Wolf Kursch Der Kein-Fall-Fall

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Inhaltsangabe zu „Der Kein-Fall-Fall“ von Wolf Kursch

Der Kein-Fall-Fall ist ein Kein-Krimi-Krimi, bei dem der Fall von der Tat zur Person wird. Spannend und kurzweilig.

Spannender und unterhaltsamer Kurzkrimi.

— esposa1969

Überraschend anders, provokativ, frech und eben anders als erwartet. Kurzweiliger Lesegenuss mit einem Ausgang, der zu denken gibt.

— kriegerin

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  • Leserunde zu "Der Kein-Fall-Fall" von Wolf Kursch

    Der Kein-Fall-Fall

    woku

    Es wird Zeit, dass ihr mich von meiner anderen Seite kennen lernt. Zu diesem Zweck starte ich die Leserunde. Keine Angst, diesmal muss man nicht Bairisch können; aber Hochdeutsch wäre von Vorteil. Im 'Kein-Fall-Fall' geht es um etwas, was leider täglich und überall passiert - aber sicher mit einem anderen Ende. Hoffe ich! Da die Printversion noch ein paar Tage braucht, gibt es im Augenblick wieder personalisierte E-Books. Bitte angeben: mobi oder epub. Das Buch ist schnell gelesen (alle, die es bis jetzt gelesen haben, haben es in einem Rutsch gelesen), es geht nur um ca. 80 Print-Seiten.

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  • Ein Kein-Fall-Krimi

    Der Kein-Fall-Fall

    esposa1969

    30. June 2014 um 00:52

    Hallo liebe Leser, ich hatte die große Freude diesen Kurzkrimi im Rahmen einer LR lesen zu dürfen: == Der Kein-Fall-Fall == Autor: Wolf Kursch == Buchrückentext: == Der Kein-Fall-Fall ist ein Kein-Krimi-Krimi, bei dem der Fall von der Tat zur Person wird. Spannend, überraschend und kurzweilig. == Leseeindrücke: == Die 83-jährigen Viktoria Ratni ruft mitten in der Nacht bei der Polizei an, um ein Verbrechen, das sie gerade bei einer Runde mit ihrem Hund Alex am S-Bahnhof beobachtet hat, zu melden: Zwei Rowdys haben einen alten Mann zusammen geschlagen. Viktoria ist eine alte Bekannte bei der Polizei, von denen einer der diensthabenden Polizisten Robert Nase ist, ein entfernter Nachbar der alten Dame. Robert Nase steht kurz vor der Pensionierung und hat schon viele Anrufe von Viktoria erhalten, meist nur Bagatellen, aber dieses Mal scheint sich tatsächlich ein schlimmes Verbrechen ereignet zu haben, obwohl das vermeintliche erst einmal Opfer verschwunden scheint … Die Protagonisten sind überschaubar, eine Handvoll Personen, die man sich einfach merken kann. Auch lernt man sie näher kennen, ihre Gewohnheiten und ihre Macken. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen, so dass man diesen Kurzkrimi innerhalb eines abends lesen kann. Von Beginn dieser Lektüre bin ich gut in die Handlung reingekommen, konnte mir Viktoria, Hund Alex, Nase und den Tathergang sehr detailliert vorstellen. Die Kapitel sind in Tage unterteilt, chronologisch von Tag 1, der Tag des Geschehens bis hin zu Tag 11, den Tag der Aufklärung. Diese 11 Tage-Kapitel, verteilt auf 77 Seiten sind somit angenehm kurz und kurzweilig. Wobei bei Kapitel 3. und 4. Tag einfach nur "Nichts Neues zu berichten" stand. Oder auch die "Nacht vom 10. auf dem 11. Tag". Das fand ich ganz witzig, dass nicht an den Haaren ein Ermittlungstag herbeigezogen wird, denn in wahren Fällen gibt es ja auch mehr und weniger ereignisreiche Ermittlungstage. Generell war dieser Krimi komplett anders verfasst, wie man sie sonst kennt. Es gab keine Leichte, keine -zig Tatverdächtigen, die vernommen werden und auch keine verzwickten und parallel verlaufenden Handlungsstränge, dennoch kam Spannung auf und man hat mitüberlegt, was genau in dieser Nacht passiert sein mag und warum. Irgendwie ist dieser Fall, daher gar kein richtiger Fall und dieser Krimi daher auch ein Kein-Fall-Krimi bzw. ein Krimi mit einem Kein-Fall-Fall. Was schert das alles Nase ? - Er geht ja eh und je in Pension. Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! by esposa1969

