Wolf Haas Brennerova

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Inhaltsangabe zu „Brennerova“ von Wolf Haas

Zuerst wird der Brenner von einem Kind bewusstlos geschlagen. Und dann versucht seine Freundin, ihn vor den Traualtar zu schleppen. Es läuft nämlich gerade ausgesprochen gut zwischen den beiden. Einziges Problem: Mit seiner anderen Freundin läuft es auch sehr gut. Und was ist mit der dritten Frau? Spurlos verschwunden. Die Suche nach ihr hilft dem Detektiv bei der Lösung seiner privaten Probleme. Denn nie kannst du besser über das Glück nachdenken, als wenn der berüchtigtste Zuhälter der Stadt gerade dazu ansetzt, dir die Hände abzuhacken.

Der Schreibstil hat es mir leider schwer gemacht und mich angestrengt.

— Inkedbooknerd
Inkedbooknerd

Der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man sich aber mal daran gewöhnt hat, ist das Buch schnell zu Ende gelesen.

— ZeSa
ZeSa

Wolf Haas formt mit Satzfragmenten ganze Stimmungsbilder. Der Brenner bringt sich mit Frauen in die Bredouille. Situationskomik garantiert!

— Caastorb
Caastorb

Wolf Haas ist einer der besten. Anzupreisen, warum er so gut ist, wäre Eulen nach Athen zu tragen. Haas kennt man. Haas = Hochgenuss

— Lienz
Lienz

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  • Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und strengt leider an.Schade

    Brennerova
    Inkedbooknerd

    Inkedbooknerd

    19. July 2017 um 19:32

    Leider ein spezieller Schreibstil, mich hat er zu sehr angestrengt, von daher leider abgebrochen.Der Brenner ist Kriminalbeamter, und eigentlich mit der Hertha zusammen, doch als die im Urlaub ist , vertreibt er sich die Zeit im Internet auf einer Seite wo man Frauen kennenlernen kann und trifft dort auf Nadeshda. Er kann nicht von ihr lassen, zumal ihre Schwester verschwunden ist und im Brenner der Beschuetzerinstikt und der Kripobeamte zum Vorschein kommt.Doch Gewissensbisse verfolgen ihn der Hertha gegenüber....Eigentlich ist das Buch voller Charme und recht unterhaltsam, dennoch hat es mich mehr angestrengt.Der Schreibstil ist speziell. Und das hat mich gestört. Es zog sich die ganze Zeit durch die Geschichte und von daher konnte ich mich nicht in die Geschichte fallen lassen obwohl ich den Brenner echt mochte und ich gute Laune vermittelt bekam aber der Schreibstil ....leider....abgebrochen.Bewertung: 1 von 5 Brenner

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    • 2
  • Brennerova ist cool!

    Brennerova
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    14. January 2016 um 16:53

