Wolf Herzka 4'33 - Kalligraphien des Schweigens

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Inhaltsangabe zu „4'33 - Kalligraphien des Schweigens“ von Wolf Herzka

Die Stille als Nichtsein, das Vorhandensein von etwas Nichtvorhandenem, das absolut Schwarze, das Loch in unserem Dasein, das reine Nichts, die Negation von etwas, das - als Ek-sistierendes - plötzlich auch umschlagen kann in sein Gegenteil - in jenen vollkommenen Zusammenklang der Abwesenheit, welcher bei den Buddhisten für den Gleichklang der Ewigkeit steht. Ausgehend von John Cage’s Stück 4’33, welches das Nichtsein, das Vorhandensein von etwas Nichtvorhandenem, die Pause zum Thema hat, stellen diese Gedichte, wie der Titel andeutet, Annäherungen an solche Kalligraphien des Schweigens dar. Konzentrisch angeordnet, auf sich hörend, kon-zentriert, sich und dem Schweigen nach-hörend, dem eigenen Verstummen, Ver-Sagen... Autistisch fast, für und vor sich hintreibend, scheinen sie sich von allem Festen, Festgefügten zu lösen, leicht werden zu wollen. Auf der Suche nach dem Ungesagten, Unausgesprochenen, Unsagbaren, geraten sie, so paradox das klingen mag, mit Hilfe von Worten, an die Grenze des Sagbaren. Sie umkreisen „förmlich“ das Nichts, die Leere, das Nicht-da-Seiende, das Gegenteil von sich selbst – ein Versuch, am Ereignishorizont des Schweigens dessen Wort-Schatz, dessen Art und Weise, nicht zu sprechen, abzulauschen. Vielleicht lassen sich an der Grenze zum Nichtsagbaren samtene Funken schlagen – aus dem Nicht-Klang... Grenzen über- und durchschreitend – um annäherungsweise – etwas davon mit-zu-bekommen... Inhaltlich greifen die Gedichte jeweils ineinander, das heißt – ihr scheinbares Ende kehrt zum Ausgangspunkt zurück. Sie sind gewissermaßen ohne Anfang und Ende. Formal ordnen sie sich deswegen zu Ringstrukturen und zeigen an, dass sie – in sich kreisend – geschlossen sind. Der besseren Lesbarkeit wegen erscheinen sie nochmals aufgefaltet als perspektivische Sukzession

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