bereits geordert :)

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    • 2
  • Alpen-Punk: urig, chaotisch, genial

    Auferstehung der Toten

    WortGestalt

    Als ich vor gut einem Jahr Bernhard Aichners „Totenfrau“ gelesen habe, blieb ich am Ende mit zwei Erkenntnissen zurück: Der Schreibstil war für mich einfach Kunst und entweder man liebt es oder man kann es nicht leiden. Und ich hatte festgestellt, dass ich bis dato noch nichts vergleichbares gelesen hatte. Im Laufe des Jahres las ich dann von Aichner noch „Die Schöne und der Tod“, den erste Krimi um den Totengräber Max Broll, stilistisch genauso einzigartig wie „Totenfrau“ und da früher geschrieben, quasi der Vorbote dessen, was Aichner in „Totenfrau“ zur Perfektion gebracht hat, den ganz eigenen Schreibstil. Warum ich jetzt so viel von Aichner erzähle, obwohl es hier eigentlich um Wolf Haas gehen soll? Weil „Auferstehung der Toten“ für mich stilistisch ebenso aufregend und ungewöhnlich war wie Aichners „Totenfrau“, wenn auch auf ganz andere Art. Ich will die beiden auch überhaupt nicht vergleichen, dafür ist das, was ihre ganz eigene Schreibe ausmacht, zu unterschiedlich. Aber rein vom Grad der Besonderheit her ist Haas für mich wie Aichner ein Sprachkünstler sondergleichen. Und entweder man liebt es oder man kann es nicht leiden. Und bei jeder Art von Kunst kann man sich natürlich fragen, braucht man das, muss das sein, kann das weg? In der Reihenfolge der Fragen: Nö. Ja. Und auf gar keinen Fall! Denn in den immer glattgebügelten Büchern fehlen sprachlich eben oftmals genau die Falten, die aus einem ordentlichen Stoff eine aufreibende Sache machen. „Die Auferstehung der Toten“ zu lesen, ist ein bisschen wie schriftgewordener Punk, Alpen-Punk, weil einem der Satzbau hier quasi um die Ohren fliegt. Aber auch wieder urig, weil einem der Erzähler in lokal geprägter Umgangssprache die ganze Geschichte ausführt, als würde man im Wirtshaus einander gegenüber sitzen. Der duzt einen, erzählt von diesem und jenem, da fällt ihm hier noch was ein, da er erklärt er dort noch was, und dann musst Du aber aufpassen, dann ist nämlich die Geschichte mit dem Brenner schon halb passiert. Und irgendwie ist der Erzähler für mich auch der heimliche Star dieser Geschichte, auch wenn die Reihe sich ja eigentlich um den Privatdetektiv Simon Brenner entwickelt. Hier im ersten Band erlebt man auch direkt noch mit, wie Brenner aus dem Polizeidienst ausscheidet und warum es überhaupt dazu kommt, dass er als Privatdetektiv tätig wird. Denn eigentlich ist Brenner gar nicht so richtig der Typ dafür, meint man auf den ersten Blick. Aber in der Ruhe liegt die Kraft, stille Wasser sind tief und Brenner deckt am Ende ganz unaufgeregt aber dank ausdauernder Beharrlichkeit all die Zusammenhänge auf, die dazu geführt haben, dass in Zell am See ein Ehepaar aus Amerika tiefgefroren im Skilift aufgefunden wurde. Also Bühne frei für den Brenner. Wobei richtiger wäre: Bühne frei für den Schreibstil. Noch besser: Bühne frei für den Erzähler. Denn der Kriminalfall ist zwar nett, aber der Erzähler, der war für mich hier das Herzstück. Deshalb liebe ich Bücher, weil einem da immer wieder so geniale Erzählstile begegnen! Ein außergewöhnlich unterhaltsames Leseerlebnis, was hier stilistisch abgeht, das ist schon irre, irre gut. Muss man nicht mögen, kann man aber lieben. Rezension auch auf: http://wortgestalt-buchblog.blogspot.de

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    • 3

    WortGestalt

    23. February 2015 um 15:00
  • Eigen und besonders

    Auferstehung der Toten

    rkuehne

    16. September 2013 um 13:52

    Das tat gut mal wieder was Amüsantes zu lesen. Zwar muss man sich an den doch sehr eigenen und sehr speziellen Haas-Stil gwöhnen, hat man das aber geschafft, fühlt man sich wohl mit ihm und seinem skurrilen Ermittler Brenner. Kleinere Abzüge gibt’s, weil die skurrilität des Stils manchmal bei mir dazu geführt hat, dass ich den Handlungsfaden verloren hab, aber auf den nächsten Haas freu ich mich schon.