    Brennerova – was für ein Titel! Ich dachte: „Was ist das?“, „Was hat das zu bedeuten?“ Die tätowierte Hand, das Cover, da hat man vielleicht nur eine kleine Ahnung.   Kurz zum Inhalt: Brenner, ein pensionierter (?) Ex-Polizist stöbert mehr aus Langeweile im Internet bei diversen russischen Partnerschafts-Foren herum. Ihm fällt eine sehr hübsche junge Frau auf, Nadeshda und damit kommen mehr oder weniger beabsichtigt viele Dinge ins Rollen. Nadeshda verfolgt ihre eigenen Pläne und sucht ihre Schwester, die von einer Model-Agentur angeworben wurde und verschollen ist. Und Brenner soll sie finden. Das ist der zunächst der rote Faden der Geschichte, der immer wieder von andern Angelegenheiten unterbrochen wird. Dieser Krimi fällt komplett aus der Reihe. Ich könnte ihn nirgends zuordnen, einen solchen Sprachstil habe ich noch nicht gelesen. Selbst Krimis aus Tierperspektive, wie der Schafskrimi „Glenkill“ von Leonnie Swann, sind zwar aus einer anderen Perspektive, aber dennoch sprachlich normal.  Egal wie, bei diesem Roman fällt die Sprache aus der Rolle. Und das Gute daran ist, es passt genau zum Hauptprotagonisten Ex-Polizist Brenner! Dieser wird von Gedanken überflutet und jeder wird bis ins kleinste Quäntchen hin und her überlegt. Solche Abwägungen und Sezieren von Einbildungen sagt man normalerweise Frauen nach. Jedenfalls kann Brenner das auch, wie gleich auf den ersten Seiten im Buch zu lesen sein wird. An die Sprache des Buches muss man sich gewöhnen, ich war auf den ersten Seiten mehr als überrascht, es war gewöhnungsbedürftig, aber dann bin ich davon nicht mehr losgekommen. Sehr prägnant.       Es war übrigens mein erster Krimi vom „Brenner“, aber ich werde nun auch versuchen, die vorherigen Bände zu lesen. Fazit: Der Clou ist der Sprachstil, so komplett anders als alles andere aus dem Krimi-Genre: Witzige, schnodderige, brummige und humorige Ironie. „Brennerova“ kommt mir stellenweise wie eine Comedy-Sendung vor, allerdings im positivsten Sinn. Autor Wolf Haas platziert einen verbalen Treffer nach dem andern, vor allem im ersten Drittel und am Schluss. Oft saß ich grinsend lesend da. Ich überlegte, wie ich das beschreiben soll, und dachte, am besten passt: „Das ist einfach cool“. Brennerova ist cool!

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  • Seichte Unterhaltung

    Brennerova
    WildRose

    WildRose

    11. December 2015 um 20:17

    "Brennerova" war mein erster Krimi von Wolf Haas und wird wohl auch der letzte bleiben. Das Buch ist einfach nicht besonders spannend, hinzu kommt der Schreibstil. Die ständigen Wiederholungen einzelner Phrasen sind ja auf den ersten fünfzig Seiten noch ganz unterhaltsam, irgendwann aber nur noch nervig. Das Buch ist sehr eindimensional, den Charakteren fehlt es an Ecken und Kanten. Auch die Handlung mag nicht so recht in Gang kommen und wird immer abstruser, ohne dass es je zu einem richtigen "Höhepunkt" kommt. Das Buch bietet zwar Unterhaltung, allerdings nur auf einem sehr seichten Niveau. Es ist weder von der Handlung noch vom Schreibstil her besonders ansprechend. Darum kann ich nur zwei Punkte vergeben.

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  • Der Frauentränenumfaller und das Rotlicht

