Wolf Haas Das ewige Leben

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Inhaltsangabe zu „Das ewige Leben“ von Wolf Haas

Der Brenner, Privatdetektiv und ehemaliger Polizist, kehrt zurück in seine Heimatstadt Graz. Dort holt ihn die Vergangenheit in Form einer Jugendsünde aus Polizeischultagen wieder ein. Und befördert ihn auf direktem Wege in die Intensivstation ...

Ganz amüsant

— buchhase
buchhase

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  • Rezension zu "Das ewige Leben" von Wolf Haas

    Das ewige Leben
    Pongokater

    Pongokater

    Obwohl der 2009 nachgeschobene 7. Brenner-Roman "Der Brenner und der liebe Gott" meine erste Brenner-Lektüre war, hätte Haas meiner Meinung nach auf dieses Buch verzichten sollen. Denn sein ursprünglich als letzter Brenner geplanter Roman "Das ewige Leben" ist ein so guter Abschluss, das danach wirklich nichts mehr hätte kommen dürfen. Haas zeigt in Vollendung den Krimi als Hochliteratur, bei dem es nicht um das Wohodunnit geht, sondern der Lektüre-Weg das Ziel ist. Im Buch wimmelt es von aphorismus-würdigen Sätzen. Nur ein Beispiel: "Dass der Zug kurz nach halb fünf abegahren ist, da hat sie (die Handleserin) Recht gehabt. Aber gut, das ist nicht so ein Kunsstück, das sagt sogar die Bahn auf ein, zwei Stunden genau voraus."

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    • 2
  • Book2Movie Rezension

