Wolf Kuhlmey Du warst eine ganz Starke

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Inhaltsangabe zu „Du warst eine ganz Starke“ von Wolf Kuhlmey

Ich habe dieses Buch wenige Wochen, nachdem meine Frau gestorben ist, geschrieben.
Ich habe es von niemandem gegenlesen lassen. Es gab keine Lektorin, keinen Lektor. Es wurde niedergeschrieben in den Nächten, in denen ich keinen Schlaf fand.
Es mag ein wenig unsortiert erscheinen, aber die Reihenfolge wurde bestimmt von den Bildern, die mir durch den Kopf gingen, die ich vor Augen hatte.
So habe ich, ohne es zu wollen, vieles aufgearbeitet, weil ich Angst davor hatte, diese Bilder, die mir so wichtig waren, die zu den ganz wertvollen meines Lebens gehörten, zu verlieren.
Diese Seiten lagen sieben Jahre verborgen unter, zwischen anderen Papieren, ich hatte sie verloren gewähnt.
Glücklich darüber, sie wiedergefunden zu haben, veröffentliche ich sie jetzt.
Erleben Sie, wie sich zwei Menschen finden, sich lieben, sich miteinander arrangieren, auseinanderdriften, Höhen und Tiefen miteinander erleben, um schließlich in den allerschwersten Stunden die intensivsten Emotionen, die Menschen füreinander und miteinander haben können, empfinden zu können.

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  • Meine Hochachtung

    Du warst eine ganz Starke

    Angy

    17. October 2013 um 14:51

    Inhalt: Ich habe dieses Buch wenige Wochen, nachdem meine Frau gestorben ist, geschrieben. Ich habe es von niemanden gegenlesen lassen. Es gab keine Lektorin, keinen Lektor. Es wurde niedergeschrieben in den Nächten, in denen ich keinen Schlaf fand. Es mag ein wenig unsortiert erscheinen, aber die Reihenfolge wurde bestimmt von Bildern, die mir durch den Kopf gingen, die ich vor Augen hatte. So habe ich, ohne es zu wollen, vieles Aufgearbeitet, weil ich Angst davor hatte, diese Bilder, die mir so wichtig  waren, die zu den ganz wertvollen meines Lebens gehörten, zu verlieren. Diese Seiten lagen sieben Jahre verborgen unter, zwischen anderen Papieren, ich hatte sie verloren gewähnt. Glücklich darüber, sie wiedergefunden zu haben, veröffentliche ich sie jetzt. Erleben Sie, wie sich zwei Menschen finden, sich lieben, sich miteinander arrangieren, auseinanderdriften, Höhen und Tiefen miteinander erleben, um schließlich in den allerschwersten Stunden die intensivsten Emotionen die Menschen füreinander und miteinander haben können, empfinden können. Meine Meinung: "Du warst eine ganz Starke" ist in meinen Augen ein Buch das einem ans Herz geht denn klar ist es schwer einen geliebten Menschen zu verlieren doch seine Gefühle Gedanken und auch den weg bis zur letzten Reise zu schreiben stelle ich mir sehr schwer vor . Wolf Kuhlmey hat seine Geschichte wie eine art letzter Brief geschrieben womit er sich seine Erinnerungen behalten wollte . Ich finde das diese Geschichte auf uns alle zutreffen kann denn diesmal ist es keine Geschichte die es im realen Leben nie geben wird sondern diese Geschichte ist das reale Leben ! Wer auf Schicksalsromane steht sollte dieses Buch lesen mir hat es berührt und ich Danke Wolf Kuhlmey dafür das er mich hat an diese Zeit teilhaben lassen. Fazit: Ich kann zu diesem Buch eigentlich nicht viel sagen als Danke etwas so persönliches mit anderen Menschen zu teilen finde ich persönlich grandios. Auch wenn " Du warst eine ganz Starke" nicht unbedingt die Art von Buch ist die ich sonst so lese hat es mich doch überzeugen können. Deshalb bekommt es von mir 5 von 5 Sterne !

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  • Fesselnd obwohl oder gerade weil emotionslos?

    Du warst eine ganz Starke

    kiki62

    13. August 2013 um 10:13

    Einfach etwas verarbeiten, indem man es aufschreibt. Es für die Ewigkeit festhalten. Wolf Kuhlmey nutzte diese Möglichkeit, den Tod seiner Frau zu verarbeiten, zu resümieren. Nüchtern, ohne emotionale Ausbrüche. Einfach nur schreiben, den Schmerz wegschreiben und doch konservieren. Kein schönes Buch im eigentlichen Sinn, keine Feierabendunterhaltung. Nur dabei sein, anwesend sein. Das Unausweichliche miterleben. Ich will nicht viel über das Buch reden. Man sollte es lesen. Lesen, um zu wissen, was Liebe wirklich ist, was Liebe kann. Und es ist gut, dass er es nie hat gegenlesen. So ist es sein Buch geblieben. Seine Worte, seine Empfindungen und Wahrnehmungen. Ein Thema, was schmerzt. Ein Thema, dem wir uns alle nicht verschließen können, es aber zu gerne tun. Sterben in unserer Gesellschaft? Tabu. Leiden in unserer Gesellschaft? Tabu. Spaßgesellschaft, Leistungsgesellschaft – so wollen wir uns genannt und gesehen werden. Tief berührt habe ich das Buch zur Seite gelegt. Mit Hochachtung vor der Leistung der Lebenden und Toten. Und ein Stück weit war es Verwunderung, dass ein Verlag so ein Buch veröffentlicht.

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