Wolf Haas , Teresa Präauer Die Gans im Gegenteil

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Inhaltsangabe zu „Die Gans im Gegenteil“ von Wolf Haas

Ein Fuchs mit Frisurproblem. Eine Gans im Gegenteil. Ein Haas in Reimlaune. "Dieser Fuchs lief zu schnell. Darum wuchs sein Fell in die falsche Richtung. Er blickte in den Teich unten auf der Lichtung und wurde bleich. Seinen Haaren war Schlimmes widerfahren." In genial schrägen Versen und hinreißend illustriert von Teresa Präauer, erzählt Wolf Haas von einem Problem, für dessen Lösung es einer ganz und gar ungewöhnlichen Gans bedarf. Wieder einmal verblüfft Wolf Haas seine Leser mit einer ausgewachsenen Überraschung - einer Gans im Rettungseinsatz, der "Gans im Gegenteil", die überall dort zur Stelle ist, wo andere in Not sind. Diesmal ruft ein verzweifelter Fuchs sie zu Hilfe, weil seine Haare in Unordnung geraten sind. Ein wunderbares Geschenk- und Vorlesebuch für alle Altersklassen, grandios gereimt und kongenial bebildert. Kein Zweifel, der Rettungsruf dieser Erste-Hilfe-Gans hat das Zeug zum Kult: "Ich kann’s! Ich bin die Gans. Ich mach es wieder heil! Ich bin die Gans im Gegenteil!"
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  • Rezension zu "Die Gans im Gegenteil" von Wolf Haas

    Die Gans im Gegenteil
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    23. October 2012 um 14:18

    Es ist gut, dass neben all dem Mainstream, dem Seichten und Unverbindlichen in der gegenwärtigen Literatur es noch Bücher gibt wie das vorliegende. Der erfolgreiche Autor Wolf Haas, mit seinen Brenner-Roman regelrecht berühmt geworden, hat eine Geschichte, eine Fabel gedichtet, die sich um das Versmass nicht schert, deren Textzeilen sich aber immer irgendwie reimen. Es geht um einen Fuchs und eine Gans, jenes alte Fabelpaar, das Kinder hauptsächlich aus den Geschichten von Janosch kennen, wo die Gans regelmäßig den Kürzeren zieht. Nicht so hier, wo die kluge Gans einem Fuchs hilft, seine derangierte Frisur wieder auf Vordermann zu bringen. „Ich kanns! Ich bin die Gans! Ich mach es wieder heil. Ich bin die Gans im Gegenteil!“ ruft sie immer wieder aus, ein Vers, der zum Ohrwurm werden kann, wenn man das Buch öfter vorliest. Neben den teilweise schrägen Versen von Wolf Haas lebt das fest in dicken Karton eingebundene Buch von den wunderbaren und mit feinem Strich gezeichneten Illustrationen von Teresa Präauer, einer 1979 geborenen und in Wien lebenden Künstlerin und Schriftstellerin.

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