    Das ewige Leben
    awogfli

    awogfli

    Jetzt ist schon wieder was passiert.... ..wenn dieser Satz erscheint bzw. ertönt, sollte Österreich aufpassen, denn die Leichen fliegen tief und der laaangsame phlegmatisch- sympathische Ermittler Simon Brenner stolpert meist tollpatschig und oft leicht- bis schwerverletzt auf manchmal gruselige aber meist amüsante Weise über eine Vielzahl von Toten. Aus aktuellem Anlass, da der Film gerade in den Kinos läuft, möchte ich Euch eine Book2Movie Rezension vorstellen, in der das Buch mit dem Film verglichen wird. Dies ist bei verfilmten Wolf Haas Romanen auch insofern interessant, als oft nicht buchgetreu umgesetzt wird, sondern der Plot sogar stark von der Romanvorlage abweicht (wie z.B. beim Knochenmann) Buch: 4 Sterne Ehrlich gesagt, finde ich die dialektartige Schreibe des Autors, wie beispielsweise die unvollständigen Sätze, gar nicht österreichisch charmant sondern eher primitiv, aber das liegt wahrscheinlich an meiner eigenen Nähe zu diesem Idiom. Diesmal ist der Brenner zurück in seiner Heimatstadt Graz/Puntigam im Glasscherbenviertel rund ums Stadion und wird mit den Geistern seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Ein „angeblicher“ Selbstmordversuch vom Brenner fungiert als Auslöser eines schrägen Dramas und verzwickten Krimis, der im Plot aber nicht effektheischend spektakulär sondern sehr behäbig realistisch aufgebaut ist. In kleinen Nebensätzen drückt uns Wolf Haas eine Wuchtel nach der anderen rein. Beispielsweise ist der Brenner davon überzeugt, dass er für den Welterfolg vom Schwarzenegger verantwortlich zeichnet, da er den damals schmächtigen Kerl als Dreizehnjähriger ordentlich verdroschen und dieser ob der Schmach zu trainieren begonnen hat. Der Krimiplot ist grandios, sogar die kriminologischen Nebenhandlungen sind Graz-typisch gesellschaftskritisch angehaucht, wie Drogenhandel mit Polizeispitzeln (aber sicher nicht so schlimm wie in Wien), Rassismus gegen Zigeuner und eine komplett durchgeknallte, aus den Fugen geratene selbst ernannte Bürgerwehr, die xenophob-gewalttätig alles Unbekannte attackiert. Die Vergangenheit in der Polizeischule und eine wirklich selten dämliche Jugendsünde sind perfekt in die Geschichte eingewoben, die Figuren der alten Jugendfreunde sind sehr genau und liebevoll entwickelt – also großes Kino zwischen den Buchdeckeln. Film: (Trailer) 4 Sterne Wie schon vermutet, ist der Film im Plot so anders, dass er auf den ersten Blick gar nicht unbedingt mit dem Roman in Verbindung gebracht werden muss. Fast alle Szenen und Dialoge wurden umgeschrieben oder neu entwickelt. Eine der wesentlichsten Adaptionen erscheint sinnvoll, denn einen grandiosen Schauspieler wie den Tobias Moretti, der die Figur des Grazer Kripochefs Aschenbrenner verkörpert, kann man nicht nach den ersten fünf Szenen sterben lassen. Durch diese Änderung in der Geschichte verschiebt sich aber auch bei der Täterkonstellation einiges, was aber dem Film überhaupt nicht schadet – im Gegenteil, er wird dadurch zu einem völlig anderen Genuss als das Buch. Moretti spielt das verlebte, versoffene, todkranke Arschloch so überzeugend, dass es eine Freude ist. Der Hader als Brenner ist gut, eigentlich ja die typische Verkörperung dieser Figur. Die Kameraführung ist atemberaubend – wo sonst als in einem österreichischen Film schleckt ein Katzerl in Nahaufnahme behäbig und lustvoll aus einer überdimensionalen Blutlache – das ist so abartig böse lapidar und gruseliger als jeder effektheischende Psychothriller mit nervenzerfetzendem Hintergrundsound. Leider gibt es im Film Änderungen, die ich überhaupt nicht goutiere. Warum wurde jede gesellschaftskritische Äußerung im Film geändert? Warum wurden die verhassten, seit Jahrhunderten in Österreich ansässigen Zigeuner zu klassischen Ausländern gemacht, die Drogenproblematik völlig rausgeschrieben und die Bürgerwehr gar nicht thematisiert? Das verstehe ich einfach nicht. Fast könnte man vermuten, die Stadt Graz hätte dem Filmteam die Drehgenehmigung nicht erteilt, wenn solche heißen Eisen angefasst worden wären. Das macht den Film zwar noch immer zu einer ausgezeichneten privaten Krimitragödie, nimmt ihm aber auch viel vom Witz und der Schärfe. Fazit Buch gegen Film: Dieses Mal ist das Match sehr ausgeglichen. Beide Varianten des Stoffes sind höchst unterschiedlich, jedes für sich sehr gut und deshalb absolut zu empfehlen.

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    awogfli

    awogfli

    27. April 2015 um 21:15

    :-)