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  • Der eigenartige Erzähler

    Auferstehung der Toten

    Bellami

    Irgendjemand erzählt uns hier die Geschichte eines skurillen Todesfalls, ob es Mord war soll ja erst festgestellt werden. Auf jeden Fall geht es darum, dass zwei amerikanische Touristen morgens tot in der Seilbahn gefunden werden, warum sie die Nacht nicht überlebt haben ergibt sich daraus, weils Winter und saukalt ist. Da kann man schon einfach so in luftiger Höhe erfrieren. Simon Brunner, erst Polizist, dann Privatdetektiv soll Licht in diese dunkle Geschichte bringen. Wie er das macht hat aber nichts mit detektivischer Spürnase zu tun und machte für mich den Reiz dieses in Zell am See spielenden Lokalkrimis aus. Eigenartig ist ein eigenartiges Wort aber was anderes fällt mir zu der Schreibweise dieses Krimis nicht ein. Eigenartig erzählt ! Wer hat es eigentlich erzählt? Eigenartig, wie ich das überlesen konnte. Der Erzähler hat wohl öfter mal abends beim Erzählen dem Obstler gefrönt oder warum hat er die Sätze oft nicht beendet oder sich andauernd wiederholt ;-). Hat man sich erst an den Schreibstil und an den Humor unserer Nachbarn gewöhnt ist der Clou dieses Krimis, das, wenn man mitdenkt, versteckt in der eigenartigen Erzählung, ganz allein auf den Mörder kommen sollte.

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    • 4
  • Auferstehung der Toten - Wolf Haas

    Auferstehung der Toten

    thursdaynext

    Ein Krimi von einem allwisenden Erzähler mit Logorrhö ,  der dem Leser häppchenweise die Figur des Detektivs entschlüsselt, noch dazu im Idiom was mich meistens unglaublich nervt, Diesmal nicht. Erinnert das Ganze doch ein wenig an Ludwig Thomas „Lausbubengeschichten“ nur zeitversetzt in die Gegenwart im österreichischen Ferienort Zell am See. Ein Kunstgriff der dank Haas´ launiger Schreibe einen Heidenspaß macht.   Aber ein Roman davon reicht. Serienmässig wäre es denn doch zu viel.      

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    • 5

    awogfli

    08. July 2013 um 12:40
  • Rezension zu "Auferstehung der Toten" von Wolf Haas

    Auferstehung der Toten

    Eglfinger

    13. February 2013 um 19:42

    In Zell am See geht es etwas langsamer zu als im Rest der Welt. Hier wird man nicht erschossen, sondern tiefgefroren. So ist es einem steinreichen amerikanischen Ehepaar entgangen, das man an einem klirrend kalten Wintermorgen im Sessellift findet. Die Polizei beißt sich an der Sturheit der Zeller schnell die Zähne aus. Licht in diesen Fall kann nur ein Mann wie Privatdetektiv Brenner bringen, ein ehemaliger Polizist, der wegen seiner nervenzermürbenden Langsamkeit aus dem Job geekelt wurde. Brenner hat das Gespür für den Rhythmus der österreichischen Provinz. Eigentlich ist hiermit schon alles zum Inhalt gesagt, wenn man das Ende nicht verraten will. Den Schreibstil finde ich nervend. Fast jeder Absatz beginnt mit „Jetzt aber,“ oder „Jetzt muss man wissen,“. Das Ganze liest sich für meinen Geschmack wie ein schlechter Schüleraufsatz. Auch finde ich, dass überhaupt kein Spannung aufkommt, auch nicht als der ganze Fall aufgeklärt wird. Der Spannungsaufbau dümpelt eher so dahin und auch der so hoch angepriesene Humor erschließt sich für mich nicht. Ich gebe hierfür nur einen Stern, denn ich kann einfach nichts finden, was für einen zweiten Stern spricht. Es ist eher so, dass ich das Buch abgebrochen hätte, wenn es noch mehr als diese gut 150 Seiten gehabt hätte.

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  • Rezension zu "Auferstehung der Toten" von Wolf Haas

    Auferstehung der Toten

    pat_ricia

    30. January 2010 um 20:22

    Witziger Schreibstil und spannende Geschichte ! Etwas nettes, leichtes zum Zwischendurch-Lesen !