    Brennerova
    Ginevra

    Ginevra

    16. August 2015 um 08:31

    Kommissar Brenner stöbert klammheimlich im Internet herum – so viele schöne Russinnen suchen einen deutschen Mann, da kann selbst ein gestandener Frührentner mit Lebenserfahrung kaum widerstehen. Besonders das Foto der attraktiven Nadeshda spricht ihn an, so dass er ihr schreibt und – nach einem regen Email-Wechsel – sogar zu ihr an die Wolga reist. Hier offenbart sie ihm ihren wahren Beweggrund für die Annonce: sie sucht ihre Schwester Serafima, die seit einem Fotoshooting für eine Modezeitschrift spurlos verschwunden ist. Genauer gesagt, sucht Nadeshda nach einem Mann, der ihr bei der Suche hilft – und dafür kommt ihr der Ex-Kommissar gerade recht, den sie mühelos um den Finger wickelt - mit Frauentränen... Brenners Jagdinstinkt ist erwacht: er nimmt Nadeshda mit nach Österreich, heiratet sie (daher der Roman-Titel) und fahndet im wirren Dickicht des Wiener Rotlichtmilieus nach der schönen Serafima. Schließlich hat er einige Insider-Kontakte, die er gut nutzen kann.  Doch im Kiez haben sich rabiate Methoden breitgemacht, seitdem der Wu Tan Clan die Kontrolle übernommen hat (dahinter verbirgt sich übrigens NICHT die chinesische Mafia!). Der Clanchef hat mit Brenner noch ein persönliches Hühnchen zu rupfen, und so wird der Fall für Brenner immer gefährlicher… Was bedeuten die geheimnisvollen Tätowierungen der Clan-Mitglieder? Was haben sie mit dem Verschwinden von Serafima zu tun? Und wie trägt eine Entführung in der Mongolei zur Aufklärung des verzwickten Falles bei? Und: wie kann ein auftätowierter Stier plötzlich ausbüchsen, um ein Leben zu retten??? Wolf Haas wurde 1960 in der Nähe von Salzburg geboren und lebt bzw. schreibt heute in Wien. Seine Krimis um Kommissar Brenner wurden mit dem Deutschen Krimi-Preis belohnt, zuletzt erhielt er den Kasseler Literaturpreis für Grotesken Humor. „Brennerova“ war mein erster Haas-Roman, und ich war begeistert! Von der ersten Seite an fand ich die Handlung spannend, die Hauptfiguren wurden sehr menschlich und detailliert geschildert, dazu mit viel Humor – der tiefgründigen, makaberen Sorte, wie ich sie auch bei Isabella Straub und TV-Filmen wie „Kottan ermittelt“ oder „Single Bells“ liebe. Das einzige, was mich störte und zunehmend richtig nervte, ist Haas´ Eigenheit, seine „weil“-Sätze nicht zu beenden, oder anderweitige umgangssprachliche Wendungen. Als Hörbuch klingt das für mich viel authentischer - noch dazu gelesen vom Autor selbst. Leider habe ich es zu spät entdeckt, sonst hätte ich gleich zum Hörbuch gegriffen… beim nächsten Haas dann! Und den wird es für mich definitiv geben. Mit viel Liebe zu seinen Figuren schreibt Wolf Haas einige Nebengeschichten: wie z.B. die OP-Schwester Anna Elisabeth endlich – mithilfe ihrer altphilologischen Kenntnisse – den Chirurgengott Scherübl für sich gewinnt. Oder wie die mutige Herta in der Mongolei auf der Suche nach ihrem Krafttier zur Geiselsprecherin wird und beinahe dem Stockholm-Syndrom erliegt. Wie man sieht, werden bei aller Spannung und Satire auch aktuelle politische und gesellschaftskritische Themen aufgegriffen, was dem Roman auch eine gewisse Tiefe verleiht. Fazit: Von mir gibt es 4 von 5 Sternen – weil, wegen der weil-Sätze halt.  Ein kurzweiliger, vielschichtiger, außergewöhnlicher Krimi – für alle, die schwarzen Humor lieben! 

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  • Achtung Suchtgefahr

    Brennerova
    luegemol

    luegemol

    Über den Inhalt dieses Krimis möchte ich eigentlich nichts sagen. Gut, man darf sich fragen, ob das Krimi-Regal für dieses Buch der richtige Platz ist. Auch wenn eine hübsche Russin von der Bildfläche verschwindet und auf ganz unerwartete Weise wieder auftaucht, auch wenn eine esoterisch-überdrehte Wienerin in die Hände von Terroristen gerät, auch wenn der Brenner in Russland niedergeschlagen und auch wenn in einem Tatoo-Studio Hände abgehackt werden. Was mich letztendlich am meisten fasziniert und für das Buch eingenommen hat, ist Wolf Haas' unvergleichbare Sprache. Dieser Sound ist schlicht einzigartig! Und wem es gefällt wie mir, würde wohl auch noch weitere schräge Charaktere und überspitzte Situationen in Kauf nehmen. Denn wenn du  dich mal eingelesen hast, kommst du nicht mehr so einfach davon. Suchtgefahr Hilfsausdruck :-) Am besten man besorgt sich frühzeitig auch die anderen Brenner-Abenteuer!