  • Rezension zu "Das ewige Leben: Ein neuer Fall für Simon Brenner" von Wolf Haas

    Das ewige Leben
    Stephanus

    Stephanus

    31. August 2012 um 20:17

    Im nunmehr bereits 6. Fall darf der Privatdetektiv Simon Brenner dieses Mal in seiner Heimatstadt Graz und seiner eigenen Vergangenheit ermitteln. Nachdem der Brenner zu Beginn des Buches aus einem wochenlangen Koma erwacht (wegen einer Kugel im Kopf) beginnt er vor dem Hintergrund, dass er kein Selbstmörder sein will und immer an einen Mordversuch glaubt mit Ermittlungen. Zentrales Thema ist dabei ein krummes Ding, das der Brenner zusammen mit drei anderen Polizisten vor vielen Jahren auf der Pollizeischule gedreht haben. Als einer seiner alten Freunde auf die gleiche Weise wie beim Brenner fehlgeschlagen, ermordert wird und der andere "Freund" einen Schlaganfall erleidet und stirbt sind die Ermittlungen in vollem Gange und der Brenner mittendrin. Letztlich gelengt es wieder alle Fäden in einem überraschenden Ende zusammenzuführen. Wieder einmal gelingt es dem Autor einen außergewöhnlichen und ganz anderen Krimi zu verfassen. Nicht nur wegen der außergewöhnlichen Sprache und dem Stil von Wolf Haas sondern auch seiner ungewöhnlichen Erzählperspektiven und Arten sind die Brenner-Krimis etwas ganz besonderes und haben ihren festen Platz in der deutschsprächigen / österreichischen Literatur. Mit diesem, letzten Buch der Reihe ist dem Autor nochmals eine spannende und pointierte Handlung gelungen und für mich ein gelungener Abschluss der Reihe. Die Handlung bleibt lange spannend und bietet am Ende eine völlig überraschende Wende inkl. der Auflösung der Erzählperspektive. Nachdem ich bereits die anderen fünf Brenner-Krimis gelesen hatte fand ich den letzten Teil nochmals etwas ganz besonderes und ein würdiger, spannender Abschluss der Reihe, auch wenn die besondere Brillianz, die Wolf Haas bei "Komm süßer Tod" an den Tag legt hier fehlt. Für mich aber trotzdem noch fünf Punkte und eine Empfehlung. Man muss jedoch den besonderen Stil und die Sprache von Wolf Haas mögen und sich vielleicht erst einlesen, um die Krimis zu mögen. Nicht jeder Leser kommt offenbar mit dem schnoderrigen, von Nicht- und Halbsätzen ("ganze Sätze immer gefährlich") geprägten Stil und dem "Österreichisch" zurecht, so dass die Meinungen und Kritiken immer weit auseinandergehen. Zudem ist dieser letzte Band der Reihe eher etwas für Leser, die den Brenner schon kennen. Als Einstieg in die Reihe würde ich diesen Band nicht wählen, sondern vielmehr zu "Komm süßer Tod" oder "Silentium" greifen.

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  • Wir lieben österreichische Krimis! Ihr auch?

    Tote nur nach Voranmeldung
    VeroG

    VeroG

    Krimis & Thriller, geschrieben von österreichischen Autoren/innen, erobern zunehmend auch den deutschen Markt. Einige schrieben die derzeit so beliebten und erfolgreichen Regionalkrimis, aber es gibt auch grenzüberschreitende und internationale Thriller. Das Angebot ist groß. Was sagt ihr dazu? Gefallen euch die Geschichten aus Österreich? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Sind sie anders als die deutschen Kriminalgeschichten? Stört es, wenn Ausdrücke im Dialekt vorkommen oder wird das als liebenswerte Eigenheit der Region angenommen? Über regen Gedankenaustausch zu diesem Thema freue ich mich sicher nicht alleine. Liebe Grüße aus Niederösterreich Vero

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  • Rezension zu "Das ewige Leben" von Wolf Haas

    Das ewige Leben
    Kamila

    Kamila

    05. September 2011 um 16:22

    Brenner-Krimi No.6 - eigentlich der letzte, wenn Wolf Haas nicht dann doch noch später einen geschrieben hätte. Typisch Haas, typisch Brenner, unglaublich atmosphärisch und einfach genial! Leseprobe: "Jetzt ist schon wieder was passiert. Und ob du es glaubst oder nicht. Zur Abwechslung einmal etwas Gutes. Weil erlebst du auf einer Intensivstation auch nicht jeden Tag, dass dir ein Hoffnungsloser noch einmal wird."