  • Rezension zu "Auferstehung der Toten" von Wolf Haas

    Auferstehung der Toten

    Neil Jung

    14. December 2009 um 23:05

    Der erste Krimi in meinem Leben, der mich nicht gelangweilt hat.Wobei mich auch hier nicht so sehr die Auflösung des Falls interessiert hat, die wird auch auf den letzten paar Seiten noch kurz abgehandelt. Sondern wie der ausgemusterte Polizist Brenner vorher durch Zell am See wankt, sich mit Lokaljournalisten, Taxifahrern, Provinzkönigen und anderen Originalen rumschlagen musst, ist schlicht grossartig erzählt. In einer einzigartigen Sprache, wie direkt vom Stammtisch. Aber einem gescheiten, sehr witzigen Stammtisch.

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  • Rezension zu "Auferstehung der Toten" von Wolf Haas

    Auferstehung der Toten

    Gruenente

    14. October 2009 um 17:34

    Netter Krimi über einen ehemaligen Polizisten, der einen Doppelmordfall in Zekk am See für die Versicherung klären soll.
    So geschrieben, wie wenn man was erzählt bekommt

  • Rezension zu "Auferstehung der Toten" von Wolf Haas

    Auferstehung der Toten

    firlefanz

    10. September 2009 um 10:53

    Auf Seite sechs (das Buch fängt auf Seite fünf an) musste ich zum ersten Mal lachen. Auf Seite 10 spätestens war ich schon rettungslos verfallen. Es ist ein Krimi ganz ohne Blut, die Morde mit denen es der verschrobene Ex-Kommissar Brenner zu tun hat, sind etwas ungewöhnlicher (Schilift, Zapfhahn), Man fühlt sich beim Lesen ein bisschen wie in einem Biergarten. Der Himmel natürlich blitzeblau, die Sonne scheint, am Nebentisch erzählt ein Mannsbild seinen Stammtischbrüdern was sich zugetragen hat, im letzten Winter, in Zell. Vom Lift Lois, wie der die zwei steifgefrorenen Amerikaner gefunden hat im Liftsessel, vom Vergolder und von noch so einigem mehr. Ab und zu mal Sätze ohne Verben. Aber, weißt eh, Verben werden überbewertet. Für mich ist seitdem auch eines glasklar: Die besten deutschsprachigen Krimis kommen nun mal aus Österreich. Aber jetzt pass auf, musst du wissen.

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  • Rezension zu "Auferstehung der Toten." von Wolf Haas

    Auferstehung der Toten

    Petra_84

    25. April 2009 um 20:29

    2 Amerikaner werden tot im Sessellift aufgefunden, die Polizei interessiert sich nicht weiter für den Fall. Nun ermittelt der Brenner und sehr sehr langsam entwirren sich die Fäden dieses verstrickten Falls.

  • Rezension zu "Auferstehung der Toten" von Wolf Haas

    Auferstehung der Toten

    Petruscha

    30. March 2009 um 12:21

    Auferstehung der Toten hat mir gut gefallen und die Fähigkeit amüsante Gleichnisse zwischen völlig verschiedenen Situationen herzustellen ist eine besondere Fähigkeit Haas´.
    Mit dem Ende war ich auch nicht ganz zufrieden.

  • Rezension zu "Auferstehung der Toten" von Wolf Haas

    Auferstehung der Toten

    Kathchen

    25. January 2009 um 04:34

    "Auferstehung der Toten" ist der erste Teil der Brenner-Serie. In Zell am See werden zwei Leichen im Skilift gefunden. Doch die Polizei, an der Spitze Brenner, stehen vor einem großen Rätsel und so wird Monate später der Fall auf Eis gelegt und Brenner verlässt die Polizei. Doch glücklicherweise wird Brenner von einem Detektivbüro engagiert und ermittelt weiterhin. Er führt viele Gespräche mit den Einwohnern und als es scheint, dass der Fall gelöst ist, kommt es doch ganz anders. Von den Brenner-Krimis kenne ich bisher bereits Wie die Tiere, was mir außerordentlich gut gefallen hat. In diesem Teil geht es vorallem um Brenner persönlich. Seine Art, Erinnerungen, etc. werden vorgestellt und dadurch gerät die Krimihandlung etwas in den Hintergrund. Doch das hat mich überhaupt nicht gestört, denn das Buch bleibt dennoch spannend und ich hatte sehr viel zu lachen. Haas Art zu schreiben finde ich sehr faszinierend, denn man muss erwähnen, dass er nicht schreibt, wie jeder andere Autor. Der Erzähler kommt einem eher wie ein Gesprächspartner vor, der nicht unbedingt auf die richtige Grammatik achtet. Der österreichische Dialekt ist nicht zu überlesen und ich kann mir gut vorstellen, dass das manchen nicht gefallen würde. Insgesamt empfinde ich den 1. Teil als sehr gelungen, allerdings fand ich "Wie die Tiere" etwas besser.

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