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    • 4
  • Ob du es glaubst oder nicht

    Brennerova
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    Ob du es glaubst oder nicht, dies war mein erster Brenner-Roman.  Quasi Neuland.  Aber interessant: Er hat mir auf Anhieb gefallen.  Superlektüre Hilfsbegriff.  Aber pass auf, das Hörbuch ist noch besser!  Es ist dieser ganz spezielle Brenner-Sprech, der den Charme und das Besondere der Brenner-Romane von Wolf Haas ausmachen.  Diese flapsig wirkende und doch vom Sprachkünstler Haas kunstvoll ausgedachte Sprache und der dazu gehörende Erzähler, der ganz nah an den recht kauzigen mittlerweile Ex-Kommissar Brenner heranrückt, in ihn hinein schaut, aber gleichzeitig den Leser an die Hand nimmt, ihm erklärt, ihn zur Aufmerksamkeit ermahnt und en passant den einen oder anderen, oft recht boshaften Seitenhieb auf gesellschaftliche oder soziale Gegebenheiten macht.  Den Brenner-Kosmos bevölkern auch sonst recht eigenwillige, meist aber auf ihre Art liebenswerte Figuren, allen vorweg die Freundin Herta, frühpensionierte Lehrerin und nun bei ihrer Schamanen-Wanderung in der Mongolei entführt worden.  Aber auch sonst machen die Frauen dem Brenner Sorgen: Seine neue Schein-Ehefrau Nadeshda zum Beispiel, die ihre mutmaßlich ins Rotlichtmilieu verschleppte Schwester sucht.  Waren Brenners Nachforschungen nach ihr etwa der Auslöser für die schreckliche Unterweltbestrafungsaktion, bei der dem Rotlichtpsychologen Gruntner und dem Tätowierer Infra beide Hände abgehackt wurden? Ein bisschen Sinn fürs Absurde braucht der Brenner-Leser schon und den ganz speziellen Sound sollte er auch mögen, da die Krimihandlung selbst und auch die Spannung eher Nebensache sind.  Dann erwartet ihn aber ein großes Lesevergnügen, das man möglichst mit den von Wolf Haas selbst gesprochenen Hörbuch CDs ergänzen sollte.  Haas liest seine Bücher genial, gerade jüngst mit dem Hörspiel-Preis 2015 ausgezeichnet. So entsteht der einzigartige Brenner-Sound.

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    • 8
  • Quasi ein Krimi.

    Brennerova
    Gulan

    Gulan

    Ich hatte schon einiges von ihm gehört, nun habe ich ihn endlich gelesen: Meinen ersten Brenner-Krimi. Autor Wolf Haas ist vor allem in seiner Heimat Österreich unglaublich populär, drei Bücher der Reihe haben bereits den deutschen Krimipreis gewonnen. Dennoch hat mich erst ein Auftritt in der Literatursendung Aspekte auf den Krimi der etwas anderen Art aufmerksam gemacht. Und ich habe es nicht bereut. Obwohl man darüber diskutieren kann, ob das hier überhaupt noch ein Krimi ist. Aber erst mal der Reihe nach. Der Wiener Detektiv Simon Brenner, im Folgenden einfach nur der Brenner, surft im Internet nach heiratswilligen Russinnen. Und obwohl er kurz darauf wieder mit seiner Freundin Herta zusammenkommt, sucht er Kontakt zu Nadeshda aus Nischni Nowgorod. Er besucht sie sogar in ihrer Heimat. Dort offenbart sie ihm, dass sie ihn angesprochen hat, um ihre Schwester Serafima wiederzufinden, die verschwunden ist und sich zuletzt in Wien aufgehalten hat. Der Brenner ist wenig begeistert, aber nach seiner Rückkehr bestimmt Herta, dass Nadeshda geholfen werden muss. Sie kommt nach Wien und der Brenner macht sich im Rotlichtmilieu auf die Suche nach Serafima. Soweit das grobe Gerüst der Handlung, aber es kommt noch einiges anderes darin vor: Ein Rotlichtphilosoph, abgehackte Hände, eine Einschätzung der Fähigkeiten eines Chirurgenteams eines Wiener Spitals, die Fremdenpolizei, eine schamanische Wanderung in der Mongolei, Geiselverhandlungen, das Stockholm-Syndrom. Wolf Haas mischt hier einen bunten Reigen zusammen und erzählt in lakonisch-spöttischer Manier mit viel österreichischem Schmäh. Wolf Haas' Protagonist Brenner löst hier seinen inzwischen achten Fall. Der Brenner ist ein Ex-Polizist, inzwischen Detektiv, fast schon Privatier. Inzwischen über 60, immer noch Junggeselle, aber im Laufe des Buches kommt er (unfreiwillig) unter die Haube. Er legt Wert auf seine Unabhängigkeit, lässt sich von seinen Frauenbekanntschaften aber dann doch immer wieder zu manchen Dingen breitschlagen. Als Detektiv geht er sehr intuitiv vor und besticht eher durch Hartnäckigkeit als durch Scharfsinn. Sehr speziell an dieser Reihe ist das Erzähler-Ich. Er trägt zwar in Hochdeutsch, aber ziemlich flapsig in einer österreichischen Sprachcharakteristik vor. Da werden Satzbestandteile umgestellt, Hilfsverben unterschlagen und ähnliches. Hinzu kommt, dass der Erzähler zwar immer wieder sein überlegenes Wissen gegenüber dem Leser andeutet, aber an anderer Stelle auch Überraschung bei manchen Ereignissen suggeriert. Ich fand das echt erfrischend, könnte mir aber vorstellen, dass dies manchen Leser auch nervt. Das Genre des Krimis wird schon ein wenig überstrapaziert, denn immer wieder verlässt der Erzähler den eigentlichen Handlungsstrang, lenkt ab, richtet das Augenmerk mehr auf das Private vom Brenner als auf die Krimihandlung. Das wird aber so kurzweilig vorgetragen, dass ich mich dennoch gut amüsiert habe, auch wenn die Haupthandlung am Ende relativ unspektakulär aufgelöst wurde. Ein komischer Krimi aus Österreich. Amüsant, satirisch, mal was anderes. Ich werde mir bestimmt nochmal ein Buch mit dem Brenner vornehmen.