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  • Rezension zu "Das ewige Leben" von Wolf Haas

    Das ewige Leben
    Hipster

    Hipster

    06. September 2010 um 09:06

    Ein letztes mal diese sechs herrlichen Wörter lesen. Man kommt ja fast schon in Melancholie. Dem Brenner ist in den Kopf geschossen wurden, hat es überlebt und möchte nun herraus finden wer und warum es getan wurde. Was das mit Haarwuchsmittel und einem toten Stadionhausmeister zu tun hat, will auch noch erfahren werden. Es tut einem in der Seele weh, wenn man fünf-mal die goldenen Worte jetzt ist schon wieder was passiert liest und man weiß; das war dass letzte mal. Aber was man dann liest ist großartig. Wolf Haas schaft es nach dem "verkorksten" 'Wie die Tiere' wieder zu Höchstleistung. Die Skurilität die die Charaktere an den Tag legen, und auch sind, ist nicht zu toppen. Der Fall herrlich lakonisch beschrieben mit österreichischem Schmäh dass man das Buch garnicht mehr weglegen möchte. Auch die Brisans. Sei es nun Selbsthjustiz, Ausländerhass und natürlich der Mord und Totschlag. Man hat auch wieder dieses Kneipen-Stammtisch-jemand-erzählt-dir-etwas-über-den-Brenner-Gefühl. Wie hab ich das vermisst. In erster Linie seien alle Krimifans angesprochen: Unbedingt lesen (davor aber noch unbedingt einen anderen Brenner-Roman lesen) Und für jeden der die Brenner-Romane kennt: Unbedingt lesen. Lesegenuss auf aller höchster Ebene. Der bis jetzt beste Brenner! Beide Daumen sowas von nach oben!!

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  • Rezension zu "Das ewige Leben" von Wolf Haas

    Das ewige Leben
    Kurile

    Kurile

    03. April 2010 um 20:31

    Mein erster Brenner. Ich liebe ihn und stimme in den Lobgesang für Wolf Haas ein.

  • Rezension zu "Das ewige Leben" von Wolf Haas

    Das ewige Leben
    Petruscha

    Petruscha

    27. January 2010 um 09:59

    Würdiges Ende der Krimi-Serie mit Überraschung

  • Rezension zu "Das ewige Leben" von Wolf Haas

    Das ewige Leben
    Neil Jung

    Neil Jung

    14. December 2009 um 22:57

    Brenner erwacht im Spital mit einer Kugel im Kopf und ohne Erinnerung. Und muss dann unter ehemaligen Polizeikollegen, Zigeunern und der Bürgerwehr rausfinden,was da gelaufen ist. Und wer das Buch wirklich gelesen hat, weiss auch, dass es nicht der Brenner ist, der am Schluss den Löffel abgibt. Genial wie immer.

  • Rezension zu "Das ewige Leben" von Wolf Haas

    Das ewige Leben
    Pankraz

    Pankraz

    23. October 2008 um 18:22

    Der letzte Brenner,
    schade, schade, schade
    in Ewigkeit
    Amen

  • Rezension zu "Das ewige Leben" von Wolf Haas

    Das ewige Leben
    katermurr

    katermurr

    23. April 2008 um 17:31

    ...alles geht einmal zu Ende... - und dann passiert halt nix mehr.
    ding ding ding ding ding ding ding....Schön wars

  • Rezension zu "Das ewige Leben" von Wolf Haas

    Das ewige Leben
    Schelmuffsky

    Schelmuffsky

    21. May 2007 um 08:08

    Jetzt habe ich schon wieder einen gelesen: Brenner ermittelt und - das steht ja schon imKlappentext, insofern wird nix verraten, was man nicht schon wüsste - stirbt, segnet das Zeitliche (woher kommt eigentlich diese Redewendung), geht über den Jordan, wie auch immer, bei dem Gedanken werde ich ganz "ding", blöd und schade usw. Der letzte Brenner ist nicht unbedingt der stärkste, etwas sehr wenig Handlung, spannender war's auch schon mal, insofern könnte man meinen, vielleicht war auch die Luft raus. Allein der Gedanke ist schon Frevel. Also an alle Fans: dennoch lesen, das Brenner-Feeling kommt auf, aber eben etwas gedämpft. Man kann nur hoffen, dass Haas irgendwann zum Genre zurückfindet.

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