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  • Überraschend anders, frech und provokativ

    Der Kein-Fall-Fall

    kriegerin

    15. June 2014 um 16:56

    Inhalt: Ein alter Mann wird in den frühen Morgenstunden auf einem S-Bahnhof brutal von zwei Jugendlichen zusammengeschlagen. Beobachtet wird der Vorfall von der 83jährigen Viktoria Ratni, die um diese Zeit immer eine Runde mit ihrem Hund dreht. Sie meldet den Vorfall - wie es sich gehört - via 110 der Polizei und zwei Polizisten, darunter Robert Nase, der kurz vor seiner Pension steht, nehmen sich des Falles an, der wie sich schon bald herausstellen soll, ganz anders ist, als die Fälle, die sie normalerweise bearbeiten. Meine Meinung: Bisher kenne/kannte ich von Wolf Kursch erst den Gedichtband "Stei da voa - Gedichte in Bairisch", bei denen fundierte Kenntnisse in Bayrisch von Nöten waren. Dies ist hier ganz und gar nicht der Fall, wer des Hochdeutschen mächtig ist, kommt mit der Geschichte gut klar :) Wer meine Rezensionen kennt, weiß, dass ich nicht spoilere - das macht man nicht. Und ich werde es auch jetzt nicht tun. Deshalb wird meine Meinung zu dem Buch - umgerechnet nur ca. 80 Printseiten - relativ kurz ausfallen. In der Geschichte kommen eigentlich nur eine Handvoll Protagonisten vor, die allesamt vom Schlag wie du und ich sind: ein Polizist kurz vor der Pension, mit seinem etwas jüngeren Kollegen, eine Rentnerin, ein alter Mann, zwei Jugendliche und ein Gaststättenbesitzer. Gut, dass sind jetzt sieben - egal. Was Wolf Kursch jedoch aus diesem Gespann macht, wie er Nase den Fall aufdecken lässt, der eigentlich keiner ist, aber dann doch irgendwie schon wieder, wie er Nase an sich selbst zweifeln lässt - und zu guter letzt den Leser fassungslos zurücklässt, ist wirklich, wirklich gut. Ein paar mal lässt uns Wolf Kursch tief in Nase's Gedankenwelt tauchen und präsentiert dem Leser ein paar Einblicke in ebendiese: ___________________ "Die Welt dreht sich. Wer nicht rechtzeitig abspringt, wird mitgerissen. Ein späteres Abspringen ist dann tödlich." "Ob man es kopulieren nennt, wenn die Gedanken beim Lesen der Zeitung in das Hirn eindringen, hatte sie damals nicht erklärt." ___________________ Auch wenn mir das Buch sehr gut gefallen hat, so komme ich um ein paar Mängel nicht herum: Rechtschreibfehler sind in dem Buch einige zu entdecken. Da die Geschichte relativ kurz ist, sind die paar, die ich gefunden habe, gerade noch so tolerierbar. Was jedoch nicht geht, ist, dass die Hauptfigur Robert Nase kurzerhand in Robert Hase umbenannt wird. Auf Seite 46 (5. Tag) stellt er sich jemandem vor: "Mein Name ist Hase, ich bin von der Polizei." Ich habe schon darauf gewartet, dass kommt: "Mein Name ist Hase, ich weiß von nix." - kam es aber nicht. Von daher gehe ich davon aus, dass der Fehler keine Absicht war. Da es sich hierbei um eine eBook-Ausgabe handelt, dürften die paar Fehler recht schnell zu beheben sein. Fazit: Die Geschichte gibt einem zu denken, nicht nur über sich selbst, sondern die Gesellschaft im Allgemeinen. Interessante Story mit überraschender Wendung.

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