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    • 9
  • Mein erster Brenner

    Brennerova
    WolfgangHaupt

    WolfgangHaupt

    Pass auf. Wenn Hype, dann eher vorsichtig. Weil viel Werbung und nix dahinter. Aber der Haas, guter Autor Hilfsausdruck. Ob du es glaubst oder nicht, das ist echt kurzweilig. 

    • 3
    WolfgangHaupt

    WolfgangHaupt

    29. December 2014 um 14:38
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Buchverlosung zu "Brennerova" von Wolf Haas

    Brennerova
    Lole

    Lole

    15. November 2014 um 13:03

    Hallo ihr Lieben (: Vor ein paar Tagen habe ich euch auf meinen Blog einen meiner absoluten Lieblingsautoren vorgestellt: Wolf Haas. Damit ihr auch gleich in sein neuestes Buch hineinschmökern könnt, gibt es zurzeit ein Exemplar von "Brennerova" auf meinem Blog zu gewinnen!   Alles Infos zur Teilnahme findet ihr auf meinem Blog: reeadiit.blogspot.co.at   Anmerkung: Gerne könnt ihr mir die Lösung auch hier auf Lovelybooks per Nachricht zukommen lassen (:   Liebste grüße Lole

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  • Ein echter Brenner

    Brennerova
    Ellen-Dunne

    Ellen-Dunne

    24. October 2014 um 10:58

    Ach, der Herr Haas. Er ist und bleibt einer meiner liebsten Schriftsteller zwischen Burgenland und Vorarlberg. Ich kann mich kaum sattlesen an seinen ur-österreichischen und doch irgendwie universellen Beobachtungen, die er so mit verdeckt spitzer Zunge macht. Die Geschichte vom Brenner, der mal wieder unversehens in einen Fall von verschwundenen Russinnen, vertauschten abgehackten Händen und mongolischen Geiselnahmen stolpert, ist so schön haarsträubend absurd und getragen vom unnachahmlich intelligent-doofen Stil des Erzählers, da spielt es gar keine Rolle mehr, ob die Handlung irgendwie logisch oder löchrig ist. Es macht einfach Spaß! Und dass mir der Herr Haas dazu auch noch meine persönlichen Erinnerungen an den Josef Wenzel Hnatek selig ausgegraben hat – dafür allein hat sich die Lektüre schon gelohnt. Warnung nur an jene, die dem österreichischen Slang oder Lebensgefühl nichts abgewinnen können: lieber Finger weg!

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  • witzig

    Brennerova
    lisalercher

    lisalercher

    18. September 2014 um 15:25

    was mir an den "brenners" von wolf haas gefällt, ist vor allem der sprachwitz und die irren gedankensprünge. der kriminalistische plot ist nebensächlich - macht aber nix, weil die geschichten einfach gut unterhalten. brennerova ist da keine ausnahme - auch kritische esoteriker kommen auf ihre kosten.

  • Zunehmende private Verwicklungen

    Brennerova
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    16. September 2014 um 13:04

    Zunehmende private Verwicklungen Bietet das Gros der meisten anderen Kriminalromane vom Aufbau her weitgehend eher eine Konzentration auf je „den Fall“ und vollzieht „nebenbei“ oft dann noch jeweils konkrete und intensive Blicke auf das „Privatleben“ (und „Erleben“) so mancher Ermittler, Detektive und Kommissare, so besticht Haas in der Form mit einer fast gegensätzlich orientierten Herangehensweise. Immer wieder verfolgt der Leser in der ganz eigenen Sprache des Autors das Leben, die innere Befindlichkeit des Kriminalbeamten i.R. Brenner. Erlebt den „Zug des Schicksals“ mit, der ihn mit seiner Herta wieder zusammenführt (und doch nicht unbedingt sofort ein harmonisches Miteinander entstehen lässt). Führt Brenner in einen Internet Katalog voller heiratswilliger russischer Frauen, lässt ihn (trotz Herta) bei passender Gelegenheit nach Russland Reisen und ihn dort, wie sein weiches Herz es letztlich nicht anders erwarten ließ, sich einbinden in Nachforschungen über das Verschwinden der Schwester jener Frau, die er dort zum Date trifft. Immerhin gut, das, als alles herauskommt, seine Herta selbst ihren Narren an diese Nadeschda gefressen hat und sogar auf solche formalen Wege trennt, die eine liebende Frau eigentlich kaum in Erwägung ziehen würde. Währenddessen Brenner mal bei zwei Kontaktadressen nach der verschwundenen Schwester gefragt hat. Was umgehend vier Hände und ein Leben kosten wird. Doch auch in Bezug auf „den Fall“ wird sich fast beiläufig herausstellen, dass nicht alles so ist, wie es scheint und so mancher Finger wieder Leben in sich hatte, als es nun wirklich keiner vermuten konnte. Sprachlich ganz eigene, eher assoziativ und doch verständlich, so führt Haas den Leser mitten hinein in Brenner und seine Welt. „…weil irgendwie mit dem Infra ein guter Draht, wo man Sätze ergänzt und alles“. Ein Teil eines Gespräches mit einem der „Hand-los gewesenen“, der diesen Stil gut auf den Punkt bringt. Jeder Satz wirkt, als müsse er noch durch irgendwelche grammatikalischen Feinheiten ergänzt werden (obwohl das auf den zweiten Blick nicht nötig ist), zieht den Leser durch diesen Stil konzentriert mitten hinein in das Geschehen und lässt, wie auch sprachlich alles eher bleiläufig und lapidar geschildert wird, den eigentlichen „Fall“ eher unmerklich am „Rande des Alltags“ Brenners sich entfalten. Bis weit in die zweite Hälfte des Buches hinein, in dem das Geschehen um das Rotlichtmilieu, das Verschwinden der Schwester und manch andere überraschende Wendungen ihren zentralen Stellenwert erhalten (gut, dass Herta gerade in der Mongolei ihr „inneres Tier“ entdeckt (wenn auch unter dann erschwerten Umständen) und Brenner sich zunächst ganz auf all die düsteren Personen konzentrieren kann, die in Wien gerade ihr Unwesen um ihn herum treiben). In der Form, in der legeren Sprache, den oft wie nur halb formuliert wirkenden Sätzen, in diesem scherfällig wirkenden Brenner, der einerseits nichts anderes zu wollen scheint als ein bequemes Sofa und seine Herta und der andererseits kaltblütig auch Gefahrensituationen meistert, entsteht eine Melange mit Sog Wirkung, die dem Leser ein hervorragendes Lesevergnügen der ganz anderen „“Krimi-Art“ verschafft.

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